DE3138530C2 - Verbindungsvorrichtung - Google Patents
VerbindungsvorrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B7/00—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
- F16B7/04—Clamping or clipping connections
- F16B7/044—Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship
- F16B7/0446—Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof
- F16B7/0453—Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof the tubes being drawn towards each other
- F16B7/0466—Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof the tubes being drawn towards each other by a screw-threaded stud with a conical tip acting on an inclined surface
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Abstract
Eine Verriegelungseinrichtung zur Verbindung einer mehrnutigen Stütze mit einem mehrnutigen Träger umfaßt ein längliches Gehäuse, ein verschiebbar in dem Gehäuse aufgenommenes Trägerelement, das auf einer Seite Hakenteile besitzt, die mit der Stütze zum Eingriff bringbar sind, zur Herstellung der Verbindung zwischen der Stütze und dem Träger. Beim Zurückziehen des Betätigungselementes bewirkt ein im Bereich des Betätigungselementes angeordnetes Keilelement mit pfeilförmiger Führungskante ein Auseinanderdrücken der Hakenteile, die mit der Stütze zum Eingriff kommen, wenn sich das Betätigungselement in seiner rückwärtigen Lage befindet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches
1.
Verbindungsvorrichtungen dieses Typs sind aus der DE-AS 20 61 806 bekannt. Die einziehbaren Klemmköpfe
können jedoch von Haus aus nur dann hohe Lasten in Stabrichtung, d. h. in Richtung der hinterschnittenen
Nuten übertragen, wenn die Kopfabmessungen sehr präzise auf die Nutprofilierungen des Stabprofils
abgestellt sind. Das ist aus Kosten- und Handhabungsgründen meistens nicht der Fall, vielmehr ist für die
leichtere Montage solcher Verbindungsvorrichtungen durchaus ein gewisses Kopfspiel im nicht eingezogenen
Zustand des Klemmkopfes erwünscht. Dieses Kopfspiel kann bei asymmetrischen Lasten zu einem Verkanten
der montierten Verbindungsvorrichtung führen.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich dsinn, wenn nach
einem längeren Gebrauch die Verbindungsvorrichtung und/oder die Profile leicht kantenbeschädigt sind, so
daß dann beim Einziehen des Klemmkopfes keine ausreichende Flächenanlage mehr gewährleistet ist.
Bei einer aus der DE-OS 18 07 892 bekannten anderen Verbindungstechnik benutzt man einen geteilten
Klemmkopf, dessen Teilhälften vermittels einer Schraube spreizbar sind. Hierdurch kann man zwar Kantenbe-Schädigungen
der Profilierung des Stabprofils besser ausgleichen und die Verbindungsvorrichtung ist bei
asymmetrischer Belastung auch verdrehsicher gehalten, doch kann sie nunmehr insbesondere unter \ ohen Lasten
in ihrem Anschlußwinkel verkanten, da durch eine
ίο solche spreizbare Verbindungsvorrichtung, bei der der
Klemmkopf nicht einziehbar ist das gegenseitige Verspannen der Profile entfällt
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindungsvorrichtung des im Oberbegriff des Anspruches 1 definierten
Typs zu schaffen, die universell auch bei hohen Lasten verdreh- und verkantungssicher einzusetzen ist
Diese" Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß der Klemmkörper aus zwei mit ihren Rücken aneinander
liegenden Klemmplatten besteht die jeweils einen hakenförmig ausgebildeten Klemmkopf zum Hintergreifen
der hinterschnittenen Nut des Stabprofils besitzen, und daß in dem Grundkörper ein gegen die
Klemmköpfe gerichtetes Keilelement feststehend angeordnet ist das beim Einzieh Vorgang der Klemmplatten
in den Grundkörper durch Anlage an entsprechenden Keilflächen der Khmmplatten die Klemmplatten auseinandertreibt
Die erfindungsgemäße Verbindungstechnik kombiniert die Technik des Einziehens und des Spreizens eines
Klemmkopfes der genannten Vorrichtungen miteinander, wodurch sich die gewünschte Verdreh- und Verkantungsfreiheit
der montierten Verbindungsvorrichtungen ergibt, ohne daß dabei dem Anwender zugemutet wird,
mehr als die ihm bisher bekannte eine Befestigungsschraube zu betätigen.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung zeigen die Merkmale der Ansprüche 2 und 3.
Nachfolgend wird ein Ausführuugsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Verbindungsvorrichtung
gemäß der Erfindung,
F i g. 2 und 3 die Verbindungsvorrichtung gemäß F i g. 1 mit ausgefahrenem und eingezogenem Klemmkopf
und
Fig.4 in perspektivischer Darstellung Profile, die
mittels Verbindungsvorrichtung verbunden werden können.
Der Grundkörper der dargestellten Verbindungsvorrichtung besteht aus einer Bodenplatte 10, den beiden Seitenwänden 11 und W sowie der Deckelplatte 12, die mit ihren Ausnehmungen 12a Vorsprünge 11a der Seitenwände übergreift.
In diesem Grundkörper ist ein Klemmkörper 13, bestehend aus zwei mit ihren Rücken aneinander liegenden Klemmplatten 14, angeordnet. Jede Klemmplatte besitzt einen hakenförmig ausgebildeten Klemmkopf 15 zum Hintergreifen der Kanten 32 der hinterschnittenen Nuten 31 des Stabprofils 30 in F i g. 4. Die rückwärtigen Enden der Klemmplatte 14 sind durch eine Niete oder eine Punktschweißung 16 miteinander verbunden.
Der Grundkörper der dargestellten Verbindungsvorrichtung besteht aus einer Bodenplatte 10, den beiden Seitenwänden 11 und W sowie der Deckelplatte 12, die mit ihren Ausnehmungen 12a Vorsprünge 11a der Seitenwände übergreift.
In diesem Grundkörper ist ein Klemmkörper 13, bestehend aus zwei mit ihren Rücken aneinander liegenden Klemmplatten 14, angeordnet. Jede Klemmplatte besitzt einen hakenförmig ausgebildeten Klemmkopf 15 zum Hintergreifen der Kanten 32 der hinterschnittenen Nuten 31 des Stabprofils 30 in F i g. 4. Die rückwärtigen Enden der Klemmplatte 14 sind durch eine Niete oder eine Punktschweißung 16 miteinander verbunden.
Aus den F i g. 2 und 3 ist das gegen die Klemmköpfe gerichtete Keilelement 20 ersichtlich. Dieses ist mit seitlichen
Ansätzen 22 in entsprechenden Ausstanzungen 11 b und 116'der Seitenwände feststehend gelagert. Das
Keilelement erstreckt sich dabei quer durch Längsausnehmungen 17 in den Klemmplatten 14. Die Längsausnehmungen
17 sind größer gehalten als die Länge des
Keilelementes 20, damit eine Verschiebung der Klemmplatten 14 relativ zu dem feststehenden Keilelement 20
stattfinden kann.
In der in den F i g. 2 und 3 oben dargestellten Seitenwand
11 ist in einem hochgezogenen Kragen Uc eine Befestigungsschraube 23 einschraubbar. Diese besitzt
eine kegelförmige Spitze, mit der sie je nach Einschraubtiefe gegen die Gegenfläche 18 des Klemmkörpers
13 drückt und diesen entsprechend in den Grundkörper und damit relativ zum Keilelement 20 einzieht.
Dabei liegt der Klemmkörper auf einer Basisfläche, die durch die Einformung lic'in die darstellungsgemäß unten
liegende Seitenwand 11' gebildet ist In dieser Basisfläche
ist die Bohrung llo'zur Aufnahme der Spitze der
Befestigungsschraube 23 angeordnet
Wird der Klemmkörper 13 durch Eindrehen der Befestigungsschraube
23 in den Grundkörper und damit gegen das Keilelement 20 eingezogen, dann spreizt die
Keilspitze 21 die Klemmplatten 14 im Bereich der Klemmköpfe 15 auseinander. Es findet damit eine kornbinierte
Einzieh- und Spreizbewegung der Kierninkörpers
13 statt
In der praktischen Anwendung wird die in den Fig. 1—3 dargestellte Verbindungsvorrichtung mit ihrem
rückwärtigen Ende voran in ein Hohlprofil 40 eingeschoben, wie es in F i g. 4 dargestellt ist Auch dieses
Hohlprofil ist mit in Längsrichtung verlaufenden Nuten 41 versehen, die einwärts gerichtete Kanten 42 besitzen.
Das Hohlprofil weist endseitig eine Bohrung 43 auf, durch die die zunächst entfernte Befestigungsschraube
23 der Verbindungsvorrichtung in diese wieder eingeschraubt wird, sobald die in die innere Kammer des
Hohlprofils eingeschobene Verbindungsvorrichtung richtig in dem Hohlprofil positioniert ist. Sobald dann
mittels der hakenförmig ausgebildeten Klemmköpfe 15 die Kanten 32 des in F i g. 4 dargestellten Stabprofils 30
hintergriffen sind, wird die Befestigungsschraube 23 fester angezogen, so daß der Klemmkörper 13 in seinen
Grundkörper und damit in das Hohlprofil 40 eingezogen wird. Im Ergebnis ist dann das Hohlprofil 40 verdreh-
und verkanntungsfrei mit dem Stabprofil 30 verbunden und zwar allein durch festes Anziehen der Befestigungsschraube
23.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
50
55
60
65
Claims (3)
1. Verbindungsvorrichtung zum stirnseitigen Anschluß eines Hohlprofils o. dgL an ein quer dazu verlaufendes
Stabprofil, das mindestens eine in Stabrichtung verlaufende, hinterschnittene Nut aufweist
wobei die Verbindungsvorrichtung einen Grundkörper besitzt, der in das stirnseitige Ende des Hohlprofils
einsteckbar und in diesem mittels einer durch die Wandung des Hohlprofils hindurchgezogenen und
in den Grundkörper eingeschraubten Befestigungsschraube fixierbar ist und wobei in dem Grundkörper
ein Klemmkörper längsverschiebbar gelagert ist, der mit seinem aus dem Grundkörper vorstehenden
KJemmkopf in die hinterschnittene Nut des Stabprofils eingreift und der mittels einer an der
Befestigungsschraube vorhandenen Schrägfläche und einer entsprechenden Gegenfläche an dem
Klemmkörper in den Grundkörper einziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkörper
(13) aus zwei mit ihren Rücken aneinanderliegenden Klemmplatten (14) besteht, die jeweils einen
hakenförmig ausgebildeten Klemmkopf (15) zum Hintergreifen der hinterschnittenen Nut (31)
des Stabprofils (30) besitzen,
und daß in dem Grundkörper ein gegen die Klemmköpfe gerichtetes Keilelement (20) feststehend angeordnet
ist,
das beim Einziehvorgang der Klemmplatten (14) in den Grundkörper durch Anlage an entsprechenden
Keilflächen der Kleirjnplattm (14) die Kiemmplatten
(14) auseinandertreibt
2. Verbindungsvorrichtung -ach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Klemmplatten (14)
mit korrespondierenden Längsaussparungen (17) versehen sind, in denen das Keilelement (20) angeordnet
ist.
3. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Kante
der Längsaussparungen (17) der Klemmplatten (14) als Gegenfläche (18) für die Schrägfläche der Befestigungsschraube
(23) ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
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| DE3138530C2 true DE3138530C2 (de) | 1984-05-30 |
Family
ID=15661654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (4)
| Country | Link |
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| DE19817427A1 (de) * | 1998-04-18 | 1999-10-21 | Offenbroich A | Klemmverbinder |
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|---|---|---|---|---|
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1980
- 1980-11-10 JP JP15798280A patent/JPS5926806B2/ja not_active Expired
-
1981
- 1981-09-08 GB GB8127143A patent/GB2087027B/en not_active Expired
- 1981-09-28 DE DE19813138530 patent/DE3138530C2/de not_active Expired
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| Publication number | Publication date |
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| JPS5926806B2 (ja) | 1984-06-30 |
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| JPS5781542A (en) | 1982-05-21 |
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