DE1186826B - Ringbuchmechanik fuer Loseblattbuecher - Google Patents
Ringbuchmechanik fuer LoseblattbuecherInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND Int. Cl.:
B42f
DEUTSCHES
PATENTAMT
Deutsche Kl.: 11 e -17
Nummer: 1186 826
Aktenzeichen: B 48839 VII b/11 e
Anmeldetag: 8. Mai 1958
Auslegetag: 11. Februar 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ringbuchmechanik für Loseblattbücher, bei welchen die Mechanik
aus paarweise einander zugeordneten Halbringen mit einander zugekehrten und in geschlossener
Stellung aneinanderliegenden flachen Seiten und aus die Halbringe halternden Profilschienen besteht.
Ringbücher zur Aufnahme von losen Blättern sind allgemein im Gebrauch und insbesondere bei kleineren
Formaten als Notizbücher sehr vorteilhaft. Wenn jedoch ein derartiges Loseblattbuch einen Stoß Blätter
mit zu großer Dicke aufnehmen soll, sind die bekannten Ringbuchmechaniken nicht befriedigend, da
die Ringe einen sehr großen Durchmesser aufweisen müssen, so daß dadurch das Ringbuch sehr dick
wird.
Um die Aufnahmefähigkeit der Ringe bei gegebener Rückenbreite des Ringbuches zu vergrößern, ist
es bekannt, Halbringe mit an dem in die Blätter eingreifenden Bereich größerem Radius am Rückenteil
des Ringbuches zu befestigen, wobei jedoch das Rückenteil aus zwei starken winkelförmigen Profilschienen
besteht, die an zwei aneinanderliegenden Längskanten über eine in Längsrichtung des Rückenteiles
verlaufende Achse drehbar miteinander verbunden sind. Diese Anordnung ist unbefriedigend, da
das Ringbuch selbst beim Aufklappen nicht im Rükken bewegt werden kann, sondern die mit den Profilschienen
verbundenen Deckel müssen an dem bei geschlossener Mechanik starren Rückenteil völlig abschwenkbar
sein. Außerdem müssen verhältnismäßig umständliche Sperrvorrichtungen vorgesehen sein, die
ein Öffnen der Ringbuchmechanik beim Aufklappen des Buchdeckels verhindern.
Ferner ist eine Ausführungsform einer Ringbuchmechanik bekannt, bei der an dem mittels einer
scharnierartigen Verbindung aufklappbaren sowie ebenfalls von zwei winkelförmigen Profilschienen gebildeten
Rückenteil Halbringe angeordnet sind, die einander zugekehrte und in geschlossener Stellung
aneinanderliegende flache Seiten aufweisen. Da auch bei dieser bekannten Ausführungsform der Rücken
des Ringbuches von der Ringmechanik gebildet wird, müssen die Deckel ebenfalls völlig abschwenkbar ausgebildet
sein. Alle diese bekannten Ringbuchmechaniken haben nicht nur einen vielteiligen umständlichen
Aufbau, sondern sind insbesondere auch immer nur für eine bestimmte Blattgröße bzw. Papiergröße
verwendbar.
Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die bekannte Ringbuchmechanik mit den eingangs
im ersten Absatz erläuterten Merkmalen so weiterzubilden, daß sie nicht nur einfach in der Her-Ringbuchmechanik
für Loseblattbücher
Anmelder:
James Burn & Company Limited, London
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Meissner
und Dipl.-Ing. H. Tischer, Patentanwälte,
München 2, Tal 71
Als Erfinder benannt:
Edward C. Rankin, Cook, JU. (V. St. A.);
Harry Naylor Burns, London
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 8. Mai 1957 (657 812),
vom 2. August 1957 (675 929); Großbritannien vom 7. Mai 1958 (14 645)
stellung und sicher in der Wirkung ist, sondern daß sie auch, ohne die Ausbildung des Ringbuches wesentlich
zu beeinflussen, an die jeweilige Papiergröße mit der damit verbundenen verschiedenen Perforation angepaßt
werden kann. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß jeder Halbring von einem etwa
U-förmigen, flachen, einteiligen Metallstanzteil gebildet ist, und daß jeder Halbring mit dem zugeordneten
Halbring an der gegenüberliegenden Seite mittels des dem Buchrücken zugekehrten, gerade ausgebildeten
Schenkels unmittelbar gelenkig verbunden und in der jeweils zugeordneten Profilschiene auswechselbar
befestigt ist, wobei jeder Halbring in der zugeordneten Profilschiene versetzbar gehaltert ist
und außer dem geraden und mit dem zusammenwirkenden Halbring die gemeinsame Gelenkstelle aufweisenden
Schenkel noch einen um die gemeinsame Gelenkstelle etwa radial gebogenen Schenkel hat,
welcher mit dem geraden Schenkel durch ein zu diesem senkrecht verlaufenden Steg verbunden ist.
Durch diese Ausbildung wird eine außerordentlich einfache Herstellung und eine sich daraus ergebende
hohe Wirtschaftlichkeit erreicht. Ferner wird ein außerordentlich geringes Gewicht und eine sehr große
aufzunehmende Papiermenge im Verhältnis zur Breite der Mechanik erreicht. Die einfache und wirtschaftliche
Herstellung ist deshalb möglich, da, abgesehen
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von der Verriegelungsvorrichtung, die ganze Mechanik lediglich aus zwei gleichen, am Buchrücken unabhängig
voneinander befestigten Profilschienen und aus einer Anzahl völlig gleicher Halbringe besteht.
Alle diese Teile können durch Preß- und Stanzverfahren hergestellt und sehr einfach zusammengefügt
werden, wobei mit Ausnahme der Scharnierverbindungen der einzelnen Halbringpaare keinerlei Verschweißung,
Verlötung oder Vernietung notwendig ist.
Im einzelnen ist die Ausbildung so durchgeführt, daß jede Profilschiene eine zum geraden Schenkel
eines Halbringes schräg nach außen ansteigende Fläche aufweist, in welcher in einer vorbestimmten
Teilung Querschlitze zum Durchtritt der von dem geraden Schenkel und dem Steg jedes Halbringes gebildeten
Ecke vorgesehen sind, welche zur Halterung des zugeordneten Halbringes mit einer Bohrung zum
Einstecken eines Zapfens, einer Achse od. dgl. versehen ist. Dabei sind die Profilschienen mit einem
entsprechend geformten Buchrücken eines Loseblattbuches fest verbunden, wobei der Buchrücken in seiner
unterhalb der gemeinsamen Gelenkstellen der Halbringe verlaufenden Längsmitte ein Falzgelenk
aufweist.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es
zeigen
Fig. 1 und 2 zwei schaubildliche Ansichten einer geschlossenen Ringbuchmechanik, von oben und von
unten gesehen,
F i g. 3 einen Querschnitt durch die Mechanik gemäß Fig. 1,
F i g. 4 und 5 je eine Stirnansicht der Mechanik nach F i g. 1 in der halbgeöffneten Stellung und in
der vollständig geöffneten Stellung,
F i g. 6 und 7 einen Längsschnitt und die Untersicht eines in F i g. 3 dargestellten Sperrgliedes,
F i g. 8 einen Querschnitt durch zwei aneinanderliegende Halbringe in einer anderen Ausführungsform,
Fig. 9 bis 12 je eine schaubildliche Ansicht verschiedener
Ausführungsformen von Halbringen und ihre Lagerung in der zugeordneten Profilschiene,
Fig. 13 und 14 je eine schaubildliche Draufsicht
auf andere Ausführungsformen der gemäß der Erfindung ausgebildeten Ringbuchmechanik.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Ringbuchmechanik besteht aus fünf Halbringpaaren 10 und
einem Paar von Winkelprofilschienen 12.
Die Halbringpaare sind durch Niete 14 gelenkig miteinander verbunden. Jeder Halbring 10 hat eine
annähernd U-förmige Umrißform. Ein Schenkel 16 jedes U-förmigen Halbringes ist um die gemeinsame
Gelenkstelle kreisbogenförmig gebogen, so' daß der Bogenmittelpunkt etwa auf der gemeinsamen Achse
der Niete 14 liegt. Der andere Schenkel 20 ist gerade ausgebildet und liegt im wesentlichen radial zu dieser
Achse. Der diese beiden Schenkel verbindende Steg 18 des U bildet mit dem geraden Schenkel im wesentlichen
einen rechten Winkel. Die Halbringe sind Blechstanzteile, und ihre äußeren gebogenen Schenkel
16 liegen nebeneinander und berühren sich.
Die Profilschienen 12 sind aus Metall gepreßt und weisen im allgemeinen Winkelprofile auf. Zwischen
den beiden Schenkeln des Winkelprofils ist ein abgeschrägter Steg vorgesehen, der eine Schrägfläche 22
bildet. Die äußeren Kanten dieser Schenkel sind flanschartig abgekantet, so daß je ein Bördelrand 24
und 26 entsteht. Der abgeschrägte Steg 22 besitzt eine Reihe von in regelmäßigen Abständen auf der Länge
der Profilschiene angeordneten Querschlitzen 28. Ebenso weisen die Bördelränder 24 und 26 in den
gleichen Abständen angebrachte Querschlitze 30 bzw. 32 auf. Jeder Halbring 10 sitzt in drei Querschlitzen
28,30,32 einer Profilschiene 12. Alle Halbringe einer
Profilschiene 12 werden durch eine Achse 34 gesichert, die durch Bohrungen der sich durch die
Schlitze 28 erstreckenden Ecken zwischen dem Steg 18 und dem geraden Schenkel 20 der Halbringe hindurchgeht.
Der so gebildete Satz von Halbringen ist eine vollständige Ringbuchmechanik, die außer den Halbringen
10 mit gleicher Größe und Form noch aus den beiden Profilschienen 12, ebenfalls von gleicher Größe
und Gestalt, sowie den Nieten 14 und den Achsen 34 besteht. Alles zusammen wird in der Ringbuchhülle
untergebracht, die aus zwei Deckeln 36 und einem Rückenteil 38 besteht, wobei die Deckel durch Niete
oder Schrauben 40 an den Seitenschenkeln der Profilschienen 12 und das Rückenteil der Ringbuchhülle
durch Niete oder Schrauben 42 an den unteren Schenkeln der Profilschienen befestigt sind (vgl.
Fig. 3).
Die vollständig geschlossene Stellung der Halbringe 10, in der sich die gebogenen Schenkel 16 der
Halbringe beträchtlich überlappen, ist in F i g. 3 gezeigt. Die äußeren Spitzen der Halbringe 10 können
gegebenenfalls so ausgebildet sein, daß sie auf die Bördelränder 24 auftreffen oder über dieselben hinausgehen.
Hierzu müssen sie spitz zulaufend geformt bzw. Schlitze in den Bördelrändern angebracht werden.
Bei Gebrauch des Ringbuches gemäß F i g. 4 können die Halbringe um ihre Drehachsen bis zu einem
gewissen Grad auseinander in eine sogenannte Lesestellung bewegt werden, wobei sie auch weiterhin
überlappt bleiben. Durch ein Sperrglied 44 wird ein ungewolltes vollständiges Öffnen der Halbringe verhindert;
es besteht aus einer federbelasteten zweiarmigen Rastklinke 46, die an einem der Halbringe
gelagert ist, und aus einem am zugeordneten anderen Halbring vorgesehenen Widerlager 48. Die Rastklinke
46 ist ein Drücker, der auf einem Bolzen 50 schwenkbar angebracht ist und ein nasenartig umgebogenes
Ende 52 aufweist, das durch eine Feder 54 in Eingriff mit dem das Widerlager aufweisenden Halbring
gebracht wird.
Das umgebogene Ende 52 der Rastklinke bewegt sich beim Aufklappen aus der in F i g. 3 in die in
F i g. 4 gezeigte Stellung innerhalb von ringsektorartigen Ausnehmungen im Bereich der Schwenkverbindung
der Stege 18 und stößt gegen das Widerlager 48, wenn die größte, die Lesestellung bestimmende
Öffnung der Halbringe erreicht wird, so daß der Schwenkbereich der Stege 18 gegeneinander begrenzt
ist. Um die Ringe zum Einlegen oder Herausnehmen der Losen Blätter vollständig zu öffnen, wird der
Drücker 46 gegen die Wirkung der Feder 54 niedergedrückt, worauf das Ende 52 des Sperrgliedes das
Widerlager 48 freigibt, so daß die in F i g. 5 gezeigte Stellung erreicht wird. Um die Ringbuchmechanik zu
schließen, werden die Halbringe gegeneinander bewegt, wobei das Ende 52 über das Widerlager 48
gleitet.
Ein Sperrglied 44 kann gegebenenfalls an jedem Ende der Ringbuchmechanik vorgesehen werden.
Aus den F i g. 3, 4 und 5 ist ersichtlich, daß die Längsmittellinie des Rückenteiles 38 der Ringbuchhülle
als Drehachse 56 ausgebildet und zugleich Symmetrieachse ist, die es ermöglicht, den Rückenteil
38 zu falten, wenn das Ringbuch in die Lesestellung aufgeschlagen (F i g. 4) oder vollständig geöffnet
(F i g. 5) wird. Da die Drehachse des Rückenteiles nicht mit der Drehachse der Ringe zusammenfallen
kann, muß zwischen dem Rückenteil und den Profilschienen 12 eine Bewegung möglich sein. Das wird
dadurch erreicht, daß für die Niete bzw. Schrauben 42 Langlöcher 58 in dem jeweils entsprechenden
Schenkel dieser Profilschienen vorgesehen sind, die sich quer zu der Drehachse erstrecken.
Die Halterung der Halbringe in den Profilschienen 12 an Stellen, die nicht auf der Drehachse liegen, gibt
den Halbringen eine beträchtliche Festigkeit. Die Überlappung der einander berührenden Halbringe
trägt ebenfalls zu ihrer Festigkeit bei. Die gebogenen frei tragenden Enden der Ringe können gegebenenfalls
zur weiteren Steigerung der Festigkeit mit durchgewölbten Verstärkungsrippen versehen werden,
welche von ihren Berührungsflächen abstehend angebracht werden. Solche Rippen können durch Pressen
oder Prägen hergestellt werden, so daß sie die in F i g. 8 gezeigten Querschnitte aufweisen.
Die F i g. 9 bis 12 zeigen verschiedene Formen der Halbringe 10 und der Profilschienen 12.
Die Profilschiene 12 gemäß F i g. 9 hat für jeden Halbring einen langen Schlitz 60 in dem einen Sehenkel
und einen kürzeren Schlitz 61 in dem anderen. Der Halbring 10 weist am Steg eine nach rückwärts
vorspringende Nase 62 mit einer auf der Oberseite vorgesehenen Kerbe 63 und am geraden Schenkel
eine nach unten vorspringende Nase 64 auf. Die Nase 62 wird durch den langen Schlitz 60 hindurchgesteckt,
so daß das obere Ende des Schlitzes in die Kerbe 63 zu liegen kommt und die Nase 64 durch
den kurzen Schlitz 61 hindurchtreten kann. Der Halbring kann dann durch Einführung eines Domes 65
in eine Bohrung der Nase 64 in seiner Stellung festgehalten werden. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel hat ein Schenkel der Profilschiene gemäß
Fig. 10 übereinanderliegende Schlitze 66 und 67 zur Aufnahme der auf der Rückseite des Steges eines
Halbringes angebrachten Nasen 68 und 69. Der andere Schenkel der Profilschiene weist einen Schlitz
70 zur Aufnahme einer mit Kerbe versehenen Nase
71 auf, die auf der Unterseite des geraden Schenkels der Halbringe vorgesehen ist. Der Halbring wird
durch zwei durch Bohrungen in den Nasen 68 und 69 gesteckte Dorne 72 in seiner Stellung auf der Profilschiene
festgehalten.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 sind in der Profilschiene 12 zwei kurze Schlitze 73 und 74
vorgesehen, die zur Aufnahme der Nasen 75 und 76 des Halbringes 10 dienen, wobei eine Nase 75 an der
Rückseite des Steges und die andere Nase 76 an dem geraden Schenkel vorgesehen ist. Aus der Profilschiene
ist eine Zunge 77 herausgedrückt, in der sich ein Loch 78 befindet, das in gleicher Linie mit einem
Loch 79 im unteren Stegende des Halbringes liegt, wobei die Löcher dazu dienen, einen Sicherheitsdorn
80 aufzunehmen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 hat die
Profilschiene 12 zwei Schlitze 81 und 82 zur Aufnahme der Nasen 83 und 84 des Halbringes 10. Dieses
Ausführungsbeispiel entspricht etwa dem nach F i g. 10. Die Profilschiene hat auch zwei aus ihr
herausgedrückte Lagerösen 85, die einen Schlitz 86 bilden, um den Steg des Halbringes aufzunehmen.
Durch die beiden Lagerösen wird ein Sicherheitsdorn 87 gesteckt, der zugleich ein Loch 88 in dem
Halbring durchsetzt.
In der in den F i g. 13 und 14 gezeigten Ausführungsform einer Ringbuchmechanik sind die zwei
Halbringe gelenkig verbindende Niete 14 durch einen sich durch sämtliche Halbringe erstreckenden Stift
89 ersetzt.
Das bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 bis 5 beschriebene Sperrglied besteht
im vorliegenden Falle aus einem Stift 90, der um 180° umgebogene Enden 91 aufweist, welche in einen
Fortsatz 92 des einen Halbringes der äußeren Halbringe 10 eingreifen. Der gerade Teil des Stiftes 90
ist durch Federn 93 mit dem als Achse dienenden Stift 89 verbunden. Des weiteren ist ein Drücker 94
auf einem der umgebogenen Enden 91 sowie auf dem benachbarten geraden Teil des Stiftes 90 befestigt.
Wenn sich die Ringbuchmechanik in der der F i g. 4 entsprechenden Lesestellung befindet, wird die Bewegung
der Halbringe in die Offenstellung durch ein am fortsatzfreien Halbring vorgesehenes Widerlager
begrenzt, das jeweils von einer Nase 95 der den Stift
90 nicht tragenden Halbringen gebildet ist. Durch Niederdrücken des Drückers 94 wird der Stift 90 über
die Nasen 95 gehoben, so daß nunmehr das Öffnen der Halbringe möglich ist. Wenn die Halbringe in die
Schließstellung bewegt werden, gleitet der Stift 90 über die Nasen 95 und hintergreift wieder das Widerlager.
Die Anordnung von Querschlitzen in den Profilschienen, und zwar in regelmäßiger Teilung, wie in
den F i g. 1 und 2 gezeigt, ermöglicht es, die Halbringe den verschiedenen Abständen der Aufreihlöcher
in den Loseblättern anzupassen.
Die durch das Widerlager 48 (F i g. 4 und 5) oder durch die ein Widerlager bildende Nase 95 (F i g. 13
und 14) begrenzte freie Bewegung der miteinander verbundenen Halbringe wird durch die Stellung der
Widerlager 48 oder 95 gegen das Sperrglied bestimmt. Es ist offensichtlich, daß durch die Anordnung einer
Reihe von Anschlägen, Kerben od. dgl. — mit denen das Sperrglied wahlweise in Eingriff gebracht werden
kann — die Ringbuchmechanik gegen eine weitere Bewegung in der Öffnungsrichtung in einer beliebigen
Stellung festgehalten werden kann.
Claims (3)
1. Ringbuchmechanik für Loseblattbücher, bestehend aus paarweise einander zugeordneten
Halbringen mit einander zugekehrten und in geschlossener Stellung aneinanderliegenden flachen
Seiten und aus die Halbringe halternden Profilschienen, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Halbring (10) von einem etwa U-förmigen flachen, einteiligen Metallstanzteil gebildet ist
und daß jeder Halbring mit dem zugeordneten Halbring der gegenüberliegenden Seite mittels
des dem Buchrücken (38) zugekehrten, gerade ausgebildeten Schenkels (20) unmittelbar gelenkig
verbunden und in der jeweils zugeordneten Profilschiene (12) auswechselbar befestigt ist, wobei
jeder Halbring in der zugeordneten Profilschiene (12) versetzbar gehaltert ist und außer dem
geraden, mit dem zusammenwirkenden Halbring
die gemeinsame Gelenkstelle (14) aufweisenden Schenkel (20) noch einen um die gemeinsame
Gelenkstelle etwa radial gebogenen Schenkel (16) hat, welcher mit dem geraden Schenkel durch
einen zu diesem senkrecht verlaufenden Steg (18) verbunden ist.
2. Ringbuchmechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur versetzbaren Halterung
der Halbringe (10) jede Profilschiene (12) eine zum geraden Schenkel (20) eines Halbringes
(10) schräg nach außen ansteigende Fläche (22) aufweist, in welcher in einer vorbestimmten Teilung
Querschlitze (28) zum Durchtritt der von dem geraden Schenkel (20) und dem Steg (18)
jedes Halbringes (10) gebildeten Ecke vorgesehen sind, welche zur Halterung des zugeordneten
Halbringes (10) mit einer Bohrung zum Einstekken eines Zapfens, einer Achse (34) od. dgl. versehen
ist.
3. Ringbuchmechanik nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen
(12) mit einem entsprechend geformten Buchrücken (38) eines Loseblattbuches fest verbunden
sind und daß der Buchrücken (38) in seiner unterhalb der gemeinsamen Gelenkstellen
(14) jedes Halbringes (10) verlaufenden Längsmitte ein Falzgelenk (56) aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 888 993;
schweizerische Patentschrift Nr. 226 035;
USA.-Patentschrift Nr. 2528 866.
Deutsche Patentschrift Nr. 888 993;
schweizerische Patentschrift Nr. 226 035;
USA.-Patentschrift Nr. 2528 866.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 508/78 2.65 Q Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US65781257A | 1957-05-08 | 1957-05-08 | |
| US675929A US2907332A (en) | 1957-05-08 | 1957-08-02 | Loose-leaf binder with floating rings |
| GB14645/58A GB837875A (en) | 1957-05-08 | 1958-05-07 | Improvements in loose-leaf binders |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1186826B true DE1186826B (de) | 1965-02-11 |
Family
ID=47833545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB48839A Pending DE1186826B (de) | 1957-05-08 | 1958-05-08 | Ringbuchmechanik fuer Loseblattbuecher |
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