DE12253C - Verbesserungen an der unter Nr. 11663 der Patentrolle patentirten Schienen-Schneidemaschine - Google Patents

Verbesserungen an der unter Nr. 11663 der Patentrolle patentirten Schienen-Schneidemaschine

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DE12253C
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Germany
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machine patented
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DENDAT12253D
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Original Assignee
H. RICHTER in Dresden, Rosenstrafse 44
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00—Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/02—Working rail or other metal track components on the spot
    • E01B31/04—Sectioning or slitting, e.g. by sawing, shearing, flame-cutting

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

1880.
Klasse 49.
HERMANN RICHTER in DRESDEN. Verbesserungen an der unter No. 11663 der Patentrolle patentirten Schienenschneidemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. März 1880 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine combinirte Schienenstofs- und Bohrmaschine, welche leicht transportabel ist und bei geringer Kraftanwendung und ohne zeitraubende und kostspielige Vorbereitungen nöthig zu machen, gestattet, Eisenbahnschienen zu zertheilen und alsdann die Schienenenden sofort mit Laschenlöchern zu versehen.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine obere Ansicht und Fig. 4 eine hintere Ansicht der Maschine dar.
Die Fufsplatte B dient zum Aufspannen der Schienen und ist mit einem, dem Schienenprofil entsprechenden Angufs versehen; die Schiene selbst wird mittelst Spannbügel α und b befestigt. Der Ständer A ist supportartig verschiebbar und an ihm sind sämmtliche beweglichen Theile der Maschine angebracht.
Die Auf- und Abbewegung des Stofsstahles e bezw. des Stöfsels d wird auf folgende Weise bewerkstelligt:
Durch das Schwungrad C wird das Zahnradgetriebe g hi in Bewegung gesetzt, durch letzteres Rad wieder das Zahnrad k, welches auf dem am Ständer angegossenen Zapfen p läuft. An dem Rade k sitzt ein Mitnehmerstift, welcher in einen Schlitz der Kurbel / greift, Fig. 5, und hierdurch diese und die Kurbelwelle m in Umdrehung bringt, durch welche wieder mittelst der Zugstange n, Fig. 1, der Stöfsel d und der Stofsstahl e auf- und abbewegt wird.
Durch den vorbeschriebenen Mechanismus der rotirenden Kurbelschleife, welcher durch die excentrische Lagerung der Kurbelwelle m zum Rade k gebildet wird, wird das langsame Vorgehen und der schnelle Rückgang des Stöfsels d hervorgerufen.
Der selbstthätige Vorschub des Ständers A während des Ausstofsens wird durch die Bewegung der Supportspindel w erzielt. Zu diesem Zwecke ist in dem Zahnrad k eine, wie aus Fig. 4 ersichtlich, geformte Nuth q angebracht. Bei jeder Umdrehung des Rades k werden der in dieser Nuth geführte Hebel r, die Zugstange s, der Winkelhebel t und die Sperrklinke u bewegt, durch welche wiederum das Sperrrad ν und die Supportspindel w gedreht werden.
Zwecks Benutzung der Maschine als Bohrmaschine wird das Schwungrad C mit Schwungradwelle/ vorgeschoben, bis das konische Rad ζ in das konische Rad y eingreift. In dieser Stellung wird die Welle f durch den Sperrstift I, Fig. i, arretirt.
Durch die Drehung der Schwungradwelle f wird die Bohrspindel χ in Bewegung gesetzt, während der Stofsmechanismus durch die aufser Eingriff geschobenen Triebräder g und h zum Stillstand gebracht ist und der Ständer A sich nicht verschiebt.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Die Anordnung einer combinirten Schienenstofs- und Bohrmaschine mit fester Aufspannvorrichtung und supportartig verschiebbarem Ständer A, welch letzterer den Mechanismus zur Bewegung des Stöfsels und der Bohrspindel aufnimmt.
2. Die eigenthümliche Construction der rotirenden Kurbelschleife zur Bewegung des Stofsstahles, gebildet durch das Rad k mit Mitnehmerstift, Welle m und Kurbel /.
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