DE12200C - Kluppe zum Fassen und Breithalten von Geweben bei Appretur- und Trockenmaschinen - Google Patents

Kluppe zum Fassen und Breithalten von Geweben bei Appretur- und Trockenmaschinen

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Publication number
DE12200C
DE12200C DENDAT12200D DE12200DA DE12200C DE 12200 C DE12200 C DE 12200C DE NDAT12200 D DENDAT12200 D DE NDAT12200D DE 12200D A DE12200D A DE 12200DA DE 12200 C DE12200 C DE 12200C
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DE
Germany
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grasping
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fabrics
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DENDAT12200D
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m. JAHR in Gera (Reufs)
Publication of DE12200C publication Critical patent/DE12200C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • D06C3/02Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by endless chain or like apparatus
    • D06C3/04Tentering clips
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/06Clips or accessories for tenters or driers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1880.
Klasse 8.
MORITZ JAHR in GERA (Reuss). Kluppe zum Fassen und Breithalten von Geweben bei Appretur- und Trockenmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1880 ab.
Der wichtigste Theil des auf beiliegender Zeichnung dargestellten Breitspannapparates ist die Kluppe, die den Zweck hat, das zu spannende Gewebe an den Leisten zu fassen und festzuhalten. Sie ist so constmirt, dafs sie, ohne an Wirksamkeit zu verlieren, Gewebe verschiedener Dicke zwischen den Kluppenbacken aufnehmen kann, und das Gewebe aus der Kluppe ungehindert auslaufen läfst, indem der Kluppenbacken sich erst hebt und das Gewebe frei- macht, dann aber sich seitlich von diesem abschiebt.
Die Kluppe, Fig. 1 bis 4, besteht aus dem angeschraubten Haupttheile A1 dem beweglichen Theile B und der Feder C. Fig. 1 und 2 zeigen die Kluppe in geschlossenem, Fig. 3 und 4 in geöffnetem Zustande.
Wenn die Leiste des Gewebes auf die Platte a geführt ist, wird durch eine geeignete Vorrichtung der Kluppentheil B um den Punkt b so weit gedreht, dafs die beiden Plättchen α und c über einander zu liegen kommen; ein gelinder Druck von oben bewirkt sofortiges Niedergehen des Theiles B, die Feder C drückt die Nase d an die schiefe Fläche und zieht dadurch B fest auf das Gewebe. Wird dieses gespannt, so zieht die gedrückte Leiste infolge der vorhandenen Reibung die Platten α und c fest auf einander, und diese werden das Gewebe um so fester halten, je gröfser die Spannung desselben ist.
Wird das Gewebe durch den Druck der metallenen Kluppenbacken zu hart angegriffen, so kann man die unteren durch Gummi ersetzen, welcher in Form eines Ringes auf die Kluppenscheibe aufgezogen wird. Diese Construction ist in Fig. 4 dargestellt. Die Kluppen sind hier in der Zeichnung beispielsweise für eine Kreisbewegung dargestellt. Es lassen sich dieselben aber auch mittelst einer Kette für Horizontalbewegung, wie bei der Rahmmaschine für die Nadelfesthaltung der Gewebe, zur Anwendung bringen.
Das Oeffhen der Kluppe geschieht dadurch, dafs eine schiefe Fläche bei der Drehung des Kluppenrades die Nase d aushebt und in den Drehpunkt b drückt; die Feder C drückt dann B in seine ursprüngliche Lage zurück.
Eine gröfsere Anzahl dieser Kluppen ist am Umfange zweier Scheiben ee', Fig. 5, befestigt, die eine constante Neigung zu einander besitzen; an jeder dieser Scheiben ist ein Zahnrad / befestigt, in welches ein anderes g mit schief gestellten Zähnen eingreift; letzteres sitzt auf der durchaus genutheten Welle h und erhält den Antrieb durch die Zahnräder i und k und die konischen Räder / und m von der Hauptwelle einer Appretur - und Trockenmaschine, auf der das ausgespannte Gewebe getrocknet wird.
Die der Breite des Gewebes entsprechende Stellung der schiefgestellten Kluppenscheibe erfolgt durch eine Spindel η mit linkem und rechtem Gewinde und den dazu gehörigen Schraubenmuttern unterhalb der Schlittenstücke//1, welche auf der Wange q in doppeltprismatischer Führung laufen.
Zwischen dem Kluppenrade und der Appreturmaschine ist ein Lattenbreithalter r angebracht, der das Gewebe, nachdem es die Kluppen verlassen hat, verhindert, in seine ursprüngliche Breite zurückzugehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die aus dem festen Theile A mit schiefer Fläche, dem beweglichen Theile B mit Nase d und der Feder C be'stehende Kluppe, welche vermittelst der Platten α und c ein Einklemmen von Geweben an Appretur - und Trockenmaschinen u. s. w. zuläfst, derart, dafs der Druck möglichst rechtwinklig auf die Leisten der Waare erfolgt und erst beim Anspannen der letzteren ein Festklemmen derselben stattfindet.
DENDAT12200D Kluppe zum Fassen und Breithalten von Geweben bei Appretur- und Trockenmaschinen Active DE12200C (de)

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DE (1) DE12200C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974277C (de) * 1934-08-23 1960-11-17 Cluett Schrumpfanlage fuer Textilgewebe
US4987663A (en) * 1986-11-14 1991-01-29 Mahlo Gmbh & Co. Kg Apparatus for straightening weft yarns in fabrics

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974277C (de) * 1934-08-23 1960-11-17 Cluett Schrumpfanlage fuer Textilgewebe
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