DE130464C - - Google Patents
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- DE130464C DE130464C DENDAT130464D DE130464DA DE130464C DE 130464 C DE130464 C DE 130464C DE NDAT130464 D DENDAT130464 D DE NDAT130464D DE 130464D A DE130464D A DE 130464DA DE 130464 C DE130464 C DE 130464C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C2700/00—Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
- D06C2700/05—Tenters or driers for fabrics with diagonal displacement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ja 130464 KLASSE
RATIGNIER & CLERC-RENAUD in LYON. Gewebespann- und Trockenmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März 1901 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Gewebespann- und Trockenmaschine,
welche sich im Wesentlichen dadurch kennzeichnet, dafs die Gewebeleisten von zwei
Reihen Zangen festgehalten werden, deren fortschreitende Bewegung in parallelen, wellenförmig
verlaufenden Ebenen stattfindet. Dadurch soll erreicht werden, dafs bei. unveränderter
Schufsfadenlänge die Lage der Kettenfäden, um eine Spannung des Gewebes herbeizuführen,
verändert wird. .
Bei der dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes werden die das Gewebe
haltenden Zangen von Ketten getragen, die sich wellenförmig über die Umfange parallel
zu einander angeordneter Führungsrollen bewegen.. Dabei ist dafür gesorgt, dafs die
Klemmbacken der Zangen in den Ebenen der Drehachsen der Ketten liegen und die Lagerstellen
für die Zangen von denjenigen für die Kettenglieder auf den Drehachsen der letzteren
getrennt angeordnet sind, und zwar aus dem Grunde, damit eine Berührung des Gewebes
mit der Führungskette und somit eine Verunreinigung des Gewebes durch Schmiermaterial
vermieden werde.
Nach der. Zeichnung besitzt die Maschine zwei endlose Ketten α und b (Fig. 1), von
denen jede um zwei Trommeln c und. d mit senkrechten Achsen geführt ist. Diese Achsen
sind in parallelen Ständern g und h gelagert. Die Ketten werden mit gleicher Geschwindigkeit
und in dem durch die Pfeile angedeuteten Sinne unter Vermittelung irgend einer zweckmäfsigen
Uebertragungsvorrichtung, welche die Trommeln c in Drehung versetzt, angetrieben.
Die Ketten α und b sind ihrer ganzen Länge
nach mit kleinen Zangen i i ausgerüstet, welche dicht neben einander liegen und die Gewebeleisten
festhalten sollen. Die Zangen öffnen sich selbsttätig, wenn sie an den Trommeln c
und d vorbeikommen, und werden wieder durch Federn geschlossen, sobald sie die
Trommeln verlassen haben. Die beiden inneren Kettentheile liegen parallel zu einander und
sind auf einem Theil ihrer Bahn mit Hülfe von Rollen schlangenartig geführt, welche symmetrisch
der Länge nach neben dem Gestell angeordnet sind.
Wenn nun die an den endlosen Ketten vorgesehenen Zangen die Gewebeleisten an der
Stelle e e ergreifen, so wird das Gewebe durch die Ketten in der aus der Zeichnung ersichtlichen
Weise mitgenommen und verzogen. Die Zangen öffnen sich wieder an den Stellen f
und geben das Gewebe frei, welches dann in bekannter Weise aufgewickelt oder gelegt wird,
nachdem es eventuell noch eine Trockenvorrichtung passirt hat.
Die beiden Ketten α und b werden nicht nur parallel, sondern auch mit gleicher Geschwindigkeit
bewegt und- die Klemmbacken liegen mit ihren Enden in den Ebenen der
Drehachsen der Kettencylinder. Dadurch wird bewirkt, dafs1 die Schufsfäden stets parallel zu
einander und in gleicher Länge und Spannung verbleiben. Die Kettenfäden nehmen dagegen
die durch j und k angedeutete Lage ein und weisen an den Stellen, an welchen das Gewebe
verzogen ist, in verschiedenen Richtungen winklig verlaufende Bahnen auf, wodurch der
angestrebte Zweck erreicht wird. Die durch
die Rollen in und η erzielte Bearbeitung des
Gewebes kann eventuell durch Hitze festgehalten werden.
Um den Abstand der Ketten α und b der Gewebebreite entsprechend zu verändern, sind
die Gestelle g und h parallel zu einander auf Wagen r beweglich. Der Ausschlag der
Wellenlinien- läfst sich durch Verstellen der Rollen η oder m regeln, aus welchem Grunde
die Rollen η auf beweglichen Wagen s angeordnet sind, welche sich mit Hülfe von
Schrauben verstellen lassen. Die Trommeln d beim Eintritt des Gewebes und die Führungsrollen ρ sind ebenfalls einstellbar und lassen
sich von einander mehr oder weniger entfernen, um dadurch dem Gewebe . die gewünschte
Spannung zu geben, welche während des ganzen Durchganges des Gewebes durch
die Maschine aufrecht erhalten bleibt.
Die Walze /, von welcher.sich das Gewebe abrollt, ist zweckmäfsig um einen centralen
Drehzapfen ο drehbar, um dem Arbeiter die Möglichkeit zu geben, das Gewebe in dem
einen oder anderen Sinne einzustellen und dadurch ein genaues normales Einführen des Gewebes
in die Maschine zu gestatten.
Die Zangen i sind folgendermafsen construirt:
Auf einer Kette ohne Ende α (Fig. ι und 2)
sind auf den verlängerten Kettenzapfen x, welche den Kettencylindern als Gelenke dienen,
Arme ν vorgesehen, auf welchen die unteren Zangenmäuler u sitzen. Das obere Zangenmaul
sitzt an einem Winkelhebel ^ welcher unter der Einwirkung einer Feder y steht, die
das Bestreben hat, die Zange geschlossen und dadurch das Gewebe t fest zu halten.
Die Kette α und die Zangen bilden eigentlich zwei über einander vorgesehene Ketten.
Die Kette α wird aber lediglich über die verschiedenen Trommeln geführt. Die Antriebstrommeln c (Fig. 4) tragen Zähne 7, welche
in die. Aussparungen 6 der Ketten treten. Dadurch, dafs die die Zangen bildende Kette
nicht über besondere Rollen geführt wird, halten die Zangen das Gewebe von dem Schmiermaterial entfernt.
Die Fig. 4 zeigt die Einrichtung, durch welche das Oeffnen der Zangen herbeigeführt
wird. Auf der Verlängerung der Achse 3, welche die Trommel c trägt, sitzt eine Scheibe 4,
welche eine solche Höhe einnimmt, dafs sie mit dem Klemmhebel 5. in Berührung tritt
und die Verstellung desselben veranlafst. Sobald die Zange die Scheibe 4 verlassen hat,
tritt die Feder y in Wirkung und schliefst die Zange wieder. Da die Scheibe 4 sich gemeinsam
mit der Trommel c dreht, so übt sie auf die Hebel 5 keine Reibung aus und die
Oeffnung der Zangen erfolgt dadurch regelmäfsig und ohne Stöfse.
Statt der Ketten α und b können auch endlose Riemen oder Metallbänder u. s. w. verwendet
werden.
Claims (3)
1. Gewebespann- und Trockenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die Gewebeleisten
von zwei Reihen Zangen festgehalten werden, deren fortschreitende Bewegung in parallelen wellenförmig verlaufenden
Ebenen stattfindet, um bei unveränderter Schufsfädenlänge die Lage der
Kettenfäden zu ändern. :
2. Gewebespann- und Trockenmaschine, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
die das Gewebe haltenden Zangen von Ketten getragen werden, die sich wellenförmig
über die Umfange parallel zu einander angeordneter Führungsrollen bewegen.
3. Gewebespann- und Trockenmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Klemmbacken der Zartgen in den Ebenen der Drehachsen der Kettenglieder
liegen und die Lagerstellen für die Zangen von denjenigen für die Kettenglieder auf
den Drehachsen der letzteren getrennt angeordnet sind, zu dem Zwecke, eine Berührung des Gewebes mit der Führungskette
und somit eine Verunreinigung des Gewebes durch Schmiermaterial zu vermeiden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130464C true DE130464C (de) |
Family
ID=398861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT130464D Active DE130464C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130464C (de) |
-
0
- DE DENDAT130464D patent/DE130464C/de active Active
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