DE12032C - Neuerungen an Schmiervorrichtungen für Dampfmaschinen- und andere Cylinder - Google Patents

Neuerungen an Schmiervorrichtungen für Dampfmaschinen- und andere Cylinder

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DE12032C
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J. J. royle in Manchester
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid
    • F16N7/32Mist lubrication
    • F16N7/34Atomising devices for oil

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

1880.
Klasse 47.
JOHN JAMES ROYLE in MANCHESTER. Neuerungen an Schmiervorrichtungen für Dampfmaschinen- und andere Cylinder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1880 ab.
Die Neuerungen betreffen die Verbindung einer Schmiervorrichtung mit einer injectorähnlichen Einrichtung, durch welche mittelst Dampfzuströmung ein Vacuum oder . theilweises Vacuum erzeugt und so der Eintritt von Schmierstoff in den zu schmierenden Theil veranlafst wird. Zugleich ist die Schmiervorrichtung mit einer Einrichtung versehen, um demjenigen Theil, welcher den Injector enthält, den Schmierstoff regelmäfsig in abgemessenen Mengen zuzuführen.
In den Fig. 1 bis 3 ist A der den Injector bildende Theil mit den beiden Düsen B und C. Die Blasdüse B wird mit der Dampfzuleitung D verbunden, während das hintere Ende der Austrittsdüse C mit dem Dampfmaschinencylinder E, und zwar bei waagrechten Cylindern in der Mitte, bei senkrechten am oberen Ende verbunden ist. Die durch den Dampfstrahl erzeugte Ansaugung bewirkt das Einsaugen des Oeles, welches auf die Schale J niedertröpfelt. Das Ventil F verhindert das Zurücktreten des Oeles. G ist das auf dem Arm H angebrachte Oelgefäfs; der Arm zweigt sich von dem Injectorgehäuse A ab, das Gefäfs ist mit dem Deckel K bedeckt. Die Schraubenkappe L, welche das kleine Loch M im Rohre N mehr oder weniger verschliefsen kann, dient dazu, die Oelmenge, welche aus dem Oelgefäfs G auf die Schale J tröpfeln und in den Cylinder hineingesogen werden soll, mit gröfserer Genauigkeit zu reguliren. Sobald sich Niederdruck im Cylinder befindet, geht ein Dampfstrahl durch die Düsen B und C, und die dadurch bewirkte Ansaugung öffnet das Ventil F. Das auf der Schale J befindliche OeI wird dadurch angesogen und dem Cylinder E zugeführt. Bei dem Vorhandensein von Ueberdruck im Cylinder E wird dagegen das Ventil F geschlossen und dadurch der Wiederaustritt des Oeles verhindert.
Die Fig. 5 bis 7 stellen eine ähnliche Schmiervorrichtung für Locomotiven, Marine - oder andere Dampfmaschinen dar, welche nur zeitweilig arbeiten; hier ist die Oelzuführung nicht sichtbar.
Der Oelbehälter O steht mittelst eines gebogenen Rohres O1 mit dem Injectorgehäuse P durch den Ventilkasten Q in Verbindung; Ji ist ein Rückschlagventil. In dem Behälter O erstreckt sich das Rohr T nach oben, welches am oberen Ende offen und an seinem unteren Ende T1 wie ein Hahnküken mit einem Loch versehen ist; über demselben sitzt das Rohr S, welches genau auf das Rohr T pafst und ebenfalls mit einem Loch U versehen ist, welches sich mit dem Loche im Rohre T decken kann. Indem man das Rohr >S mittelst des Kranzes V dreht, kann man die austretende Oelmenge genau bestimmen. Das Rohr S wird durch die Mutter Y in seiner Stellung festgehalten. Das Rohr 5 hat einen Zeiger W, welcher über der Theilung X steht, wonach man die Einstellung des Rohres genau bewirken kann.
Fig. 8 zeigt in kleinerem Mafsstabe eine Art der Befestigung dieser Schmiervorrichtung an einer Locomotive. Dieselbe wird am besten an der Seite der Rauchbüchse mittelst des Schraubenansatzes α angebracht und durch die Schraube b festgeschraubt. Die Blasdüse c wird durch das Rohr d mit dem Dampfrohr e verbunden, während die Austrittsdüse f durch das Rohr h mit dem Dampfcylinder g in Verbindung steht.
Da die Maschinen, für welche die letztbeschriebene Schmiervorrichtung bestimmt ist, nur zeitweilig arbeiten, so sind Vorkehrungen getroffen, durch welche der Oelvergeudung während des Stillstandes vorgebeugt wird. Das Injectorgehäuse P ist ungefähr in gleicher Höhe mit dem OeI im Behälter O angebracht, so dafs beim Stillstand der Maschine die Zuführung des Oeles nach erfolgter Füllung des Rohres O1 aufhört.
Der blasende Dampf kann auch aus dem Schieberkasten oder aus einem der beiden Cylinderenden entnommen werden. Die Schmiervorrichtung ist auch für Luft-, Gas- oder andere . Maschinen, die in gleicher Weise arbeiten, brauchbar, und es kann OeI, Fett, Talg oder irgend ein anderer Schmierstoff zur Anwendung gelangen.' Die Zuleitung des Schmierstoffes in den Injector kann auch durch Anwendung eines Dochtes, durch Anwendung von Nadeln, des

Claims (1)

  1. Lieuvain'schen Regulators oder auf sonst bekannte Weise bewirkt werden.
    Patent-Ansρrüche:
    i. Die Anwendung eines Dampfstrahles bei der Zuführung von Schmierstoff in den Dampfmaschinencylinder, sowie die Anwendung der Vorrichtung zum Schmieren von Gas-, Luft- und anderen Kraftmaschinen.
    Die Verbindung des Injectorgehäuses A und der Düsen B und C und des Rückschlagventils F mit dem offenen Oelbehältef G und der Regelvorrichtung L behufs regelmäfsiger Zuführung von Schmierstoff.
    Das Injectorgehäuse P mit seinen Düsen c und f, dem Ventil R in Verbindung mit dem Rohr S über dem Rohr T in dem OeI-behälter, behufs regelmäfsiger Zuführung von Schmierstoff.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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