DE1200254B - Schnellhefter mit einer Aufreihvorrichtung aus elastisch biegsamen Aufreihzungen - Google Patents

Schnellhefter mit einer Aufreihvorrichtung aus elastisch biegsamen Aufreihzungen

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DE1200254B
DE1200254B DES71751A DES0071751A DE1200254B DE 1200254 B DE1200254 B DE 1200254B DE S71751 A DES71751 A DE S71751A DE S0071751 A DES0071751 A DE S0071751A DE 1200254 B DE1200254 B DE 1200254B
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Application number
DES71751A
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English (en)
Inventor
Kurt Funke
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F Soennecken KG
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F Soennecken KG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/02Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means

Description

  • Schnellhefter mit einer Aufreihvorrichtung aus elastisch biegsamen Aufreihzungen Die Erfindung bezieht sich auf einen Schnellhefter aus zwei durch einen Mappenrücken mit einem Innenfalz miteinander verbundenen Mappendeckeln und aus einer Aufreihvorrichtung aus mindestens zwei quer zum Mappenrücken umlegbaren elastisch biegsamen sowie in Durchbrechungen einer über den aufgereihten Schriftgutstapel schwenkbaren Klappe sicherbaren Aufreihzungen aus Kunststoff.
  • Bei einem derartigen Schnellhefter muß die schwenkbare Klappe, sofern sie nicht einen Teil des zugeordneten Mappendeckels bildet, auf diesem Mappendeckel befestigt und das Fußende jeder Aufreihzunge an einem entlang dem Mappenrücken verlaufenden Innenfalz oder an dem anderen Mappendeckel gehaltert werden. Bei einem dieser bekannten Schnellhefter wird die Klappe z. B. auf der Innenseite des auch die Aufreihvorrichtung tragenden Umschlagdeckels oder auf der Innenseite des Mappenrückens durch Aufkleben befestigt. Bei solchen Ausführungsformen ist die Klappe natürlich nicht auswechselbar. Auch erfordert eine derartige Ausbildung für die Anbringung der Klappe und Aufreihvorrichtung besondere Arbeitsvorgänge, so daß sich eine solche Ausbildung auch nicht gut für eine wirtschaftliche vollautomatische Massenfertigung eignet, ganz abgesehen davon, daß eine nachträgliche Ausrüstung von Schnellheftern mit solchen Aufreihvorrichtungen nicht möglich ist. Es ist auch bekannt, den Schnellhefter aus mehreren Teilen zusammenzusetzen und die Klappe entweder an dem sich über den aufgereihten Schriftgutstapel legenden Mappendeckel anzulenken oder beim Zusammenbauen der Mappenteile an einer Lasche des Innenfalzes des zugeordneten Umschlagdeckels anzubringen. Die Enden der quer zum Mappenrücken umgelegten Aufreihzungen werden hierbei unterhalb eines Streifens unter Reibung verschiebbar geführt und ihre Fußenden in Schlitzen des Innenfalzes verankert. Die Klappe kann auch in Form- eines umgebogenen Streifens durch Heften, Nieten, Kleben, Schweißen od. dgl. im Bereich des Mappenrückens dauernd oder auch durch Druckknopf- und Steckverschlüsse, Haken od. dgl. auswechselbar im Bereich des Mappenrückens befestigt werden. Auch hier werden die Fußenden der Aufreihzungen in Lochungen oder Schlitzen des am unteren Mappendeckel befestigten Längsrandes der Klappe oder dieses Mappendeckels selbst befestigt. Alle diese Ausführungsformen verteuern die Massenfertigung und sind für die nachträgliche Anordnung der Aufreihvorrichtung ohne besondere Hilfsmittel nicht geeignet. Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, den bekannten Schnellhefter mit einer zum Sichern der umgelegten Enden der Aufreihzungen dienenden schwenkbaren Klappe sowie mit den weiteren Merkmalen des eingangs im ersten Absatz erläuterten Gattungsbegriffes so weiterzubilden, daß die Aufreihzungen gegebenenfalls auch erst nachträglich in einfacher Weise im Schnellhefter befestigt werden können, so daß auch bereits vorhandene Schnellhefter mit metallischen Aufreihzungen auf solche aus Kunststoff umgestellt werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Klappe mit den Durchbrechungen zum Sichern der umgelegten Aufreihzungen an einer beiderseits um einen Innenfalz der Mappe herumgebogenen und an diesem befestigten Lasche angelenkt ist, deren einer Schenkel Löcher zum Hindurchstecken der mittels Füße zwischen diesem Schenkel und dem Innenfalz gehalterten Aufreihzungen aufweist. Dadurch wird auf sehr einfache Weise eine lösbare Befestigung der Klappe mit Hilfe der S-förmig gebogenen Lasche an dem Innenfalz ermöglicht, wobei gleichzeitig auch die Füße der Aufreihzungen zwischen dem Innenfalz und dem mit Durchbrechungen zum Durchtritt der Aufreihzungen versehenen Schenkel der Klappe verankert werden, so daß hierfür kein besonderer Arbeitsgang erforderlich ist. Diese Ausbildung eignet sich daher und für die nachträgliche Anordnung der Aufreihvorrichtung in bereits vorhandenen Schnellheftern.
  • Die Verankerung der Füße der Aufreihzungen gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß die Aufreihzungen nach ihrem Austreten aus den Löchern bzw. Durchbrechungen des betreffenden Schenkels der Klappe nicht scharf nach oben umgebogen werden müssen, sondern unmittelbar von ihren Füßen senkrecht zum unteren Mappendeckel nach oben aufsteigen können, wo sie dann erst oberhalb der über den aufgereihten Schriftgutstapel greifenden Klappe in üblicher Weise umgelegt werden. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt A b b. 1 die Draufsicht auf einen an einem Mappendeckel abgebrochenen, aufgeklappten Schriftgutbehälter in Form eines mit zwei Aufreihzungen versehenen Schnellhefters, A b b. 2 einen Querschnitt durch den zusammengeklappten Schnellhefter nach A b b. 1 im Bereich einer Aufreihzunge im vergrößerten Maßstab und A b b. 3 die Draufsicht auf den geöffneten Schnellhefter nach A b b. 1, jedoch mit auf der Innenseite beider Mappendeckel befindlichem aufgereihtem Schriftgut im kleineren Maßstab.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Schnellhefter 1 hat einen in A b b. 2 oberen Mappendeckel 9 und einen unteren Mappendeckel S, die über einen Mappenrücken und einem diesem entlang verlaufenden Innenfalz 6 miteinander verbunden sind. Eine mit Durchbrechungen 2 und 4 versehene, zum Sichern der quer zum Mappenrücken umgelegten Aufreihzungen 3 dienende Klappe 5 ist an einer beiderseits um den Innenfalz 6 herumgebogenen und an diesem mittels der beiden Schenkel 11 und 12 befestigten Lasche angelenkt. Der eine Schenkel 12 dieser Lasche hält zugleich die Fußenden von zwei Aufreihzungen 3 auf dem Innenfalz 6 fest, wobei angespritzte oder gestanzte Rundfüße 14 der Aufreihzungen 3 durch Löcher 13 des zugeordneten Laschenschenkels 12 hindurehtreten. Die Lasche mit den Schenkeln 11 und 12 mit der angelenkten Klappe 5 kann z. B. durch Kleben, Klammern oder Nieten bzw., wenn sie aus Kunststoffolie besteht, durch Schweißen an dem Innenfalz 6 befestigt werden. Die Befestigung kann aber auch auf irgendeine andere bekannte Weise vorgenommen werden.
  • Das gelochte Schriftgut 7 wird in üblicher Weise auf die Aufreihzungen aus Kunststoff aufgereiht, wie- aus A b b. 2 ersichtlich ist. Die freien Enden der Aufreihzungen 3 werden durch die in der Umlegerichtung der Aufreihzungen angeordneten Durchbrechungen 2 der Klappe 5 hindurchgesteckt und dann wieder durch die Durchbrechungen 4 geschoben und dadurch gesichert. Der Schnellhefter 1 kann dann geschlossen werden, indem der Mappendeckel 9 mit der Klappe 5 auf das Schriftgut 7 umgelegt wird. Das aufgereihte Schriftgut ist dadurch ohne andere Hilfsmittel wie Deckschiene, Klemmschiene od. dgl. sowohl bei liegendem als auch bei hängendem Schnellhefter fest mit diesem verbunden.
  • Damit sich die an die Lasche angelenkte Klappe der wachsenden Höhe bzw. Dicke des Schriftgut-Stapels anpassen kann, wird sie in an sich bekannter Weise an ihrem Rücken 1ƒ mit einer oder mehreren Rillen 15 versehen. Zum Umblättern des Schriftgutes braucht nur der in A b b. 2 obere Mappendeckel 9 mitsamt der Klappe 5 geöffnet bzw. nach links umgelegt zu werden, wobei die Aufreihzungen 3 in den Durchbrechungen 2 und 4 der Klappe 5 verbleiben. Zur Entnahme oder Einheftung eines Schriftgutblattes wird der linksliegende Teil des Schriftgutstapels 7, wie in A b b. 3 angedeutet ist, etwa mit dem Daumen und dem Zeigefinger der linken Hand festgehalten. Hierauf werden die Aufreihzungen 3 mit der rechten Hand aus den Durchbrechungen 2 und 4 der Klappe 5 herausgezogen und aufgerichtet. Das gewünschte Blatt kann dann leicht entnommen bzw. ein abzulegendes Blatt auf die Aufreihzungen 3 aufgereiht werden. Nach leichtem Anheben des noch von der linken Hand festgehaltenen, linksliegenden Stapelteiles lassen sich die Aufreihzungen 3 wieder einwandfrei durch die Lochungen dieses Schriftgutteilstapels und durch die Durchbrechungen der Klappe 5 hindurchstecken.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schnellhefter aus zwei durch einen Mappenrücken mit einem Innenfalz miteinander verbundenen Mappendeckeln und aus einer Aufreihvorriehtung aus mindestens zwei quer zum Mappenrücken umlegbaren elastisch biegsamen sowie in Durchbrechungen einer über den aufgereihten Schriftgutstapel schwenkbaren Klappe sicherbaren Aufreihzungen aus Kunststoff, d adurch gekennzeichnet, daß die Klappe (5) mit den Durchbrechungen (2 bzw. 4) zum Sichern der umgelegten Aufreihzungen (3) an einer beiderseits um den Innenfalz (6) herumgebogenen und an diesem befestigten Lasche (11, 12) angelenkt ist, deren einer Schenkel (12) Löcher (13) zum Hindurchstecken der mittels Füße (14) zwischen diesem Schenkel und dem Innenfalz gehalterten Aufreihzungen aufweist.
  2. 2. Schnellhefter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der auf dem aufgereihten Schriftgutstapel schwenkbaren Klappe (5) zum Sichern jeder umgelegten Aufreihzunge (3) zwei in der Umlegerichtung hintereinander angeordnete Löcher (2 und 4) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr.1074 006; 1024 922; USA.-Patentschrift Nr. 2 328 416.
DES71751A 1960-12-20 1960-12-20 Schnellhefter mit einer Aufreihvorrichtung aus elastisch biegsamen Aufreihzungen Pending DE1200254B (de)

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