DE1219902B - Aufreihvorrichtung fuer gelochtes Schriftgut in Mappen, insbesondere Sammelmappen - Google Patents

Aufreihvorrichtung fuer gelochtes Schriftgut in Mappen, insbesondere Sammelmappen

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DE1219902B DEF35731A DEF0035731A DE1219902B DE 1219902 B DE1219902 B DE 1219902B DE F35731 A DEF35731 A DE F35731A DE F0035731 A DEF0035731 A DE F0035731A DE 1219902 B DE1219902 B DE 1219902B
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/12Filing appliances with means for engaging perforations or slots with pillars, posts, rods, or tubes

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Description

  • Aufreihvorrichtung für gelochtes Schriftgut in Mappen, insbesondere Sammelmappen Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufreihvorrichtung für gelochtes Schriftgut in Mappen, insbesondere Sammelmappen, bestehend aus zwei biegsamen, ein einziges Aufreihloch des gelochten Schriftgutes von zwei einander entgegengesetzten Richtungen durchsetzenden Aufreihzungen.
  • Eine solche Aufreihvorrichtung ist jedoch nur für sogenannte Abheftmappen geeignet, das heißt für Sammelmappen, die mit dem Schriftgutstapel für die Altablage bestimmt sind. Die Anweisung für die Bedinung der bekannten Aufreihvorrichtung geht nämlich dahin, daß die jeweils mit einer plattenartigen auf der oberen und unteren Seite eines Schriftgutstapels auflegbaren Lagerung versehenen Aufreihzungen von oben und unten eingeführt und bis zum Zusammenpressen des Schriftgutstapels und Aufliegen der Platten zusammengeschoben werden. Hierauf werden die beiden Zungenenden um 90° gegen die Platten umgelegt, so daß damit der Stapel zusammengehalten wird. Eine solche Aufreihvorrichtung gestattet zum Entnehmen oder Einlegen einzelner Schriftstücke höchstens eine ungleiche Teilung des Schriftgutstapels, wobei dann der eine Stapelteil auf der oberen und der aridere Stapelteil auf der unteren Aufreihzunge aufgereiht bleibt. Als Aufreihzungen können hierbei nur solche dienen, die starr genug sind, um ein Umlegen der Zungen um 90° und ein Verbleiben in dieser Stellung zulassen.
  • Diese Aufreihvon-ichtung läßt bei einer Anordnung an zwei Innenfalzen einer Sammelmappe eine hemmungsfreie Führung der beiden zusammenwirkenden Aufreihzungen und eine einfache und schnelle Handhabung nicht zu, weil die die Aufreihzunge halternde Lagerung das Durchstecken der anderen Zunge behindert oder sogar unmöglich macht, wenn der zugeordnete Innenfalz durch das zunehmende Gewicht des aufzureihenden Schriftgutstapels gegen die Innenseite des entsprechenden Umschlagdeckels gedrückt wird.
  • Ferner ist es bei Schnellhefter und Sammelmappen für gelochtes Schriftgut bekannt, an Stelle metallischer Aufreihzungen solche aus Kunststoff zu verwenden, die flach, elastisch und biegsam sind. Diese Aufreihzungen werden einzeln, unter anderem auch an den Innenfalzen eines Schnellhefters oder eine Sammelniappe mittels je einer breit angelegten Wurzel in einer Durchbrechung bajonettverschlußartig verankert. Mit dem frei auslaufenden Ende sind sie in einer weiteren, auf gleicher Höhe liegenden Durchbrechung des anderen Innenfalzes verschiebbar geführt. Hierbei sind die freien Enden der Aufreihzungen zum Halten des aufgereihten Schriftgutstapels beim Schließen des Schnellhefters mit der Flachseite quer zum Heftrand des Schriftgutes umlegbar. Sie sind auch in Kanäle, Brük= ken, Bügel od. dgl. einsteckbar, die an dem Umschlagdeckel vorgesehen sind, der gegebenenfalls auch ohne Zwischenschaltung eines Innenfalzes unmittelbar am Rücken aasgelenkt ist. Dadurch ist zwar ein buch= artiges Umblättern des aufgereihten Schriftgutes möglich, beim Entnehmen oder Einordnen eines Schriftstückes bleibt jedoch der abgehobene Teilstapel ohne Führung. Er kann daher ohne weiteres durcheinandergeraten. Demgegenüber ist es auch bekanntgeworden, an jedem Innenfalz eines Schnellhefters mit zwei Innenfalzen zwei Aufreihzungen anzuordnen und die beiden Paare auf ein vorbestimmtes Maß gegeneinander zu versetzen. Die Aufreihzungen liegen dadurch auf ungleichen Höhen einander gegenüber. Eine solche Aufreihvorrichtung kann daher nur eine Vierlochmechanik ersetzen, die in jedem aufzureihenden Schriftstück vier Aufreihlochungen erfordert.
  • Schließlich ist es auch bekannt, an Stelle einer starren Aufreihvorrichtung aus senkrecht stehenden Röhrchen und einem Rücklegebügel mit starren Einsteckdrähten, Röhrchen aus verhältnismäßig nachgiebigem Kunststoffschlauch anzuordnen und hierzu den einsteckbaren Rücklegebügel aus Kunststoff zu verwenden, dessen Einsteckenden olivenartig abgesetzt sind. Die quer zu den Innenfalzen umlegbaren Aufreihröhrchen werden unter einer Deckschiene festgeklemmt, wobei jede Zunge eine randoffene Ausnehmung der Deckschiene überragt. Dadurch wird zwar eine Lesestellung bei geöffnetem Schnellhefter und Deckschiene ermöglicht, aber doch nur unter der Voraussetzung eines erheblichen Aufwandes hinsichtlich einer Deckschiene und eines Rücklegebügels, die außerdem zu ihrer Bedienung zusätzliche Handgriffe erfordern.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, .die bekannte Aufreihvorrichtung aus zwei biegsamen, ein einziges Aufreihloch des, gelochten Schriftgutes von zwei einander entgegengesetzten Richtungen durchsetzenden Aufreihzungen so weiterzubilden, daß sie bei Andendung in einer'Mäppe bzw. Sammelmappe oder in einem Schnellhefter ohne besonderen Werkstoffaufwand und Maßnahmen ein buchartiges Umblättern des aufgereihten Schriftgutes ermöglicht und trotzdem eine sichere Halterung' des aufgereihten Schriftgutstapels gewährleistet,: . . _ Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß - i.p, vorteilhafter Weise dadurch gelöst, daß bei einer Sammelmappe mit einem zwei Innenfalze verb''indenden Rükken jede quer zu diesem umlegbare Aufreihzunge an einem Innenfalz befestigt ist, und daß zum Niederhalten einer umgelegten Aufreihzunge am Fußende der jeweils anderen Aufreihzunge am- entsprechenden Innenfalz eine Durchbrechung vorgesehen ist, derart, daß die beiden aus -flachem, elastisch biegsamem Kunststoff bestehenden und jeweils in gleicher Höhe liegenden Aufreihzungen für 'ein Aufreihloch im Schriftgut nach dem Umlegen und Durchsetzen des zugeordneten Innenfalzes durch Gegeneinanderschieben eine Brücke veränderlicher Länge bilden.
  • Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Aufreihvorrichtung wird jedoch nicht nur das Brückenbilden für die Lesestellung und das buchartige Umwenden der aufgereihten Blätter ermöglicht, sondern auch das Auf- und Abreihen von Schriftgut durch Trennen der Brücke durch geringes Anheben des Schriftgutstapels erleichtert. Dadurch ist eine hemmungsfreie Führung der Aufreihzungen gewährleistet, die eine schnelle und denkfreie Handhabung zuläßt.
  • Es sind allerdings auch Sammelmappen bekannt, die beiderseits des Mappenrückens in jeweils gleicher Höhe einander gegenüberliegend je zwei Aufreihzungen aufweisen. Die Aufreihzungen sind drehbar gelagert und werden zum buchartigen Umblättern des aufgereihten Schriftgutes brückenartig und lösbar miteinander verbunden: Hierzu haben die Aufreihzungen des einen Umschlagdeckels an den Enden eine Hülse, in welche das freie Ende der gegenüberliegenden Aufreihzunge hineingeschoben wird. Dadurch wird jedoch jede Brücke oberhalb der Längsmittellinie des Mappenrückens verdickt. Es besteht daher die Gefahr, daß beim Umblättern die Aufreihlochungen des Schriftgutes eingerissen werden. Außerdem haben die Aufreihzungen nur eine kurze Länge und sind deshalb für Sammelmappen mit großem Füllvolumen nicht geeignet.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine aufgeschlagene Sammelmappe für gelochtes Schriftgut in- Draufsicht, Fi g. 2 die Sammelmappe in einem Querschnitt nach der Linie I1-II in F i g. 1, F i g. 3 zwei miteinander zu einem Aufreihband verbundene Aufreihzungen in Ansicht, ' F i g. 4 eine geöffnete Sammelmappe entsprechend F i g. 1 in Draufsicht mit etwas abgeänderten Aufreihzungen,.
  • Fig. 5 die Sämmehnappe in einem Querschnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 4,.
  • F i g. 6 zwei einzelne: in gleicher Höhe einander gegenüberliegende Aufreihzungen mit Verankerungsfuß in Draufsicht.
  • . Aufreihvorrichtungeri nach der Erfindung bestehen aus flachen, elastisch biegsamen bandförmigen Aufreihzungen 1 bzw. 2 nach den F i g. 3 und 6. Sie kommen mit ihrer Flachseite parallel zum Rücken einer Sämmelniappe 3 nach den F i g. .l -oder 4. zur Anordnung, wobei sie in Ausnehmungen oder Durchbrechungen z. B. von festen oder losen Innenfalzen 6 verankert sind. Die Durchbrechungen können dabei eine beliebige Umrißform aufweisen und z. B. schlitzförmig, oval od. dgl. sein. Vorzugsweise sind diese Durchbrechungen rund. Bei jeder Ausführungsart der Durchbrechungen ist das Aufreihen des Schriftgutes bzw. der losen Blätter 5 mittels der Aufreihzungen 1 oder 2 gesichert. Ein Zungenpaar nach F i g. 3 ist von einem U-förmig gebogenen Aufreihband gebildet, wobei die als Aufreihzungen 1 dienenden Schenkel durch Verdrehen um 90° gegenüber dem Steg 1c mit ihrer Flachseite parallel zum Mappenrücken stehen. Dieses Zungenpaar wird so in den zugeordneten Innenfalz eingesteckt, -daß der Steg 1c mit seiner Flachseite unterhalb dieses Innenfalzes 6 anliegt und -gegebenenfalls mit diesem fest verbunden werden kann.
  • Je ein Zungenpaar nach F i g. 3 wird nach den F i g. 1 und 2 an beiden Innenfalzen 6 der Sammelmappe, und zwar in gleicher Höhe angeordnet, so daß sich die durch den Steg 1 c miteinander verbundenen Aufreihzungen 1 a den Aufreihzungen 1 b einander gegenüberstehen. Nachdem das Schriftgut auf dem einen Zungenpaar aufgereiht ist, werden beide Aufreihzungen durch die Ausnehmungen des gegenüberliegenden Falzes 6 geführt und verwahrt. Nunmehr wird das auf dieser Seite verankerte Zungenpaar 1b gegenläufig über die Oberseite des ersten Zungenpaares la geschoben, so daß je zwei Aufreihzungen flach aufeinanderliegen und eine zweifache Rufreihung hergestellt ist. Diese Zungenpaare folgen nun beim Schließvorgang der Sammehnappe selbsttätig der Bewegung der Mappendeckel bzw. der Innenfalze, wenn z. B. der rechte Mappendeckel bzw. Innenfalz auf den linken Mappendeckel bzw. Innenfalz umgeschlagen wird. Hierbei schieben sich alle Aufreihzungen mit ihren Enden durch den gegenüberliegenden Innenfalz hindurch. Beim Öffnen wird die Brückenstellung selbsttätig durch Herausziehen der Aufreihzungen aus den jeweils gegenüberliegenden Innenfalzen erreicht. Der Raum zwischen den Hefträndern zweier Schriftgutteilstapel5 liegt nach dem Öffnen der Sammelmappe frei.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 bis 6 sind zum Aufreihen einzelne Zungen 2 und 2 a vorgesehen; von denen jede einen eigenen Verankerungsfuß 7 aufweist. Dieser besteht z. B. aus einem kreisförmigen Plättchen, das einen nach der Kreismitte verlaufenden sektorartigen Ausschnitt 7 a aufweist, der in der Kreismitte durch die Wurzel der Aufreihzunge 2 bzw. 2 a begrenzt wird. In zwei sich in gleicher Höhe gegenüberliegenden Durchbruchsstellen, z. B. in Innenfalzen 6 nach F i g. 5, werden solche Aufreihzungen 2 hindurchgezogen und finden dabei einen unverrückbaren Sitz. Die Lage der Aufreihzungen ist dabei dieselbe wie bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel. Da nach dem Aufreihen von Schriftgut auch diese Aufreihzungen 2 jeweils gegenläufig durch die gegenüberliegende zugeordnete Ausnehmung des entsprechenden Innenfalzes hindurchgeschoben werden, so lassen sie sich beim Öffnen und Schließen der Sammelmappe bzw. der Innenfalze ohne Widerstand auch aufeinander verschieben. Zur weiteren Erleichterung dieses Vorganges beim Öffnen oder Schließen der Sammelmappe dienen die kreissektorärtigen Aussparungen 7 a im Verankerungsfuß 7 der Aufreihzungen als Führungen. Der Verankerungsfuß kann auch in einer anderen als kreisrunden Form ausgebildet und auch unmittelbar auf der Innenseite des zugeordneten Mappendeckels, z. B. durch Aufkleben, befestigt werden.
  • Schließlich ist es noch ein besonderer Vorteil der erläuterten Aufreihvorrichtung, daß bei einer erforderlichen Zwischenheftung von weiterem Schriftgut, z. B. einer neuen Preisliste, etwa in der Mitte des aufgereihten Schriftgutstapels die Aufreihzungen beider Innenfalze senkrecht stehen, so daß das Aufreihen links oder rechts vorgenommen werden kann, wobei das aufgereihte Schriftgut jedoch unverrückbar durch diese Aufreihzungen festgehalten wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Aufreihvorrichtung für gelochtes Schriftgut in Mappen, insbesondere Sammelmappen, bestehend aus zwei biegsamen, ein einziges Aufreihloch des gelochten Schriftgutes von zwei einander entgegengesetzten Richtungen durchsetzenden Aufreihzungen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Sammelmappe mit einem zwei Innenfalze verbindenden Rücken jeder quer zu diesem umlegbare Aufreihzunge an einem Innenfalz befestigt ist und daß zum Niederhalten einer umgelegten Aufreihzunge am Fußende der jeweils anderen Aufreihzunge am entsprechenden Innenfalz eine Durchbrechung vorgesehen ist, derart, daß die beiden aus flachem, elastisch biegsamem Kunststoff bestehenden und jeweils in gleicher Höhe liegenden Aufreihzungen für ein Aufreihloch im Schriftgut nach dem Umlegen und Durchsetzen des zugeordneten Innenfalzes durch Gegeneinanderschieben eine Brücke veränderlicher Länge bilden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1095 784, 597196, 406 776; deutsche Auslegeschriften Nr. 1113 926, 1078 537; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1842 836, 1839 440, 1759 432.
DEF35731A 1962-01-09 1962-01-09 Aufreihvorrichtung fuer gelochtes Schriftgut in Mappen, insbesondere Sammelmappen Pending DE1219902B (de)

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