DE1113926B - Schnellhefter mit mindestens zwei elastisch biegsamen Aufreihzungen aus Kunststoff - Google Patents

Schnellhefter mit mindestens zwei elastisch biegsamen Aufreihzungen aus Kunststoff

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DE1113926B
DE1113926B DEB52790A DEB0052790A DE1113926B DE 1113926 B DE1113926 B DE 1113926B DE B52790 A DEB52790 A DE B52790A DE B0052790 A DEB0052790 A DE B0052790A DE 1113926 B DE1113926 B DE 1113926B
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Rudolf Brinkmann To Broxten
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/02Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Schnellhefter mit mindestens zwei elastisch biegsamen Aufreihzungen aus Kunststoff Die Erfindung bezieht sich auf einen Schnellhefter für gelochtes Schriftgut mit mindestens einer Aufreihvorrichtung aus zwei mit der Flachseite quer zum Heftrand des Schriftgutes umlegbaren elastisch biegsamen Aufreihzungen aus Kunststoff an einem von Falzschenkeln gebildeten Innenfalz, wobei jede Aufreihzunge mit ihrem Befestigungsende in einer Durchbrechung des Innenfalzes verankert und mit dem frei auslaufenden Ende in einer weiteren Durchbrechung jedes anderen Innenfalzes verschiebbar geführt ist.
  • Bei diesem bekannten Schnellhefter haben jedoch die beiden im Abstand der Rückenbreite angeordneten Innenfalze verschiedene Breite. Sie sind außerdem mit einem größeren Teil ihrer Breite mit dem jeweils angrenzenden Umschlagdeckel verbunden, so daß nur ein schmaler Rand frei ist und hochgebogen werden kann. An der freien Längskante des schmäleren Innenfalzes sind die Aufreihzungen in randnahe Durchbrechungen scharnierartig in der Umlegerichtung mittels je einer Einrollung angelenkt. Bei geschlossenem Schnellhefter verlaufen die umgelegten Aufreihzungen schräg zum Rücken bzw. schräg zu den beiden Umschlagdeckeln, weil die Durchbrechungen in dem anderen Innenfalz ebenfalls nahe an der freien Längskante angeordnet sind. Auf diese Weise sollen scharfe-Abbiegungen der Aufreihzungen verhindert und das aufgereihte Schriftgut an den freien, den Heftkanten gegenüberliegenden Längskanten gestaffelt werden, um das Umblättern zu erleichtern.
  • Durch diese Anordnung und Führung der Aufreihzungen entsteht jedoch zwischen den Heftkanten des aufgereihten Schriftgutes und dem Rücken des geschlossenen Schnellhefters ein verhältnismäßig großer unausgenutzter sowie im Querschnitt etwa trapezförmiger Raum, um dessen größte Breite die Umschlagdeckel mindestens verbreitert werden müssen, damit das aufgereihte Schriftgut nicht über die längslaufenden freien Längskanten des Schnellhefters hinaustritt. Außerdem besteht die Gefahr, daß sich die Aufreihzungen infolge ihrer großen, den Schriftgutstapel schräg durchsetzenden Länge zur offenen Längsseite des Schnellhefters durchbiegen, so daß das Schriftgut beim Hantieren des Schnellhefters trotz der verbreiterten Umschlagdeckel durchhängt und über die längs laufenden Begrenzungskanten hervorsteht, wodurch es verschmutzt, eingerissen oder sonstwie beschädigt werden kann. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn der Schnellhefter als Hängehefter verwendet wird. Insbesondere erfordert jedoch die scharnierartige Anlenkung der Aufreihzungen an der freien Längskante des betreffenden Innenfalzes besondere Drahteinlagen, um das Ausreißen der Längskante zu verhindern, um welche die Einrollungen herumgreifen.
  • Des weiteren sind Schnellhefter mit zwei im Abstand der Rückenbreite angeordneten Innenfalzen bzw. Falzstreifen bekannt, bei denen die elastisch biegsamen Aufreihzungen von den Enden eines Aufreihbandes gebildet werden. Sie können auch einzeln. hergestellt und mit ihren Befestigungsenden in zwei bzw. drei Lochungen des einen Umschlagdeckels eingefädelt sein. Die freien, aus dem Schriftgutstapel herausgeführten und mit der Flachseite quer zum Heftrand umgelegten Enden werden stets durch drei Lochungen des anderen Innenfalzes oder Umschlagdeckels wellenförmig eingefädelt, so daß sie in jeder Stellung des Innenfalzes bzw. Umschlagdeckels durch Klemmung festgehalten sind und der aufgereihte Schriftgutstapel zuverlässig zwischen den beiden Innenfalzen gehaltert wird.
  • Beim Schließen des Schnellhefters müssen jedoch die freien Enden der Aufreihzungen zuerst kurz angezogen werden, bis der entsprechende Innenfalz oder Umschlagdeckel auf dem aufgereihten Schriftgutstapel aufliegt, um ein Stauchen und damit ein Knikken der Aufreihzungen zu vermeiden. Das Einfädeln der umgelegten Aufreihzungen ist auch umständlich und zeitraubend. Verbleiben die, umgelegten Aufreihzungen längere Zeit in der eingefädelten Lage, so werden sie wellig und richten sich nicht mehr in ihre ursprüngliche Aufreihstellung auf. Insgesamt ist somit dieser bekannte Schnellhefter mit einer derartigen Aufreihvorrichtung in der Handhabung umständlich und im Gebrauch unwirtschaftlich.
  • Es sind auch Schnellhefter bekanntgeworden, die nur einen einzigen die elastisch biegsamen Aufreitezungen in Durchbrechungen aufnehmenden Innenfalz aufweisen. Hierbei bilden die Aufreihzungen die freien Enden eines durchlaufenden Aufreihbandes. Zum Haltern eines aufgereihten $oliriftgutstapels werden sie ebenfalls mit der Flachseite qußr zum Heftrand des Schriftgutes umgelegt und in Kanälen, Brücken, Bügel od. dgl. eingesteckt, die an dem Umschlagdeckel befestigt sind, welcher unmittelbar ohne Zwischenschaltung eines Innenfalzes am Rücken angelenkt ist.
  • In diesen Kanälen, Brücken, Bügeln od. dgl. haben jedoch die Aufreihzungen ein großes Spiel. Auch sind die Einmündungsstellen in diese Niederhaltevorrichtungen gegenüber den Befestigungsenden der Aufreihzungen verhältnismäßig weit in die Fläche des Umschlagdeckels zurückgesetzt, so daß die umgelegten Aufreihzungen auf eine größere Länge ungeführt bleiben. Dadurch und infolge des großen Spieles biegen sich die Aufreihzungen in Richtung der Belastung durch den aufgereihten Schriftgutstapel durch, so daß die dem Hefterrücken gegenüberliegenden Längsränder des Schriftgutes beim Hantieren leicht über die Begrenzungskanten des Schnellhefters hinaustreten und beschädigt werden können. Abgesehen davon bedeutet die besondere Niederhaltevorrichtung für die umgelegten Aufreihzungen einen zusätzlichen, den Schnellhefter erheblich verteuernden Konstruktionsaufwand.
  • Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, den bekannten Schnellhefter mit mindestens einer Aufreihvorrichtung aus zwei elastisch biegsamen Aufreihzungen sowie mit den weiteren Merkmalen des im ersten Absatz erläuterten Gattungsbegriffes so weiterzubilden, daß bei marktüblicher Handelsgröße des Schnellhefters und zuverlässiger Halterung des aufgereihten Schriftgutstapels die Befestigung jeder Aufreihzunge ohne besonderen Werkstoff- und Zeitaufwand lediglich in der zugeordneten Durchbrechung ermöglicht wird.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, daß jede Aufreihzunge die Innenfalze in gleicher, der Heftrandbreite des Schriftgutes entsprechender Höhe durchsetzt und am zugeordneten Innenfalz durch Einstecken und Verdrehen mittels zweier am Befestigungsende vorgesehener sowie einander diametral gegenüberliegender Flügel verankert ist und daß hierzu die jeweils zugeordnete Durchbrechung zumindest in einem Falzschenkel eine etwa der Umrißform eines Flügels entsprechende Erweiterung aufweist.
  • Im einzelnen kann hierbei die Ausbildung so durchgeführt werden, daß am Befestigungsende jeder Aufreihzunge sowie koaxial zu dieser ein Ansatz mit einem der Umrißform einer Durchbrechung entsprechenden Querschnitt vorgesehen ist, der am freien Stirnende einen am Innenfalz auf der einen Seite anliegenden Flansch und am anderen im Abstand der Werkstoffdicke eines Falzschenkels bzw. des Innenfalzes die beiden einander diametral gegenüberliegenden und auf der anderen Seite anliegenden Flügel aufweist.
  • Diese Maßnahmen ermöglichen einen im Aufbau und in der Handhabung einfachen Schnellhefter. Denn am Innenfalz des Schnellhefters sind lediglich Durchbrechungen einzustanzen, die in einem Arbeitsgang bei der Herstellung der Schnellhefter angebracht werden können. Insbesondere können die Aufreihzungen vom Verbraucher selbst ohne jede Schwierigkeiten an dem jeweils entsprechenden Innenfalz befestigt und im Bedarfsfalle leicht ausgewechselt werden. Jeder aufgereihte Schriftgutstapel wird zuverlässig nicht nur zwischen je zwei Innenfalzen, sondern auch an dri sich zwischen diesen Innenfalzen erstreckenden Rückenteil des Schnellhefters gehaltert, weil dessen Abstand von den die beiden Innenfalze durchsetzenden Aufreihzungen der Breite des Heftrandes entspricht, und zwar unabhängig der jeweiligen Dicke des aufgereihten Schriftgutstapels. Denn besteht der Schriftgutstapel nur aus einer geringen Anzahl von losen Blättern, so wird beim Schließen des Schnellhefters das Rechteck zu einem Parallelogramm verschoben, welches im Querschnitt des Schnellhefters von den beiden jeweils zueinander parallelen Innenfalzen und von dem zwischen diesem ebenfalls stets zueinander parallel verlaufenden Rückenteil und dem entsprechenden Teil der Aufreihzunge gebildet wird.
  • Es sind zwar auch Schnellhefter bekanntgeworden, bei denen jede Aufreihzunge einzeln in einer Durchbrechung eines Innenfalzes befestigt wird. Die Aufreihzungen werden hierbei durch ein biegsames Metallband gebildet, das am Befestigungsende zwischen dem betreffenden, auf dem zugeordneten Umschlagdeckel befestigten Innenfalz und dem Umschlagdeckel selbst drehbar gelagert ist, um es zur Brückenbildung für das buchartige Umblättern des Schriftgutes mit der Flachseite parallel zum Rücken drehen und quer zum Rücken umlegen zu können, wogegen es zum Festklemmen des aufgereihten Schriftgutstapels mit der Flachseite quer zum Rücken zurückgedreht und in dessen Längsrichtung umgelegt wird. Eine solche drehbare metallische Lagerung jeder Aufreihzunge muß nicht nur fabrikatonisch hergestellt und eingebaut werden, sondern erfordert auch eine sorgfältige Behandlung und Bedienung, wenn sie ihre Aufgabe erfüllen soll. Bei Verklemmungen durch robuste Handhabung des Schnellhefters kann die Aufreihzungen in sich schraubenförmig verdreht werden. Durch wiederholtes Umlegen bei wechselnder Dicke des Schriftgutstapels nimmt sie auch eine ziehharmonikaartige Gestalt an, wodurch das Aufreihen erschwert ist, ganz abgesehen davon, daß dadurch auch die Aufreihlochungen des Schriftgutes eingerissen werden können. Eine solche Aufreihvorrichtung kann somit kein Vorbild für den Erfindungsgegenstand sein.
  • In der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel und mehrere Anwendungsbeispiele in jeweils einer schaubildlichen Ansicht dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine Aufreihzunge mit einem Flansch und zwei einander diametral gegenüberliegenden Flügeln am Befestigungsende, Abb.2 die Anordnung einer Aufreihzunge nach Abb. 1 in einem Innenfalz bzw. Falzschenkel eines Schnellhefters, Abb. 3 eine hierzu notwendige Lochform im Innenfalz, Abb. 4 einen geöffneten Schnellhefter mit zwei Innenfalzen und Aufreihzungen, Abb. 5 einen der Abb. 4 entsprechenden Schnellhefter, jedoch mit einem das Schriftgut unterteilenden Zwischenfalz, Abb. 6 den Schnellhefter nach Abb. 5 in geschlossener Lage, Abb. 7 einen der Abb. 4 entsprechenden Schnellhefter, jedoch mit je einer Aufreihzunge an jedem Innenfalz, Abb.8 einen Schnellhefter entsprechend Abb.7, jedoch mit einem Zwischenfalz und zwei durch den Zwischenfalz getrennten Schriftgutteilstapeln, und Abb. 9 einen der Abb. 8 entsprechenden Schnellhefter, jedoch mit zwei paarweise gegeneinander versetzten Aufreihzungen an jedem Innenfalz.
  • Vorwiegend wird jede Aufreihvorrichtung für einen Schnellhefter von zwei Aufreihzungen 1 gebildet. Jede Aufreihzunge 1 besteht aus einem elastisch biegsamen Werkstoff auf thermoplastischer Grundlage mit großer Zähigkeit und einer gewissen Oberflächenhärte. Ein solcher z. B. unter dem Warenzeichen »Nylon« bekannter Werkstoff zeichnet sich insbesondere noch dadurch aus, daß er praktisch unknickbar ist und durch Spritzen oder Pressen in eine beliebige Form gebracht werden kann. Eine solche durch Spritzen oder Pressen hergestellte flache Aufreihzunge gemäß Abb.-1 kann an einem Ende einseitig oder symmetrisch zu ihrer Längsrichtung schlank zugespitzt sein, um das Aufreihen des Schriftgutes zu erleichtern. Am entgegengesetzten Ende ist jede Aufreihzunge mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Flügeln 7 versehen, die quer zur Längsrichtung der Aufreihzunge angeordnet sind. Vorzugsweise ist die große Mittelachse des flachen Querschnitts der Aufreihzunge zugleich Symmetrieachse für die beiden Flügel 7.
  • Eine solche Aufreihzunge 1 kann beispielsweise zwischen den beiden Falzschenkeln eines Innenfalzes 10 bzw. 13 befestigt werden, wobei jeder Innenfalz über ein Falzgelenk mit dem jeweils anschließenden Umschlagdeckel 11 bzw. 12 eines Schnellhefters gelenkig verbunden ist (vgl. Abb. 4 und 7). Schnellhefter mit zwei durch einen Rücken 14 miteinander verbundenen Innenfalzen 10 und 13 sind marktüblich. Zum Befestigen einer solchen Aufreihzunge wird in dem einen Falzschenkel des betreffenden Innenfalzes eine Durchbrechung 8 vorgesehen und diese senkrecht zur Längsrichtung des Innenfalzes, und zwar in radialer Richtung der Durchbrechung entsprechend der Umrißform eines Flügels 7 erweitert (vgl. Abb. 3). Durch diese z. B. schlüssellochartige Erweiterung 9 der Durchbrechung kann alsdann unter leichtem Schräghalten das Befestigungsende der zugeordneten Aufreihzunge 1 eingesteckt und um etwa 180° verdreht werden, so daß auch der zweite Flügel 7 in die schlüssellochartige Erweiterung 9 einrastet. Durch weiteres Verdrehen um 90° stehen dann die Flach-seite der Aufreihzunge und beide Flügel 7 in Längsrichtung des Innenfalzes, so daß auf diese Weise jede Aufreihzunge zwischen den Falzschenkeln des Innenfalzes jederzeit auswechselbar gehaltert ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird jedoch bei jeder Aufreihzunge 1 am Befestigungsende ein zu ihr koaxial verlaufender Ansatz 2 vorgesehen. Die Querschnittsform dieses Ansatzes entspricht der Umrißform der zugeordneten Durchbrechung 8 eines Innenfalzes 10 bzw. 13. Am freien Stirnende des Ansatzes 2 ist ein Flansch 3 angeordnet, der eine beliebige Umrißform aufweisen kann. In vorteilhafter Weise wird jedoch der Flansch als eine kreisrunde, symmetrisch zur Längsrichtung der Aufreilizunge angeordnete Scheibe ausgebildet. Im Abstand der Werkstoffdicke eines Falzschenkels, eines Innenfalzes oder eines sonstigen Trägers der Aufreihzunge 1 vom Flansch 3 sind die beiden Flügel 7 unmittelbar an dem Ansatz 2 angeordnet. Es kann auch ein Gegenflansch vorgesehen werden, dessen Durchmesser nur wenig größer ist als der Durchmesser des Ansatzes 2, wobei dann die Flügel 7 am Mantel des Gegenflansches als Fortsätze herausragen. Nach dem Einstecken bzw. Eindrehen des Befestigungsendes der Aufreihzunge 1 liegen dann der Flansch 3 auf der einen Seite und die Flügel 7 auf der anderen Seite der Trägers der Aufreihzunge an. Um eine zuverlässige Halterung der Aufreihzunge an seinem Träger zu erzielen, werden sowohl der Flansch 3 als auch die Flügel 7 in Richtung zu ihren Wurzeln am Ansatz 2 allmählich verdickt, wobei die Verdickung auf den nicht anliegenden Seiten durchgeführt wird.
  • Abb. 4 zeigt einen geöffneten Schnellhefter mit zwei an den Umschlagdeckeln 11 und 12 allgelenkten und durch einen Rücken 14 miteinander verbundenen Innenfalze 10 und 13. In dem einen Innenfalz 10, der im Bedarfsfalle in bekannter Weise mit dem Umschlagdeckel 12 verbunden werden kann, sind zwei Aufreihzungen 1 in der bereits erläuterten Weise. auswechselbar befestigt, deren gegenseitiger Abstand dem der üblichen Aufreihlo.chungen im Heftrand des Schriftgutes entspricht. Der andere, im Bedarfsfalle ebenfalls auf dem zugeordneten Umschlagdeckel 11 befestigte Innenfalz 13 weist in der Umlegerichtung der Aufreihzungen zwei Durchbrechungen 16 auf, wobei sämtliche Durchbrechungen 8 und 16 vom Falzgelenk der zugeordneten Innenfalze den gleichen, der Breite des Heftrandes entsprechenden Abstand haben.
  • Der in Abb. 5 dargestellte Schnellhefter unterscheidet sich von dem nach Abb. 4 lediglich dadurch, daß der Rücken zwischen den beiden Innenfalzen 10 und 13 einen Zwischenfalz 15 zur Unterteilung des Schriftgutstapels in Teilstapel 18 aufweist. Das freie, umlegbare Ende jeder Aufreihzunge 1 durchsetzt sowohl den Zwischenfalz 15 als auch den Innenfalz 13 des bei geschlossenem Schnellhefter auf dem Schriftgutstapel aufliegenden Umschlagdeckels 11 in Durchbrechungen 16. Auch die Durchbrechungen 16 des Zwischenfalzes haben den gleichen Abstand von dessen Falzgelenk wie die Durchbrechungen in den übrigen Innenfalzen 10 und 13, die im Bedarfsfalle ebenfalls mit ihren zugeordneten Umschlagdeckeln verbunden sein können. Abb. 6 zeigt schematisch die Lage .der umgelegten Enden der Aufreihzungen bei geschlossenem Schnellhefter.
  • Die Anwendungsbeispiele nach den Abb. 7 und 8 entsprechen denen nach den Abb. 4 und 5. Der Unterschied besteht lediglich darin, daß jeder Innenfalz 10 und 13 je eine Aufreihzunge 1 aufweist. Eine solche Anordnung der Aufreihzungen hat den Vorteil, daß das Zwischenheften und Entnehmen eines bestimmten Schriftstückes erleichtert wird, weil der über dem gesuchten oder einzuheftenden Schriftstück liegende Teilstapel einfach aufgeschlagen wird und nach dem Herausziehen und Hochrichten der Aufreihzungen auf einer Aufreihzunge verbleibt und damit nicht vollständig durcheinander geraten kann.
  • Die Abb. 9 zeigt den gleichen Schnellhefter wie die Abb.8 mit dem Unterschied, daß jeder Innenfalz zwei Aufreihzungen 1 aufweist. Die beiden Aufreihzungenpaare sind um ein vorbestimmtes Maß gegeneinander versetzt, so daß eine solche Anordnung im gewissen Sinne eine Vierlochmechanik ersetzen kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Schnellhefter für gelochtes Schriftgut mit mindestens einer Aufreihvorrichtung aus zwei mit der Flachseite quer zum Heftrand des Schriftgutes umlegbaren elastisch biegsamen Aufreihzungen aus Kunststoff an einem von Falzschenkeln gebildeten Innenfalz, wobei jede Aufreihzunge mit ihrem Befestigungsende in einer Durchbrechung des Innenfalzes verankert und mit dem frei auslaufenden Ende in einer weiteren Durchbrechung jedes anderen Innenfalzes verschiebbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufreihzunge (1) die Innenfalze (10, 13, 15) in gleicher der Heftrandbreite des Schriftgutes entsprechende Höhe durchsetzt und am zugeordneten Innenfalz (10) durch Einstecken und Verdrehen mittels zweier am Befestigungsende vorgesehener sowie einander diametral gegenüberliegender Flügel (7) verankert ist und daß hierzu die jeweils zugeordnete Durchbrechung (8) zumindest in einem Falzschenkel eine etwa der Umrißform eines Flügels entsprechende Erweiterung (9) aufweist.
  2. 2. Schnellhefter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Befestigungsende jeder Aufreihzunge (1) sowie koaxial zu dieser ein Ansatz (2) mit einem der Umrißform einer Durchbrechung (8) entsprechenden Querschnitt vorgegesehen ist, der am freien Stirnende einen am Innenfalz (10) auf der einen Seite anliegenden Flansch (3) und am anderen Ende im Abstand der Werkstoffdicke eines Falzschenkels bzw. des Innenfalzes die beiden einander diametral gegenüberliegenden und auf der anderen Seite anliegenden Flügel (7) aufweist.
  3. 3. Schnellhefter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch. gekennzeichnet, daß die einander diametral gegenüberliegenden Flügel (7) die große Mittelachse der im Querschnitt flachen Aufreihzunge (1) als Symmetrieachse gemeinsam haben und daß die schlüssellochartige Erweiterung (9) der zugeordneten Durchbrechung (8) radial zu dieser und senkrecht zur Längsrichtung des Innenfalzes (10) angeordnet ist.
  4. 4. Schnellhefter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Flansch (3) als auch die Flügel (7) in Richtung zu ihrer jeweiligen Wurzel am Ansatz (2) allmählich verdickt sind.
  5. 5. Schnellhefter nach den Ansprüchen 1 bis 4 mit zwei je ein gemeinsames Falzgelenk mit einem Umschlagdeckel aufweisenden Innenfalzen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Innenfalz (10 bzw. 13) mindestens eine Aufreihzunge (1) aufweist, welcher am anderen Innenfalz eine von dem freien Ende der Aufreihzunge durchsetzte Durchbrechung (16) zugeordnet ist.
  6. 6. Schnellhefter nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufreihzunge (1) zusätzlich in einem zwischen den beiden Innenfalzen (10 und 13) angeordneten Zwischenfalz (15) geführt ist, der von dem jeweils benachbarten Innenfalz einen. der vorgesehenen Dicke eines Schriftgutteilstapels (18) entsprechenden Abstand aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1024 922, 406 776, 281043; USA.-Patentschrift Nr. 2 773 504.
DEB52790A 1958-06-12 1959-04-10 Schnellhefter mit mindestens zwei elastisch biegsamen Aufreihzungen aus Kunststoff Pending DE1113926B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219902B (de) * 1962-01-09 1966-06-30 Walter Fiedler Aufreihvorrichtung fuer gelochtes Schriftgut in Mappen, insbesondere Sammelmappen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE281043C (de) *
DE406776C (de) * 1924-04-05 1924-12-03 Alfred Methner Dr Ordner mit elastischen Aufreihern
US2773504A (en) * 1952-12-30 1956-12-11 Mcgervey Daniel Donald Loose-leaf binders

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