DE119482C - - Google Patents

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DE119482C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/04Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks
    • B67B1/045Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks using hand operated devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/005Feeding stoppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Korkzuführungsvorrichtung für solche Arten von Flaschenkorkmaschinen, bei denen der Kork, wie bei der durch Fig. 1 der Zeichnung dargestellten Maschine, mit Hülfe eines Schlittens b, der in seinen Bewegungen durch eine in einem Schlitz r geführte Rolle geregelt wird, auf einer Bodenplatte η bis zu der über dem Flaschenhals befindlichen Korköffnung ν verschoben und dann durch einen mittels Handhebels H niedergedrückten Stempel s in den Flaschenhals geprefst wird.
Die neue Vorrichtung besteht der Hauptsache nach aus einer in den Boden des Korkbehälters A führenden und über dem ver-' schiebbaren Schlitten endigenden Zuleitungsrohre a, die an ihrer unteren Mündung für gewöhnlich durch eine bewegliche Klappe c verschlossen ist, aber einen Kork freigiebt, sobald diese Klappe, sei es durch die Bewegungen des Schlittens mittels eines Anschlagstiftes k oder durch die Bewegungen des den Kork in den Flaschenhals pressenden, auf- und niedergehenden Stempels s bei Seite gedreht oder geschoben wird.
In den Fig. 1 bis 9 der beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι das Schaubild meiner mit der neuen Vorrichtung versehenen Flaschenkorkmaschine,
Fig. 2 und 3 Grundrisse des beweglichen Schlittens in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen,
Fig. 4 eine Vorderansicht auf den Schlitten und den unteren Theil der Korkzuleitungsröhre, Fig. 5 einen zur Stirnfläche parallelen Schnitt durch die letztere, während
Fig. 6 einen Seitenlängsschnitt durch sie darstellt. In
Fig. 7 ist eine Seitenansicht der Korkzuleitungsröhre, in
Fig. 8 eine Seitenansicht des Schlittens und in
Fig. 9 ein zur Stirnfläche paralleler Schnitt durch den Schlitten nach x-x der Fig. 2 veranschaulicht.
Es bedeutet A einen an der Maschine angeordneten kastenförmigen Behälter mit schrägem Boden, an dessen tiefster Stelle ein senkrecht oder schräg nach unten gehendes Zuleitungsrohr α angesetzt ist. In dem Kasten sind, nach Art eines Patronenmagazins, die einzelnen Korke, mit ihrem Umfange sich berührend, auf einander geschichtet; wird einer derselben unten entnommen, so rücken die anderen selbstthätig durch ihr Eigengewicht und die schräge Bodenfläche des Kastens nach. ' Die untere Mündung des Zuleitungsrohres a, welches unmittelbar über dem Schlitten b der Maschine endet (Fig. 1, 4, 5 und 6), ist für gewöhnlich durch eine als Rinne von halbkreisförmigem Querschnitt ausgebildete drehbare Platte c (Fig. 5., 6 und 7) verschlossen. Der Verschlufs wird durch eine Schraubenfeder d bewirkt, die sich einerseits gegen einen an der Wandung der Zuleitungsröhre α befestigten Winkel te, andererseits gegen den Bund γ der gelenkig mit der Platte c verbundenen Stange f stützt, so dafs die letztere nach unten bewegt und die bei g drehbare Platte c in der waagrechten Lage gehalten wird (Fig. 5 und 7).
Die Entnahme der Korke aus dem Korkbehälter A bezw. der Zuleitungsröhre α geschieht nun in folgender Weise:
Wird der Handhebel H der Maschine und die mit ihm gelenkig verbundene, in senkrechter Richtung geradlinig geführte Schlitzführung r, in welcher sich eine in den äufseren Schlittenschenkeln gelagerte Gleitrolle befindet, niedergedrückt, so verschiebt sich der Schlitten nach innen in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2), während der Prefsstempel s, der ebenfalls an der Schlitzführung r befestigt ist, mit dieser niedergeht und gegen Ende seiner Bewegung den inzwischen von einer gebogenen Platte i des Schlittens b auf der Bodenplatte η bis über die in letzterer befindliche Oeffhung vorgeschobenen Kork in den Flaschenhals prefst. Geht nach dem vollendeten Verkorken der Flasche der Handhebel H der Maschine durch die Wirkung des an seinem freien Ende angebrachten Gewichtes t wieder in die Höhe, kehrt also auch der Prefsstempel und hiernach der Schlitten b in die Anfangslage gemäfs der in Fig. i, 7 und 8 eingezeichneten Pfeilrichtung zurück, so trifft, unmittelbar bevor noch die alten Stellungen eingenommen sind, ein am Schlitten, beispielsweise hinter der den Korki£ vor sich her schiebenden gebogenen Platte i angebrachter Anschlagstift k (in Fig. 7 punktirt gezeichnet) auf den in seiner Bewegungsebene liegenden unteren Schenkel \ eines Winkelhebels /^, welcher durch die Stange f und den Gelenkarm m mit der Platte c in Verbindung steht, und übt auf denselben eine Drehung aus. Durch diese Drehung wird unter Zusammenpressung der Schraubenfeder d die Stange f angehoben und die Platte c, welche so lange die Mündung der Korkzuleitungsröhre abschliefst, mittels des Armes m um go° nach unten gedreht (Fig. 6).
Hierbei wird der unterste, auf der Platte c (Fig. 5) liegende Kork K mitgenommen, d. h. er dreht sich mit dieser um sein linkes unteres Ende als festliegenden Drehpunkt und mit der Diagonale als Radius nach unten, wobei seine rechte Stirnfläche an der dem Drehausschlag entsprechend ausgebogenen Wandung der Röhre α entlang gleitet, bis er die in Fig. 6 dargestellte, strichpunktirt gezeichnete Lage eingenommen hat, bei welcher er in senkrechter Richtung auf die unterhalb des Schlittens b angeordnete Bodenplatte η fällt. Inzwischen hat aber auch die Bewegung des Schlittens ihr' Ende erreicht; die Anfangslage ist somit auf allen Theilen wieder hergestellt. Das Herabfallen eines weiteren der nachschiebenden Korke beim Niedergange der Platte c ist unterdessen durch kleine Hebel q, die an der Korkzuleitungsröhre drehbar angebracht sind (Fig. 4 bis 7), verhütet worden, indem dieselben, sobald die sie schräg hochhaltende Platte c niederging, durch ihr Eigengewicht (oder auch durch Federwirkung) aus der durch Fig. 5 veranschaulichten Stellung in eine waagrechte Lage (punktirt gezeichnet) gekommen sind und in dieser Stellung dem Nachschübe der Korke einen Widerstand entgegen setzen bezw. den untersten derselben gewissermafsen aufgefangen haben.
Wird der Handhebel H der Maschine niedergedrückt, so bewegt sich Schlitten b gemäfs der in Fig. 2 gezeichneten Pfeilrichtung nach innen, Stift k giebt also den Winkelhebel / ^ wieder frei und Platte c kehrt in ihre Verschlufsstellung zurück, während der auf der Bodenplatte η liegende Kork durch den gebogenen Theil i des Schlittens bis über die Korköffnung ν geschoben und vom Stempel s durch die letztere hindurchgestofsen wird. Beim Rückgange der Platte c in die Verschlufsstellung stofsen aber nun ihre beiden Stirnlängskanten gegen die waagrecht (Fig. 5 punktirt gezeichneten) liegenden Hebel c und i heben diese mit den auf ihnen liegenden Korken in die Höhe, bis erstere wieder in ihre früheren schrägen Stellungen kommen und der unterste Kork K nach dem Anheben und Abgleiten von innen auf die Platte c zurückfällt. Die Ein führung eines neuen Korkes bezw. die Auslösung desselben erfolgt alsdann in der schon beschriebenen Weise.
Anstatt dafs die Auslösung der Korke durch die Bewegungen des Schlittens vorgenommen wird, kann man dieselbe auch durch diejenigen des auf- und niedergehenden Stempels bewirken lassen. Denkt man sich nämlich die beschriebene Verschlufsvorrichtung c I \ df e m g q höher an der Zuleitungsröhre, etwa in gleicher Höhe mit dem oberen Stempelende s angeordnet, so würde gegen Ende der nach oben gehenden Rückwärtsbewegung des Stempels s ein an demselben angebrachter, in der Bewegungsebene der Theile gfl \ liegender waagrechter Arm den Hebel ^, der etwas länger und waagrecht ausgeführt werden müfste, anheben und hierdurch die Platte c niederdrücken, also einen Kork auslösen, der dann durch die Fortsetzung der Röhre in aufrechter Stellung auf die Bodenplatte η fiele; die nach unten gehende Bewegung des Stempels !würde alsdann durch Freigabe des Anschlagarmes ^ die Platte c wieder in Verschlussteilung bringen.
Bei der beschriebenen Form des Korkbehälters soll das Nachrutschen der Korke selbstthätig durch den schrägen Boden ermöglicht werden; es ist aber nicht ausgeschlossen, dafs hier hin und wieder Stockungen eintreten können, welche die gute Arbeit der Vorrichtung beeinträchtigen. Um diesen Uebelstand zu vermeiden, kann der Behälter auch in der Weise gebaut werden, dafs derselbe aus neben einander im Kreise angeordneten einzelnen Längs-
zuleitungsröhren, in welchen die Korke mit ihrem Umfange sich berührend oder in aufrechter Stellung geschichtet untergebracht sind, besteht. Es mufs dann jede Röhre unten mit einer Verschlufsvorrichtung der beschriebenen Art versehen, die sämmtlichen Röhren aber um eine gemeinsame Mittelachse drehbar an der Maschine so angeordnet sein, dafs jedesmal, wenn der Inhalt einer Röhre über dem Schlitten entleert worden ist, der Behälter um seine Drehachse um eine Röhrenbreite weitergedreht wird, so dafs die nächst benachbarte vollgefüllte Röhre an die Stelle der eben entleerten tritt, bis der ganze Behälter entleert ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Korkzuführungsvorrichtung für Flaschenkorkmaschinen mit durch eine Schlitzführung hinL und herbewegtem, den Kork vor sich herschiebendem Schlitten und auf- und niedergehendem, den Kork in den Flaschenhals pressendem Stempel, dadurch gekennzeichnet, dafs durch die Bewegungen entweder des Schlittens (b) oder des Stempels fs) der unterste der in einem an der Maschine angeordneten Behälter (A) untergebrachten und unmittelbar über dem Schlitten in einem Zuleitungskanal (a) liegenden Korke durch Drehung einer denselben haltenden Platte (c) ausgelöst wird und auf ein festes Bodenstück (n) vor eine am Schlitten angeordnete, gebogene Prefsplatte (i) zu liegen kommt, von wo aus derselbe durch die entsprechende Bewegung des Schlittens über die Korköffhung der Bodenplatte verschoben wird.
    Eine Ausfuhrungsform der Korkzuführungsvorrichtung nach Anspruch ι, bei welcher die den untersten Kork haltende Platte (c) in ihrer waagrechten Stellung durch eine Feder gehalten wird, welche mit einem in der Bahn eines an dem Schlitten angeordneten Anschlagstiftes liegenden Winkelhebel gelenkig verbunden ist.
    Eine Ausführungsform der Korkzuführungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Verhinderung des Nachrutschens der über dem untersten in der Zuleitungsröhre (a) auf der Platte (c) liegenden, folgenden Korke nach Auslösung des untersten Korkes selbstthätig zwei drehbar an der Seitenwandung des Zuleitungskanales angeordnete, nach innen schwingende Hebel (q) entweder durch ihr Eigengewicht oder durch Federwirkung aus einer schrägen Stellung in eine waagrechte Lage übergeführt werden, wodurch sich der nächst nachrutschende Kork auf die Hebel auflegt, also aufgehalten ist, während die letzteren beim Rückgang der Platte (c) durch Hochheben wieder aus ihrer waagrechten in eine schräg nach oben gerichtete Stellung übergeführt werden und dadurch den festgehaltenen Kork freigeben, der auf die Platte fällt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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