DE2944827C2 - - Google Patents

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DE2944827C2
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/24Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J3/00Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
    • A61J3/07Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of capsules or similar small containers for oral use
    • A61J3/071Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of capsules or similar small containers for oral use into the form of telescopically engaged two-piece capsules
    • A61J3/074Filling capsules; Related operations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
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  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lagegerechten Zuführen von aus Bodenteil und Kappe bestehenden Kapseln in einer Kapselfüllmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Kapselfüllmaschinen sind zum Abpacken von losen, pulverförmigen oder granulierten Produkten geeignet. In diesem Zusammenhang wird beispielsweise auf die DE-OS 29 44 938 verwiesen. Ein vollständiger Abpackvorgang umfaßt eine Vielzahl von Schritten, von denen einer das Öffnen der zu füllenden Kapseln, d. h. das Trennen der Kappe vom Bodenteil ist. Damit dies erfolgen kann, ist es in erster Linie erforderlich, die von einem Behälter zugeführten Kapseln auszurichten, da in dem Behälter die Kapseln willkürlich angeordnet sind.
Gegenstand der DE-OS 27 08 147 ist eine Kapselfüllmaschine mit einem Ausrichtorgan, das einen in einem waagrechten Kanalabschnitt beweglichen Schieber und einen in einem vertikalen Kanalabschnitt beweglichen Stößel aufweist. Durch die kombinierten Bewegungen des Schiebers und des Stößels werden die ungeordnet zugeführten Kapseln lageorientiert in einen vertikalen Kanal befördert, wobei die nähere Arbeitsweise dieses Ausrichtorgans nicht erläutert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung so auszubilden, daß mit einfachen Mitteln die ungeordnet zugeführten Kapseln so ausgerichtet werden können, daß ihre Kappen vor der Weitergabe an eine folgende Station nach oben weisen, ohne daß bei diesem Vorgang Fehlpositionierungen, ein Verklemmen der Kapseln oder andere Störungen zu befürchten sind.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst.
Mit Hilfe des erfindungsgemäß vorgesehenen Ausrichtorgans wird jede der zugeführten Kapseln über den in den mittleren Querschlitz eingreifenden Richtanschlag um 90° in eine waagrechte Lage gedreht, so daß anschließend das Bodenteil, welches einen geringeren Durchmesser als die Kappe aufweist, aus dem Längsschlitz vorragt und in diesem gehalten wird. Eine andere Drehung, bei der die Kappe in den Längsschlitz eingeschoben würde, ist nicht möglich, da der Längsschlitz zu schmal ist, um die Kappe aufnehmen zu können. Für den Fall, daß eine Kapsel nicht lagegerecht in die Buchse gelangt und die Kappe nach unten weist, wird über den Richtanschlag das Bodenteil der Kapsel um 90° nach unten gedreht, worauf der Stößel das Bodenteil um weitere 90° nach unten schwenkt und die Kapsel in ihre lagerichtige Position dreht. Auch eine lagerichtig in die Buchse gelangende Kapsel wird von dem Richtanschlag zunächst in ihre horizontale Lage geschwenkt und anschließend von dem Stößel wieder in die vertikale Lage zurückgedreht.
Mit der Erfindung wird der weitere Vorteil erzielt, daß das Ausrichtorgan leicht ausgetauscht werden kann, um es an die Abmessungen der jeweils auszurichtenden Kapseln anzupassen.
In Weiterbildung der Erfindung ist unter anderem vorgesehen, daß der Längsschlitz auf der in Drehrichtung der Buchse innerhalb der Kapselfüllmaschine hinteren Seite der Buchse angeordnet ist. Damit bewegen sich die in eine horizontale Lage geschwenkten Kapseln mit ihrer Längsachse tangential zur Rotationsbahn, weshalb die Gefahr eines Festklemmens der Kapseln weiter verringert wird.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen, welche eine bevorzugte Ausführungsform zeigen, im einzelnen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine seitliche, perspektivische Ansicht der Vorrichtung zum Ausrichten der Kapseln,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht ähnlich gemäß Fig. 1 mit einer Kapsel beim Ausrichtvorgang,
Fig. 3 einen vertikalen Längsschnitt durch die in Fig. 1 und 2 dargestellte Einrichtung,
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich zu Fig. 2, welche die Vorrichtung in einem Zwischenschritt während des Ausrichtvorgangs zeigt,
Fig. 5 eine teilweise in Längsrichtung geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 2.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist in erster Linie eine geformte Buchse 1 auf. Die Buchse hat etwa die Form eines Quaders und besitzt auf ihrer Innenseite einen kalibrierten Durchgangskanal 2 für Kapseln 3. Der Durchgangskanal 2 erstreckt sich im wesentlich koaxial zur Längsachse der Buchse. Die Buchse 1 ist so an einer Kapselfüllmaschine befestigt, daß der Durchgangskanal 2 vertikal verläuft. In ihrer Montageposition hat die Buchse 1 an ihrem oberen Ende 4 eine Ausbuchtung 5, die als zylindrisches Segment ausgebildet ist und an der Seite der Buchse liegt, welche zur nicht dargestellten Drehachse der Kapselfüllmaschine weist. Die Ausbuchtung hat eine relativ große ebene, flache Oberfläche 6 oben auf der Buchse. Das obere Ende ist ferner mit einem vertikal sich erstreckenden Längsschlitz 7 versehen, welcher den Durchgangskanal 2 mit der Umgebung in Verbindung bringt.
Der Längsschlitz 7 ist in einer Seite 8 des Buchsenkörpers vorgesehen. Die Seite 8 ist so angeordnet, daß sie in Drehrichtung der Kapselfüllmaschine gesehen hinter der Seite 5 liegt.
Das obere Ende 4 der Buchse besitzt ferner einen horizontalen Querschlitz 9, der an der der Seite 5 gegenüberliegenden Außenseite 10 beginnt. Dieser Schlitz erstreckt sich bis zu einer Tiefe, die größer als die Tiefe des Durchgangskanals 2 ist, über die gesamte Breite der Buchse. Unterhalb des horizontalen Schlitzes 9 und in einem gewissen Abstand davon besitzt die Buchse 1 einen unteren horizontalen Querschlitz 11, der sich von der Seite 8 über eine solche Tiefe erstreckt, daß er neben dem Durchgangskanal 2 verläuft. Der Abstand zwischen den beiden Schlitzen 9 und 11 hängt von den Abmessungen der auszurichtenden Kapseln ab. Der Durchgangskanal 2 besitzt eine geringfügige Einschnürung 12 unterhalb des unteren Querschlitzes 11. Die Einschnürung verhindert, daß die Kapseln innerhalb der Buchse frei durch den Durchgangskanal 2 fallen können.
An ihrem Mittelbereich ist die Buchse 1 unterhalb des Schlitzes 11 entlang einer vertikalen Ebene, welche etwa entlang der Mittellinie des Durchgangskanals 2 verläuft, aufgeschnitten. Hierdurch wird eine Vertiefung 13 gebildet, die an ihrem oberen Ende durch den Schlitz 11 und an ihrem unteren Ende durch einen horizontalen Anschlag 14 begrenzt wird. Das untere Ende 15 der Buchse 1 ist röhrenförmig und verläuft koaxial mit dem Durchgangskanal 2. Es hat außerdem eine Ringnut 16 für ein Verbinden mit einem Tragarm 17 (vergl. Fig. 2).
Die Buchse 1 arbeitet mit einem ersten Anschlag 18 zusammen, der mit der Kapselfüllmaschine verbunden und so angeordnet ist, daß er in den Schlitz 11 hineingleiten kann. Es ist ferner ein zweiter, fester Anschlag 19 vorgesehen, der starr mit einem feststehenden Trägerteil der Kapselfüllmaschine verbunden ist. Er ist so ausgebildet, daß er in den Schlitz 9 eingreifen kann.
Die Kapseln 3 werden mittels eines Rohrs 20, das von beweglichen Teilen der Kapselfüllmaschine gehalten wird, in die Buchse 1 eingeführt. Das untere Ende des Rohrs 20 ist zur Anlage auf der oberen, ebenen Oberfläche 6 der Buchse 1 ausgebildet. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß am Ende der nach unten gehenden Bewegung des Rohrs 20 sich ein Hebel 21 gegen ein nicht dargestelltes Anschlagteil legt, welches bewirkt, daß der Hebel 21 sich aus dem Rohr 20 herausbewegt. Der Hebel 21 dient dazu, die Kapseln 3 innerhalb des Rohrs 20 zu halten. Wenn der Hebel sich aus dem Rohr 20 herausbewegt, wird dessen unteres Ende freigegeben, und eine Kapsel 3 kann in die Buchse 1 fallen. Der Hebel 21 wird in Schließposition gedrückt, in der er quer durch den Durchgang für die Kapseln innerhalb des Rohrs verläuft. Der Hebel 21 hat außerdem eine nicht dargestellte Rückholfeder. Wenn also der Hebel nicht in seine Schließstellung zurückkehrt, beispielsweise weil eine Kapsel 3, die unmittelbar der gerade in die Buchse 1 eingetretenen Kapsel folgt, bereits teilweise in den Durchgangskanal eingetreten ist, wird die Buchse dabei radial nach außen gegenüber dem Rohr 20 in Richtung auf die zentrale Achse der Kapselfüllmaschine bewegt. Auf diese Weise wird die ebene Oberfläche 6 der Buchse dazu führen, daß die Kapseln 3 geringfügig in das Rohr 20 eintreten, wodurch der Hebel 21 sich in seine Sperrposition bewegt.
Während die Buchse sich noch in der Arbeitsstellung gemäß Fig. 1 befindet, steht ihr Schlitz 11 im Eingriff mit dem Anschlag 18, der ein Herabfallen der Kapseln 3 durch den Durchgangskanal 2 innerhalb der Buchse verhindert. Aus der in Fig. 1 dargestellten Position wird die Buchse 1 in die in Fig. 2 dargestellte Position bewegt, d. h., radial nach außen mit Bezug auf die zentrale Achse der Kapselfüllmaschine. Während dieser Bewegung kommt die Buchse 1 in Eingriff mit dem festen Anschlag 19, der in den Schlitz 9 hineingleitet und die Kapsel 3 entweder nach oben oder nach unten innerhalb der Buchse herumschwenkt, je nachdem, ob die Kapsel in den Durchgangskanal 2 mit dem Bodenteil oder der Kappe nach unten eingetreten ist. Die Breite des Schlitzes 7 ist geringfügig kleiner als der Durchmesser der Kapsel 3.
Hierdurch wird sichergestellt, daß jede durch den Anschlag 19 in eine horizontale Lage gekippte Kapsel geringfügig festgeklemmt ist. Auf diese Weise wird die Kapsel im Schlitz 7 in dieser Position festgehalten.
Die Buchse 1 wird anschließend in eine Betriebstellung unterhalb eines Stößels 28 bewegt, der so angeordnet ist, daß er innerhalb der Buchse durch den Schlitz 7 entlang dem Durchgangskanal nach unten fahren kann. Der Stößel 28 wirkt mit seiner unteren Spitze auf die horizontal innerhalb des Durchgangskanals 2 und des Schlitzes 7 angeordnete Kapsel. Auf diese Weise dreht sich die Kapsel 3 um 90° und wird wieder in den Durchgangskanal 2 bewegt, jedoch mit einem nach unten gerichteten Bodenteil und einer nach oben gerichteten Kappe. Diese ausgerichtete Position ist in Fig. 4 gezeigt. Nachdem die Kapsel wieder in den Durchgangskanal bewegt worden ist, wird sie von einem Ansatz 22 des Stößels 28 aus dem Durchgangskanal 22 herausgestoßen. Die Buchse 1 hat sich in der Zwischenzeit aus dem Einwirkungsbereich des Anschlags 18 entfernt. Der Ausstoßvorgang ist in Fig. 4 dargestellt.
Es ist hervorzuheben, daß wegen der geringfügigen Einschnürung 12 die Kapsel 3 nicht frei durch den Durchgangskanal fallen kann, wenn der Durchgangskanal aus dem Einwirkungsbereich des Anschlags 18 entfernt wird. Erst nach Einwirkung des Ansatzes 22 des Stößels 28 kann die Kapsel 3 endgültig aus der Ausrichtvorrichtung in Abstimmung mit der Folgeoperation der Kapselfüllmaschine ausgestoßen werden.
An diesem Punkt kann das Rohr 20 erneut gesenkt werden, und der Ausrichtvorgang kann erneut mit einer neuen Kapsel beginnen. Das als Buchse bezeichnete Element 1, welches im dargestellten Ausführungsbeispiel annähernde Quaderform aufweist, kann auch eine beliebige andere Form haben.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum lagegerechten Zuführen von aus Bodenteil und Kappe bestehenden Kapseln in einer Kapselfüllmaschine, umfassend ein Rohr zum Zuführen jeweils einer Kapsel in ein Ausrichtorgan zum Ausrichten der Kapseln in eine Lage mit nach oben weisender Kappe, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrichtorgan eine Buchse (1) mit einem vertikalen kalibrierten Durchgangskanal (2) für die Kapseln (3) und einen damit in Verbindung stehenden vertikalen Längsschlitz (7) aufweist, der nach einer Buchsenseite (8) hin offen ist und eine Breite hat, die geringfügig kleiner als der Durchmesser der Kapseln (3) ist, daß in die Buchse (1) ein unterer Querschlitz (11) für den zeitweisen Eingriff eines Halteanschlags (18) zum Anhalten jeweils einer im Durchgangskanal (2) herabfallenden Kapsel (3) sowie ein mittlerer Querschlitz (9) für den anschließenden Eingriff eines Richtanschlags (19) eingearbeitet sind, welcher die Kapsel (3) in eine waagrechte Lage dreht, in der ihre Kappe im Durchgangskanal (2) liegt und ihr Bodenteil aus dem Längsschlitz (7) vorragt, und daß dem Längsschlitz (7) ein auf- und abbeweglicher Stößel (28) zugeordnet ist, der das Bodenteil der in waagrechter Lage im Längsschlitz (7) leicht eingeklemmten Kapsel (3) nach unten in eine vertikale Lage dreht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Stößel (28) eine Nase (22) zum Einschieben der ausgerichteten Kapsel (3) in den unteren Teil des Durchgangskanals (2) absteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an den unteren Querschlitz (11) anschließende, untere Teil des Durchgangskanals (2) einen geringfügig eingeschnürten Eingangsbereich (12) hat.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (7) auf der in Drehrichtung der Buchse (1) innerhalb der Kapselfüllmaschine hinteren Seite (8) der Buchse (1) angeordnet ist.
DE19792944827 1978-11-09 1979-11-06 Vorrichtung zum ausrichten von kapseln Granted DE2944827A1 (de)

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