DE11701C - Neuerungen an Feuerleitern, welche auf dem Prinzipe der Nürnberger Scheere basiren - Google Patents

Neuerungen an Feuerleitern, welche auf dem Prinzipe der Nürnberger Scheere basiren

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DE11701C
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ladder
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fire escapes
nuremberg scissors
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DENDAT11701D
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J. ESSELBACH in Dresden, Johannesplatz 5 e
Publication of DE11701C publication Critical patent/DE11701C/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C5/00Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
    • E06C5/26Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with non-rigid longitudinal members
    • E06C5/28Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with non-rigid longitudinal members of the lazy-tongs type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

1879.
Klasse 61.
JOS. ESSELBACH in DRESDEN. Neuerungen an Feuerleitern, welche auf dem Principe der Nürnberger Scheere basiren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. December 1879 ab.
■ Die Feuerleiter ist in den Zeichnungen dargestellt in:
Fig. ι als Längenschnitt der Leiter in zusammengelegtem Zustande,
■ Fig. 2 als Ansicht von B der Leiter in zusammengelegtem Zustande,
Fig. 3 als Schnitt nach A-B der Leiter in zusammengelegtem Zustande,
Fig. 4 Detail der Traverse,
Fig. 5 Detail des Sammelgefafses,
Fig. 6 Ansicht der Leiter in aufgerichtetem Zustand.
Die Leiter ist hergestellt aus zwei einfachen Nürnberger Scheeren α α als Leiterbäumen und deren Verbindungstheilen b, c und d als Sprossen. Die Zapfen der Verbindungstheile b und c dienen zugleich als Drehaxen für die Scheerenglieder. Alle diese Theile sind aus Schmiedeeisen hergestellt.
Die unteren Enden des am tiefsten liegenden Scheerengliedes haben nur die halbe Länge der übrigen. Diese kurzen Enden sind drehbar verbunden mit den Lenkschienen e e, die sich wieder um ihre anderen Enden drehen lassen. Diese Drehpunkte sind dadurch hergestellt, dafs die Lenkschienen auf Bolzen stecken, welche in den Gestellwänden // befestigt sind.
Nahe dem unteren Ende führen sich diese Lenkschienen an den Gestellwänden, indem sie an vorstehenden Rippen derselben hingleiten und dadurch ein Verschieben der Leiter nach der Seite verhindern.
Das unterste Glied der Leiter hat als mittlere Axe, statt einer geraden Sprosse, die beiden Zapfen g g, deren jeder durch starke Bänder h mit der Traverse i fest verbunden ist.
Auf den Zapfen g g stecken zugleich die Rollen k k, die sich in den Schlitzen Ti1Zi1 der Gestellwände führen und dadurch beim Auf- und Niederbewegen der Leiter deren Richtung bestimmen.
Die Zapfen der Verbindungssprossen des ersten und zweiten Gliedes sind über die Seitenschienen hinaus verlängert. Auf den Verlängerungen der einen Sprosse sitzen die Fänger //, deren Haken die verlängerten Zapfen t der anderen Verbindungssprosse erfassen, wenn die Leiter vollständig aufgerichtet ist.
Das oberste Glied hat eine geringere Breite als das zweite, und dieses eine geringere als das dritte u. s. w. Dadurch erhält die Leiter eine gröfsere Sicherheit gegen Seitenschwankungen.
Die Traverse i wird von dem Prefskolben m. getragen und mufs sich demnach mit demselben aufwärts bewegen, sobald in den Prefscylinder η der erforderliche Druck eingführt wird.
Dieser Druck wird erzeugt durch die beiden Pumpen 0 0, welche beide aus dem Reservoir/ saugen und nach dem Sammelgefäfs q drücken; von hier aus wird die den Druck vermittelnde Flüssigkeit durch das Verbindungsrohr r nach dem Cylinder geleitet.
Die zum Pressen verwendete Flüssigkeit ist Glycerin, weil dessen Gefrierpunkt tiefer liegt als der des Wassers, und daher Störungen im Winter nicht so leicht vorkommen können.
Die Leiter sammt Führungstheilen und Hebevorrichtungen ist, der leichteren Transportfähigkeit wegen, an- und eingebaut an einem starken, meist aus Schmiedeeisen hergestellten Wagen, so dafs das- Ganze nach der Brandstätte ebenso gefahren werden kann wie andere Feuerlöschgeräthe.
Nachdem der Wagen in der gewünschten Stellung aufgefahren ist, werden die. Pumpen von je einem Mann in Bewegung gesetzt. Im Falle, dafs eine der beiden Pumpen nicht zugängig, arbeiten beide Mann an der anderen.
Dadurch wird der Kolben m gehoben und mit diesem die Traverse mit ihren Verbindungstheilen, also auch die Zapfen g g, durch dieselben aber wird das unterste und von diesem die darüber liegenden Glieder der Leiter gehoben.
Da aber durch die Lenkschienen e e die kurzen Enden der unteren Schienen am Aufsteigen gehindert werden, mufs das unterste Glied aus seiner liegend gestreckten Stellung (s. Fig. 1) allmälig in eine aufrecht gestreckte Stellung (s. Fig. 6) übergehen. Durch dieses
Glied aber werden alle übrigen genöthigt, die gleiche Bewegung mitzumachen.
Hat die Leiter die möglichst gestreckte, aufrechte Stellung erreicht, so werden sich die Fänger / selbsttätig über die Zapfen t hängen und dadurch die Leiter verhindern, zusammenzusinken, wenn der Druck im Prefscylinder nachlassen sollte.
Für das Niederlassen der Leiter werden die beiden Fänger / zurückgeschlagen und am Sammelgefäfs nur die Schraube u gelüftet. Dadurch öffnet sich das von derselben niedergehaltene Ventil und die im Cylinder eingeschlossene Flüssigkeit läuft zurück in das Reservoir. Infolge dessen sinkt der Kolben und mit diesem die ganze Leiter in ruhende Stellung zurück.

Claims (3)

Patent-Ansprüphe:
1. Die Combination des Prefskolbens m und der Lenkschienen e e zum Aufrichten der Leiter und die gleichzeitige Verwendung der letzteren als Schutz gegen Seitenschub durch ihre Anlage an den betreffenden Rippen der Gestellwände.
2. Die selbsttätig einlegenden Fänger /, welche ein Zusammensinken der Leiter in aufgestelltem Zustande unmöglich machen.
3. Die doppelte Absperrung des im Prefscylinder enthaltenen Druckes durch das Sammelgefafs und dessen gleichzeitige Verwendung zum Zurücklassen dieses Druckes,
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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