DE9804C - Neuerungen an der hydraulischen Feuerleiter - Google Patents
Neuerungen an der hydraulischen FeuerleiterInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C5/00—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
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- E06C5/04—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic
- E06C5/06—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic by piston and cylinder, or equivalent means, operated by a pressure medium
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Description
1879.
Klasse 61.
E. G. PRILLWITZ und J. E. BROSZUS in BERLIN. Neuerungen an der hydraulischen Feuerleiter.
Zusatz-Patent zu No. 6490 vom 9. Februar 187g.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1879 ab.
Längste Dauer: 8. Februar 1894.
Das Princip dieser Feuerleiter besteht in der Anwendung von Rohren, welche sich fernrohrartig,
ausziehen lassen; jedes dieser Rohre trägt Leitern, welche sich' zusammenschieben lassen.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 2 die Feuerleiter schematisch (im aufgerichteten Zustand)
dargestellt. Auf einer Axe S sitzt das den gröfsten Durchmesser besitzende Rohr R1;
in demselben steckt das Rohr R2, in diesem Rohr R3 und so fort. Für die vorliegende
Construction sind fünf Rohre gewählt, deren Anzahl und Länge beliebig sein kann, jedoch
von dem Rohrquerschnitt und der projectirten Höhe abhängig ist. Das Auseinanderschieben
der Rohre geschieht durch Einpumpen von Wasser. In Fig. 1 ist das unterste Rohr und
die dazugehörige Winde dargestellt, welche dazu dient, die Leiter in jede gewünschte Neigung
zu bringen.
Die Winde besteht aus einem Schneckenvorgelege α b, vermittelst dessen das Räderpaar h i
die Gelenkketten / * durchzieht. Die Gelenkketten laufen über Rollen H, Fig. 1 und 6, und
enden in Zugstangen p, welche das unterste Leitersystem am Kragen n1 anfassen und hoch
bringen. Das Rohr R * ist unten geschlossen und sitzt fest auf der Axe S, desgleichen sitzt
die Leiter Zl fest auf derselben Axe. Das
Rohr hat oben die Umkragung nl, welche vermittelst
zweier Arme die Leiter festhält (s. Fig. 3, 4 und 5). Die darauf folgende Leiter Za, Fig. 3
und 4, greift über die erste, gleitet auf dieser fort und wird an ihrem oberen Ende
auch von zwei Armen gefafst, welche von der Umkragung des zweiten Rohres R2 aus laufen.
Jede folgende Leiter ist wie die zweite. Der Anschlag für die Grenze des Ausziehens der
Leitern wird durch Klammern q, .Fig. 3 und 4, gebildet,'welche auf die Lappen 0 stofsen. Sind
die Leitern bis zum Anschlag ausgezogen, so stecken die Rohre noch eine gewisse Länge
ineinander. Die Arme n1 greifen nun die Leitern nicht direct an, sondern sind vermittelst
eines Auges mit den Lappen ο (oioz u. s. w.)
gelenkförmig verbunden. Der Gelenkbolzen m für die erste Leiter bietet gleichzeitig Angriffspunkte
für die beiden Zugstangen f, während die übrigen Gelenke, wenn sie nicht hinter eine
Sprosse der aufgestellten Leiter zu liegen kommen, nur durch kurze Bolzen verbunden werden.
Vom Gelenkbolzen m gehen Stützen ml
in Universalgelenken nach dem Erdboden.
Die oberste Leiter Z5, Fig. 2, trägt noch
eine Schnurleiter Z0, welche mit jener durch
ein Scharnier verbunden ist; der Scharnierbolzen wird durch eine Sprosse gebildet; als Stütze
dienen von der zweiten oder dritten Sprosse von oben ab zwei Zugstangen v, welche unten
in einen gemeinschaftlichen Bolzen zusammenlaufen, welcher in das offene Rohr nh eingesetzt
und durch einen Vorstecker gesichert wird.
Die Rohre werden am besten innen und aufsen gedreht und gleiten mit geringem Spielraum
in einander; sie erhalten, vom zweiten Rohr aufwärts, an ihrem unteren Ende eine
Manschettendichtung, und das letzte (oberste) Rohr ist zwar auch am unteren Ende offen,
wird aber durch ein Sicherheitsventil geschlossen, in dessen Ventilkörper sich ein nach unten
offenes Schwimmventil befindet. Das Sicherheitsventil öffnet sich, wenn eine Ausdehnung
des Wassers durch Wärme stattfinden sollte, sowie beim übermäfsigen Einpumpen, während
das Schwimmventil gleich zu Anfang des Einpumpens eingeschlossener Luft einen Ausweg
gestattet, sich jedoch bei Wasserzutritt schliefst; die comprimirte Luft würde sonst auf die Dichtung
nachtheilig wirken. Das Schwimmventil kann auch durch einen Lufthahn ersetzt werden.
Die Rohre werden bei ihrem' Austritt durch eine Rolle r geführt, Fig. 3, 4 und 5.
. Einen wesentlichen Theil bildet die Klemmvorrichtung, um die Rohre auf jede ausgezogene Länge festzustellen und das eingeschlossene Wasser vom Druck zu entlasten. Einerseits bietet diese Anordnung mehr Sicherheit, wenn beispielsweise eine Dichtung versagen sollte oder das Wasser durch einen anderen Zufall aus den Rohren ausfliefsen würde; zweitens ist die Stellung der Leiter nicht von Volumenänderungen des Wassers beeinflufst, welche jene
. Einen wesentlichen Theil bildet die Klemmvorrichtung, um die Rohre auf jede ausgezogene Länge festzustellen und das eingeschlossene Wasser vom Druck zu entlasten. Einerseits bietet diese Anordnung mehr Sicherheit, wenn beispielsweise eine Dichtung versagen sollte oder das Wasser durch einen anderen Zufall aus den Rohren ausfliefsen würde; zweitens ist die Stellung der Leiter nicht von Volumenänderungen des Wassers beeinflufst, welche jene
noch höher heben würde. Die Klemmvorrichtung besteht in einem Paar Bremsbacken s,
Fig. 3, 4 und 5, welche durch eine Schraube k zusammengezogen werden. Die Bremsbacken
sind entweder aus schwachem Stahlband oder kräftigen Faconstücken herzustellen; im letzteren
Falle ist die Innenseite etwas rauh zu machen und zu härten. Die Klemmschraube hat eine
Kurbel, welche bis zur Seite der Leiter vorkommt, und vom ersten Mann, der aufsteigt,
behufs Festspannung umgedreht wird. Die Schraube ist am besten mit Rechts- und Linksgewinde
zu versehen, so dafs eine Kurbelumdrehung zum Feststellen genügt.
Das Hochbringen der Leiter geschieht durch Einpumpen von Wasser in die Rohre; zu dem
Zweck enthält der Wagen einen Wasserkasten N, in welchem sich eine gewöhnliche Druckpumpe
befindet, welche vermittelst eines Gummischlauches das Wasser in das unterste Rohr
treibt. Das Auslassen des Wassers aus den Rohren geschieht durch einen seitlich angebrachten
Hahn, und zwar nach dem Gebrauch, damit die Leitern und Rohre ohne Stöfse zusammengeschoben
werden können. Die Ruhelage der Leiter ist in Fig. 1 durch die punktirte
Zeichnung angegeben. Die Leiter wird durch die Winde niedergelegt. Die Hinterräder des
Wagens werden festgebremst, sobald die Leiter aufgestellt wird. Die Stütze B dient dazu, die
zusammengeschobene Leiter aufzufangen, damit sie nicht ganz niedergelegt zu werden braucht.
: Die Stützen m' werden beim Transport in
Haken M', Fig. 1, eingefügt.
Die Fig. 7 und 8 erläutern die Anwendung zweier Rohrsysteme (s. Patent-Anspruch 6).
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Die dargestellte Anwendung eines Rohrsystems, welches ohne jede Stütze sich frei trägt. Jedes Rohr ist mit der zugehörigen Leiter durch eine Traverse verbunden.
- 2. Das Aufrichten unter jeder beliebigen Neigung und Halten der Leiter durch Zugstangen bezw. Ketten, welche von dem erhöhten Bock ausgehen und von einem Schneckenvorgelege durchgezogen werden, in der dargestellten Anordnung.
- 3. Die Einrichtung der Klemmen, wie beschrieben und gezeichnet, zum Festhalten der ausgeschobenen Rohre, sobald die Leitern zum Anschlag kommen, wodurch der Druck auf das eingeschlossene Wasser aufgehoben wird; desgleichen, um die Rohre auf jede beliebige ausgeschobene Länge festzuhalten, wenn die Leiter für geringe Höhen benutzt wird.
- 4. Die Einrichtung der obersten Leiter zum Umlegen, wodurch das Rohrsystem bedeutend verkürzt wird.
- 5. Die Anwendung einer Führungsrolle, welche das austretende Rohr abfängt, in Combinar tion mit der unter 3. genannten Klemmvorrichtung.
- 6. Die Anwendung zweier Rohrsysteme, ebenso vollständig armirt wie das gezeichnete, jedoch mit dem Unterschied, dafs je ein Rohr unter die Wangen der Leiter zu liegen kommt. Von der Umkragung jeden Rohres läuft alsdann nur ein Arm η' aus, während der andere mit dem Verbindungssteg beider Umkragungen zusammenfällt. Die Klemmvorrichtungen werden von einer gemeinschaftlichen Welle angezogen. Die Anwendung zweier Rohre, nur bei sehr grofsen Leitern, verhindert ein windschiefes Einstellen der Leiter auf ihre ausgezogene Länge.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9804C true DE9804C (de) |
Family
ID=287134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9804D Active DE9804C (de) | Neuerungen an der hydraulischen Feuerleiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9804C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0080321A1 (de) * | 1981-11-25 | 1983-06-01 | Keith, Guy Nelson & Grossmann, Stanley Joseph trading as KEITH & GROSSMAN LEASING COMPANY | Zusammengesetztes, vorgespanntes Bauteil und Verfahren zu seiner Herstellung |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0080321A1 (de) * | 1981-11-25 | 1983-06-01 | Keith, Guy Nelson & Grossmann, Stanley Joseph trading as KEITH & GROSSMAN LEASING COMPANY | Zusammengesetztes, vorgespanntes Bauteil und Verfahren zu seiner Herstellung |
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