DE73768C - Feststellvorrichtung für Rettungsleitern, deren Holme durch auseinanderschiebbare Rohre gebildet werden - Google Patents

Feststellvorrichtung für Rettungsleitern, deren Holme durch auseinanderschiebbare Rohre gebildet werden

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DE73768C
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Germany
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tubes
pipes
tube
springs
bores
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73768D
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English (en)
Original Assignee
A. KREBS in Posen, Fischerei 31
Publication of DE73768C publication Critical patent/DE73768C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C1/00Ladders in general
    • E06C1/02Ladders in general with rigid longitudinal member or members
    • E06C1/04Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees
    • E06C1/08Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees multi-part
    • E06C1/12Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees multi-part extensible, e.g. telescopic
    • E06C1/125Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees multi-part extensible, e.g. telescopic with tubular longitudinal members nested within each other

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  • Ladders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
AMMON KREBS in POSEN.
gebildet werden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. December i8ga. ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zum selbsttätigen Feststellen der Holme eines mechanischen Leitersystems zur Rettung aus Feuersgefahr. Das. hier in Betracht kommende Leitersystem besteht aus einem auseinanderziehbaren Röhrenwerk, welches auf einem Wagen montirt ist und im Gebrauchsfalle unter Vermittelung einer Pumpe durch hydraulischen Druck auseinandergeschoben wird. Mit dem sich auseinanderziehenden Röhrenwerk wird dann eine Strickleiter, der Rettungskorb ü. dergl. in die Höhe geführt.
Der Erfinder wollte gewissermafsen die die Holme der Rettungsleiter bildenden Rohre selbstthätig in ihren Endstellungen so feststellen, dafs sie unabhängig von dem hydraulischen Druck genannte Endstellungen behalten.
Eine solche Feststellvorrichtung ist erforderlich, um mit dem Pumpen nach dem Strecken der Leiter aufhören zu können, da die Dichtungen der einzelnen Rohre auf die Dauer niemals so vollkommen hergestellt werden können, dafs sie bei der belasteten Leiter wasserundurchlässig bleiben, also ein Zusammensinken der Leiter verhindern. Die die Holme der Leiter bildenden Rohre mit Wasser gefüllt zu halten, ist aber auch bei einem im Winter auftretenden Brande verfehlt. Das Wasser in den Röhren friert sehr leicht und verhindert dann das später nothwendige Zusammenschieben der Rohre. Es ist also von wesentlicher Bedeutung, dafs das Wasser aus1 der gestreckten Leiter abgelassen werden kann, und dies ermöglicht die neue Feststellvorrichtung.
Die Feststellvorrichtung für die Rohre A bei ausgezogener Leiter ist an bezw. in den die zwei einander gegenüberstehenden Rohre A mit einander verbindenden Traversen N angeordnet.
An beiden Enden jeder Traverse N ist, an dieser verschiebbar, eine Hülse α vorgesehen, die in ihrer Arbeitsstellung durch eine Hakenfeder b festgehalten wird. In dieser Hülse ruht ein unter Federdruck stehender Bolzen c, der mit einem Bund versehen ist, gegen den sich die Feder legt.
Der Bolzen c wird in dem Augenblick von seiner Druckfeder durch zwei der Rohre A hindurchgeschoben, in dem die Rohre vollständig ausgezogen sind.
Zu diesem Zwecke sind die jedes Rohr A abschliefsenden Ringe f mit einer Bohrung g versehen, und die Rohre A selbst nahe ihrem Hubbegrenzungsring e mit einem horizontal dicht eingesetzten Röhrchen d von dem Durchmesser des Bolzens c ausgestattet, so dafs der Bolzen c von seiner Druckfeder durch die Bohrungen g und durch das Röhrchen d hindurchgeschoben wird, wenn das innere Rohr A aus dem äufseren so weit hervorgeschoben ist, dafs Röhrchen d in einer Linie mit den Bohrungen g steht. Dieser Moment tritt ein, wenn der Hubbegrenzungsring e an den Abschlufsring f anstöfst.
Die Handhabung dieser Feststellvorrichtung ist nun die folgende: .
Beim Beginn der Arbeit sind die die Leiterholme bildenden Rohre A ineinandergeschoben, die Traversen N liegen übereinander und die

Claims (2)

  1. Hülsen α an den beiden Enden jeder Traverse sind so weit zurückgeschoben, dafs sie nicht mehr gegen die inneren Rohre drücken können. In dieser Stellung sind die Druckfedern für die Bolzen c nicht mehr gespannt, während die Stellung der Hülsen α durch Einschnappen der Hakenfedern b in entsprechende Oeffnungen h gesichert ist.
    Nun hebt man jede Hakenfeder b aus und schiebt die Hülse α so weit gegen das Rohr vor, dem der Bolzen c zugekehrt ist, bis die Feder b hinter den Kopf der Hülse α einschnappt (Fig.
  2. 2, II).
    Diese Einstellung der Hülse α erfolgt an jeder Seite der Traverse und natürlich auch an allen Traversen, so dafs die Bolzen c, deren Federn durch das Vorschieben der Hülsen a angespannt sind, mit einer gewissen Kraft gegen die entsprechenden Innenrohre drücken.
    Nun wird Wasser in dies Rohrsystem eingepumpt und dieses schiebt die Rohre auseinander.
    Sobald die Rohre ihre Endstellung erreicht haben, gelangen die vorher aufser Verbindung mit dem Röhrchen d stehenden Bohrungen g mit diesem in eine Linie, und die Folge hiervon ist, dafs die Bolzen c durch ihre Federn vorgeschnellt werden (Fig. i), durch die Bohrungen g, sowie den Kanal d hindurchdringen und so die ausgezogenen Rohre feststellen.
    Das die Rohre anfüllende Wasser fliefst dann durch den Zwischenraum ab, der sich zwischen Bolzen c und Bohrungen g befindet, so dafs es bei starker Kälte in den Rohren nicht einfrieren kann, und die ausgezogenen Rohre auch ohne Wasserfüllung die Stellung sicher beibehalten. .
    Soll die Leiter wieder zusammengeschoben werden, so pumpt man zuerst wieder Wasser in die Rohre A und entlastet dadurch die Bolzen c von dem Drucke des auf ihnen ruhenden Gewichtes. Hierauf werden die Hülsen α an den einzelnen Traversen wieder so weit zurückgezogen, bis die vorher ausgehobenen Hakenfedern b in ihre Oeffnungen h einschnappen; nachdem hierauf auch die BoI-. zen c zurückgezogen worden sind, sinkt die Leiter nach dem Aufhören des Pumpens wieder in sich zusammen.
    Pateντ-Ansprüch:
    Bei einer Rettungsleiter, deren Holme durch auseinanderschiebbare Rohre gebildet werden, eine Feststellvorrichtung für die ausgezogenen Rohre, gekennzeichnet durch die Anordnung eines horizontalen Querrohres (d) nahe dem unteren Ende jedes dieser Rohre (A) und entsprechenden Durchbohrungen (g) des Abschlufsringes (f.) in dem zugehörigen äufseren Rohre, in Verbindung mit einem unter Federdruck stehenden Bolzen, der zurückgezogen werden kann, vorgeschoben aber selbstthätig durch die Bohrungen des Abschlufsringes und das Rohr (d) dringt, sobald diese Oeffnungen beim Auseinanderschieben der Rohre in einer geraden Linie stehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT73768D Feststellvorrichtung für Rettungsleitern, deren Holme durch auseinanderschiebbare Rohre gebildet werden Expired - Lifetime DE73768C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2542398A (en) * 1945-07-28 1951-02-20 Mary Crumpton Murray Ladder
WO1993002271A1 (en) * 1991-07-18 1993-02-04 Foxdale Limited Extensible ladder
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