AT390977B - Spannvorrichtung, insbesondere fuer seile von seilbahnen - Google Patents

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Description

Nr. 390 977
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung, insbesondere für Seile von Seilbahnen, mit mindestens einem hydraulischen Zylinder zum Spannen einer das Seil erfassenden Trageinrichtung.
Zum Spannen der Zug- und Tragseile von Seilbahnen sind Hübe bis zu 20 m erforderlich. Um die erforderlichen Zugkräfte aufzubringen, ist es bekannt, anstelle von Beton-Spanngewichten hydraulische 5 Abspannungen vorzusehen. Hierfür sind überlange Zylinder verwendet, welche teilweise in zwei Teilen gefertigt werden müssen. Sofeme die Abspannung über zwei parallele Zylinder erfolgt, müssen diese beiden Zylinder im Gleichlauf betrieben werden. Bei einem fehlerhaften Arbeiten der Hydraulik oder bei einem Ausfall würde die Kolbenstange des mindestens einen Spannzylinders vollständig ausgefahren werden, bis sie zum Halten kommt. Dies ist ein außerordentlich gefährlicher Zustand, der den an Personenförderung zu stellenden 10 Sicherheitsanforderungen nicht genügt. Wird hingegen der langhubige Zylinder durch einen kurzhubigen Zylinder ersetzt, so erfolgt das Nachspannen schrittweise. Dann muß der Zylinder manuell geblockt werden und muß er hierauf wieder in die neue Ausgangsposition gefahren werden. Dies ist insbesondere im Winter eine sehr langwierige und gefährliche Operation.
Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, den Aufwand für Spannvorrichtungen der 15 eingangs geschilderten Art zu verringern und eine wesentlich höhere Sicherheit zu gewährleisten. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trageinrichtung an einer Zugstange befestigt ist, die über eine erste Feststellvorrichtung von einem parallel zur Zugstange angeordneten Zylinder beaufschlagt ist, und daß die Zugstange über eine zweite Feststellvonichtung abstützbar ist.
Vorzugsweise ist eine Zugstange vorgesehen, die von zwei beidseits der Zugstange angeordneten Zylindern 20 beaufschlagbar ist. Nach einer Ausführungsvariante sind zwei Zugstangen vorgesehen, die von einem mittig angeordneten Zylinder beaufschlagbar sind. Bei beiden Ausführungsformen ist es zweckmäßig, zur Verbindung zwischen dem mindestens einen Zylinder und der mindestens einen Zugstange ein Joch vorzusehen, das die erste Feststellvorrichtung trägt. Weiters ist vorzugsweise der mindestens eine Zylinder gelenkig angeordnet. Die Feststellvorrichtungen können hydraulisch betätigbar sein. 25 Nach weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist mindestens eine Feststellvorrichtung als Klemmvorrichtung ausgebildet, ist die zweite Feststellvorrichtung eine Kolbenfangvorrichtung, welche im drucklosen Zustand automatisch schließt und ist mindestens eine Feststellvorrichtung als Riegel ausgebildet. Vorzugsweise ist weiters eine Steuerung mit einer Verriegelungsschaltung vorgesehen, die sicherstellt, daß immer mindestens eine Klemmvorrichtung die Zugstange sichert. Dabei können beide Feststellvorrichtungen 30 Riegel sein, denen Zustandsmelder zugeordnet sind, insbesondere mechanisch betätigbare Hydraulikventile, die in die Vemegelungsschaltung eingeschleift sind. Vorzugsweise weist die Zugstange Formelemente auf, in die die Riegel eingreifen, wobei die Abstände der Formelemente in axialer Richtung kleiner oder höchstens gleich dem Hub der Spannzylinder ausgebildet sind.
Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform ist die Verriegelungsschaltung so ausgebildet, daß die zweite 35 Feststellvorrichtung nur dann betätigbar ist, wenn kolbenstangenseitig in den Spannzylindem Druck aufgebaut ist und die erste Feststellvorrichtung die Zugstange sichert. Zudem kann die Verriegelungsschaltung so ausgebildet sein, daß die erste Feststellvonichtung nur dann betätigbar ist, wenn stangenseitig in den Spannzylindem der Druck entlastet ist und die zweite Feststellvonichtung die Zugstange sichert. Zudem kann im Hydraulikkreis lastseitig an den Spannzylindem ein Spenbremsventil vorgesehen sein und können am Spannzylinder Lagemelder 40 angeordnet sein, die das Eneichen des ausgefahrenen Zustandes der Spannzylinder da- Steuerung anzeigen.
Vorzugsweise sind die Spannzylinder Gleichlaufzylinder. Schließlich kann zur Betätigung des mindestens einen Zylinders ein Steuerventil vorgesehen sein, in dessen Mittelstellung die Zylinderräume hydraulisch abgesperrt sind und ausgehend von der Mittelstellung die zum Spannen dienenden Zylinderräume mit Druckmittel beaufschlagt und zum Nachgeben die jeweiligen Zylinderräume miteinander verbunden werden, wobei dieses 45 Ventil abhängig von der Zugspannung des Seiles ansteuerbar sein kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Spannvorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Spannvorrichtung und 50 Fig. 3 einen axialen Schnitt durch eine Zugstange nach der Linie (ΠΜΠ) der Fig. 2.
In Fig. 1 ist eine Seilscheibe (10) dargestellt, um welche ein Seil (11) gelegt ist. Die Seilscheibe (10) ist in einem Lager (12) drehbar gelagert. Gehäuseseitig ist am Lager (12) eine Zugstange (14) befestigt. Beidseitig der Zugstange (14) sind zwei parallele Zylinder (15) angeordnet, deren Kolbenstangen (17) und (18) durch ein Joch (20) verbunden sind. Die Zylinder (15), (16) sind in Gelenken (19), (21), gegebenenfalls 55 Kardangelenken gelagert Das Joch (20) trägt eine erste Klemmvorrichtung (24), die hydraulisch betätigbar ist. Im Normalzustand ist die Klemmvorrichtung (24) wirksam, wodurch die Zugstange (14) mit dem Joch (20) fest verbunden ist. Weiters ist eine zweite Klemmvorrichtung (22) für die Zugstange (14) vorgesehen, die ebenfalls hydraulisch betätigt ist und im Normalzustand geöffnet ist. Die zweite Klemmvorrichtung (22) ist eine sogenannte Kolbenfangvorrichtung, welche bei Ausfall der Hydraulik, also im drucklosen Zustand, automatisch 60 schließt und die Zugstange (14) klemmt Der Zugstange (14) ist außerdem eine Führung (23) zugeordnet
Die hydraulischen Zylinder (15) und (16) sind als Gleichlaufzylinder ausgebildet Das beim Verschieben der Kolben (25), (26) in den jeweiligen Zylinderräumen verdrängte Volumen ist somit gleich. Die Zylindenäume -2-
Nr. 390 977 (A) und (A') sind über eine Leitung (27) und die Zylindeiräume (B) und (B*) sind über eine Leitung (28) miteinander verbunden. Weiters sind die Zylinderräume (A), (A') bzw. (B), (B') über Leitungen (29), (30) an ein Steuerventil (32) geführt, das zudem über ein Rückschlagventil (33) mit einer Druckmittelquelle (34) verbunden ist. Die Leitung (29) ist weiters über Rückschlagventile (35) und (36) mit einem Tank (T) 5 verbunden.
In der Mittelstellung des Steuerventils (32) sind die Zylinderräume (A), (B) bzw. (A’), (B') voneinander getrennt. Da die Stangenräume (B), (B') ständig mit Druck beaufschlagt sind, ist das Seil (11) mit der vorgeschriebenen Zugkraft gespannt. Die erforderliche Zugkraft im Seil (11) wird durch eine Kraftmeßdose (37) ermittelt, deren Ausgang an eine Ansteuerelektronik (38) angeschlossen ist, von welcher die beiden Magnete des 10 als Proportionalventil ausgebildeten Ventils (32) angesteuert werden.
Sofeme die Zugkraft zu hoch ist, wird das Steuerventil (32) so angesteuert, daß die Zylinderräume (A) und (B) bzw. (A'), (B *) miteinander verbunden werden. Unter der Zugkraft des Seiles (11) wird Strömungsmittel aus den Zylinderräumen (B), (B') in die Zylinderräume (A), (A') verdrängt. Sobald die erforderliche Zugkraft erreicht ist, wird das Steuerventil (32) wieder in die Mittelstellung gebracht. 15 Sofeme die Zugkraft zu gering ist, wird das Steuerventil (32) in die andere Stellung gebracht, in der die Druckmittelquelle (34) mit der Leitung (30) verbunden wird, wodurch so lange Druckmittel in die Zylinderräume, (B), (B*) eingespeist wird, bis die erforderliche Zugkraft erreicht ist. Die Zylinderräume (B), (B') sind über ein Druckbegrenzungsventil (39) abgesichert, so daß das System vor unzulässiger Beanspruchung geschützt ist. Aus den Zylinderräumen (A), (A') verdrängtes Strömungsmittel gelangt über das sich öffnende 20 Rückschlagventil (35) zum Tank.
Ist der Nachspannhub der Zylinder (15), (16) nicht mehr ausreichend, so wird die Klemmvorrichtung (22) geschlossen und wird anschließend die Klemmvorrichtung (24) geöffnet, worauf die Zylinderräume (A), (A') unter Druck gesetzt werden und die Kolbenstangen (17), (18) vollständig ausgefahren werden. Dabei wird die Druckmittelquelle (34) über ein zusätzliches Ventil (40) mit den Zylinderräumen (A), (A') verbunden. Die 25 Kolbenräume müssen im Normalfall leckölffei abgesperrt sein. Hierzu dienen Rückschlagventile (41) und (42). Die Aktivierung des Systems zum Nachspannen bzw. zur Seilkraftregelung erfolgt durch weitere Ventile (43), (44).
In Fig. 2 ist als zweites Ausführungsbeispiel eine Spannvorrichtung dargestellt, bei der die Klemmvorrichtungen als Riegelzylinder (53), (54) ausgebildet sind. Die Zugstange (61) ist gleich dem ersten 30 Ausführungsbeispiel mit der Seilscheibe (10) verbunden. Die Zugstange (61) kann als einfaches Stahlbauprofil oder als Kastenträger ausgebildet sein, wobei Riegelbohrungen, bevorzugt Langlöcher, eingearbeitet sind. Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine solche Zugstange (61) nach der Linie (ΙΠ-ΙΠ) der Fig. 2. Als Zugstange (61) ist in diesem Fall ein übliches Doppel-T-Profil verwendet, in Langlöcher (62) eingearbeitet sind und eingeschweißte Hülsen (65) den Steg der Zugstange (61) verstärken. 35 Wie im ersten Ausführungsbeispiel sind auch bei diesem Ausführungsbeispiel beidseitig der Zugstange (61) Zylinder (51), (52) angeordnet, welche über Gelenke (63) mit dem Joch (20) verbunden sind. Das Joch (20) trägt eine Feststellvorrichtung, die in diesem Ausführungsbeispiel als Riegelzylinder (53) ausgebildet ist. Eine zweite Feststellvorrichtung, welche ebenfalls als Riegelzylinder (54) ausgebildet ist und im Normalzustand geöffnet ist, ist feststehend verankert. 40 Zum Nachspannen, das normalerweise nur einmal im Jahr erfolgt, wenn sich das Seil (11) gelängt hat, muß die Zugstange (61) durch Einfahren des Bolzens (67) des Zylinders (54) festgelegt werden, worauf der Bolzen (66) des Zylinders (53) herausgezogeii wird und nach Verfahren der Zylinder (51), (52) in eine andere Bohrung (62) eingefahren wird. Über das Steuerventil (32) wird von der Druckmittelquelle (34) in die stangenseitigen Räume (B), (B’) der Zylinder (51) und (52) Druckmittel gefördert. Dadurch bewegen die Zylinder (51), (52) 45 über das Joch (20) die Zugstange (61) so weit zurück, bis sich ein Langloch (62) vor dem Bolzen (67) des Riegelzylinders (54) befindet. Hierauf wird durch Betätigen des Steuerventils (59) der Riegelzylinder (54) von der Druckmittelquelle (64) kolbenseitig mit Druckmittel beaufschlagt, wodurch der Kolben den Bolzen (67) in das Langloch (62) einfährt.
Da die ganze Seillast noch am Bolzen (66) abgestützt ist, läßt sich dieser nicht bewegen. Durch Betätigen des 50 Steuerventiles (32) werden die Zylinder (51), (52) langsam vorgefahren, bis sich der eingefahrene Bolzen (67) an das andere Ende des Langloches (62) anlegt. Dadurch wird die Last vom Bolzen (66) des Riegelzylinders (53) weggenommen, so daß nach Betätigung eines Steuerventils (58) der von der Druckmittelquelle (64) in den stangenseitigen Raum des Riegelzylinders (53) aufgebrachte Druck den Bolzen (66) aus dem Langloch herauszieht. Sobald der Bolzen (66) aus dem Langloch (62) herausgefahren ist und die Zylinder (51) und (52) 55 stangenseitig entlastet sind, wird die Druckmittelversorgung zum Riegelzylinder (54) unterbrochen, wodurch auch eine Fehlbedienung des Steuerventils (54) zu keiner Entriegelung führen kann.
Als nächster Arbeitsgang erfolgt ein Verschieben des Joches (20) durch die Zylinder (51), (52). Dazu werden die Zylinder (51), (52) kolbenseitig durch Fördern von Druckmittel aus der Druckmittelquelle (34) in die Räume (A), (A1) nach Betätigen des Steuerventils (32) so weit ausgefahren, bis sich das Joch (20) mit dem 60 entriegelten Bolzen (66) vor einem anderen Langloch (62) befindet. Durch Betätigen des Steuerventils (58) wird der Bolzen (66) in das andere Langloch (62) eingefahren. Sobald der Bolzen (66) vollständig eingefahren ist, wird durch entsprechende Verriegelungsmittel die Druckmittelversorgung zum Riegelzylinder (54) -3-

Claims (19)

  1. Nr. 390 977 freigegeben, so daß dieser erst nach Betätigen des Steuerventils (59) den Bolzen (67) aus dem Langloch (62) herausfahren kann, wobei jedoch weiters die Bedingung erfüllt sein muß, daß die stangenseitigen Druckräume (B) und (B') der Zylinder (51), (52) durch Betätigen des Steuerventils (32) wieder mit Druck beaufschlagt worden sind, so daß die Seilscheibe (10) bereits von den Zylindern über das Joch und vom Bolzen (66) gehalten wird. Durch die beschriebene Verriegelungsschaltung werden Fehlbedienungen vermieden. Die zweite Ausführungsform ist deshalb vorteilhaft, da an das Zugstangenprofil und an die äußere Oberfläche der Zugstange keine besonderen Ansprüche gestellt werden, wie dies sonst für eine Fangvorrichtung notwendig ist. Die Verriegelungszylinder erlauben es, die Klemmköpfe zu ersetzen. Dadurch ist auch leichter erkennbar, an welcher Stelle die Zugstange abgestützt wird. Die Bolzen ermöglichen also ein einfache Sichtkontrolle. Die Steuerung mit der beschriebenen Verriegelungsschaltung gewährleistet, daß immer ein Riegel im Eingriff ist, selbst dann, wenn eine Fehlbedienung durch das Personal erfolgt. Die mögliche visuelle Funktionskontrolle ermöglicht es weiters, daß elektrische Kontrollschalter auf ein Minimum reduziert werden können. Die beiden beschriebenen Anordnungen ermöglichen somit ein automatisches Nachspannen sowie eine automatische Regelung der Zugkraft. Es ist dabei eine dreifache Sicherheit erreicht. Das System ist deshalb hydraulisch gesichert, da in der Mittelstellung des Steuerventils die Zylinderräume abgesperrt sind, wodurch der Druck im Stangenraum (B) und (B') gehalten wird. Eine zweite Sicherung besteht darin, daß die Zylinder verhältnismäßig kurzhubig sind, wodurch im Notfall die Kolben nach einem verhältnismäßig geringen Hub an den vorderen Anschlag des Zylinders gelangen. Eine dritte, ebenfalls mechanische Sicherheit ist durch die Klemmvorrichtung gewährleistet, mit welcher die Zugstange automatisch gehalten wird. Im übrigen besteht deshalb ein nur geringer hydraulischer Aufwand, da verhältnismäßig kleine Pumpen, Behälter und Ventile erforderlich sind. Dies bedingt geringe Kosten des gesamten Systems bei einer wesentlich vergrößerten Sicherheit. In einer weiteren Ausführungsform kann auch nur ein einziger Zylinder vorgesehen sein, dessen Kolbenstange in der Mitte eines Joches angelenkt ist, das an jedem Ende eine der Klemmvorrichtung (24) vergleichbare Klemmvorrichtung trägt, die mit je einer beidseits des Zylinders angeordneten Zugstange zusammenwirkt. Dabei sind beide Zugstangen an ihrem vorderen Ende beispielsweise über ein Joch miteinander verbunden, das seinerseits zur Befestigung des Seiles bzw. zur Aufnahme der Seilscheibenlagerung dient. Ferner weist dann jede Zugstange eine weitere Klemmvorrichtung auf. PATENTANSPRÜCHE 1. Spannvorrichtung, insbesondere für Seile von Seilbahnen, mit mindestens einem hydraulischen Zylinder zum Spannen einer das Seil erfassenden Trageinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageinrichtung an einer Zugstange (14,61) befestigt ist, die über eine erste FeststeUvorrichtung (24, 53) von einem parallel zur Zugstange angeordneten Zylinder (15, 16) beaufschlagt ist, und daß die Zugstange über eine zweite Feststellvorrichtung (22, 54) abstützbar ist.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zugstange (14,61) vorgesehen ist, die von zwei beidseits der Zugstange angeordneten Zylindern beaufschlagbar ist.
  3. 3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zugstangen vorgesehen sind, die von einem mittig angeordneten Zylinder beaufschlagbar sind.
  4. 4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung zwischen Zylinder und Zugstange(n) ein Joch (20) vorgesehen ist, das die erste FeststeUvorrichtung trägt.
  5. 5. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der/die Zylinder gelenkig angeordnet sind.
  6. 6. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtungen (22, 24, 53, 54) hydraulisch betätigt sind.
  7. 7. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine FeststeUvorrichtung als Klemmvorrichtung ausgebildet ist -4- Nr. 390 977
  8. 8. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Feststellvorrichtung (22,54) eine Kolbenfangvorrichtung ist, die im drucklosen Zustand automatisch schließt
  9. 9. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Feststellvorrichtung als Riegel ausgebildet ist.
  10. 10. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Steuerung mit einer Verriegelungsschaltung aufweist, die sicherstellt, daß immer mindestens eine Klemmvorrichtung die Zugstange sichert.
  11. 11. Spannvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß beide Feststellvorrichtungen Riegel sind, denen Zustandsmelder zugeordnet sind, insbesondere mechanisch betätigbare Hydraulikventile, die in die Verriegelungsschaltung eingeschleift sind.
  12. 12. Spannvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange Formelemente aufweist, in die die Riegel eingreifen, wobei die Abstände der Formelemente in axialer Richtung kleiner, höchstens gleich, dem Hub der Spannzylinder ausgebildet sind.
  13. 13. Spannvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche nach 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsschaltung so ausgebildet ist, daß die zweite Feststellvorrichtung nur dann betätigbar ist, wenn kolbenstangenseitig in den Spannzylindem Druck aufgebaut ist und die erste Feststellvorrichtung die Zugstange sichert.
  14. 14. Spannvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsschaltung so ausgebildet ist, daß die erste Feststellvorrichtung nur dann betätigbar ist, wenn stangenseitig in den Spannzylindem der Druck entlastet ist und die zweite Feststellvorrichtung die Zugstange sichert.
  15. 15. Spannvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Hydraulikkieis lastseitig an den Spannzylindem ein Sperrbremsventil vorgesehen ist.
  16. 16. Spannvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß am Spannzylinder Lagemelder angeordnet sind, die das Erreichen des ausgefahrenen Zustands der Spannzylinder der Steuerung mitteilen.
  17. 17. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzylinder (15,16) Gleichlaufzylinder sind.
  18. 18. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des/der Zylinder ein Wegeventil (32) vorgesehen ist, in dessen Mittelstellung die Zylinderräume hydraulisch abgesperrt sind und ausgehend von der Mittelstellung die zum Spannen dienenden Zylinderräume mit Druckmittel beaufschlagt und zum Nachgeben die jeweiligen Zylinderräume miteinander verbunden werden.
  19. 19. Spannvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Wegeventil (32) abhängig von der Zugspannung des Seils ansteuerbar ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -5-
AT0219288A 1987-09-08 1988-09-07 Spannvorrichtung, insbesondere fuer seile von seilbahnen AT390977B (de)

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