DE11588C - Neuerungen an Gasometern - Google Patents
Neuerungen an GasometernInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F17—STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
- F17B—GAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
- F17B1/00—Gas-holders of variable capacity
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
Description
1880.
Klasse 26.
Dr. ROBERT TELSCHOW in BERLIN Neuerungen an Gasometern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. April 1880 ab.
Die Neuerungen betreffen Verbesserungen an Gasometern, welche zur Aufnahme von Stickoxydulgas
für zahnärztliche Operationen (Narkosen) dienen, können jedoch auch für Gasometer
im allgemeinen Verwendung finden.
Es ist bekannt, dafs die narkotisirende Wirkung von Stickoxydulgas durch Verunreinigung
dieses Gases mit atmosphärischer Luft nicht nur abgeschwächt, sondern sogar ganz aufgehoben
wird, wenn dem Gas eine beträchtliche Menge Luft beigemischt ist.
Nun besitzen aber die Glocken der gebräuchlichen Gasometer in" ihrem oberen Theile, der
gewöhnlich gewellt ist, einen todten Raum, in welchem beim Füllen immer ein gewisses Quantum
Luft verbleibt, das obige Verunreinigung bewirkt. Diesen todten Raum beseitigt der Erfinder'
durch Anbringung eines falschen Bodens. Ferner versieht der Erfinder den Gasometer
mit einer Schutzvorrichtung gegen Ueberlaufen, sowie einer Vorrichtung zum Feststellen.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt des Gasometers mit herabgelassener Glocke, Fig. 2 eine
Ansicht, Fig. 3 Horizontalschnitt desselben und Fig. 4 ein Detail.
Auf dem als Basis dienenden Boden ist der Mantel α und der Hut b befestigt; letzterer ist
oben geschlossen, und an dem oberen Boden ist das etwas oberhalb des Hutes mündende
Rohr d angelöthet; er ist um ca. 10 mm niedriger als der obere Rand des Mantels a. Die
Glocke f besitzt den Boden g, der sich im herabgelassenen Zustand der Glocke ganz dicht
auf den Deckel des Hutes b legt, Fig. 1. Der Boden g besitzt eine den Rohransatz d des
Hutes b umgebende Einstülpung; in das Innere der Glocke münden Ein- und Ausströmungsrohr h für das Gas; die Glocke / führt sich an
den beiden Stangen m, .welche oben durch eine Traverse η verbunden sind, durch welche
die an der Glocke f befestigte Stange 0 führt.
Um die Glocke f feststellen zu können, ist die in Fig. 4 gezeichnete Vorrichtung getroffen.
Mittelst der Mutter p wird das mehrfach geschlitzte, an der Traverse η sitzende Rohr r
auf der Stange ο festgeklemmt.
Die Feststellung der Glocke nach dem Gebrauch des Gasometers ist höchst wichtig, da
unter dem Druck derselben das Gas bedeutend mehr von dem die Glocke abdichtenden Wasser
absorbirt werden würde.
Um nun ein Ueberfliefsen des Wassers zu verhindern, ist der Rand s wasserdicht an den
Mantel α gelöthet, und es sind die Oeffhungen χ
angeordnet, welche gestatten, dafs die Absperrflüssigkeit in den Rand s treten kann, wobei
die in diesem hohlen Rand enthaltene Luft durch Oeffhungen y entweichen kann.
Die Glocke des Gasometers könnte auch nur mit einem einfachen Boden g versehen sein,
der sich dicht auf den Deckel des Hutes auflegt.
Claims (3)
1. An Gasometern die Anwendung einer Glocke / mit Boden g, der sich in herabgelassenem
Zustande der Glocke dicht auf den Hut b legt zur Vermeidung des todten Raumes.
2. Die Feststellung der Gasometerglocke beim Nichtgebrauch mittelst Zwinge- oder Druckschraube.
3. Die Anbringung des hohlen Randes ί zur Aufnahme der Absperrfiüssigkeit während
des Herabgehens der Glocke.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11588C true DE11588C (de) |
Family
ID=288848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11588D Active DE11588C (de) | Neuerungen an Gasometern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11588C (de) |
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