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Vorrichtung zum Mischen und Sättigen von Ctasen.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Miseh-und Zerstäubevorrichtung, insbesondere zum Mischen oder Sättigen von Gasen mit Flüssigkeiten, bei welcher eine gute Mischung erzielt und der
Grad der Sättigung geregelt werden kann. Die Vorrichtung besteht aus einem Behälter zur Aufnahme der Flüssigkeit, welcher Anschlüsse für die Zufuhr des Gases in die Flüssigkeit als auch für den Abfluss des Gemisches besitzt und linsenförmige Hohlkörper enthält, die der Führung des Gases bzw. des Gasgemisches in der Flüssigkeit zwecks guter Mischung dienen. Die Anschlüsse für den Abfluss des Gasflüssigkeitsgemisches sind so beschaffen und so angeordnet, dass durch sie bzw. ihre Einstellung der Grad der Sättigung bestimmt werden kann.
Die Regelbarkeit der Sättigung oder des Mischungsverhältnisses ist insbesondere für Vorrichtungen dieser Art von Bedeutung, welche für medizinische Zwecke verwendet werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch die Vorrichtung und Fig. 2 eine Oberansicht derselben.
An den durch einen Deckel 2 abgedeckten Oberteil 1 eines Behälters 9 ist ein Rohr 3 angeschlossen, welches mit einem Rohr 4 verbunden ist. Auf diesem sind mit Löchern versehene, zum Teil linsenförmige Platten 5, 5', 5"befestigt. Am unteren Ende ist das Rohr 4 mit Öffnungen 6 versehen und besitzt ein Gewinde 7, auf dem die Mutter 8 zu dem Zweck aufgeschraubt ist, um die Behälterteile 1 und 9 und den Fussteil. M zusammenzuhalten. In dem zweckmässig aus Metall bestehenden Behälter 9, der einen
Glaszylinder 11 enthält, sind Schlitze 12 vorgesehen, um in das Innere desselben sehen zu können. An dem Oberteil 1 sind ferner zwei Abflusshähne 13 und 14 angeordnet, welche einerseits, beziehentlich an die Röhrchen 15 und 16, anderseits an die Sprühröhren oder-sehläuehe 17 und 18 angeschlossen sind.
Die Mündungen 15'und 16'sind in bezug auf den Flüssigkeitsspiegel-beispielsweise durch Verdrehung der Hähne um ihre Durchgangsachse-verstellbar. Im vorliegenden Falle steht das Röhrchen 15 nach abwärts und das Röhrchen 16 nach aufwärts, so dass die Mündung M'am nächsten, die Mündung 16' am weitesten von dem Flüssigkeitsspiegel entfernt ist. Die Mündung 15'nimmt daher die Stellung der höchsten Sättigung oder der stärksten Mischung (nass), die Mündung 16'die niedrigste Sättigung oder schwächste Mischung (trocken) ein. Die Entfernung der Mündung der Röhre von dem Flüssigkeitsspiegel bestimmt den Grad der Sättigung oder das Mischungsverhältnis.
Die vom Flüssigkeitsspiegel entfernt liegende Mündung 16'ist mit einer Siebkappe 19 versehen, welche zur Absonderung etwa noch mitgeführter Flüssigkeiten dient.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Diese wird mittels des Rohres 3 an den Gasbehälter angeschlossen. Das Gas gelangt nun durch das Rohr 4 und aus diesem durch die Öffnungen 6 in den Behälter 11 und 9, in dem sieh die mit dem Gas zu vermengende Flüssigkeit befindet.
Das Gas wird nun infolge seines Druckes und seines kleinen spezifischen Gewichtes in die Höhe steigen und Flüssigkeitströpfchen mit sieh reissen. Bei seiner Bewegung durch die Flüssigkeit wird es sich an den mit Löchern versehenen Platten 5, 5', 5"stossen und einerseits eine Wirbelung, anderseits ein Durchpressen der Flüssigkeit durch die Löcher der Platten hervorrufen und dadurch eine intensive Vermengung des Gases mit der Flüssigkeit herbeiführen. Wenn das Gemisch die letzte Platte 5 überschritten hat, so tritt es, wenn der Halm geöffnet ist, in das Rohr 15 als eine mit Flüssigkeit stark gesättigte Mischung durch die Mündung 15'ein und verlässt durch den Schlauch- die Vorrichtung.
Ist der Hahn 14 aber geschlossen, so wird das Gemisch nicht in das Rohr eintreten, sondern bis zur Mündung 16'des Rohres 16
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sinkt. Dies kann soweit gehen, dass das Gemisch als vollkommen trockenes Gas durch das Rohr 16, den geöffneten Hahn 13 und den Schlauch ? y die Vorrichtung verlässt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Mischen und Sättigen von Gasen mit Flüssigkeiten, bei welcher Gas durch eine in einem Behälter befindliehe Flüssigkeit durchgedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Behälter linsenförmige Hohlkörper angeordnet sind, welche das durch die Flüssigkeit durchgeführte Gas so leiten, dass eine Wirbelung in der Flüssigkeit und innige Mischung dieser mit dem Gas stattfindet.