DE63607C - Filterpresse - Google Patents
FilterpresseInfo
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- DE63607C DE63607C DE189163607D DE63607DD DE63607C DE 63607 C DE63607 C DE 63607C DE 189163607 D DE189163607 D DE 189163607D DE 63607D D DE63607D D DE 63607DD DE 63607 C DE63607 C DE 63607C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
- B01D25/12—Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
- B01D25/12—Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
- B01D25/21—Plate and frame presses
- B01D25/215—Construction of the filter plates, frames
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
- B01D25/30—Feeding devices ; Discharge devices
- B01D25/302—Feeding devices ; Discharge devices specially adapted for chamber filter presses
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 58: Pressen.
WILH. PUHLMANN in. HAMBURG. Filterpresse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1891 ab.
Das Eigentümliche dieser Filterpresse besteht darin, dafs das Filtermaterial, durch ein
einziges Rohr ο1 eingeführt/ durch Anschwemmen an die Filterflächen der einzelnen
Kammern gebracht wird; dafs durch in die Filterflächen eingefügte, mit dem Abzugskanal
communicirende durchlöcherte Rohre ein gleichförmiges Ansaugen der filtrirten Flüssigkeit über
die ganze Filterfläche stattfindet, und dafs schliefslich mit Hülfe verschiebbarer, in den
Zulauf- und Abzugskanälen gelagerter Stöpsel und durch Verwendung einer Abschlufsplatte
beliebige Kammern der Presse ausgeschaltet werden können, um die Presse sowohl für
grofse als auch für geringe Quantitäten zu filtrirender Flüssigkeit verwenden zu können.
Die letztgenannte Einrichtung zum raschen Ausschalten von Kammern hat besondere Bedeutung
bei der Filtration werthvoller Stoffe, indem bei Reduction der Filterfläche nur geringe
Rückstände der zu filtrirenden Flüssigkeit in der Presse zurückbleiben, sobald der Procefs
beendigt ist.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist ein Längendurchschnitt durch die Presse im Schnitt nach Linie y-y der Fig. 2,
Fig. 2 eine Endansicht im Schnitt, einen Filterrahmen zeigend,
Fig. 3 ein Längendurchschnitt eines Theiles der Presse,
Fig. 4 eine äufsere Ansicht eines einzelnen Zwischenrahmens und
■ Fig. 5 eine in gröfserem Mafsstabe gezeichnete
Ansicht im Schnitt eines der zum Schliefsen der Zu- und Abflufskanäle benutzten verschiebbaren Stöpsel.
Die einzelnen Filterrahmen A der Abtheilungen der Presse sind durch die die Breite der
Abtheilungen bedingenden Zwischenrahmen B mit Hülfe der gegen die Deckel D Z)1 wirkenden
Spannschraube H verbunden und durch Dichtungen abgeschlossen. Die Rahmen B haben
oben und unten Durchbrechungen 0 und o1, welche im Zusammenhang mit den Durchbrechungen
0 und o1 der Filterrahmen die später zu erwähnenden Zuflufs- und Abzugskanäle
bilden. Die Filterrahmen A tragen zwischen der Wandung eingefügte, an ihrer
Oberfläche durchlöcherte Rohre r, die nach dem oberen Abzug 0 hin mit letzterem communiciren,
wie Fig. 2 erkennen läfst. Zwischen der Wandung der Rahmen und den Rohren r
befinden sich Roste C1 von der Dicke der Rahmen, welche zur Stütze für Siebe m dienen,
die die Aufsenflächen den Roste überdecken. Den äufseren Anschlufs an die Kanäle ο
und o1 bilden auf einer Seite Rohre e und el.
Das Rohr e trägt eine Rohrabzweigung G, die aufwärts geführt ist und mit einer Kappe i
oder einem Hahn verschlossen werden kann. Den Abschlufs der anderen Seite der Kanäle 0
und o1 bilden Rohrstutzen, die mit Kappen ρ
und p1 verschlossen sind, von denen ρ noch
mit einem Ablafshahn d versehen ist.
Soll die'Filterpresse in Benutzung genommen werden, so wird zunächst Filtermaterial, beispielsweise
eine Mischung von Wasser und Asbestfasern, durch Rohr G eingelassen, welches durch den Kanal o1 in die Klammern K eintritt.
(2. Auflage, ausgeg eben am 3. November xgoo.)
Nach Zulauf eines genügenden Quantums Filtermaterial wird der Zulauf G oben geschlossen
und nun durch Hahn χ die zu filtrirende Flüssigkeit eingelassen.
Der Abzug
derselben findet durch die Filter und Siebfiä'chen,
durch Rohre r in den Kanal ο statt, von wo die filtrirte Flüssigkeit durch Hahn x1
austritt.
Beim Durchlauf der zu filtrirenden Flüssigkeit schlägt sich sofort das Filtermaterial als
Membrane auf den Siebboden nieder.
' Sollen Kammern der Presse ausgeschaltet werden, wie dies beispielsweise mit den letzten drei Kammern der Fig. 3 der Fall ist, so wird vor die vordere Fläche des dritten Rahmens A eine massive Metallplatte ν gelegt und von den benachbarten Rahmen B gehalten.
' Sollen Kammern der Presse ausgeschaltet werden, wie dies beispielsweise mit den letzten drei Kammern der Fig. 3 der Fall ist, so wird vor die vordere Fläche des dritten Rahmens A eine massive Metallplatte ν gelegt und von den benachbarten Rahmen B gehalten.
Weiter werden die Stöpsel T T von der linken Seite der Kanäle 0 und o1 so weit in
die letzteren hineingeschoben, dafs der hinter der dritten Kammer liegende Theil dieser
Kanäle von der zu behandelnden Flüssigkeit nicht berührt werden kann. Die letztere durchströmt
dann nur die vorderen Filterkammern und die vorderen Theile der Kanäle 0 und o1.
Die Stöpsel bestehen zweckmäfsig aus einem Rohr ι (s. Fig. 5), welches den Kopf 2 trägt,
auf dem vorn ein Gummiring 3 von der Weite der Kanäle aufgesetzt ist. Dieser Ring kann
darch eine vorn mit Gewinde in dem Kopf 2 geführte Stange 4 zusammengeprefst werden,
indem eine Platte 5, die drehbar vor dem Gewinde auf Stange 4 sitzt, den Ring 3 zwischen
sich und dem Kopf 2 festprefst. Indem man daher nach Einführung des Stöpsels in den
zugehörigen Kanal 0 oder o1 die Stange 4 im
Rohr ι dreht, kann man eine sichere Abdichtung des Kanals gegen den Druck der
Filterflüssigkeit erzielen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . An einer Filterpresse mit mehreren Kammern die Anwendung verstellbarer Stöpsel (T) in den Zu- und Ablauf kanälen, um einzelne Kammern abschliefsen zu können.
- 2. An einer nach Anspruch 1 eingerichteten Presse die Einführung des Filtermaterials durch ein einziges Rohr (G), welches durch Vermittelung eines unteren horizontalen Rohres (o1) mit den darüber liegenden Kammern communicirt und
- 3. an einer nach Anspruch 1 eingerichteten Presse die Anwendung von Abzugsrohren (r) in den Filterrahmen, welche mit dem Abzugskanal (0) communiciren, zum Vertheilen der Filtermasse und der zu filtrirenden Flüssigkeit über die Rahmenfläche.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE63607T | 1891-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63607C true DE63607C (de) | 1892-07-28 |
Family
ID=34558604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189163607D Expired DE63607C (de) | 1891-10-16 | 1891-10-16 | Filterpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63607C (de) |
-
1891
- 1891-10-16 DE DE189163607D patent/DE63607C/de not_active Expired
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