DE11500C - Verfahren zur Herstellung eines Suppen-Extrakts - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Suppen-Extrakts

Info

Publication number
DE11500C
DE11500C DENDAT11500D DE11500DA DE11500C DE 11500 C DE11500 C DE 11500C DE NDAT11500 D DENDAT11500 D DE NDAT11500D DE 11500D A DE11500D A DE 11500DA DE 11500 C DE11500 C DE 11500C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fat
meat
broth
hours
extract
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT11500D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. B. PASCAL in Lyon
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE11500C publication Critical patent/DE11500C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L23/00Soups; Sauces; Preparation or treatment thereof
    • A23L23/10Soup concentrates, e.g. powders or cakes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Seasonings (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

1880.
Klasse 53.
JEAN BAPTISTE PASCAL in LYON. Verfahren zur Herstellung eines S u ρ ρ e η e χ t r a c t s.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. März 1880 ab.
Zur Bereitung des Suppenextractes füllt man nachstehend genannte Gemüse und Wasser in einen Topf oder anderen hierzu geeigneten Apparat in folgendem Verhältnifs:
Gelbe Rüben 30 kg,
Borlauch 15 kg,
Weifse Rüben und Pastinaken 4 kg,
Sellerie 1 kg,
Wasser 100 1.
Die Gemüse werden vorher mit Sorgfalt geputzt und gewaschen und in kleine Stückchen geschnitten.
Das angegebene Mengenverhältnifs braucht nicht stricte innegehalten zu werden, auch kann man Gewürze, wie Thimian, Lorbeer, Nelke etc. zusetzen. Das Gemenge wird durch ca. 6 Stunden mäfsig gekocht, der durch Verdunsten entstehende Wasserverlust durch Zusatz von kochendem Wasser ersetzt und der Apparat so fest als möglich geschlossen gehalten, um die Verdunstung auf ein Minimum zu reduciren. Nach 6 Stunden nimmt man die Gemüse aus der Brühe und prefst den in ihnen noch enthaltenen Saft aus, der in den Apparat zurückgebracht wird. Nun werden 2 5 kg Rindfleisch und 2 5 kg geringere Fleischsorten, Fleischabfälle und Knochen in kleine Stücke getheilt und zugesetzt. Ist das verwendete Fleisch zu mager oder wünscht man ein sehr fettes Extract, so wird Rindsfett zugesetzt. Soll das Extract wenig oder gar keine Gelatine enthalten, so ersetzt man die Knochen durch Muskelfleisch; soll dasselbe hingegen sehr gelatinös sein, so ersetzt man einen Theil oder das ganze Fleisch durch Knochen, Füfse oder andere leimhaltige Stoffe. Das Kochen wird sodann noch durch weitere 6 Stunden schwach unterhalten, um das Fleisch gar zu machen, worauf stärker erhitzt wird, um die Flüssigkeit so weit abzudampfen, bis das Fleisch nur noch ein wenig damit bedeckt erscheint.
Fleisch und Knochen sind nun vollständig erschöpft; sie werden herausgenommen und abtropfen gelassen, auch die Flüssigkeit wird in eine Abdampfschale entleert, nachdem sie vorher ein Sieb passirt hat. Der flüssige Theil in der Abdampfschale bildet zwei von einander gesonderte Schichten, nämlich die oben schwimmende Fettschicht und die Brühe aus Gelatine, Fleisch- und Gemüsesaft. Diese beiden Schichten sollen jedoch zu einem homogenen und für das Auge nicht ungefälligen Ganzen verarbeitet werden, was auf folgende Weise geschieht:
Man läfst die Flüssigkeit erkalten, bis das Fett fest geworden, worauf dasselbe abgenommen wird, um später in der beschriebenen Weise verwendet zu werden. Die Abdampfschale wird nun mit der abgefetteten Brühe, welcher 12 bis 15 kg feingepulvertes Salz beigesetzt wurden, wieder über Feuer gestellt und langsam verdampfen gelassen, dabei beständig gerührt und bis auf Syrupconsistenz eingedickt. Während des Rührens wird das abgesonderte Fett oder ein Theil desselben zugesetzt, oder falls man ein sehr fettes Extract wünscht, noch vorher zerlassenes Rindsfett zugefügt. Die Abdampfschale wird sodann vom Feuer entfernt und das Rühren so lange fortgesetzt, bis das Fett nicht mehr sichtbar ist. Das heifse Extract wird hierauf in die zu seiner Aufnahme bestimmten Büchsen oder Töpfe gegossen und erkalten gelassen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Die Erzeugung eines Suppenextractes, indem man in einer, durch ca. 6 stündiges Kochen von Gemüsen, wie Rüben, Sellerie etc. in Wasser erhaltenen Brühe, Fleisch, mit oder ohne Zusatz von Fett und Knochen durch weitere 6 Stunden kocht, das Fett nach Erkalten der Brühe abhebt und sodann feingepulvertes Salz im Verhältnifs von ca. 30 Theilen Salz auf 100 Theile Fleisch einrührt und während des Rührens das vorher abgesonderte Fett oder aufser diesem noch anderes Fett allmälig zusetzt, so dafs eine gleichförmige Masse gebildet wird.
DENDAT11500D Verfahren zur Herstellung eines Suppen-Extrakts Expired DE11500C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE11500C true DE11500C (de) 1900-01-01

Family

ID=288760

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT11500D Expired DE11500C (de) Verfahren zur Herstellung eines Suppen-Extrakts

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE11500C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69021064T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kochen von Rührei.
DE2145930C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines tiefgefrorenen Nahrungsmittels
DE11500C (de) Verfahren zur Herstellung eines Suppen-Extrakts
DE69018244T2 (de) Verwendung von Material zum Aufsaugen von Öl für Nahrungsmittel gekocht mit Öl und Fett.
DE2850401C2 (de)
DE69012128T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines glutamatfreien, streichfähigen Gewürzmittels aus Fleisch in grossen Mengen.
DE1952955A1 (de) Speckersatz und Verfahren zu seiner Herstellung
CH638959A5 (de) Verfahren zur herstellung von tiefgefrorenen eintoepfen.
DD139685A1 (de) Verfahren zur verbesserung des geruchs,geschmacks und der farben von konversiertem muschelfleisch
DE623721C (de)
AT83722B (de) Verfahren zur Herstellung einer haltbaren Fettnährmasse.
DE3416759A1 (de) Verfahren zur herstellung vom marinierten fischerzeugnissen
DE317738C (de)
DE288209C (de)
AT291728B (de) Verfahren zur Herstellung einer über längere Zeiträume lagerfähigen Fischsuppenmasse
AT94608B (de) Verfahren zur Herstellung von Fleischersatz bzw. Fleischersatzkonserven.
DE14502C (de) Verfahren zur Gewinnung von Thran und Fischguano aus Fischen und Fischabfallen
EP0566737A1 (de) Kaviarähnliches nahrungsmittel und verfahren zur dessen herstellung
DE650742C (de) Verfahren zur Aufarbeitung von Bratsatz
AT153235B (de) Verfahren zur Vermeidung des bei der Zubereitung von Seefischen auftretenden üblen Geruches.
DE76269C (de) Herstellung von Fischfleischextract
DE320290C (de) Verfahren zur Verarbeitung von Muscheln, insbesondere von Miesmuscheln, fuer nahrungsmittelzwecke
AT163311B (de) Verfahren zur Herstellung von trockenen Fertiggerichten aus Fleisch und pflanzlichen Stoffen
DE420669C (de) Verfahren zum Frischhalten von Siedewuerstchen
AT165089B (de) Verfahren zur Herstellung von Trockenkonserven aus Fleisch von Landsäugetieren