DE11376C - Apparat zur Karbonisation der vegetabilischen Stoße in Geweben vermittelst gasförmiger Körper - Google Patents

Apparat zur Karbonisation der vegetabilischen Stoße in Geweben vermittelst gasförmiger Körper

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DE11376C
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Germany
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DENDAT11376D
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G. SlRTAINE in Verviers (Belgien)
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C5/00Carbonising rags to recover animal fibres

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Description

Patent-Anspruch: . ., . -■■■-■.
Zum Carbonisiren oder Zersetzen vegetabilischer Stoffe in Geweben und zum Bleichen der letzteren und von Gespinnstfasern den beschriebenen Apparat, bestehend aus einer Kammer A, durch welche das zu behandelnde Gewebe in gehöriger Spannung über die Rollen C und D geführt und das Gas durch das Gewebe vermittelst eines unterhalb des Apparates aufgestellten Ventilators F in der beschriebenen Weise hindurchgetrieben wird, und ferner aus dem Schlangenrohr K, welches das Gewebe in der Kammer derart umschliefst, dafs durch seine einzelnen Rohrwindungen das Gas zum Gewebe gelangen kann, und welches zur Erwärmung des Apparates dient, wenn dies erforderlich ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1880.
Klasse 8.
GODEFROID SIRTAINE in VERVIERS (Belgien). Apparat zur Carbonisation der vegetabilischen Stoffe in Geweben vermittelst gasförmiger Körper,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. April 1880 ab. .
Dieser Apparat dient zur Behandlung der Gewebe vermittelst gasförmiger Körper, um beispielsweise die in Geweben befindlichen vegetabilischen Stoffe durch Chlorwasserstoffsäure zu zersetzen oder Gespinnstfasern durch Ozon, schwefelige Säure oder Chlor zu bleichen.
Um ein mehr oder weniger dicht geschlossenes Gewebe von einem gasförmigen Körper vollständig durchdringen zu lassen, genügt es nicht, dasselbe in einen mit dem hierbei zur Anwendung kommenden Gase' angefüllten Raum zu bringen, weil die Gase in diesem Falle nur auf die Oberfläche des Gewebes wirken und nicht dasselbe zu durchdringen vermögen, sondern ■· dieselben müssen durch den zu behandelnden Stoff hindurchgetrieben werden. Zu diesem Zweck treibt der Erfinder einen Gasstrom in beständigem Kreislauf durch das Gewebe hindurch, indem er vermittelst eines Ventilators das Gas unter die unterste Lage des Gewebes in den Apparat einblasen und über der obersten aus letzterem ansaugen läfst. '■
Ein für diesen Zweck bestimmter Apparat ist durch die Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellt. *
Das zu behandelnde Gewebe wird in gehöriger Weise in den offenen Kasten α eingelegt, durch die über letzterem befindliche Walzengruppe b geleitet und bei Bm. die Kammer A des Apparates eingeführt. Hier geht es über die im hinteren Räume der Kammer angeordnete Rolle C nach vorn über die Rolle D und schliefslich wieder nach hinten, um bei E aus dem Apparat zu treten, wo es durch eine zweite Walzengruppe b1 hindurchläuft und in den unter letzterer befindlichen Kasten a' eingelegt wird. Die Walzen b und bl haben den Zweck, dem Gewebe die erforderliche Bewegung zu ertheilen und dasselbe auf seinem Wege durch die Kammer A in der passenden Spannung zu erhalten.
Während das Gewebe seinen Weg durch die Kammer zurücklegt, wird es der Wirkung des Gases unterworfen. Dieses, gleichviel auf welche Weise und in welchen Apparaten es hergestellt wird, gelangt durch das Rohr J in den Ventilator F, welcher es bei G in den unteren Raum der Kammer A bläst und aus dem oberen Räume durch die Röhre H wieder ansaugt. Auf diese Weise erhält der Gasstrom einen beständigen Kreislauf und das Gas mufs nothwendigerweise das Gewebe durchdringen.
Das Gewebe ist im Apparat von einem Schlangenrohr K umschlossen, durch welches man zur Erwärmung des Apparats Dampf strömen . läfst, wie es beispielsweise erforderlich wird, wenn Gewebe vermittelst Chlorwasserstoffsäure behandelt werden. Dieses Schlangenrohr hat ferner den Zweck, eine gleichmäfsige'Einwirkung des Gases auf die ganze Fläche des Gewebes hervorzubringen, indem das Gas gezwungen wird, zwischen den einzelnen Rohrwindungen hindurchzuströmen. Zu diesem Ende mufs die Gesammtfläche der Zwischenräume der einzelnen Rohrwindungen ungefähr gleich dem Querschnitt des Austrittsrohres des Ventilators sein. , · -
Bei diesem Apparat erfolgt die vollständige Durchdringung des Gewebes von dem Gase sicher und es wird die gröfstmögliche Ersparnifs an Gas erzielt und die Bildung gesundheits-· schädlicher Luft in den Arbeitsräumen beseitigt, da der Apparat überall dicht verschlossen ist und kein Gas aus demselben entweichen kann.
DENDAT11376D Apparat zur Karbonisation der vegetabilischen Stoße in Geweben vermittelst gasförmiger Körper Active DE11376C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000330B (de) * 1954-04-26 1957-01-10 Fr Drabert Soehne Maschinenfab Dekatiermaschine

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