DE39936C - Trockenmaschine für Wolle, Baumwolle und ähnliche Rohstoffe - Google Patents

Trockenmaschine für Wolle, Baumwolle und ähnliche Rohstoffe

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DE39936C
DE39936C DENDAT39936D DE39936DA DE39936C DE 39936 C DE39936 C DE 39936C DE NDAT39936 D DENDAT39936 D DE NDAT39936D DE 39936D A DE39936D A DE 39936DA DE 39936 C DE39936 C DE 39936C
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DE
Germany
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cotton
wool
cylinder
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raw materials
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39936D
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J. H. Lo-RIMER in Philadelphia, Staat Pennsylvania, V. St. A
Publication of DE39936C publication Critical patent/DE39936C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/28Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rollers or discs with material passing over or between them, e.g. suction drum, sieve, the axis of rotation being in fixed position
    • F26B17/288Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rollers or discs with material passing over or between them, e.g. suction drum, sieve, the axis of rotation being in fixed position the materials being dried on perforated drums or rollers, e.g. sieve or suction drums
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
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    • F26B17/02Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by belts carrying the materials; with movement performed by belts propelling the materials over stationary surfaces
    • F26B17/026Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by belts carrying the materials; with movement performed by belts propelling the materials over stationary surfaces the material being moved in-between belts which may be perforated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. August 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Trockenmaschinen zum Trocknen von Baumwolle und anderen Gespinnstfasern etc. Der Apparat besteht aus zwei oder mehr grofsen, am Umfange durchlöcherten Cylindern, durch welche trockener Dampf, durch Dampf geheizte, trockene Luft oder Gas hindurchgeprefst und um welche die Baumwolle, das Garn etc. herumgeleitet wird, indem es durch entsprechende Bänder gegen dieselben geprefst wird. Die Cylinder und Führungsbänder sind derart angeordnet, dafs die Baumwolle, die Garne etc. mit einer Fläche auf dem einen und mit der anderen auf dem zweiten Cylinder aufliegen, so dafs sie beim Passiren der Cylinder vollständig getrocknet werden.
Der Zweck dieser Erfindung besteht darin, Mittel zu beschaffen, durch welche Baumwolle, Wolle etc. in rohem oder in bearbeitetem Zustande vollständig getrocknet werden können. Durch die nachfolgend beschriebene Methode wird die Wolle oder Baumwolle einem forcirten Trockenprocefs unterworfen, während der Dampf oder das Trockenmittel durch die Wolle, Baumwolle etc. geprefst oder gesaugt wird und die Dämpfe oder die Feuchtigkeit mit sich reifst, die in dem Material enthalten sind. Wenngleich durch Dampf erhitzte Luft als Trockenmittel allen anderen vorzuziehen ist, kann man gleichwohl ein heifses Gas statt desselben anwenden. Ja, es ist sogar bis zu einem gewissen Grade möglich, dasselbe Resultat zu erreichen, indem man kalte Luft durch die Baumwolle, Wolle etc. preist, da sie Dämpfe in ähnlicher Weise mitreifst, wie dies vorstehend beschrieben wurde.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt einer nach der gegenwärtigen Erfindung construirten Trockenmaschine für Wolle, Baumwolle oder Garne,
Fig. 2 ein Querschnitt derselben nach der Linie x-x mit abgenommenen Bändern.
Fig. 3, 4 und 5 sind schematische Ansichten der modificirten Anordnung der Führungsbänder und Cylinder.
A ist das Gestell der Maschine, B Bi sind zwei grofse Trockencylinder mit massiven Köpfen C und durchlöcherten Mänteln E, die aus Draht oder perforirtem Blech hergestellt sein können. Diese Cylinder befinden sich auf hohlen Wellen D mit Löchern d, durch welche Dampf, heifse oder kalte Luft oder Gas in das Innere des Trockencylinders gelangen kann. F ist ein Dampf- oder Luftzuleitungsrohr und steht mit den hohlen Wellen D durch eine Stopfbüchse f in Verbindung. Die Zuleitung der Luft zu und von den Cylindern wird durch Ventile G regulirt. Anstatt den Strom des Trockenmittels durch die Cylinder und die zu trocknende Substanz hindurchzupressen, kann derselbe auch hindurchgesaugt werden. L bezeichne das Ende einer Bauch- oder Färbemaschine; das aus derselben der Trockenmaschine zugeführte Garn, die Wolle oder Baumwolle werde zwischen den Bändern H und I aufgenommen, welche über Walzen J derart geleitet werden, dafs das Band I dem Cylinder B und die Bänder H dem Cylinder B1 zunächst liegen. Es wird hiermit bezweckt, das zu trocknende Material bei seinem Wege um die Cylinder B S1 mit der einen Oberfläche dem einen und mit der anderen
Oberfläche dem anderen Cylinder zunächst zu bringen und hierdurch dasselbe bei E vollständig getrocknet austreten zu lassen.
Statt der in Fig. ι dargestellten Anordnung von Bändern kann man die in Fig. 3 gegebene .anwenden. In diesem Falle kann das Material um die Cylinder B B1 in directer Berührung mit denselben herumgehen. Die specielle Anordnung dieser Führungsbänder ist hierbei gleichgültig, sofern sie nur das Material in Berührung mit den Cylindern herumführen und es beim Uebergange vom einen Cylinder auf den anderen wenden. Es ist wünschenswerth, dafs diese Bänder als Netz hergestellt werden, da der mit Dampf erhitzten Luft ein freier Durchgang aus dem Innern des Cylinders durch das Material und die Bänder ermöglicht werden soll. Diese Maschine kann sowohl zum Trocknen vegetabilischer Materialien, als auch zu anderen Zwecken benutzt werden; die Operation bleibt dabei stets dieselbe.

Claims (1)

  1. PaTENT-ANSPRDCH :
    Eine Trockenvorrichtung für Wolle, Baumwolle oder dergleichen, darin bestehend, dafs um zwei oder mehrere rotirende, hohle, durchlochte Cylinder zwei durchlochte endlose Bänder, zwischen welchen das zu trocknende Material seine Lage erhält, in entgegengesetzter Richtung in der Weise geführt werden, dafs eines dieser Bänder an dem einen und das andere an dem anderen Cylinder anliegt, zu dem Zwecke, beide Seiten des zu trocknenden Materials mit den durch die Oeffnungen der Cylindermäntel geprefsten oder gesaugten Trockengase in innige Berührung zu bringen und so eine vollständige Trocknung zu erzielen. '
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39936D Trockenmaschine für Wolle, Baumwolle und ähnliche Rohstoffe Expired - Lifetime DE39936C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2031483A1 (de) * 1969-06-25 1971-01-07 Umsearch Ltd., Kensington, New South Wales (Australien) Vorrichtung zum Trocknen von fasrigem Material
DE3919795A1 (de) * 1989-05-31 1990-12-20 Ryoka Techno Engineering & Con Waermebehandlungsvorrichtung mit drehbarer trommel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2031483A1 (de) * 1969-06-25 1971-01-07 Umsearch Ltd., Kensington, New South Wales (Australien) Vorrichtung zum Trocknen von fasrigem Material
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