DE89462C - - Google Patents

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DE89462C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/001Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors
    • F26B17/003Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors with fixed floors provided with scrapers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE' 82: Trockenvorrichtungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. April 1896 ab. Längste Dauer: 24. Dezember 1906.
Das Haupt-Patent behandelt eine Trockenvorrichtung für Torf u. dergl. mit ununterbrochenem Betrieb und etagenförmig angeordneten endlosen Transportbändern, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen die Transportbänder heizbare Zwischenplatten eingeschaltet sind, auf denen das Trockengut durch an den Transportbändern befestigte Mitnehmerplatten fortbewegt wird.
Die eigentümliche Natur des Torfes bedingt, dafs er während des Trockenprocesses wiederholt zerkleinert wird, weil sich hierbei erfahrungsgemäfs aus dem Trockengut kugelförmige Körperchen von härterer Oberfläche und weicherem feuchten Kern bilden, die wieder zerstört werden müssen, damit sich die Trockenwirkung auf alle Theile zu erstrecken vermag. Da nun durch den Fall des Materials von Etage zu Etage jene Zerstörung in ausreichendem Mafse nicht zu erzielen ist, so hat der Erfinder seinen Trockenofen mit der nachstehend beschriebenen Einrichtung versehen, welche auf der Zeichnung in einem Verticalschnitt durch den Ofen dargestellt ist.
Die neue Einrichtung besteht darin, dafs an dem dem Einfall α gegenüberliegenden Ofenende neben den dortigen Trommeln oder Walzen f, über welche die endlosen Transportbänder h mit den Mitnehmerplatten k führen, je ein Zerkleinerungs - Walzenpaar w n>1 drehbar angeordnet ist. Die Walzenpaare w wl liegen zwischen dem oberen und unteren Zuge der endlosen Transportbänder h an der Innenseite der Walzen/ und lassen einen feinen, nöthigenfalls regulirbaren Spielraum zwischen sich. Die Oberfläche der Walzen w und wx kann gekörnert oder sonstwie gerauht sein. Die heizbaren Zwischenplatten WI1 Mi2 rrfi endigen stumpf gegen die Innenseite der Walzen wl. An den Enden der Transporteurwalzen f und der Zerkleinerungswalzen w w1 sind Zahnräder vorgesehen, welche mit einander im Eingriff stehen, um eine Rotation der Walzenpaare n> w1 im abwärts gerichteten Sinne hervorzurufen. Die Zahnräder der inneren Walzen wx können auch fortgelassen werden. Auch können die Oberflächen der Walzen f und n> mit feinen Längsriefen versehen sein, welche in einander eingreifen und die Bewegung übertragen. Im Uebrigen sei noch bemerkt, dafs die Zerkleinerungswalzen w n>x auch an den andererseits belegenen Abfallenden der zweiten Gruppe von heizbaren Zwischenplatten g1 g2 angeordnet werden können, in welchem Falle allerdings ein besonderer Antrieb vorgesehen und der Zwischenraum zwischen den beiden Heizplattengruppen gx m? bezw. g"2 m3 u. s. w. so bemessen werden müfste, dafs die Walzenpaare den Umlauf der Mitnehmerplatten k nicht behindern.
Das Trockengut fällt aus dem Trichter a auf die Heizplatte ml und wird von den Mit-
nehmern k an das andere Ende der letzteren befördert. Hier fällt es zwischen die Walzen w> und jf1, durch deren Rotation es zerkleinert und auf die Zwischen-Heizplatten g1 abwärts geführt wird. Alsdann gelangt das Trockengut im Zickzackwege über die Heizplatten g1 und m2 hinweg zwischen das nächste Walzenpaar w jp1, von welchen es wiederum zerkleinert und auf die Zwischenplatte g·2 befördert wird. In gleicher Weise gelangt das Trockengut über g'2 und m3 hinweg zu dem tiefsten Walzenpaar w rp1, welches dasselbe nochmals zerreibt und als trockenes, sofort brikettirbares Torfp'ulver in den Ausfalltrichter b abfallen läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der Trockenvorrichtung nach Patent Nr. 64962, dadurch gekennzeichnet, dafs an den Abfallenden der heizbaren Zwischenplatten (m1 m2 m3 ... bezw. g1 g'2. ..) rotirende Zerkleinerungswalzen (n> w1) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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