DE113281C - - Google Patents

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DE113281C
DE113281C DENDAT113281D DE113281DA DE113281C DE 113281 C DE113281 C DE 113281C DE NDAT113281 D DENDAT113281 D DE NDAT113281D DE 113281D A DE113281D A DE 113281DA DE 113281 C DE113281 C DE 113281C
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    • D04B9/28Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung diagonal gestreifter Kulirwaaren in der Weise, dafs die Maschen einer Reihe oder Reihengruppe gegen die Maschen der anderen Reihe oder Reihengruppe versetzt sind. Die zur Erzeugung dieser Waare dienende Rundstrickmaschine weicht von der bekannten insofern ab, als nicht eine Nadel nach der anderen zur Maschenbildung gehoben und wieder gesenkt wird, sondern abwechselnd eine oder mehrere Nadeln zwischen den arbeitenden Nadeln unten stehen bleiben, also nicht an der Maschenbildung Theil nehmen. Dies wird dadurch erreicht, dafs man Systeme von Nadeln mit verschiedener Fufshöhe einsetzt und durch ein Schlofs mit Dreiecken verschiedener Dicke bethätigt. Je nachdem man die dicken oder dünnen Dreiecke gegen andere auswechselt und sie in anderer Reihenfolge anordnet, erhält man andere gemusterte Diagonalstoffe. Setzt man zwei Nadelsysteme so ein, dafs immer eine Nadel des einen mit einer des anderen Systems abwechselt, so erhält man eine Waare, bei der die Maschen der ersten, dritten und fünften Querreihe gegen die Maschen der zweiten, vierten und sechsten Querreihe versetzt sind. Das wird dadurch hervorgerufen, dafs in den ungeraden Maschenreihen nur die ungeraden Nadeln 1, 3, 5 und in den geraden Maschenreihen nur die geraden Nadeln 2, 4, 6 zur Maschenbildung gehoben und gesenkt werden. Durch Anwendung von mehr als zwei Nadelsystemen können die Maschen in seitlicher Richtung und zu einander versetzt werden, und es kann die diagonale Musterung beeinflufst werden.
Durch Einlegen von Füllschufsfä'den können die Waaren in bekannter Weise in horizontaler Richtung und durch Einlegen einer Füllkette in senkrechter Richtung verstärkt werden. Diese Verstärkungsfäden sind auch in die zur Veranschaulichung der Maschenbildung dienenden Figuren mit eingezeichnet.
Fig. ι zeigt eine mit zwei Nadelsystemen gefertigte Waare. Fig. 2 giebt einen Aufrifs der ganzen Maschine. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch den Schlofs- und Nadelcylinder da, wo das Stricken erfolgt. Fig. 4 ist ein Satz von drei verschieden gestalteten Nadeln. Fig. 5 zeigt einen Theil des Schlofscylinders, der die Heber und Senker für die Nadeln trägt. Fig. 6 bis 15 zeigen die Entstehung des Maschengebild es in der Seitenansicht. Fig. 16 giebt die in Fig. 6 bis 15 dargestellte Maschenbildung in schematischer Reihenfolge in Vorderansicht.
Der mit Zahnkranz b versehene Nadelcylinder α (Fig. 3) wird durch Zahnrad c in Drehung versetzt. Dabei nimmt er die in ihm gelagerten Nadeln d d1 d2, welche verschieden hohe und in verschiedener Höhe am Nadelschaft angebrachte Füfse haben (Fig. 4) in der Pfeilrichtung mit im Kreise herum.
Die Nadeln bilden nach Fig. 4 zu je drei einen Satz. Die Füfse, der Nadeln d dl d'2 ragen in den feststehenden Schlofscylinder e hinein, in welchen die verschiedenen Heber und Senker je nach Art des Musters einge-
setzt sind (Fig. 5). Es giebt dicke Dreiecke /, welche sowohl die niedrigen Füfse der Nadeln d als auch die breiten der Nadeln dl und d'2 erfassen und heben können, und ferner dünne Dreiecke.g (Fig. 5), welche nicht an die niedrigen Füfse der Nadeln d (Fig. 4) heranreichen und sie daher auch nicht bethätigen können.
Die Wirkung der bezeichneten Dreiecke auf die drei Nadeln ist folgende: Kommt die erste Nadel d bei ihrem Rundgang in den Bereich der beiden über einander befindlichen flachen Dreiecke g (Fig. 5), so wird sie nicht gehoben und bildet keine Masche. Daraufzieht die zweite Nadel d1 an den Dreiecken g vorüber, ihr unterer Fufs wird durch das untere Dreieck gehoben, die Nadel bildet also eine Masche. Dann kommt die dritte Nadel d'2 in den Bereich der flachen Dreiecke g, sie wird zur Maschenbildung von dem oberen Dreieck g gehoben. Weiter gelangen die drei Nadelsysteme bei ihrem Weitergang an die nächsten Heber/ und Senker; hier wird ihnen ein zweiter Kulirfaden durch den feststehenden Fadenführer h zugeführt, so dafs dort die zweite Maschenreihe entsteht. Wie schon erwähnt, sollen in dieser Reihe andere Nadeln gehoben und andere gesenkt werden. Nadel d wird von dem dicken, unten befindlichen Dreieck f erfafst und hochgetrieben; sie bildet eine Masche. Dasselbe geschieht mit Nadel d1, auf deren unteren Fufs das Dreieck f einwirkt. Nadel d'2 kann nicht gehoben werden, da oben kein Dreieck zum Erfassen ihres Fufses vorhanden ist. Beim dritten Dreieck f angelangt, welches oben eingesetzt ist, arbeiten die drei Nadeln wieder anders. Hier bildet die erste Nadel d und die dritte ö?2 eine Masche, während die zweite Nadel dl unten in ihrer Ruhelage verbleibt. Es werden also immer zwei auf einander folgende Nadeln gehoben und die dritte bleibt gesenkt; jede Maschenreihe wird gegen die vorige ,um eine Masche zur Seite gerückt, und die vierte Maschenreihe ist wieder genau wie die erste gearbeitet.
Zur Herstellung einer Waare, wie sie in Fig. ι in bekannter Weise durch Kette und Schufs verstärkt gezeichnet ist, benutzt man nur zwei Systeme von Nadeln d1 und d2. Diese werden abwechselnd durch ein oben und ein unten befindliches dickes Dreieck g so bethätigt, dafs beim ersten Dreieck nur die Nadeln 1, 3, 5 und beim zweiten Dreieck die Nadeln 2, 4, 6 arbeiten. Die Bildung der Waare, welche, soweit sie sich auf das Eintragen von Schufs - und Kettenfäden bezieht, keinen Theil der Erfindung· ausmacht, ist aus den Fig. 6 bis 16 ersichtlich.
Fig. 6. Die Nadel d steht tief und die Waare hängt mit den Maschen η in den Nadelhaken. Der Kettenfadenführer i ist nach rechts geschoben und hat seinen Kettenfaden k so gestellt, dafs der rotirende Nadelcylinder a frei unter dem feststehenden Füllschufsführer Z hindurchgehen kann. Der Füllschufsfaden m legt sich zwischen die Masche η und den Kettenfaden k.
Fig. 7. Der Kettenfadenführer i hat sich zurückgezogen, der Kettenfaden k liegt dicht auf dem oben eingelegten Füllschusse m.
Fig. 8. Der Nadelcylinder α geht an dem ersten Schlofsdreieck vorbei, wo der Kulirfaden η durch den feststehenden Fadenführer h dargeboten wird. Die Nadel d wird jedoch diesmal nicht zur Maschenbildung gehoben, so dafs sich der Kulirfaden η nur glatt aufsen auf den Kettenfaden legt.
Fig. 9. Der Kettenfadenführei" i geht wieder nach rechts, damit der Kettenfaden k nicht an dem nächsten feststehenden Füllschufsführer Z hängen bleibt und abreifst.
Fig. 10. Der Nadelcylinder α geht unter Z hinweg, und der Füllschufs m legt sich wie in Fig. 6 zwischen Masche η und Kettenfaden k.
Fig. 11. Der Kettenfadenführer i zieht sich zurück und legt den Kettenfaden k wie in Fig. 7 fest auf den Füllschufs m.
Fig. 12. Die Nadel d ist beim zweiten Schlofsdreieck angekommen. Sie ist diesmal gehoben und erfafst mit ihrem Haken den durch den feststehenden zweiten Fadenführer h dargebotenen Kulirfaden n.
Fig. 13. Die Nadelt senkt sich und zieht den Kulirfaden η abwärts.
Fig. 14. Die Zungennadel d schliefst sich und zieht den Kulirfaden n, durch welchen zugleich der Kettenfaden k fest an die Waare angebunden wird, durch die alte Masche n.
Fig. 15. Nadel d hat eine neue Masche η gebildet.
Der Vorgang der Maschenbildung wird noch deutlicher durch Fig. 16, in welcher die Stellung der verschiedenen Theile bei ein und derselben Nadel in Vorderansicht dargestellt ist. Die unterhalb der Waare angegebenen Zahlen 6 bis 15 entsprechen den in Fig. 6 bis ι 5 gegebenen Stellungen. Wollte man die Diagonalwaare ohne verstärkende Ketten - und Schufsfäden herstellen, so käme nur die Stellung der Nadel d und des festen Kulirfadenführers h in den Fig. 6 bis 15 in Betracht, und die Bildung der Maschen würde sich in Fig. 12 bis 15 durch den Kulirfaden η in genau derselben Weise vollziehen.
Die Gesammtansicht der Maschine ist in Fig. 2 dargestellt. Ihre besondere Einrichtung gehört nicht zur Erfindung. Oben liegt der mit Zahnkranz b versehene und durch Zahnrad c angetriebene Nadelcylinder a, der sich mit den Nadeln im Kreise herumbewegt. Die gleiche Bewegung macht der Ring ρ, der die Führungen für die zahlreichen Kettenfaden-

Claims (1)

  1. führer enthält und durch Zahnrad ο angetrieben wird. Die Kettenfäden k sind auf vier Rollen q aufgebäumt und werden über den Rand des Ringes ρ hinweg und durch die Augen der Kettenfadenführer abwärts in das Innere des Nadelcylinders geleitet. Kettenfaden k und deren Rollen q müssen gleichfalls im Kreise herumgehen, zu welchem Zwecke die Befestigungsplatte r durch Zahnrad s Antrieb erhält. Die Spulen für die Füllschufsfäden und Kulirfäden sind oben in der Maschine feststehend untergebracht, und ihre Fäden gehen abwärts zu den gleichfalls feststehenden Füllfadenführern / und Kulirfadenführern h. Die fertige Waare wird im Innern des Nadelcylinders abwärts gezogen und auf di<? mit im Kreise herumgehende Rolle t aufgeivickelt.
    ;■ Patent-Ansprüche:
    ι . Verfahren zur Herstellung diagonal gestreifter Kulirwaare, dadurch gekennzeichnet, dafs bei der Bildung jeder Maschenreihe von den Nadeln in der gleichen Folge immer nur ein Theil zur Maschenbildung herangezogen wird, der andere Theil aber ausgerückt bleibt und gleichzeitig, bei der Bildung der einzelnen Maschenreihen die Nadelsysteme versetzt zu einander zur Wirkung kommen, also die gebildeten Maschen der einen Reihe oder Reihengruppe versetzt zu den Maschen der anderen Reihe oder Reihengruppe stehen.
    Eine Rundstrickmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Ausschaltung bestimmter Nadeln vom Arbeiten ,und Aenderung der Stellung der Nadelsysteme zu einander bei der Bildung der einzelnen Maschenreihen die Nadeln verschieden hohe Füfse in verschiedener Zahl und das Schlofs verschieden hohe Dreiecke in mehreren Reihen über einander in bestimmter Gruppirung enthalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114000B (de) * 1954-04-07 1961-09-21 Masch Fabrik Carl Merz K G Verfahren zum Herstellen von gemusterter Strumpfware
DE1122660B (de) * 1956-08-27 1962-01-25 Gustav Krenzler Maschinenfabri Einzylinder-Rundstrickmaschine zur Herstellung von feinmaschigen Damennetzstruempfen
US3949570A (en) * 1973-12-10 1976-04-13 W. Schlafhorst & Co. Method and means for forming knit fabric incorporating a weft stitch weave

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1122660B (de) * 1956-08-27 1962-01-25 Gustav Krenzler Maschinenfabri Einzylinder-Rundstrickmaschine zur Herstellung von feinmaschigen Damennetzstruempfen
US3949570A (en) * 1973-12-10 1976-04-13 W. Schlafhorst & Co. Method and means for forming knit fabric incorporating a weft stitch weave

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