DE1131981B - Spiegelreflexkamera mit auswechselbaren Suchereinrichtungen - Google Patents

Spiegelreflexkamera mit auswechselbaren Suchereinrichtungen

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DE1131981B
DE1131981B DE1959Z0007296 DEZ0007296A DE1131981B DE 1131981 B DE1131981 B DE 1131981B DE 1959Z0007296 DE1959Z0007296 DE 1959Z0007296 DE Z0007296 A DEZ0007296 A DE Z0007296A DE 1131981 B DE1131981 B DE 1131981B
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DE
Germany
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camera
viewfinder
lens
camera according
shaft
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DE1959Z0007296
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English (en)
Inventor
Heinz Koeppen
Heinz Lesser
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Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

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Description

  • Spiegelreflexkamera mit auswechselbaren Suchereinrichtungen Die Erfindung betrifft eine Spiegelreflexkamera mit auswechselbaren Suchereinrichtungen, die in ihrer Betriebsstellung mit der kameraseitigen Sucher- bzw. Aufnahmeoptik zusammenwirken.
  • Es sind bereits Suchereinrichtungen für Spiegelreflexkameras bekannt, die auf eine kameraseitige Mattscheibe aufgesetzt werden und durch ihre unterschiedliche Ausbildung verschiedenartige Beobachtungsmöglichkeiten des von der Kameraoptik entworfenen Sucherbildes ergeben. Des weiteren ist es bei derartigen Einrichtungen bekannt, Zwischenstücke zwischen dem abnehmbaren Sucherschacht und dem kameraseitigen Mattscheibenrahmen anzuordnen, um damit den Sucherschacht zu verlängern oder um diesem eine bestimmte Neigung zu erteilen. Ein solches Zwischenstück kann außerdem mit einer Feldlinse versehen sein, um die Beobachtung des Mattscheibenbildes zu erleichtern. Darüber hinaus sind auch Spiegelreflexkameras mit wahlweise aufsetzbaremPrismensucher oder Lichtschacht bekannt, bei denen dem Prismensucher eine auswechselbare Mattscheibe zugeordnet ist, wogegen jedoch der Lichtschacht mit einer festen Mattscheibe versehen ist.
  • Alle diese Einrichtungen weisen sonach nur eine beschränkte, sich nur auf spezielle Bauteile beziehende Möglichkeit zum An- bzw. Einsetzen von auswechselbaren optischen Mitteln auf. Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, bei einer Spiegelreflexkamera die mit deren Aufnahmeoptik zusammenwirkenden auswechselbaren Suchereinrichtungen so zu gestalten, daß ihre universelle Verwendbarkeit bei einer möglichst gering zu haltenden Anzahl der hierzu benötigten Bauteile gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird bei der Spiegelreflexkamera gemäß der Erfindung dadurch erfüllt, daß die Suchereinrichtungen wenigstens zwei an die Kamera ansetzbare, ein oder mehrere optische Glieder in sich einschließende Baugruppen umfassen, von denen jede einzelne Baugruppe für sich austauschbar angeordnet ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung nimmt die eine Baugruppe der auswechselbaren Suchereinrichtungen Mittel zum Festlegen i @ Einstellen des von der Kameraoptik entworfenen Sucherbildes auf, während die zweite Baugruppe die zur Betrachtung dieses Sucherbildes dienenden Einrichtungen enthält. Bei einer solchen Anordnung ist es möglich, durch Austausch der den einzelnen Baugruppen zugeordneten optischen Mittel eine Vielzahl von Kombinationen herzustellen, die sämtlichen Anforderungen, die an eine für die verschiedensten Aufnahmezwecke zu verwendende Suchereinrichtung zu stellen sind, entsprechen. Zweckmäßig ist die eine Baugruppe der Suchereinrichtungen als Linsenkorb ausgebildet, der zumindest ein gegebenenfalls mit einer Mattfläche versehenes optisches Element zur Wiedergabe des vom Kameraobjektiv entworfenen Sucherbildes sowie ein mit diesem zusammenwirkendes Korrekturglied, beispielsweise eine Feldlinse, in sich aufnimmt. Ein solcher Linsenkorb kann nun gegen andere, ebenfalls am Kamerakörper zu befestigende Körbe ausgewechselt werden, die weitere Einstellorgane, beispielsweise eine Stufeninsel mit einem darin befindlichen Schnittbildentfernungsmesser oder eine mit einem speziellen Raster oder einem Fadenkreuz versehene Mattscheibe enthalten. Auch diese Einstellorgane können zur Anpassung an die jeweils zur Verwendung kommende kameraseitige Aufnahmeoptik mit entsprechenden Korrekturlinsen versehen sein. Sämtliche optische Mittel sind hierbei von dem Gehäuse des Linsenkorbes eingefaßt und brauchen sonach beim Auswechseln desselben nicht berührt zu werden.
  • Die der zweiten Baugruppe der Suchereinrichtungen zugeordneten, an die Spiegelreflexkamera ansetzbaren Bauteile zur Betrachtung des mit den optischen Mitteln der ersten Baugruppe dargestellten Sucherbildes können beispielsweise aus einem gegebenenfalls mit einer Betrachtungslupe versehenen Sucherschacht oder aus einem Aufsatz zur horizontalen Betrachtung des Sucherbildes oder auch aus einem binokular ausgebildeten Aufsatz zur stereoskopischen Sucherbildbetrachtung - in Verbindung mit einem vor das Aufnahmeobjektiv der Kamera gesetzten Stereovorsatz - bestehen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Es zeigt Fig. 1 die Suchereinrichtung, angesetzt an eine Spiegelreflexkamera, Fig. 2 bis 4 den Linsenkorb der Suchereinrichtung zum Teil im Längsschnitt, Fig. 5 einen Längsschnitt durch den nach unten herausragenden Kupplungsansatz des Pentaprismenaufsatzes, Fig. 6 eine -Draufsicht auf den Pentaprismennufsatz, Fig.7 und 8 je einen Längsschnitt durch einen gegen den Pentaprismenaufsatz auswechselbaren Sucherschacht, Fig. 9 den Sucherschacht von oben gesehen. Gemäß Fig: 1 ist eine mögliche Ausführung der erfindungsgemäßen Suchereinrichtung auf eine zum Durchtritt des vom Schwenkspiegel 3 abgelenkten Aufnahmestrahlenganges vorgesehene Öffnung 4 einer einäugigen Spiegelreflexkamera 5 aufgesetzt. Die Suchereinrichtung umfaßt zwei Baugruppen 1 und 2, welche je für sich auf die Kamera aufgesetzt und von dieser wieder gelöst werden können. Die zur Wiedergabe des von der Kameraoptik entworfenen Sucherbildes vorgesehene Baugruppe 1 der Suchereinrichtung wird hier aus einem Linsenkorb 6 gebildet, der eine gegebenenfalls mit einer Mattfläche versehene Feldlinse 7 und eine darüber befindliche Korrekturlinse 8 aufnimmt. Die Korrekturlinse 8 dient im wesentlichen zur Aufhellung des auf der Mattfläche der Feldlinse 7 erscheinenden Sucherbildes und zur Korrektur von Abbildungsfehlern, die beispielsweise infolge der unterschiedlichen Brennweiten der an die Kamera ansetzbaren Wechselobjektive auftreten können. Der Linsenkorb 6 ist durch eine kameraseitig angeordnete Achse 9 gehalten, die von Schamieransätzen 10 des Korbes 6 zum großen Teil umfaßt wird. Ein am Linsenkorb angeordneter, unter der Wirkung einer Blattfeder 11 stehender Riegel 12 greift in die Ausnehmung 13 einer gehäusefesten Wandung 14 der Kamera 5 ein und sichert somit die Betriebslage des Linsenkorbes. Die beiden Linsen 7 und 8 werden innerhalb des Linsenkorbes von einem unter Federdruck stehenden Rahmen 16 aufgenommen und durch einen Abstandsring 17 im vorbestimmten Abstand voneinander gehalten (Fig. 2). Der Linsenrahmen 16 ist an mit den Seitenwänden des Linsenkorbes 6 verschraubten Führungsbolzen 18 in Richtung der optischen Achse der Linsen 7 und 8 beweglich gelagert. Durch den Druck der Feder 15, die sich gegen die obere Wandung 19 des Linsenkorbes 6 abstützt, wird der Linsenrahmen 16 so weit nach unten gedrückt, daß die zur Wiedergabe des Sucherbildes dienende Linse 7 aus dem Linsenkorb herausragt und mit ihrer Planfläche 20 auf einer in der Schärfenebene des Aufnahmeobjektivs vorgesehenen rahmenförmigen Stützfläche 21 der Kamera 5 aufliegt. Damit ist die Gewähr dafür gegeben, daß von der Planfläche 20 der Feldlinse 7 auf alle Fälle das von der Aufnahmeoptik entworfene Sucherbild in optimaler Schärfe wiedergegeben wird: Die axiale Beweglichkeit des Linsenrahmens 16 innerhalb des Linsenkorbes 6 wird nach unten begrenzt durch je einen an den Seitenwänden des Linsenkorbes lösbar befestigten Anschlagwinkel 22, der sich gegen einen an der Feldlinse 7 vorgesehenen Absatz 23 anlegt (Fig. 4). Ist der Linsenkorb nicht an die Kamera angesetzt, so können nach dem Lösen des Anschlagwinkels 22 durch die Schrauben 24 die Linsen 7 und 8 aus dem beweglich gelagerten Rahmen 16 herausgenommen und gegebenenfalls durch andere ersetzt werden.
  • Der Linsenkorb 6 kann nun gegen weitere, mit anderen optischen Mitteln zur Wiedergabe des Sucherbildes ausgestattete Körbe ausgewechselt werden. Zu diesem Zweck wird zunächst der oberhalb des Linsenkorbes befindliche, der Baugruppe 2 der Suchereinrichtung zugeordnete Pentaprismenaufsatz von der Kamera abgenommen. Das Entfernen dieses Prismenaufsatzes wird in einem der folgenden Abschnitte der Beschreibung erläutert. Danach wird der am Linsenkorb angeordnete Riegel 12 durch Betätigung seiner Handhabe 25 aus der Ausnehmung 13 der Kamerawandung 14 herausgeschwenkt, sodann wird der gesamte Linsenkorb um die kamerafeste Achse 9 so weit nach oben geschwenkt, bis er mit Hilfe der Aussparungen 26 seiner schamierartigen Ansätze 10 von dieser Achse abgenommen werden kann. Das Ansetzen entweder desselben oder eines anderen mit gleichen Befestigungsorganen versehenen Linsenkorbes an die Kamera 5 geschieht auf dieselbe Weise, jedoch in umgekehrter Folge. Die federnde Lagerung der optischen Elemente innerhalb eines jeden zur Verwendung kommenden Linsenkorbes gewährt hierbei immer eine einwandfreie Auflage des zur Wiedergabe des Sucher-Bildes dienenden optischen Elementes auf der ihm zugeordneten kameraseitigen Stützfläche 21.
  • Die Baugruppe 2 der Suchereinrichtungen, welche die Mittel zur Betrachtung des Sucherbildes in sich aufnimmt, ist oberhalb der Baugruppe 1 an die Kamera 5 angesetzt. Zu diesem Zweck sind die Bauteile der Baugruppe 2 mit einem kragenförmig erweiterten Rand 30 versehen, mit dem sie auf dem im Querschnitt U-förmigen Oberrand 31 der Kamera 5 aufliegen. Dabei werden die Bauteile der Baugruppe 1 der Suchereinrichtung von denjenigen ihrer Baugruppe 2 nicht berührt. Der gemäß Fig. 1 auf die Kamera aufgesetzte, der Baugruppe 2 zugeordnete Pentaprismenaufsatz 32 greift in seiner Betriebsstellung mit an seinem Gehäuse vorgesehenen Nasen 33 und 34 in entsprechend bemessene Bohrungen ein, die in dem vorderen Gehäuseteil 35 und in besonderen, in den Bereich der Nasen 34 hineinragenden Zwischenwänden 36 der Kamera 5 vorgesehen sind (Fig. 1, 5 und 6). Schließlich wird der Pentaprismenaufsatz 32 in seiner Betriebsstellung durch einen unter Federwirkung stehenden, gehäusefest angeordneten Riegel 37, der gegen einen Ansatz 38 des Prismenaufsätzes anschlägt, arretiert. Das Lösen des Pentaprismenaufsattes 32 vom Kameragehäuse 5 erfolgt durch Betätigen der am Riegel 37 angeordneten Handhabe 39, wodurch der Ansatz 38 des Prismenaufsatzes freigegeben wird. Dadurch können die Nasen 33 und 34 aus den ihnen zugeordneten Bohrungen der Gehäusewandungen 35 und 36 herausgezogen werden, wonach der Pentaprismenaufsatz vom Oberrand 31 der Kamera 5 abgehoben werden kann.
  • Der Pentaprismenaufsatz kann nun gegen einen ebenfalls der Baugruppe 2 angehörenden Sucherschacht oder einen binokular ausgebildeten Sucheraufsatz zur räumlichen Betrachtung des Sucherbildes, welches von einem vor das Aufnahmeobjektiv setzbaren Stereovorsatz entworfen wird, ausgewechselt werden. Diese gegeneinander austauschbaren Sucheraufsätze der Baugruppe 2 sind dabei mit den gleichen Befestigungsorganen versehen wie der Pentaprismenaufsatz und können sonach wie dieser mit der Kamera verbunden werden. Eine Entnahme des an die Kamera angesetzten, der Baugruppe 1 zugeordneten Linsenkorbes ist hierbei nicht erforderlich.
  • In den Fig. 7 und 8 ist beispielsweise ein Sucherschacht 40 dargestellt, der an Stelle des Pentaprismenaufsatzes 32 auf den Kameraoberteil aufsetzbar ist. Das feste Gehäuse 41 des Sucherschachtes 40 liegt hierbei mit seiner kragenförmigen Erweiterung 30 auf dem Oberrand 31 der Kamera 5 auf, wobei die an ihm befindlichen Nasen 33 und 34 in der Betriebsstellung in Bohrungen der kameraseitigen Gehäuseteile 35 und 36 eingreifen (vgl. auch die Fig. 1, 5 und 6). Die Verriegelung des Sucherschachtes 40 mit der Kamera 5 erfolgt wieder mit Hilfe seines Ansatzes 38, der mit dem kameraseitigen Verriegelungsorgan 37 zusammenwirkt Am Gehäuse 41 des Sucherschachtes ist eine in die Gebrauchslage schwenkbare Betrachtungslupe 42 angeordnet, durch die das von dem optischen Element der Baugruppe 1 wiedergegebene Sucherbild in entsprechender Vergrößerung betrachtet werden kann. Die Lupe 42 ist hierbei um eine am oberen Rand des Schachtgehäuses 41 vorgesehene Achse 43 schwenkbar angeordnet und steht unter der Einwirkung einer um diese Achse geschlungenen Feder 44. In der Ausgangslage liegt die Lupe an der vorderen Innenwand des Sucherschachtes an, wobei sie von einem am Schachtgehäuse 41 befestigten Anschlag 45 arretiert wird. Der Lupenrahmen 46 greift außerdem in die Ausnehmung 47 einer ebenfalls auf der Achse 43 sitzenden zylinderförmigen Handhabe 48 ein, deren Umfang zum einwandfreien Angreifen gerändelt ist. Zum Ausschwenken der Lupe 42 in ihre Gebrauchslage wird die Handhabe 48 in der Schwenkrichtung gedreht. Dabei wird der von der Handhabe mitgenommene Lupenrahmen 46 unter Einwirkung der kegelförmigen Spitze des Anschlages 45 in Richtung der Achse 43 entgegen dem axial wirkenden Druck der Feder 44 verschoben. Sobald jedoch der Rahmen 46 der Betrachtungslupe die Spitze des Anschlages 45 erreicht hat, schwenkt diese unter dem nunmehr auch radial wirkenden Druck der Feder 44 in ihre Gebrauchslage. Das Rückschwenken der Lupe 42 entgegen dem Druck der Feder 44 erfolgt durch Drehen der Handhabe 48, bis der Lupenrahmen 46 unter Einwirkung dieser Feder hinter den gehäusefesten Anschlag 45 einrastet.
  • Der Sucherschacht 40 ist außerdem mit einem Rollo 50 versehen, durch welches die Schachtöffnung nach oben abgeschlossen werden kann. Dieses Rollo 50 wird von je einer in die Seitenwände des Sucherschachts eingelassenen Führungsrinne 49 aufgenommen, die sich beide bis in die Nähe des Bodens des Schachtgehäuses 41 erstrecken. In der Verschlußlage greift das Rollo 50 mit dem Vorderrand seines Griffstückes 51 in eine Ausnehmung 52 der Handhabe 48 ein, wenn sich die Betrachtungslupe 42 in ihrer Ausgangsstellung befindet. Diese Verschlußlage kann in an sich bekannter Weise außerdem durch am Rollo angeordnete und in Ausnehmungen der Seitenwandungen des Sucherschachtes einrastende federnde Stifte 53 gesichert werden. Sowohl am Prismenaufsatz 32 als auch am Sucher-Schacht 40 vorgesehene Griffstücke 54 gewährleisten ein sicheres Angreifen beim Auswechseln dieser Bauteile.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spiegelreflexkamera mit auswechselbaren Suchereinrichtungen, die in ihrer Betriebsstellung mit der kameraseitigen Sucher- bzw. Aufnahmeoptik zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Suchereinrichtungen wenigstens zwei an die Kamera ansetzbare, ein oder mehrere optische Glieder in sich einschließende Baugruppen umfassen, von denen jede einzelne Baugruppe für sich austauschbar angeordnet ist.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Baugruppe der auswechselbaren Suchereinrichtungen Mittel zum Festlegen und Einstellen des von der Kameraoptik entworfenen Sucherbildes aufnimmt, während die zweite Baugruppe die zur Betrachtung des Sucherbildes dienenden Einrichtungen enthält.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Baugruppe (1) der Suchereinrichtungen als Linsenkorb (6) ausgebildet ist, der zumindest ein beispielsweise mit einer Mattfläche versehenes optisches Element zur Wiedergabe des Sucherbildes sowie gegebenenfalls ein mit diesem zusammenwirkendes optisches Korrekturglied (8) in sich aufnimmt.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb des Linsenkorbes (6) vorgesehenen optischen Elemente (7, 8) von einem federnd gelagerten Rahmen (16) derart gehalten werden, daß das zur Wiedergabe des Sucherbildes dienende optische Element (7) in Betriebsstellung des Korbes (6) mit seiner Planfläche (20) auf einer in der Schärfenebene des Aufnahmeobjektivs vorgesehenen kameraseitigen Stützfläche (21) aufliegt.
  5. 5. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Beweglichkeit des Linsenrahmens (16) innerhalb des Linsenkorbes (6) durch an dessen Seitenwandungen befestigte Anschlagwinkel (22) begrenzt wird, welche gleichzeitig eine leicht lösbare Halterung der innerhalb des Linsenrahmens (16) auswechselbaren optischen Elemente (7, 8) bilden.
  6. 6. Kamera nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Linsenkorb (6) scharnierartige Ansätze (10) besitzt, mit denen er auf eine gehäusefeste Achse (9) der Kamera (5) aufgesetzt und um diese Achse in seine Betriebsstellung geschwenkt wird, in der er mit Hilfe eines an ihm angeordneten und in eine kameraseitige Ausnehmung eingreifenden Riegels (12) festzulegen ist.
  7. 7. Kamera nach Anspruch 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Linsenkorb (6) gegen weitere mit gleichen Befestigungsorganen versehene Linsenkörbe austauschbar ist, die andere optische Mittel - beispielsweise eine Mattscheibe oder eine Stufenlinse mit Schnittbildentfernungsmesser - zur Wiedergabe des Sucherbildes enthalten. B.
  8. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Baugruppe (2) der Suchereinrichtungen beispielsweise aus einem mit einer Betrachtungslupe versehenen Sucherschacht oder aus einem Aufsatz zur horizontalen Betrachtung oder aus einem binokular ausgebildeten Aufsatz zur räumlichen Betrachtung des von der ersten Baugruppe fixierten Sucherbildes gebildet ist.
  9. 9. Kamera nach Anspruch 1, 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils der Baugruppe (2) zugeordnete Bauteil (32 oder 40) der Suchereinrichtungen mit einer kragenförmigen Erweiterung (30) auf dem oberen Rand (31) der Kamera (5) aufliegt, wobei er in der Betriebsstellung durch das Eingreifen seiner Nasen (33 und 34) in entsprechend bemessene Bohrungen kameraseitiger Gehäuseteile (35 und 36) festgelegt und schließlich durch einen am Kameragehäuse angeordneten Riegel (37) gesichert ist.
  10. 10. Kamera nach Anspruch 1, 2, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der der Baugruppe (2) der Suchereinrichtungen angehörende, mit einer Betrachtungslupe (42) versehene Sucherschacht (40) ein festes Gehäuse (41) besitzt, an dem ein die Schachtöffnung nach oben abschließendes Rollo (50) angeordnet ist.
  11. 11. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Rollos (50) je eine in die Seitenwände des Schachtgehäuses (41) eingelassene, sich bis in die Nähe des Bodens des Sucherschachtes erstreckende Führungsrinne (49) vorgesehen ist.
  12. 12. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die am Sucherschacht (40) vorgesehene Betrachtungslupe (42) um eine etwa am Rand des Schachtgehäuses (41) angeordnete Achse (43) sitzende zylindrische Handhabe (48) einer um diese Achse geschlungenen Feder (44) aus ihrer durch einen gehäusefesten Anschlag (45) gesicherten Ausgangslage vor bzw. in die Schachtöffnung geschwenkt wird.
  13. 13. Kamera nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß für das Ein- und Ausschwenken der Betrachtungslupe (43) eine auf der Achse (43) sitzende zylindrische Handhabe (48) vorgesehen ist, von deren Ausnehmung (47) der in diese eingreifende Lupenrahmen (46) mitgenommen wird.
  14. 14. Kamera nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (48) mit einer weiteren Ausnehmung (52) versehen ist, welche in der Ausgangsstellung der Betrachtungslupe (42) den Vorderrand des die Schachtöffnung verschließenden Rollos (50) aufnimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschriften Nr. 5698, 12 976 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE5698C (de) * L. KENTZLER und L. KÖRNER in Schwerin i. Mecklenburg Reiseapparat für Photographie
DE12976C (de) * h. A. broquard in Philadelphia (Amerika) Neuerungen an der Zugbeförderung bei Feuerungsanlagen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE5698C (de) * L. KENTZLER und L. KÖRNER in Schwerin i. Mecklenburg Reiseapparat für Photographie
DE12976C (de) * h. A. broquard in Philadelphia (Amerika) Neuerungen an der Zugbeförderung bei Feuerungsanlagen

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