DE112783C - - Google Patents

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DE112783C
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Germany
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buttonholes
sewing
buttonhole
punch
leather
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/02Slitting or grooving devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 71 c.
Während bisher zum Ausnähen von Knopflöchern an Schuhwerk und dergl. die bekannten theuren Ausnähmaschinen verwendet wurden, soll durch das vorliegende Verfahren ein Ausnähen der ausgestanzten Knopflöcher auf jeder gewöhnlichen Schuhmacher-Steppmaschine möglich gemacht werden dadurch, dafs die auszuführenden Stiche vorgestochen sind. Die Sauberkeit der Nähte gegenüber den bisherigen Verfahren läfst nichts zu wünschen übrig.
In der Hauptsache besteht das neue Verfahren darin, dafs die auf beliebige Weise ausgestanzten Knopflöcher entweder gleichzeitig mit dem Ausstanzen oder Ausschneiden, oder vor oder nach demselben, die mit der Steppmaschine zu machenden Nahtstiche zum Ausnähen der Knopflöcher in bestimmter Entfernung von den Grenzen des Knopfloches vorgestochen erhalten. Die Nahtstiche der Knopflöcher müssen nun durch die vorher in das Leder eingestochenen Vertiefungen hindurchgehen, und hierdurch kann ein sauberes Ausnähen der Knopflöcher erzielt werden. Das Vorstechen der Nahtstiche in das Leder kann nun auf verschiedene Weise erfolgen. So kann man z. B. mittelst Punktirrädchen und einer entsprechend geformten Schablone in gewisser Entfernung um das ausgeschnittene oder ausgestanzte Knopfloch die zum Ausnähen nöthigen Stiche vorstechen. Auch kann das Einstechen der Nahtstiche von einem Stempel besorgt werden, welcher gleichzeitig zum Ausstanzen der Knopflöcher zu verwenden ist. Ein solcher Stempel ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und es zeigt
Fig. ι eine Ansicht mit Längsschnitt durch den unteren Theil,
Fig. 2 eine Unteransicht gegen den Stempel und
Fig. 3 ein Stück Leder mit ausgestanzten und zum Ausnähen fertig vorgestochenen Knopflöchern.
Der Stempel A hat nach Art der bekannten Lochstempel eine dem auszustanzenden Knopfloch entsprechend geformte Schneidkante a. Den nach unten verjüngten Schneidkopf A umgiebt eine Hülse B, welche an der unteren Kante- b gezahnt ist. Eine unten gerade bearbeitete Hülse C pafst auf die Hülse B und kann hier durch Schrauben oder dergl. festgehalten und eingestellt werden. Die Hülse C dient zum Einstellen der Höhe der an Hülse B befindlichen Zähne b, zu welchem Zwecke die Hülsen unter einander in der Höhenrichtung entsprechend verstellt und gegenseitig zu einander befestigt werden können. Die Form der Stanze A kann : eine beliebige sein; sie kann mit einem Handgriff χ oder einem entsprechend gestalteten Schafte zur Verwendung an Stanzmaschinen versehen werden.
An Stelle des Stanzwerkzeuges, wie vorbeschrieben, können natürlich auch mehrere Stempel hinter einander benutzt werden, von denen z. B. der erste zum Ausschneiden des Knopfloches dient, während der zweite mit
geeigneter Führung im Knopfloche zum Vorstechen der Stichnähte Verwendung finden kann.
Die ausgeschnittenen Knopflöcher können infolge der in gewisser Entfernung vom Rande vorgesehenen Stiche auf jeder gewöhnlichen Schuhmacher-Steppmaschine ohne besondere Uebung ausgenäht werden, während das Ausnähen nicht vorher vorgestochener Knopflöcher bisher nur mittelst äufserst theuerer und complicirter Knopfloch - Ausnä'hmaschinen möglich war.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Ausnähen von Knopflöchern für Schuhwerk und dergl. auf der gewöhnlichen Steppmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die ausgeschnittenen oder ausgestanzten Knopflöcher in gewisser Entfernung vom Rande in das Leder eindringende und dieses ganz oder zum Theil durchdringende Stiche- oder ähnliche Einschnitte oder Einpressungen erhalten, welche beim Ausnähen des Knopfloches auf der gewöhnlichen Steppmaschine als Anhalt dienen.
    Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι eine Knopfloch-Stanze, bei welcher gleichzeitig mit oder nach erfolgtem Ausstanzen durch entsprechend zurückstehende, die Stanzform umgebende Zähne am Kopfe der Stanze in ihrer Tiefe regelbare eingestochene Vertiefungen in die Oberfläche des Leders von Hand oder mechanisch gedrückt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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