DE312459C - - Google Patents
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- DE312459C DE312459C DENDAT312459D DE312459DA DE312459C DE 312459 C DE312459 C DE 312459C DE NDAT312459 D DENDAT312459 D DE NDAT312459D DE 312459D A DE312459D A DE 312459DA DE 312459 C DE312459 C DE 312459C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D100/00—Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
- A43D100/02—Punching and eyelet-setting machines or tools
Landscapes
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Beim Einsetzen von Blindösen pflegt man in der Weise vorzugehen, daß man zunächst :
ein durchgehendes Loch durch alle Schichten des Werkstückes stanzt und dann die öse in ■
einen Teil der Schichten einsetzt und an der Trennungslinie zwischen zwei Schichten um-"
nietet. Es hat sich gezeigt, daß auf diese Weise die Lochkanten zuweilen unsauber
waren und das richtige Einsetzen der Öse
ίο schwierig ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird daher in zwei Arbeitsgängen zunächst ein Loch in einen Teil der Schichten gestanzt und darauf von der anderen Seite
ein Loch in den übrigen Schichten hervorgebracht und zweckmäßig gleichzeitig mit dem
letzten Stanzvorgang die öse eingesetzt. Bei dem ersten Stanzen wird zweckmäßig die
Schauseite des Werkstückes durchbohrt, -während die unteren. Schichten die Unterlagen
bilden. Man erhält dadurch eine sehr saubere Schnittkante. Bei dem Einstanzen . des zweiten Loches kann dann zweckmäßig
die Schnittkante der ersten Stanze das Widerlager bilden, wobei man einen scherenartigen
Schnitt erhält und zugleich das Umnietwiderlager an der unteren Kante der ersten
Stanze gewinnt. Wie die Erfahrung gezeigt hat, kommen dann die ösen stets genau
auf einer richtigen Stelle zur Vernietung, und die Arbeit wird sehr sauber, worauf es bei
Werkstücken solcher Art besonders ankommt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht,
bei welchem der Arbeitsgang in einer ,einzigen Öseneinsetzmaschine eingesetzt wird.
Fig. ι ist ein Schaubild der Loch- und Umnietwerkzeuge.
Fig. 2, 3 und 4 erläutern die aufeinanderfolgenden Stufen >
des Arbeitsganges der in der Fig. 1 dargestellten Werkzeuge.
Fig. 5 ist ein Schaubild eines Teiles· eines
Oberleders mit blind eingesetzten Ösen.
Die Ösen werden dem Einsetzstempel 9 durch einen Gleitweg 120 in bekannter Weise
zugeführt. Gemäß der Erfindung bildet die Lochstanze 40 auch das Stempelwiderlager.
Der mit Gewinde versehene Stiel 41 der Lochstanze ist in das untere Ende eines auf und
ab bewegbaren Kolbens 34 hineingeschraubt. Das untere Ende 42 der Lochstanze 40 ist abgefast,
und durch diese Abf asung wird eine scharfe Kante und eine Umnietfläche geschaffen.
Die Fig. ι bis 4 lassen erkennen, daß an die etwas hohl gestaltete Abfasung 42 der
Lochstanze ein zylindrischer Teil 43 anschließt. Oberhalb des Teiles 43 ist ein
stärkerer Gewindeansatz 44 ausgebildet, auf den eine als Anschlag dienende Mutter 45
aufgeschraubt ist.
Während der Abwärtsbewegung des Kolbens 34 und der Lochstanze 40 dringt die
Schneidkante der letzteren durch die obere Stofflage 20 des auf einem Stanzblock 69
(Fig. 2) aufliegenden Werkstückes hindurch
Claims (2)
1. Verfahren zum Einsetzen von Blindösen in aus mehreren Stofflagen bestehende
Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst in einen Teil der Stofflagen ein Loch eingestanzt wird,
worauf in einem weiteren Arbeitsgange das Loch von der entgegengesetzten Seite des Werkstücks aus in den anderen Stoffschichten
hervorgebracht und die öse in die letzteren eingesetzt wird, wobei ein
in die zuerst durchlochten Stofflagen eingefügtes Werkzeug (42) als Umnietwiderlager
dient.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Loch durch ein mit einer Umnietfläche (42) versehenes Stanzwerkzeug hervorgebracht
wird, welches im Werkstück bleibt und scherenartig mit dem das Loch in den
übrigen .Stofflagen hervorbringenden, gleichzeitig die öse einsetzenden Werkzeug
(j 1) zusammenwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE312459C true DE312459C (de) |
Family
ID=565386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT312459D Active DE312459C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE312459C (de) |
-
0
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