DE112488C - - Google Patents

Info

Publication number
DE112488C
DE112488C DENDAT112488D DE112488DA DE112488C DE 112488 C DE112488 C DE 112488C DE NDAT112488 D DENDAT112488 D DE NDAT112488D DE 112488D A DE112488D A DE 112488DA DE 112488 C DE112488 C DE 112488C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
bolt
coupling
springs
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT112488D
Other languages
English (en)
Publication of DE112488C publication Critical patent/DE112488C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/40Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with coupling bars having an enlarged or recessed end which slips into the opposite coupling part and is gripped thereby, e.g. arrow-head type; with coupling parts having a tong-like gripping action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende selbsttätige, seitlich auslösbare Zangenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge zeichnet sich dadurch aus, dafs die durch Federn offen gehaltenen Zangenschenkel des einen Kuppelkopfes sich beim Auftreffen auf die gekrümmte Bodenfläche des zweiten Kuppelkopfes um den Kuppelbolzen schliefsen und in der Schlufsstellung alsbald durch Einfallen eines Fallhebels zwischen die freien Schenkelenden und Sicherung des Fallhebels durch einen unter Federdruck selbsttätig vorgehenden Riegel festgehalten werden. In dieser beim Zusammenfahren der Wagen von selbst eintretenden Schlufsstellung verharrt die Zange, bis der sichernde Riegel von Hand zurückgezogen wird, was mit Hülfe bekannter kinematischer Mittel von der Langseite der Wagen her, also ohne jede Gefahr für den Arbeiter, geschehen kann. Sobald der Fallhebel durch Zurückziehen des Riegels sein Widerlager verliert, kann er das Auseinandergehen der Zangenschenkel nicht mehr hindern, die ihn vielmehr durch Schrägflächen an ihren freien Enden ausheben.
Fig. ι stellt eine solche Zangenkuppelung im Grundrifs dar. Es ist der Augenblick dargestellt, in welchem die Schenkel der offenen Zange eben auf die das Schliefsen verursachende Bodenfläche des zweiten Kuppelkopfes treffen. Die geschlossene Zangenstellung ist in gestrichelten Linien angegeben, die Zwischenplatte und Deckplatte des Zangengehäuses fortgelassen, . ein Theil des zweiten Kuppelkopfes mit dem Kuppelbolzen im Schnitt gezeichnet. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht der den Riegel führenden Zwischenplatte des Zangengehäuses und Fig. 4 ein senkrechter Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1, in welchem jedoch die durchschnittenen Enden der Zangenschenkel weggelassen sind.
Die um Bolzen f und g schwingenden zweiarmigen Zangenschenkel i und h werden durch die Federn q und ρ in der Offenstellung gehalten. Ihre freien Enden greifen mit Schrägflächen in der Offenstellung unter den klappenartigen Fallhebel /f, dessen Achsenzapfen a in den im Grunde des Gehäuses oder Kuppelkopfes A durch die rechteckigen Stifte b und die Zwischenplatte c (Fig. 2 und 4) abgegrenzten Lagerstellen liegen. Die Aussparung d der Zwischenplatte c (Fig. 3) giebt der Schwingung des Fallhebels Raum, wenn der im Schlitze e (Fig. 3) geführte Riegel 0 zurückgezogen ist. Ihn strebt die Feder m (Fig. 2 und 3) vor-, d. h. über den Fallhebel zu schieben; aber auch in der vordersten Stellung, reicht der Riegel noch weit genug in die Prismenführung des Schlitzes e hinein, um einem nach oben wirkenden Druck des Fallhebels Stand zu halten. In Fig. 2 und 3 erscheint der Riegel so weit vorgeschoben, als es die augenblickliche Stellung des Fallhebels zuläfst.
Die Gabelung des zweiten Kuppelkopfes trägt den senkrechten Kuppelbolzen r; sie hat eine concav gewölbte Bodenfläche n. Wenn auf diese beim Zusammenfahren der Wagen die geöffneten Zangenschenkel stofsen, so werden sie einwärts und gegen einander geleitet, so dafs sie den Kuppelbolzen umfangen. Sobald sich die Schliefsflächen des Zangenmaules berühren, fällt aber zwischen die entsprechend weit aus einander gegangenen hinteren Schenkel-
enden (Fig. ι, gestrichelte Darstellung) der Fallhebel k ein, und im gleichen Augenblick geht auch Riegel ο so weit vor, als es der Schlitz in der Deckplatte (Fig. 2) erlaubt. Obwohl nun die Schrägflächen der Zangenschenkel unter dem Drucke der Federn q und ρ als Keile unter den Fallhebel zu greifen und denselben zu heben streben, so kann der Hebel doch nicht nach oben ausweichen, weil über ihm der Riegel 0 liegt. Erst wenn der Riegel zurückgezogen wird, kann sich dieses Bestreben der Zangenschenkel durch Anheben des Fallhebels äufsern und das Zangenmaul sich öffnen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine selbstthätige, 'seitlich auslösbare Zangenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch Federn (p q) in der Offenstellung gehaltenen Zangenschenkel (h i) durch Anstofsen derselben an die Bodenfläche (n) des gegenüber liegenden Kuppelkopfes beim Gegeneinanderfahren zweier Fahrzeuge eine Schliefsbewegung um den Kuppelbolzen (r) ausführen und in der Schlufsstellung durch einen Fallhebel (k) gehalten werden, welcher sich zwischen die mit geneigten Flächen versehenen Enden der freien Zangenschenkel legt und durch einen sich unter der Einwirkung einer Feder (m) über denselben schiebenden Riegel (0) in seiner Lage gesichert wird, während das Oeffnen der Zange nach dem mit der Hand bewirkten Zurückziehen des Riegels (0) unter dem Einflüsse der Federn (p q) und unter Vermittlung der den Fallhebel anhebenden schiefen Flächen der freien Schenkelenden der Zange erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT112488D Active DE112488C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE112488C true DE112488C (de)

Family

ID=382144

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT112488D Active DE112488C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE112488C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112488C (de)
DE2005924A1 (de) Sperrhaken zum Heben und Halten von Stücklasten
DE660884C (de) Rangierkupplung fuer Lokomotiven
DE25019C (de) Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge
DE239368C (de)
DE368095C (de) Selbsttaetige Eisenbahnkupplung
DE286324C (de)
DE160065C (de)
DE625682C (de) Anseilzange fuer Sicherheitsvorrichtungen gegen das Abstuerzen beim Fensterputzen und anderen Hocharbeiten
DE222696C (de)
DE144045C (de)
DE264134C (de)
DE349446C (de) Selbsttaetige Eisenbahnkupplung
DE1807036C3 (de) Von einem Stripperstempel betätigtes Stripperwerk
DE174985C (de)
DE596242C (de) Verriegelungsvorrichtung fuer Selbstentlader
DE17387C (de) Neuerungen an lösbaren Kettenverbindungen
DE311799C (de)
DE120549C (de)
DE300185C (de)
DE259624C (de)
AT88926B (de) Klemmvorrichtung zum Aufhängen von Kleidungsstücken.
DE267697C (de)
DE225335C (de)
DE115235C (de)