DE25019C - Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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DE25019C
DE25019C DENDAT25019D DE25019DA DE25019C DE 25019 C DE25019 C DE 25019C DE NDAT25019 D DENDAT25019 D DE NDAT25019D DE 25019D A DE25019D A DE 25019DA DE 25019 C DE25019 C DE 25019C
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DE
Germany
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box
hook
coupling
rod
railway vehicles
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Active
Application number
DENDAT25019D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. E. MARK in Flint, Michigan (V. St. A.)
Publication of DE25019C publication Critical patent/DE25019C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1883 ab.
Zur Verbindung der beiden mit Haken C versehenen Endtheile A der Zugstange, Fig. 1, mit der mittleren Stange B ist letztere an beiden Enden bei α gegabelt und mit einem verstärkten Auge b mit Längsbohrung versehen, durch welches das Ende der Stange A gesteckt und durch einen Splint c gehalten wird. Zum gröfsten Theil liegt jede Stange A mit ihrem Haken C in dem Kasten D, der nach vorn hin erweitert ist und so einen BuiFerkopf bildet, kurz vor dieser Erweiterung frei auf der horizontalen Schiene E ruht und an seinem hinteren Ende durch einen Querbolzen d mit der Stange A verbunden ist.
Um diesen Bolzen d kann sich der Kasten D etwas drehen, wobei die Feder F eine Begrenzung der Bewegung nach oben bildet, gleichzeitig aber das hintere Ende des Kastens D herabdrückt und damit auch das Hakenende der Stange A, Fig. 2.
Der erweiterte Bufferkopf G des Kastens ist nach ' vorn hin in seinem unteren Theil mit einer Oeffnung / versehen, durch welche das Kuppelungsglied R eintreten kann, Fig. 2. Die Form dieser Oeffnung ist noch besonders aus Fig. 3 ersichtlich, sie endet nach hinten in eine Kammer J, gegen deren Endbegrenzung das Kuppelungsglied R anstöfst und in welcher dasselbe Platz findet, nachdem der Haken C das Glied gefafst hat, Fig. 2. Der Haken C bleibt stets in der gezeichneten Stellung und verläfst dieselbe nur, wenn er behufs Entkuppelung durch Kette O und Hebel P1 Fig. 4, gehoben wird, oder wenn das in die Oeffnung I eintretende Glied R, gegen die abgeschrägte Endfläche des Hakens stofsend, denselben hebt; in letzterem Falle fafst der Haken jedoch selbstthätig in das Glied R, wenn dasselbe ganz in die Kammer J eingetreten ist. Die Kuppelung zweier Wagen mit einander erfolgt somit selbstthätig, und die Form der Kammer J, sowie des Hakens C ist so gewählt, dafs das von dem Haken eines Wagens gefafste Glied if stets horizontal gehalten wird, Fig. 2, so dafs es in die Oeffnung / des Kuppelungskastens eines anderen Wagens sicher eintreten kann und nur von dem betreffenden Kasten etwas gehoben oder gesenkt wird, wenn derselbe nicht gleich hoch mit dem das Glied R enthaltenden Kuppelungskasten liegt. Zwischen den Kästen D und den Enden der mittleren Zugstange B sind auf den Enden der Zugstangentheile A die Schraubenfedern K angeordnet, welche als Zugfedern dienen.
Die Ketten O sind mit den Zugstangenenden A durch ein Gelenk N verbunden, das durch eine Oeffnung der Decke des Kopfes G des Kastens Ώ fafst. Diese Ketten gestatten, in Verbindung mit den Hebeln P oder durch einen Handgriff den Haken C behufs Entkuppeins der Wagen zu heben. Diese Kästen D vertreten auch die Function der Buffer, da sie durch den Querstift d und die Zugstange A mit den Federn K verbunden sind.
Sollten durch einen Unfall die Haken C entzwei gebrochen sein, so kann man zur Aus-
hülfe einen gewöhnlichen Kuppelungsbolzen in verticaler Richtung durch das Loch in die obere Wandung des Bufferkopfes > G und des Kuppelungsgliedes R führen, in welchem Falle der Kasten D einen Theil des Zugapparates bildet und der auf ihn ausgeübte Zug durch den Querstift d auf A übertragen wird. Im übrigen hat der Kasten weiter keinen thätigen Antheil an der Uebertragung der Zugkraft, wirkt vielmehr lediglich als Buffer und Führung für das Kuppelungsglied und den Zughaken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Combination mit dem Bufferkasten D und dem Unterstützungsbügel E die hakenförmig endende Zugstange A, die mit den hinteren Enden des Kastens D durch einen Querstift d verbunden und mit dem Gelenk N und den Einrichtungen zum Heben der Stange A versehen ist, derart, dafs beim Heben von A und d der in E gestützte Kopf des Kastens D sich senkt und das Kuppelungsglied aus dem Haken C gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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