DE11231C - Mühle mit feststehendem Reibstetnpcl - Google Patents
Mühle mit feststehendem ReibstetnpclInfo
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- DE11231C DE11231C DENDAT11231D DE11231DA DE11231C DE 11231 C DE11231 C DE 11231C DE NDAT11231 D DENDAT11231 D DE NDAT11231D DE 11231D A DE11231D A DE 11231DA DE 11231 C DE11231 C DE 11231C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C19/00—Other disintegrating devices or methods
- B02C19/08—Pestle and mortar
Landscapes
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- Crushing And Grinding (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
1880.
Klasse 50.
WINDISCH & KUNZE in MEISSEN (Sachsen). Mühle mit feststehendem Reibstempel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. April 1880 ab.
Bei den bisher zur Zerkleinerung bezw. Darstellung von Droguen und pharmaceutischen
Producten angewendeten Mühlen hat nicht erreicht werden können, dafs die bei Drehung
des zu mahlenden Stoffes sich nach aufsen ablagernden -schweren Theile rechtzeitig und
immer wiederkehrend zwischen die zu mahlenden Flächen zurückkehren.
Die hiernächst zu beschreibende Mahlvorrichtung, welche sich insbesondere, aufser zur Zerkleinerung
von Droguen und pharmaceutischen Producten, in nassem oder trockenem Zustand, zur Darstellung von sogenannten Schmelzfarben
eignet, unterscheidet sich von allen bisher bestehenden dadurch, dafs sie die Mahlpfanne
rotiren und in regelmäfsig wiederkehrenden Zwischenräumen von dem Mahlstempel sich abheben
läfst, so dafs damit das Mahlgut sich ohne Hindernifs mischen kann.
In der beiliegenden Zeichnung bedeutet A das Gestell der Mühle, B einen auf der Vertical
axe festsitzenden, sich mit dieser Axe drehenden Teller, C die Reibschale oder Pfanne,
in deren Bodenfläche zwei oder mehr Vertiefungen über die Mitnehmer auf dem Teller B
greifen. D ist ein feststehender Reiber, der entweder glatt oder cannelirt sein kann. E ist
eine Querstange, welche um zwei Endzapfen drehbar ist und an welcher der Reiber D durch
eine Stellschraube e gehalten wird. Die Querstange E selbst wird durch zwei Flügelschrauben
in den beiden Verticalstangen E% E% getragen,
die ihrerseits auf dem Gestell A verschraubt sind. Behufs Reinigung des Reibers,
Auffüllen der Farben und Reinigung sowie Entfernung der Reibschale kann Stange E mit dem
Reiber D um ihre Axe seitwärts gedreht werden. Die stehende Welle F, welche zum Theil
im Durchschnitt gezeigt . ist, hat eine durchgehende Nuth, in welcher ein in der verlängerten
Nabe des oberen konischen Rades befestigter Keil in gegebenen Grenzen zu gleiten
vermag. G ist ein Hebel, der um den Drehpunkt g schwingt und welcher an dem einen
' Ende eine Pfanne trägt, auf der die Verticalwelle
F läuft und mit welcher sie gehoben und gesenkt werden kann. Behufs Balancirung des
auf diesem Hebel G in der Pfanne ruhenden Gewichts trägt der Hebel an der Aufsenseite
ein Gegengewicht, das zugleich geeignet ist, den von der Reibschale gegen den Reibstempel
ausgeübten Druck zu reguliren, je nachdem nämlich dieses Gewicht von dem Drehpunkt g
mehr oder weniger entfernt wird. H ist die Antriebwelle für die Mühle. Diese trägt am
Ende ein konisches Rad /, welches im Eingriff mit /' die stehende Welle bewegt, und es sitzt
darauf aufserdem ein Getriebe, vermittelst dessen indirect die Welle J gedreht wird. Am
Ende dieser zweiten Welle, und zwar aufserhalb des Rahmens, sitzt ein Ring K (s. Fig. 2) mit
einer Nase K\ die dazu dient, ein auf dem Hebel G befestigtes Gleitstück R1 und mit
diesem den Hebel G in bestimmt wiederkehrenden Zeiträumen zu heben, so dafs mit der
Drehung um G die stehende Welle F in der Nabe des Zahnrades /' und damit der Teller
und die Reibschale sinken.
Die in der Reibschale befindliche feuchte oder trockene Masse, welche. bisher nur von
den Wänden durch die Schaufeln L abgestrichen und dem Innern zugeführt wurden,
kann sich nunmehr unbehindert mischen und wird, sofern die Drehung der Mühle verlangsamt
wird oder aufhört, zulassen, dafs die schwersten, d. h. die der Zerkleinerung meist
bedürftigen Theile der Farbstoffe, sich in der Mitte, -d. h. da ablegen, wo der Stempel zunächst
wieder am meisten zur Wirkung kommt.
Fig. 3 ist eine obere Ansicht der in der punktirten Linie a-b, Fig.1 1, geschnitten gedachten
Theile.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Mühle mit feststehendem Reibstempel, bei welcher der Druck zwischen Reibstempel und Schale vermittelst eines Gegengewichtes, dem zu zerkleinernden Mahlgut entsprechend, wechselbar ist, und bei welcher vermittelst mechanischer Vorrichtungen in regelmäfsig wiederkehrenden Zwischenräumen die Reibschale mit dem Stempel aufser Contact gesetzt wird, behufs geeigneter Ablagerung bezw. Mischung^ der zu verarbeitenden Materialien.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11231C true DE11231C (de) |
Family
ID=288502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11231D Active DE11231C (de) | Mühle mit feststehendem Reibstetnpcl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11231C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162171B (de) * | 1964-01-30 | Alfred Fritsch O H G | Moersermuehle |
-
0
- DE DENDAT11231D patent/DE11231C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162171B (de) * | 1964-01-30 | Alfred Fritsch O H G | Moersermuehle |
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