DE111136C - - Google Patents

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DE111136C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
    • D06F61/02Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with two rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Haüswirthschaftliche Geräthe.
C. B. RICHARD SCHULTZE in BREMEN. Küchentisch mit Wäschemangel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1899 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Küchentisch und kennzeichnet sich derselbe durch die Anordnung einer Mangelvorrichtung, welche, wenn im Gebrauch, oberhalb der Oberfläche der Tischplatte gehoben wird, wenn aufser Gebrauch, unterhalb der Platte versenkt werden kann. Ferner ist der Tisch mit einer doppelten Tischplatte, deren oberer Theil, wenn die Mangel in Gebrauch ist, abgeklappt werden kann und der ebenso wie eine an der unteren Platte drehbar befestigte Platte gleichzeitig beim Mangeln zum Bügeln oder sonstigen Zwecken gebraucht werden kann, versehen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand, und zwar zeigt Fig. ι eine Vorderansicht des Tisches im normalen Zustand, Fig. 2 ein.e Seitenansicht von Fig. i, Fig. 3 eine Vorderansicht des Tisches mit der Mangel in ihrer oberen Lage mit abgeklappter Tischplatte, Fig. 4 eine Oberansicht von Fig. 3.
α bezeichnet ein Tischgestell, dessen Seitenwände mit Schlitzen j^ versehen sind. Innerhalb dieser Schlitze befindet sich zu beiden Seiten je ein Schieber \ %, in welchen zwei Walzen j k drehbar gelagert sind. Die genannten Walzen können vermittelst eines Getriebes efg e und h i in der bekannten Weise gegen einander rotirt werden, wenn man das Kurbelrad- ν vermittelst der vorzugsweise einklappbaren Kurbel 5 dreht. An den inneren Flächen des Tischrahmens befindet sich ein Hebel 0, dessen Seitenarme bei al drehbar ge7 lagert und vorteilhaft mit Gegengewicht o2 versehen sind. Dieser Hebel ist seitlich mit zwei Strängen q verbunden, welche über an den Enden der unteren Walze k befindliche Rollen u laufen und auf der anderen Seite des Tisches mit der Tischplatte verbunden sind. Die Platte des Tisches ist doppelt ausgeführt, indem der untere Theil χ fest mit dem Rahmen des Tisches verbunden und in der Mitte mit einem der Gröfse der Walzen entsprechenden Schlitz versehen ist, während der obere Theil b mit dem unteren Theil vermittelst eines Scharnieres verbunden ist und abgedreht werden kann. Ein Haken bl dient dazu, beide Platten, wenn der Tisch nur als solcher gebraucht wird, zusammenzuhalten. An den unteren Enden des Schiebers χ befindet sich ein Querstück / gelagert. Oberhalb dieses Querstücks ruht eine starke Feder m, welche mit ihren nach oben gebogenen Enden gegen eine gegen die Enden der Walze k ruhende Platte drückt, zum Zwecke, vermittelst einer Stellschraube n, je nach Belieben, gespannt zu werden, infolge dessen die Walzen fester oder weniger fest gegen einander geprefst werden, je nachdem gröfsere oder kleinere Stücke gemangelt werden sollen.
Eine an . der oberen Fläche der Tischplatte drehbar verbundene Platte n> dient dazu, nach aufsen gedreht zu werden, und besitzt gemäfs dem Ausführungsbeispiel eine solche Form, dafs dieselbe sich dazu eignet, Aermel von Kleidungsstücken zu plätten.
Soll der Tisch als Mangel gebraucht werden, so klappt man die obere Hälfte der Tischplatte nach vorn über und zieht den Hebel ο nach unten, infolge dessen die über Rollen ν und y laufenden Stränge die Schieber 7 % nach oben
ziehen und die Walzen k und j die in Fig. 3 veranschaulichte Lage einnehmen.
Stellhebel 11 in dem Querstück / dienen dazu, die ringelvorrichtung in der oberen Stellung festzustellen, so dafs der Hebel 0, welcher in seiner niedrigsten Lage durch einen Haken o1 gehalten wird bezw. die Stränge q entlastet werden. Zweckmäfsig verwendet man auch als Feststellvorrichtung einen an der einen Seite befindlichen Hebel, welcher vermittelst einer Welle mit der gegenüberliegenden Seite in Verbindung steht, so dafs durch eine einmalige Bethä'tigung ein gleichmä'fsiges Feststellen der Mangelvorrichtung möglich ist.
Es ist ersichtlich, dafs, wenn die Mangel in ihrer oberen Lage ist, man die aufgeklappte Tischplatte, sowie die Platte iv gleichzeitig als Auflagefläche zum Bügeln oder zu sonstigen Zwecken benutzen kann, so dafs die Beschaffung eines zweiten Tisches unnöthig wird. Ist dieser Tisch aufser Gebrauch, so ist, indem man den Hebel ο nach oben zieht, die Mangelvorrichtung nach unten versenkt und vermittelst geeigneter Seitenplatten i1 von unten verdeckt. Die obere Plattenhälfte ruht wieder auf ihrem Untertheil, so dafs der Tisch das Aussehen eines im Haushalt gebräuchlichen Tisches besitzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Küchentisch mit Wäschemangel, dadurch gekennzeichnet, dafs die Mangelvorrichtung in Schlitzen des Tischgestells senkrecht geführt wird, vermittelst über Rollen laufender und mit einem Hebel verbundener Stränge zum Gebrauch über die Tischplatte gehoben und in gehobener Lage festgestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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