DE1100518B - Schlagvorrichtung zum OEffnen der Faserballen - Google Patents

Schlagvorrichtung zum OEffnen der Faserballen

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Publication number
DE1100518B
DE1100518B DEA26587A DEA0026587A DE1100518B DE 1100518 B DE1100518 B DE 1100518B DE A26587 A DEA26587 A DE A26587A DE A0026587 A DEA0026587 A DE A0026587A DE 1100518 B DE1100518 B DE 1100518B
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DE
Germany
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axis
impact device
suspension
rotation
designed
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Pending
Application number
DEA26587A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Wildbolz
Rudolf Huber
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Joh Jacob Rieter und Cie AG
Original Assignee
Joh Jacob Rieter und Cie AG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G7/00Breaking or opening fibre bales
    • D01G7/02Breaking or opening fibre bales by means of beater arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Schlagvorrichtung zum Öffnen der Faserballen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schlagvorrichtung zum Öffnen von Faserballen, insbesondere von gepreßben Baumwollballen.
  • Es sind bereits mechanische Einrichtungen zum Öffnen von Faserballen bekannt, bei denen der Ballen auf einen hin- und herbewegliichen Tisch gebracht wird, über dem eine in wechselnder Drehrichtung angetriebene starre Fräserwalze gegen die Oberfläche des Ballens in :der Höhe nachstell:bar ist.
  • Ferner sind schon sogenannte Ballenraspeln bekanntgeworden, bei denen ein starrer Schläger durch einen Rost .hindurch,greift, auf dem ein oder mehrere Faserballen immer wiederkehrend vorbeigeführt werden.
  • Zum Stand der Technik gehören auch Ballenraspeln, bei denen die stillstehen=den Ballen geigen ein spitzenbestecktes .endloses Band gedrückt werden .und das abgelöste Material dann durch eine Abstreifwalze aus dem spitzenbesteckten Bandentfernt wird.
  • Die Schläger selbst sind bislang mit einer Mehrzahl von starr eingebauten Spitzen oder zumindest mit gruppenweise als starre Einheit zusammengefaßten Spitzen ausgerüstet worden. Die Folge dieser Unnachgiebigkeit war ein Beschädigen der Fasern während des Raspelvorganges.
  • Diesen bekannten Ausführungsformen gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, .diese Nachteile zu vermeiden. Die Erfindung besteht darin, daß die Schlagvorrichtung zum Öffnen von Faserballen aus länglichen Schlägern in Form von starren oder elastischen Stäben, Latten oder Blättern besteht, die mit mindestens einer um die Drehachse kreisender Aufhängeachse mittelbar oder @unmittelbar verbunden und unabhängig voneinander auslenkbar sind und eine solche Masse und/oder elastische Eigenschaften aufweisen, daß sie nach Aufschlagen auf den in gewähltem Abstand vorbeigeführten Faserballen auslenkbar und in gegenüber dem Schlagkreis wesentlich vermindertem Abstand an dem Faserballen entlang führbar sind.
  • Versuche mit der oben beschriebenen Einrichtung haben gezeigt, daß die abgelösten Faserflocken nicht nur bedeutend besser aufgelöste und .gereinigte, sondern auch weniger zerrissene kurze Fasern enthalten, als dies bei bekannten Ballenöffnern der Fall ist.
  • Ein Beispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung sei an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung von unten, Fig. 2 bis 5 - besondere Ausführungsformen der Schläger.
  • Die in einem Maschinennahmen (in der Zeichnung nicht dargestellt) gelagerte Schlagvorrichtung 1 weist eine angetriebene Drehachse 2 auf, deren Endflansche 3 und 4 durch zwei Aufhängeachsen 5 und 6 starr miteinander verbunden sind. Auf den letzteren, axiial ,durch Stellringe 7 und 8 fixiert, sitzen die länglichen Schläger 9, -die in einer zur Drehachse senkrechten Ebene pendeln können. Der Abstand der Aufhängeachsen 5 und 6 vom Rotationszentrum braucht nicht gleich zu sein, vorausgesetzt natürlich, daß die .Exzentrizität durch verschieden gewählte Längen der Schlagelemente ausgeglichen wird.
  • Über der Schlagvorrichtung 1 befindet sich ein Rost 10, auf dem der zu öffnende Faserballen 11 in Pfeilrichtung durch nicht gezei=gte Mittel bewegt wird. Der Abstand a des Rostes gegenüber der Drehachse 2 wird durch übliche Mittel so gewählt, daß bei Radialstellung der Schläger diese auf den Ballen aufschlagen und die dort befindlichen Fasern lockern. Dadurch erfährt der Schläger 9 eine je nach der Beschaffenheit des Ballens mehr oder weniger starke Auslenkung an -der Aufschlagstelle. Durch anschließendes Schleppen des Schlägers unter weniger tiefem Ein=dringen in den Ballen, als der durch die Spitze des frei fliegenden Schlägers beschriebene Kreis angibt, werden die beim Aufschlag bereits gelockerten Fasern vom nachfolgenden Schläger abgestreift. Auf diese Weise wird ein Reißen der Fasern weitgehend vermieden.
  • In Fig. 2 ist ein einzelner Schläger 12 in abweichender Ausführung dargestellt. Die Außenform ist wie in Fig. 1 geblieben, jedoch ist zur Verminderung der Ventilationswirkung eine Mittelpartie freigelassen.
  • Nach Fig. 3 wind der Schläger 14 außerhalb oder Aufhängeachse 5 bzw. 6 mittels eines als Spiralfeder 13 od. dgl. ausgebildeten Zwischengliedes federnd befestigt. Je nach Wahl der Masse und/oder Federstärke kann -die Schlag- und Abstreifwirkung .den vorliegenden Bedürfnissen angepaßt wenden.
  • Eine etwas geänderte Aushildung nach der Erfindung stellt die in Fig. 4 dargestellte Ausführung des Schlägers 15 dar. Ein aus einer Feder gebildeter Schläger 15 mit verhältnismäßig kleiner Masse, aber mit weitgehenden elastischen Eigenschaften bildet ein Gegenstück zu den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2, bei welchen mit verhältnismäßig großer Masse praktisch ohne elastische Eigenschaften die gewünschte Wirkung erzielt wird. Das Beispiel nach Fig.3 stellt somit eine Zwischenlösung der beiden Extremfälle Fig.1 bzw. 2 und Fig.4 dar. Die Schläger können auch verschiedene Längen und ihre Aufhängeachsen 5 verschiedene Abstände von der Drehachse 2 aufweisen. Die in Fig. 3 und 4 dargelegten Schläger 14 und 15 brauchen nicht notwendigerweise auf der exzentrischen Aufhängeachse 5 oder 6 befestigt zu werden, sondern könnten ebensogut direkt auf der Drehachse 2 vorgesehen sein. Durch diese Maßnahme erfährt die Schlagvorrichtung l eine ganz bedeutende Vereinfachung.
  • Fig.5 zeigt, daß die als Blätter ausgebildeten Schläger ein. unter einem spitzen Winkel zur Pendelachse verlaufendes Blattende 16 aufweisen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schlagvorrichung zum Öffnen von Faserballen, insbesondere von gepreßten Baumwollballen, dadurch "gekennzeichnet, daß sie aus länglichen Schlägern (9, 12, 14, 15) in Form von starren oder elastischen Stäben, Latten oder Blättern besteht, die mit mindestens einer um die Drehachse (2) kreisenden Aufhängeachse (5 bzw. 6) mittelbar oder unmittelbar verbunden und unabhängig voneinander auslenkbar sind und eine solche Masse und/oder elastische Eigenschaften aufweisen, daß sie nach Aufschlagen auf den in gewähltem Abstand (a) vorbeigeführten Faserballen (11) auslenkbar und in gegenüber dem Schlagkreis wesentlich vermindertem Abstand an dem Faserballen entlang führbar sind.
  2. 2. Schlagvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläger (14) außerhalb der Aufhängeachse (5 bzw. 6) mittels eines als Spiralfeder (13) od. dgl. ausgebildeten Zwischengliedes federnd befestigt sind.
  3. 3. Schlagvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Blätter ausgebildeten Schläger ein unter einem spitzen Winkel zur Pendelachse verlaufendes Blattende (16) aufweisen.
  4. 4. Schlagvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläger verschiedene Längen und ihre Aufhängeachsen (5) verschiedene Abstände von der Drehachse (2) aufweisen.
  5. 5. Schlagvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläger (15) als Blattfedern ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 519 873; britische Patentschrift Nr. 590 354; USA.-Patentschrift Nr. 2 221262.
DEA26587A 1956-03-06 1957-02-14 Schlagvorrichtung zum OEffnen der Faserballen Pending DE1100518B (de)

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DE (1) DE1100518B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE519873C (de) * 1929-12-03 1931-03-11 Saechsische Textilmaschinenfab Vorrichtung zum OEffnen von Baumwollballen
US2221262A (en) * 1937-09-20 1940-11-12 Airpak Ltd Means for cleaning and feeding kapok and other staple fibers
GB590354A (en) * 1945-02-26 1947-07-15 Walter Frost Improvements relating to cotton bale opening machines

Patent Citations (3)

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