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Leuchttaste für Fernmeldezwecke Die Erfindung betrifft eine Leuchttaste
für Fernmeldezwecke, mit der elektrische Schaltvorgänge in Verbindung stehen, zum
Beispiel bei der Verwendung als Steuerstromtaste für Nachrichtenzwecke, Fernsteuerungsanl.agen,
Gegen- und Wechselsprechanlagen, Rundfunkempfängern, Klingeldrückern, einschließlich
Lichtrufanlagen sowie an elektrischen Automaten, wo die Lampe von der Betätigungsseite
her ausgewechselt wird.
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Bei den bekannten Leucht-, Druck-, Zieh- oder Drehtasten für Fernmelideanlagen
ist die in den Schalter reingeschobene Fernsprechglühlampe von einem Hohlschaft
umgeben, der gleichzeitig der Tastenschaft ist und eine lichtdurchlässige Kappe
trägt. Diese Tasten sind insbesondere für Fernsprechstationen oder Verm@ittl,ungsplätze
vorgesehen. Die defekte Lampe wird meistens durch das Abziehen oder Drehen der Taste
ausgewechselt. Bei einer Drucktaste für F.ernmelidezwecke mit Beleuchtung wird das
Bezeichnungsschild mit einer oder mehreren Lampen und ihren Kontaktfedern in der
Taste als bauliche Einheit ausgeführt. Zum Auswechseln einer Lampe oder dos Bezeichnungsschildes
wird die Taste aus dem fest montierten Gehäuse herausgezogen. Die Drucktaste eignet
sich vorzugsweise für größere ,durchleuchtete Bezeichnungsschilder, und sie kann
mehrere verschiedenfarbige Lampen aufnehmen. Zur Spannungsprüfung bei Meßgeräten
od.,dgl. ist eine Tastenleuchte bekannt. Die Lampe leuchtet beim Niederdrücken auf.
Ähnliche Ausführungen sind bei eloktrischen Blitzlichtgeräten für Fotozwecke vorhanden.
Die Lampe der Taste wird selbst zum Betätigungsteil. Leuchtende Lichtdrücker für
Treppenflur-Nachtbeleuchtung haben unter der durchsichtigen Drucktaste eine Glimmlampe.
Durch das Abnehmen der Schalterkappe oder Taste ist @die eingesetzte Glimmlampe
auswechselbar. Druckknopfkontakte, insbesondere für Mehrfachklingelkontaktplatten,
enthalten das Bezeichnungsschild und sind vorzugsweise rechteckig @in einer Führungsplatte
montiert. Die Beleuchtungseinrichtung ist bei einigen Ausführungen hinter der Taste
vorgesehen und wird durch das Abnehmen der Führungsplatte zugänglich. Weiterhin
haben beleuchtete Drucktastenschalter eine in das Betätigungsteil hineinragenide,
freiliegende, auswechselbare, sockellose Lampe. Die Stromzuführungsdrähbe sind in
einem mitbeweglichen Körper unter ,dem Betätigungsteil fest montiert oder geklemmt
und dienen somit als Halterung für die Lampe. Bei Kippschultern findet man auch
eine in das Betätigungsteil hineingeschobene, eingeklemmte, auswechselbare, sokkellose
Lampe. Die Kontaktgabe zu den Stromführungsdrähten der Lampe. erreicht man so, daß
besondere Kontaktorgane des Schalters die Drähte gegen das Betätigungsteil drücken.
Drucktasten oder Schalter mit Beleuchtungseinrichtungen werden im wesentlichen durch
eine feststehende oder bewegliche Lampe unterschieden. Die elektrische Verbindung
für die Lampe wird ständig oder in der Ruhe- und auch Arbeitsstellung der Taste
erreicht. In den meisten Fällen wind angestrebt, die defekte Lampe aus dem eingebauten
Leuehtdrucktastenschalter von der Betätigungsseite auszuwechseln.
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Leuchttasten für Drucktastenschalter bezwecken ein sicheres Auffinden
im Dunkeln, dienen zur Beleuchtung eines Bezeichnungsschilides, oder die -eingesetzte
Lampe übernimmt idie Signalanzeige. Durch das Bedienen der Taste werden Kontakte
nm Schalter für die zu schaltenden Stromkreise geschlossen oder geöffnet. Zur Unterscheidung
mehrerer Leuchttasten sind farbige Kappen oder auch Lampen angeordnet. Tasten und
Schalter mit Beleuchtungseinrichtungen gewinnen bereits bei elektronisch gesteuerten
Anlagen immer mehr an Bedeutung. Die Mechanisierung von Arbeitsplätzen fordert Betriebssicherheit
und ständige Arbeitsbereitschaft (der einzelnen Bedienungselemente. Erfahrungsgemäß
brennen Lampen leicht durch, weil sie oft viele Betriebsstunden leuchten müssen.
Bei der Konstruktion elektrischer Geräte ist man bestrebt, handliche und preiswerte
Bauelemente zu verwenden, die für verschiedene Funktionen anwendbar sind. Eine größere
Vereinfachung ist für Leuchtdrucktastenschalter noch nicht erreicht; weil zu den
bekannten Ausführungen viele Einzelteile gebraucht werden, und diese dadurch meistens
einen bestimmten Verwendungszweck erfüllen. So bestehen z. B. Leuchttasten, außer
den Schaltereinzelteilen, aus einer Taste, .einer Kappe, Hülse, zusätzlichen Isolierteilen
und Federn, ferner oft aus einer Lampe mit Sockel und den in Verbindung stehenden
Einzelteilen, die aus einer zusätzEchen Fassung für Gewinde-, Steck- oder Bajonettausführungen
aufgebaut sind. Bai sockellosen Lampen, die in einem Betätigungsteil für Kippschalter
ohne zusätzliche Teile eingeklemmt sind, soll der Glaskörper -in engen Toleranzen
gehalten
sein. Die beweglichehj Stromführungsdrähte können beim
Wechseln .der Lampe abbrechen, und es ist schwierig, für eine sichere Kontaktgabe
durch zusätzlich andrüskentde Kontaktorgane zu- sorgen: Unsicher ist dieser JAu
kau 'bei ider Verwendung - in Drucktastenschaltern, wenn -man dann auch noch mit
weniger Einzelteilen .auskommen will und eine Verklennerung anstrebt. -Aus den neueri
Bedürfnissen -entsteht die Aufgabe, eine Vereinfachung vd-firi@den; die -cs.La@iien
ermöglicht, eine Lampe leicht urid sicher""äizszüwechs°ln, wobei vor allem der j#euchtdrüdktastenschälfer
mit weniger Einzelteilen klein- sein so1T.-Dic -dabei verwendeten Bauteile- sollen
-für--verschiedene- -Verwendungszwecke anwendbar sein.
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Erfindürigsgemäß sind -nun die Vorteile so gelöst, daß die Lampe in
.die ganz oder teilweise .aus durchscheinendem Mäterial-bestehende und die Lampe
umgebende Leuchttaste an ihrem unteren Ende fest eingekittet ist. Die Stromzuführungsdrä.hte
der Lampe enden in feste, im Tastenkörper angebrachte Kontaktstücke.
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Es- wurde- so -ein neues, vielseitig verwendbares Bauteil gefunden.
Durch die Erfindung entfällt ein üblicher, an der Lampe montierter Sockel mit seinen
Einzelteilen. Die Leuchttaste übernimmt die Aufgäben eines Sockels -mit fest angebrachten
Kontaktstücken. Die Taste überträgt bei der Betätigung eine Be-,veggung zu den Kontaktelementen
des Schalters, wobei angestrebt -wird, keine weiteren oder vereinfachte übertragende
Bauteile zu verwenden. Es können an der Taste starre oder federnde Kontakte vorgesehen
sein. Für die Gestaltung der neuen Taste gi'bf- es nun eine Reihe vorteilhafter
konstruktiver Weiterbildungen: Die Stromzuführungen der Lampe können in feste, im
Tastenkörper angebrachte, Kontaktstücke enden. Am Tastenkopf kann ein feststehendes
oder lösbares Bezeichnungsschild angebracht sein. Der Tastenkörper 1 kann seitliche-
Lichtaustrittsöffnungen aufweisen. Außerdem kann der ganze Tastenkörper .die Form
-eines -Schlüssels zur Betätigung eines Drucktastenkörpers aufweisen.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung einer Leuchttaste
als Betätigungsteil für Leuchtdrucktastenschalter dargestellt.
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Fig. 1 zeigt eine Leuchttaste im Schnitt und in der Seitenansicht;
Fing. 2 zeigt ,einen Tastenkörper im Schnitt in Form eines Schlüssels.
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Die Taste T besteht ganz oder teilweise aus durchscheinendem Kunstwerkstoff,
der idie sockellose Lampe 2 umgibt. : Am unteren Ende der Taste 1 ist die Lampe
2 nach bekannten Verfahren fest eingekittet. Bei Bedarf befinden sich in der Taste
1 seitliche Lichtaustrittsöffnungen 9. So kann, wenn erforder--l1ch,.auch _.licbt.uvdurehlässiges
Material Verwendung finden. Am unteren Ende der Taste 1 sind nach der Zeichnung
starre Kontaktstücke 3 und 4 eingespritzt. Weiterhin ;sind nach der Zeichnung am
unteren Ende der Taste l Nasen 5 oder geeignete Rippen vorgesehen, um die Taste
l in einen Drucktastenschalter zu sperren. Die Stromzuführungsdrähte 6 sind bei
7 an den Kontaktstücken 3 und 4 angelötet oder geklemmt. Am Tastenkopf 10 kann ein
Bezeichnungsschild angebracht- werden. -Dieses- kann gleich--mit-eingespritzt oder
nachträglich aufgeklemmt bzw. geklebt sein. Die vollständige Leuchttaste wird- von
-der Betätigungsseite-in einen Schalter eingeschoben.: Bevorzugt wird eine Parallelführung
im Sch alte rge!häuse. Eine d°-feite" Lampe 2' wird mit der Taste l wertlö§, und
so wird einfach eine-neue Leuchttaste in den Schalter eingeschoben, ohne erst; wie
bei bekannten Anordnungen, eine gesonderte Taste oder auch andere Teile lösen zu
müssen.