AT148091B - Schalteinrichtung für Tisch- und Nachttischlampen. - Google Patents
Schalteinrichtung für Tisch- und Nachttischlampen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schalteinrichtung für Tisch- und Nachttischlamllell. Elektrische Steh-und Nachttischlampen sind in der Regel mit Schalteinrichtungen ausgestattet, welche besonders in der Nacht, bei eintretendem Bedarf an Licht, schwer zu finden sind. Es erfordert meist eine geraume Zeit, bis die im Dunkeln herumtastende Hand den Schalter der Lampenfassung oder den im Lampenfuss untergebrachten Druckschalter gefunden hat. Vorliegende Erfindungsidee soll diesen Übelstand in der Weise beheben, dass der Lampenständer gegen die Grundplatte relativ beweglich gemacht wird und diese Bewegung zur Betätigung einer Schalteinrichtung Verwendung findet. In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindungsidee schematisch dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Nachttischlampe mit neigbarem Ständer in teilweisem Längsschnitt, Fig. 2 ein Detail einer ähnlichen Ausführungsform, Fig. 3 eine Stehlampe mit vertikal beweglichem Lampenständer in teilweisem Längsschnitt, Fig. 4 ein Detail einer Form mit drehbarem Lampenständer, Fig. 5 hiezu eine Druntersicht, Fig. 6 eine Ausführungsform für Standlampen im teilweisen Längsschnitt, Fig. 7 eine Standlampe mit vertikal beweglieh geführtem Lampenständer im Längsschnitt und Fig. 8 eine andere Form für Stehlampen im Längsschnitt. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist der Ständer 1 der Nachttischlampe, welcher in bekannter Weise die Fassung 2 mit der Glühlampe 3 trägt, an seinem unteren Ende mit dem Lampenfuss 4 durch ein Gelenk 5 verbunden. Ein mit dem drehbaren Gelenkteil J fest in Verbindung stehender Arm 6 durchtritt in einem Schlitz 7 den Lampensockel und bildet in einer Öse 8 einen Angriffspunkt einer Rückführfeder 9. Die Feder 9 ist mit ihrem andern Ende an einer seitlichen Wand des Lampensockels befestigt. Die durch das Gelenk 5 ermöglichte Bewegung des Ständers 1 relativ zum Lampenfuss wird durch geeignete Anschläge C im Schlitz 7 od. dgl. begrenzt. Die Feder 9 hält im Ruhezustand den Lampenständer 1 in der aufrechten Lage. Als Schaltorgan ist ein Druekknopfsehalter 11 in bekannter Ausführung am Lampensockel 4 vorgesehen, welcher derart gebaut ist, dass derselbe beim einmaligen Drücken des Schalterknopfes den Lampenstromkreis schliesst und so lange geschlossen hält, bis er durch ein zweitmaliges Drücken auf den Knopf wieder geöffnet wird. Der Lampenständer trägt einen seitlich abstehenden Arm 12, in dessen Bewegungsbereich der Druckknopfschalter angebracht ist. Durch einmaliges Neigen des Lampenständers relativ zum Lampenfuss entgegen der Wirkung der Rückholfeder 9 wird der Schalter 11 durch den Arm 12 betätigt und der Stromkreis geschlossen gehalten, bis durch abermaliges Neigen des Lampenständers der Schalter wieder in die geöffnete Stellung gebracht wird. Naturgemäss kann die Lage der einzelnen Organe dieser Lampe zueinander geändert werden, ohne an dem Wesen der Idee etwas zu rühren, insbesondere kann der Arm 12 samt dem Schalter 11 im Hohlraum des Lampenfusses 4 an geeigneter Stelle untergebracht werden. Bei der in Fig. 2 im Detail gezeigten Form ist die Rückholfeder als Blattfeder 18 ausgebildet, welche einseitig an einer Fläche des Lampenfusses 4 befestigt ist und gegen den verlängerten Arm 6 des Ständers 1 zur Wirkung gelangt. Die Gelenksteile des Ständers sowie der Arm 6 sind hohl ausgeführt um die Zuführung der Litze zur Lampe zn ermöglichen. Der Arm 6 hat einen Fortsatz 14, welcher bei einer durch einen seitlichen Druck auf den Lampenständer hervorgebrachten Bewegung den Druckknopfschalter 15 derart betätigt, dass beim ersten Druck der Schalter geschlossen wird und so lange geschlossen bleibt, bis er durch einen zweiten Druck wieder geöffnet wird. <Desc/Clms Page number 2> Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform wird die Sehalterbetätigung durch einen vertikal nach abwärts gerichteten Druck auf den Lampenständer hervorgebracht. Der Lampenständer ist hier mit seinem unteren Ende 16 in einer mit dem Lampenfuss 4 fest in Verbindung stehenden Hülse 17 vertikal beweglich geführt und gegen Verdrehung durch einen Stift 18 od. dgl. gesichert. Eine im Hohlraum des Lampenfusses angeordnete Feder 19 drückt im Ruhezustand den Ständer 16 nach aufwärts. Bei einem Druck auf den Lampenständer vertikal nach abwärts. der durch die an irgendeiner beliebigen Stelle angreifende Hand erfolgen kann, wird durch einen Fortsatz 20 ein in dessen Bewegungsbereich angeordneter Druckknopfschalter 21 betätigt. Auch hier wird durch den ersten Druck der Schalter geschlossen und durch einen zweiten Druck auf den Lampenständer wieder geöffnet. Der gleiche Effekt kann auch durch Verdrehen des Lampenständers relativ zum Lampenfuss hervorgebracht werden, und zeigt Fig. 4 und 5 die entsprechende Ausführung. Der Lampenständer ist hier an seinem unteren Ende 22 zylindrisch ausgeführt und in einer mit dem Lampenfuss 4 fest verbundenen Hülse 23 drehbar gelagert. Die Drehbewegung kann durch Anschläge begrenzt sein. Der untere Teil des Lampenständers trägt an irgendeiner Stelle einen seitlich abstehenden Daumen 24, welcher bei Verdrehung des Ständers eine hin-und hergehende Bewegung entgegen der Wirkung der Rückführfeder 25 macht. Im Bewegungsbereiche des Daumens 24 ist ein Druckknopfschalter 26 vorgesehen, durch dessen Betätigung die Lampe durch die erste Drehbewegung ein-und eine darauffolgende zweite Drehbewegung wieder ausgeschaltet wird. Auch bei dieser Form wird der Schalter samt der Betätigungseinrichtung zweckmässig in dem hohl ausgeführten Lampenfuss l untergebracht. Die Drehbewegung des den Schalter betätigenden seitlich abstehenden Daumens 27 kann auch in der Weise abgeleitet werden (Fig. 6), dass der Lampenständer 28 in einer mit dem Lampenfuss verbundenen Hülse 29 vertikal beweglich geführt und gegen Drehung gesichert ist. An seinem unteren Ende ist am Lampenständer 28 ein schiefer Schlitz 30 ausgenommen, in welchen ein Führungsstift 31 so eingreift, dass eine mit dem Stift in Verbindung stehende Spindel 32 bei Abwärtsdrücken des Ständers entgegen der Wirkung der Rückholfeder 33 eine Drehbewegung ausführt. Die Spindel 32 ist im Lampenfuss drehbar gelagert und trägt an einer Stelle den Schaltdaumen 27. Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform kann auch so geändert werden (Fig. 7), dass der vertikal beweglich geführte Lampenständer 34 an seinem unteren Ende einen Querarm 35 trägt, welcher einerseits den Schalter 36 betätigt und anderseits die Verbindung mit der Rückführfeder 37 herstellt. Zur leichteren Betätigung sind zwischen der Führungshülse 38 und dem Ständer 34 in entsprechenden Abständen eine Reihe von Führungskugeln 39 vorgesehen, welche Anordnung ein besonders leichtes Funktionieren gewährleistet. Bei besonders hohen Ständerlampen kann auch die Schalterbetätigung so erfolgen, dass, wie in Fig. 8 gezeigt, der Schalter 40 seitlich in einer durch einen Verschlussdeckel 41 zugänglich gemachten Ausnehmung der Führungshülse 42 untergebracht ist und der Schalterknopf 43 in den Hohlraum der EMI2.1 Bereich der vorderen schiefen Fläche des Schalterknopfes 43, wodurch der Knopf gedrückt und der Schalter betätigt wird. Auch hier wird durch einen ersten nach abwärts gerichteten Druck auf den Lampenständer der Schalter in die Einschaltstellung gebracht und bleibt so lange in derselben, bis derselbe durch einen zweiten Druck neuerdings betätigt und in die Ausschaltstellung gebracht wird. Die Leitungsführung erfolgt im hohl ausgeführten Lampenständer. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schalteinrichtung für elektrische Steh-und Nachttischlampen, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenständer gegenüber dem Lampenfuss oder Lampensockel relativ beweglich ist und durch diese Bewegung eine Schaltvorrichtung betätigt wird.
Claims (1)
- 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenständer an seinem unteren Ende in einem auf dem Lampenfuss befindlichen Gelenk drehbar (neigbar) gelagert ist und eine Feder den Ständer im Ruhezustand in aufrechter Lage hält.3. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampen- ständer einen Arm trägt, in dessen Bewegungsbereich ein Schalter so angeordnet ist, dass bei Neigen des Ständers entgegen der Wirkung einer Rückholfeder der Schalter von dem Arm betätigt wird.4. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenständer mit seinem unteren Ende in einer mit dem Lampenfuss fest verbundenen Hülse vertikal beweglich geführt ist und derselbe im Ruhezustand von einer Feder nach aufwärts gedrückt wird.5. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikal beweglich ausgeführte untere Teil des Lampenständers an einer Stelle einen Fortsatz hat, in dessen Bewegungsbereieh ein Schalter derart angeordnet ist, dass durch eine vertikal nach abwärts gerichtete Bewegung des Lampenständers der Schalter betätigt wird. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 drehung entgegen der Wirkung einer Rückführfeder erfolgt.7. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und G, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte untere Teil des Ständers einen seitlich abstehenden Daumen trägt, welcher bei Verdrehung des Ständers eine hin-und hergehende Bewegung ausführt und dadurch einen in seinem Bewegungsbereich angeordneten Schalter betätigt.8. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenständer an seinem unteren Ende einen schiefen Schlitz trägt, in welchen ein Führungsstift so eingreift, dass bei vertikaler Bewegung des Ständers eine mit dem Stift in Verbindung stehende vertikal gelagerte Spindel hin-und hergedreht wird.9. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Führungshülse und dem Lampenständer eine Reihe von Kugeln vorgesehen sind.10. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenständer an seinem unteren Ende einen Querarm trägt, welcher einerseits den Schalter betätigt und anderseits die Verbindung mit der Rückholfeder herstellt.11. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter in einer seitlich an der Führungshülse vorgesehenen Ausnehmung untergebracht ist.12. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 4 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikal beweglich geführte Lampenständer eine schiefe Fläche besitzt, welche bei der Bewegung nach abwärts in den Bereich einer am Schalterknopf vorhandenen schiefen Fläche kommt, und dadurch der Schalter betätigt wird. EMI3.2
Applications Claiming Priority (1)
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