AT148091B - Schalteinrichtung für Tisch- und Nachttischlampen. - Google Patents

Schalteinrichtung für Tisch- und Nachttischlampen.

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AT148091B
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switching
switch
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lamp stand
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Friedrich Schandl
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Friedrich Schandl
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Description


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  Schalteinrichtung für   Tisch- und Nachttischlamllell.   



   Elektrische Steh-und Nachttischlampen sind in der Regel mit   Schalteinrichtungen   ausgestattet, welche besonders in der Nacht, bei eintretendem Bedarf an Licht, schwer zu finden sind. Es erfordert meist eine geraume Zeit, bis die im Dunkeln herumtastende Hand den Schalter der Lampenfassung oder den im Lampenfuss untergebrachten Druckschalter gefunden hat. 



   Vorliegende Erfindungsidee soll diesen Übelstand in der Weise beheben, dass der Lampenständer gegen die Grundplatte relativ beweglich gemacht wird und diese Bewegung zur Betätigung einer Schalteinrichtung Verwendung findet. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindungsidee schematisch dargestellt,   u.   zw. zeigt :
Fig. 1 eine Nachttischlampe mit neigbarem Ständer in teilweisem Längsschnitt, Fig. 2 ein Detail einer ähnlichen Ausführungsform, Fig. 3 eine Stehlampe mit vertikal beweglichem Lampenständer in teilweisem Längsschnitt, Fig. 4 ein Detail einer Form mit drehbarem Lampenständer, Fig. 5 hiezu eine Druntersicht, Fig. 6 eine Ausführungsform für Standlampen im teilweisen Längsschnitt, Fig. 7 eine Standlampe mit vertikal   beweglieh geführtem Lampenständer   im Längsschnitt und Fig. 8 eine andere Form für Stehlampen im Längsschnitt. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten   Ausführungsform   ist der Ständer   1   der Nachttischlampe, welcher in bekannter Weise die Fassung 2 mit der Glühlampe 3 trägt, an seinem unteren Ende mit dem Lampenfuss   4   durch ein Gelenk 5 verbunden. Ein mit dem drehbaren Gelenkteil J fest in Verbindung stehender Arm 6 durchtritt in einem Schlitz 7 den Lampensockel und bildet in einer Öse 8 einen Angriffspunkt einer Rückführfeder 9. Die Feder 9 ist mit ihrem andern Ende an einer seitlichen Wand des Lampensockels befestigt. Die durch das Gelenk 5 ermöglichte Bewegung des Ständers 1 relativ zum Lampenfuss wird   durch geeignete Anschläge C im Schlitz 7 od. dgl.   begrenzt. Die Feder 9 hält im Ruhezustand den Lampenständer 1 in der aufrechten Lage.

   Als Schaltorgan ist ein Druekknopfsehalter 11 in bekannter   Ausführung   am   Lampensockel   4 vorgesehen, welcher derart gebaut ist, dass derselbe beim einmaligen Drücken des Schalterknopfes den Lampenstromkreis schliesst und so lange geschlossen hält, bis er durch ein zweitmaliges Drücken auf den Knopf wieder geöffnet wird. Der Lampenständer trägt einen seitlich abstehenden Arm 12, in dessen Bewegungsbereich der Druckknopfschalter angebracht ist. Durch einmaliges Neigen des Lampenständers relativ zum Lampenfuss entgegen der Wirkung der Rückholfeder 9 wird der Schalter 11 durch den Arm 12 betätigt und der Stromkreis geschlossen gehalten, bis durch abermaliges Neigen des Lampenständers der Schalter wieder in die geöffnete Stellung gebracht wird. 



   Naturgemäss kann die Lage der einzelnen Organe dieser Lampe zueinander geändert werden, ohne an dem Wesen der Idee etwas zu rühren, insbesondere kann der Arm 12 samt dem Schalter 11 im Hohlraum des Lampenfusses   4   an geeigneter Stelle untergebracht werden. 



   Bei der in Fig. 2 im Detail gezeigten Form ist die Rückholfeder als Blattfeder   18   ausgebildet, welche einseitig an einer Fläche des Lampenfusses 4 befestigt ist und gegen den verlängerten Arm 6 des Ständers 1 zur Wirkung gelangt. Die Gelenksteile des Ständers sowie der Arm 6 sind hohl ausgeführt um die Zuführung der Litze zur Lampe   zn     ermöglichen.   Der Arm 6 hat einen Fortsatz   14,   welcher bei einer durch einen seitlichen Druck auf den Lampenständer hervorgebrachten Bewegung den Druckknopfschalter 15 derart betätigt, dass beim ersten Druck der Schalter geschlossen wird und so lange geschlossen bleibt, bis er durch einen zweiten Druck wieder geöffnet wird. 

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   Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform wird die   Sehalterbetätigung   durch einen vertikal nach abwärts gerichteten Druck auf den Lampenständer hervorgebracht. Der Lampenständer ist hier mit seinem unteren Ende 16 in einer mit dem Lampenfuss 4 fest in Verbindung stehenden Hülse 17 vertikal beweglich geführt und gegen Verdrehung durch einen Stift 18 od. dgl. gesichert. Eine im Hohlraum des Lampenfusses angeordnete Feder 19 drückt im Ruhezustand den Ständer 16 nach aufwärts. Bei einem Druck auf den   Lampenständer vertikal nach abwärts.   der durch die an irgendeiner beliebigen Stelle angreifende Hand erfolgen kann, wird durch einen Fortsatz 20 ein in dessen Bewegungsbereich angeordneter Druckknopfschalter 21 betätigt.

   Auch hier wird durch den ersten Druck der Schalter geschlossen und durch einen zweiten Druck auf den Lampenständer wieder geöffnet. 



   Der gleiche Effekt kann auch durch Verdrehen des   Lampenständers   relativ zum Lampenfuss hervorgebracht werden, und zeigt Fig. 4 und 5 die entsprechende Ausführung. Der Lampenständer ist hier an seinem unteren Ende 22 zylindrisch ausgeführt und in einer mit dem Lampenfuss 4 fest verbundenen Hülse 23 drehbar gelagert. Die Drehbewegung kann durch   Anschläge   begrenzt sein. Der untere Teil des Lampenständers trägt an irgendeiner Stelle einen seitlich abstehenden Daumen 24, welcher bei Verdrehung des Ständers eine hin-und hergehende Bewegung entgegen der Wirkung der   Rückführfeder   25 macht. 



  Im Bewegungsbereiche des Daumens 24 ist ein Druckknopfschalter 26 vorgesehen, durch dessen Betätigung die Lampe durch die erste Drehbewegung ein-und eine darauffolgende zweite Drehbewegung wieder ausgeschaltet wird. Auch bei dieser Form wird der Schalter samt der   Betätigungseinrichtung   zweckmässig in dem hohl ausgeführten Lampenfuss l untergebracht. Die Drehbewegung des den Schalter betätigenden seitlich abstehenden Daumens 27 kann auch in der Weise abgeleitet werden (Fig. 6), dass der Lampenständer 28 in einer mit dem Lampenfuss verbundenen Hülse 29 vertikal beweglich geführt und gegen Drehung gesichert ist.

   An seinem unteren Ende ist am Lampenständer 28 ein schiefer Schlitz 30 ausgenommen, in welchen ein Führungsstift   31   so eingreift, dass eine mit dem Stift in Verbindung stehende Spindel 32 bei   Abwärtsdrücken   des Ständers entgegen der Wirkung der Rückholfeder   33   eine Drehbewegung ausführt. Die Spindel 32 ist im Lampenfuss drehbar gelagert und trägt an einer Stelle den Schaltdaumen 27. 



   Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform kann auch so geändert werden (Fig. 7), dass der vertikal beweglich geführte Lampenständer 34 an seinem unteren Ende einen Querarm 35 trägt, welcher einerseits den Schalter 36 betätigt und anderseits die Verbindung mit der Rückführfeder   37   herstellt. Zur leichteren Betätigung sind zwischen der   Führungshülse   38 und dem Ständer 34 in entsprechenden Abständen eine Reihe von   Führungskugeln   39 vorgesehen, welche Anordnung ein besonders leichtes Funktionieren gewährleistet. 



   Bei besonders hohen Ständerlampen kann auch die Schalterbetätigung so erfolgen, dass, wie in Fig. 8 gezeigt, der Schalter 40 seitlich in einer durch einen   Verschlussdeckel   41 zugänglich gemachten Ausnehmung der   Führungshülse   42 untergebracht ist und der Schalterknopf   43   in den Hohlraum der 
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Bereich der vorderen schiefen Fläche des Schalterknopfes 43, wodurch der Knopf gedrückt und der Schalter betätigt wird. Auch hier wird durch einen ersten nach abwärts gerichteten Druck auf den Lampenständer der Schalter in die Einschaltstellung gebracht und bleibt so lange in derselben, bis derselbe durch einen zweiten Druck neuerdings betätigt und in die Ausschaltstellung gebracht wird. Die Leitungsführung erfolgt im hohl ausgeführten Lampenständer. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schalteinrichtung für elektrische   Steh-und Nachttischlampen, dadurch gekennzeichnet,   dass der Lampenständer gegenüber dem Lampenfuss oder Lampensockel relativ beweglich ist und durch diese Bewegung eine Schaltvorrichtung betätigt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenständer an seinem unteren Ende in einem auf dem Lampenfuss befindlichen Gelenk drehbar (neigbar) gelagert ist und eine Feder den Ständer im Ruhezustand in aufrechter Lage hält.
    3. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampen- ständer einen Arm trägt, in dessen Bewegungsbereich ein Schalter so angeordnet ist, dass bei Neigen des Ständers entgegen der Wirkung einer Rückholfeder der Schalter von dem Arm betätigt wird.
    4. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenständer mit seinem unteren Ende in einer mit dem Lampenfuss fest verbundenen Hülse vertikal beweglich geführt ist und derselbe im Ruhezustand von einer Feder nach aufwärts gedrückt wird.
    5. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikal beweglich ausgeführte untere Teil des Lampenständers an einer Stelle einen Fortsatz hat, in dessen Bewegungsbereieh ein Schalter derart angeordnet ist, dass durch eine vertikal nach abwärts gerichtete Bewegung des Lampenständers der Schalter betätigt wird. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 drehung entgegen der Wirkung einer Rückführfeder erfolgt.
    7. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und G, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte untere Teil des Ständers einen seitlich abstehenden Daumen trägt, welcher bei Verdrehung des Ständers eine hin-und hergehende Bewegung ausführt und dadurch einen in seinem Bewegungsbereich angeordneten Schalter betätigt.
    8. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenständer an seinem unteren Ende einen schiefen Schlitz trägt, in welchen ein Führungsstift so eingreift, dass bei vertikaler Bewegung des Ständers eine mit dem Stift in Verbindung stehende vertikal gelagerte Spindel hin-und hergedreht wird.
    9. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Führungshülse und dem Lampenständer eine Reihe von Kugeln vorgesehen sind.
    10. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenständer an seinem unteren Ende einen Querarm trägt, welcher einerseits den Schalter betätigt und anderseits die Verbindung mit der Rückholfeder herstellt.
    11. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter in einer seitlich an der Führungshülse vorgesehenen Ausnehmung untergebracht ist.
    12. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 4 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikal beweglich geführte Lampenständer eine schiefe Fläche besitzt, welche bei der Bewegung nach abwärts in den Bereich einer am Schalterknopf vorhandenen schiefen Fläche kommt, und dadurch der Schalter betätigt wird. EMI3.2
AT148091D 1936-02-27 1936-02-27 Schalteinrichtung für Tisch- und Nachttischlampen. AT148091B (de)

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