DE356935C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Beeinflussen von Einrichtungen zu einem vorher eingestellten Zeitpunkt - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Beeinflussen von Einrichtungen zu einem vorher eingestellten Zeitpunkt

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DE356935C
DE356935C DEC29691D DEC0029691D DE356935C DE 356935 C DE356935 C DE 356935C DE C29691 D DEC29691 D DE C29691D DE C0029691 D DEC0029691 D DE C0029691D DE 356935 C DE356935 C DE 356935C
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Germany
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rod
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G17/00Mechanical devices for moving a member after being released; Trip or release mechanisms characterised thereby

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum snllisttätigen Beeinflussen von Einrichtungen - zlr einem vorher eingestellten Zeitpunkt. - -- Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Australien vom q,. Mai 192o beansprucht. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Beeinflussen von Einrichtungen zu einem vorher bestimmten Zeitpunkt. Sie ist in der anliegenden Zeichnung dargestellt und wird beschrieben werden in Anwendung auf das Schalten eines doppelpoligen Schalters zu einer bestimmten Zeit, so daß der Verbrauch elektrischen Stroms für Lampen o. dgl. selbsttätig geregelt werden kann. Beispielsweise sei die Beleuchtung eines Schaufensters erwähnt, die nach Ladenschluß für eine bestimmte Zeit aufrechterhalten werden soll.
  • Die zu beschreibende Vorrichtung ist derart angeordnet, daß sie an der Verteilungstafel im Laden zu einer vorher bestimmten Zeit die Lampen im Schaufenster ausschaltet und gleichzeitig den Strom von der Verteilungszentrale unterbricht. Dadurch wird jede Gefahr ausgeschlossen, die aus dem Schmelzen der Drähte zwischen der Verteilungstafel und den Lampen entstehen könnte.
  • Die Erfindung ist beispielsweise in den Zeichnungen dargestellt, und zwar veranschaulicht: Abb. i eine Vorderansicht eines doppelpoligen Schalters, wobei der Mechanismus in normalem oder ausgeschaltetem Zustande dargestellt ist, Abb. 2 eine Seitenansicht von Abb. i, Abb. 3 einen senkrechten Querschnitt nach Abb. i und 2 gegen die Vorderseite des Gehäuses gesehen, Abb, 4 einen mit Schlitzen versehenen Zylinder, in welchem eine Ausschaltstange angeordnet ist, Abb. 5 einen Arm und Träger für den Zylinder, Abb. 6 einen zweiten ebenfalls mit einem Schlitz versehenen Zylinder, dessen Schlitz jedoch so angeordnet ist, daß die im Innern befindliche Stange die erforderliche Bewegung beim Einschalten des elektrischen Stromes ausführt, Abh. 7 eine der Abb. 5 entsprechende Lagerplatte, in welcher jedoch Löcher zum Regeln der Spannung der Feder oder der Drehbewegung der Stange vorgesehen sind, Abb. 8 eine für den Zylinder nach Abb. ¢ bestimmte Stange, Abb.9 eine Oberansicht davon, Abb. i o eine zweite Betätigungsstange, Abb. i i eine Ausführungsform der Feder, welche vorteilhafterweise Verwendung findet, Abb. 12 eine gebogene Anschlagstange. An der Seite eines gewöhnlichen doppelpoligen Hauptschalters a ist ein Arm ä' angeordnet, der ein im dargestellten Beispiele zwei Kammern bi und b= enthaltenes Gehäuse b trägt. An der Vorderseite jeder Kammer und in die Wandung bg mit Öffnungen b4 passend sind Zylinder c, cl angeordnet, deren jeder von einem flachen Arm c2 getragen wird, die an dem oberen und unteren Teile des Gehäuses b befestigt sind. Jeder Arm weist eine Verlängerung cg (Abb. 5 und 7) auf, die jedes Ende der Zylinder abschließen und außerdem eine Führung für eine senkrecht bewegliche Stange d mit einem gekrümmten oberen Ende dl bilden, das gegen den Handgriffd' des Schalters im gewünschten Augenblick anstößt. Die Stange d erhält ihre Bewegung durch eine linksgängige Schraubenfeder e, die innerhalb des Zylinders angeordnet ist und die Stange d umgibt, die ihrerseits einen Querstift e1 trägt, an welchem die Feder mittels des Hakens e2 aufgehängt ist. Das Ende e3 des Stiftes e1 steht ein gewisses Stück nach außen hervor und bildet einen Anschlag, um das Abgleiten der Feder e von dem Stifte el zu verhüten, wenn die Feder e zusammengedrückt wird. Das spitze Ende e4 der Feder greift in das eine der Löcher eE des Ansatzes c' der Halteplatte c2 ein. Dadurch kann die Spannung der Feder e entsprechend der Kraft und der Drehbewegung eingestellt werden, die notwendig ist, um die Stange zu betätigen.
  • Jeder Zylinder weist einen besonders gestalteten Schlitz auf, in welchem sich der Querstift el bewegt. Bei dem in Abb. 6 veranschaulichten Zylinder ist der Schlitz f derart angeordnet und gestaltet, daß er das Heben des Handgriffes d2 des Schalters a zwecks Ausschaltung des Lichtes zuläßt, wobei der Querstift el in dem Querschlitz h entgegen der Kompression der Feder e gehalten wird. Führt das gebogene Anschlagstück i an dem vorausbestimmten Zeitpunkt eine Drehung aus, so drückt es den Querstift el nach vorn und bringt ihn gleichzeitig außer Eingriff mit dem Querschlitz la. Der so freigegebene Stift el wird durch den Druck der Feder e und durch die Öffnung b4 in die Wandung bg abwärts bewegt; gleichzeitig dreht sich die Stange d, und während dieser Drehung kommt der untere Teil in Eingriff mit dem Handgriffe d= des Schalters a und drückt ihn nach unten, wodurch der Kontakt hergestellt und die Beleuchtung eingeschaltet wird. Hat die Stange d annähernd das Ende ihrer Abwärtsbewegung erreicht, so wird sie ebenfalls durch das von der Feder e ausgeübte Drehmoment veranlaßt, eine Drehung in wagerechter Richtung auszuführen, wodurch der von der Stange d getragene Querstifte' durch den Schlitz b4 in der Gehäusewand b3 hindurchbewegt wird, so daß infolge der hierdurch der Stange d erteilten senkrechten Bewegung das gekrümmte obere Ende dl der Stange d den Griff d2 des Schalters freigibt und der Griff d2 sich frei aufwärts bewegen kann, wenn er durch die Stange dl bei der Ausschaltung des Lichtes entsprechend verschoben wird. Die Ausbildung des Schlitzes j des Zylinders nach Abb.q. ist derart, daß die Stange d bei Freigabe senkrecht bewegt werden kann, gleichzeitig den Schaltgriff d2 erfaßt und ihn während der weiteren senkrechten Bewegung nach unten mitnimmt. Während dieses Vorganges erhält die Stange gleichzeitig eine achsiale Drehung, deren Winkel vorher eingestellt ist, damit sie den Handgriff d2 freigeben kann, sobald sie am Ende der Bewegung angekommen ist.
  • Der zum Antrieb der Vorrichtung 'dienende Mechanismus besteht aus irgendeinem Uhrwerk, insbesondere einem gewöhnlichen Alarmuhrwerk L, welches innerhalb der zugehörigen Kammer so angeordnet ist, daß der zugehörige Anschlag i (Abb. 1a) zur gewünschten Zeit auf den entsprechenden Querstift el einwirkt. Der gebogene Anschlag i ist an der üblichen (nicht gezeichneten) Alarmspindel des Uhrwerks befestigt, das in üblicher Weise auf einen bestimmten Zeitpunkt eingestellt wird. Die Einstellung des Mechanismus erfolgt durch Handdruck auf die entsprechende Stange d in senkrechter Richtung. Dadurch wird die Feder e zusammengedrückt, und die Spannung wird bei Freigabe die Stange d wie beschrieben beeinflussen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorbeschriebene Anordnung der Teile beschränkt, die vielmehr abgeändert oder vervollständigt werden können, um' beliebigen Erfordernissen zu entsprechen. Auch ist die Erfindung nicht auf einen besonderen Apparat beschränkt, da die verschiedensten Einrichtungen verwendet werden können, welche eine Ausführung zu einer vorher bestimmten Zeit bewirken. Auch kann an Stelle des Ein-und Ausschaltmechanismus nur ein solcher Mechanismus verwendet werden, wenn man nur ein- oder nur ausschalten will.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum selbsttätigen Beeinflussen von Einrichtungen zu einem vorher eingestellten Zeitpunkte mittels einer einstellbaren, auf eine Stange wirkenden Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare, in einem Hohlzylinder (c, cl . . .) angeordnete Feder (e) auf eine Stange (d) einwirkt, welche durch einen an ihr angebrachten und in einem bajonettverschlußartigen Schlitz (f, j ... ) des Zylinders eingreifenden Querstift (e') derart verschiebbar ist, daß der federbeeinflußten Stange (d) während ihrer senkrechten Bewegung eine Drehung erteilt wird, wobei die Stange (d) je nach der Richtung ihrer senkrechten Bewegung in oder außer Eingriff mit einem Stellhebel o. dgl. der zu betätigenden Einrichtung kommt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der im Innern jedes Zylinders angeordneten Schraubenfeder (ew) an dem Querstift (e") der Stange (d) aufgehängt ist und das andere Ende der Feder (e) in ein Locheiner Halteplatte (c2) eingreift.
DEC29691D Vorrichtung zum selbsttaetigen Beeinflussen von Einrichtungen zu einem vorher eingestellten Zeitpunkt Expired DE356935C (de)

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DE356935C true DE356935C (de) 1922-08-08

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5392125A (en) * 1991-11-25 1995-02-21 Reisser; Helmut Instrument for determining visual surface properties

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5392125A (en) * 1991-11-25 1995-02-21 Reisser; Helmut Instrument for determining visual surface properties

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