DE10959C - Neuerungen am Eisenbahn-Oberbau - Google Patents

Neuerungen am Eisenbahn-Oberbau

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DE10959C
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Germany
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DENDAT10959D
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English (en)
Original Assignee
J. W. GROWER in London
Publication of DE10959C publication Critical patent/DE10959C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/58Fastening the rail in the chair

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

1880.
Klasse 19.
JOHN WILLIAM GROVER in LONDON. Neuerungen am Eisenbahn-Oberbau.
l'atentirt im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1880 ab.
Durch vorliegende Construction an dem Oberbau der Eisen- und Strafscnbahnen .sollen die "Vibrationen und Schwankungen der einzelnen Theile vermindert werden.
Die Schienenstühle sind mit einer losen Backe in der Weise versehen, dafs der hölzerne Dübel, der den Schienenstuhl auf der Schwelle testhält, zu gleicher Zeit eine Keil wirkung auf die lose Backe ausübt, um die Schiene an den Stuhl zu befestigen. Der Schienenstuhl hat gegenüber der festen Backe in der Grundplatte eine NiUh, in welche hinein auch theilweise der erweiterte und konische Kopf des Dübels zu sitzen kommt, in der Weise, dafs, wenn die lose Backe an ihrem Platze in der erwähnten NiUh. eingesetzt ist und der Dübel angetrieben wird, derselbe dann mit seinem konischen Kopf gegen eine genau entsprechende Aussparung in der losen Backe prefst, auf diese \Veise den Ansatz fest an die Schiene drückt, und diese letztere zwischen der losen und der festen Backe festklemmt. Die Festigkeit der Verbindung kann durch nachträgliches Eintreiben des gewöhnlichen Keiles vergröfsert werden.
Fig. ι bis 5 zeigen einen Stuhl für eine Doppelkopfschiene.
In den Stuhl ist die Backe α angegossen und die Aussparung b eingegossen und wird in die letztere die lose Backe c eingepafst. Diese Backe ist seitlich bei c ~ so gebildet, dafs sie sich an die Schienenform anschliefst, und eine runde, konische Aussparung bei c3 hat, in welche das konische Ende des Dübels d pafst, so dafs, wenn der letztere fest eingetrieben wird, derselbe dann gegen die lose Backe eine Keilwirkung ausübt, derart, dafs ein Festklemmen der Schiene erzielt wird. Statt des Holzdübels kann man auch einen Eisenkeil oder eine Schraube anwenden, dessen oberes Ende einen konischen Kopf trägt, wie in Fig. 9 und 10 gezeichnet. Die erwähnte Gleitzunge c' der losen Backe verhindert auch durch ihre schiefe Form ein Umkippen nach rückwärts.
Die Anwendung dieser Construction auf Vignolcs-Schienen zeigen die Fig. 7 und 8. Der Fufs ist dabei auf einer Seite durch die an den Stuhl angegossene Klammer α gehalten, und auf der andern durch die lose Backe c, die ganz in der vorhin beschriebenen Weise eingerichtet ist. Die Pafsfiächen zwischen der Backe und dem Stuhl sind dabei so eingerichtet, dafs sie ein schiefes Gleiten zulassen, und bei einem Antreiben des Dübels eine Bewegung der losen Backe sowohl nach vorwärts, als auch nach abwärts möglich wird, um die feste Verbindung mit dem Schienenfufs zu bewerkstelligen.
An Fig. S und 6 ist die Stofsverbindung ersichtlich. Die an einander stofsenden Enden beider Schienen haben jede einen halbkreisförmigen Ausschnitt. Beim Aneinanderstofsen bilden dieselben eine kreisförmige Oeffnung, durch welche die Schraube e hindurchgeht. Diese Schraube e besitzt einen Kopf e', Fig. 5, 7 a und ia, der an die Schienenform anpafst, und so auf der inneren Seite der Geleise eine kurze Lasche bildet. Auf der äufseren Seite des Geleises ist eine Lasche / angebracht, durch welche der Bolzen e hindurchgeht und die in der gezeichneten Weise ausgeführt ist, d. h. mit einer unteren Rippe, die unter die Schiene greift und mit den Enden auf eigens zu diesem Zwecke an den beiden Schienenstühlen angegossene Nasen g greift, so dafs diese Lasche wie ein an seinen Endpunkten aufgelagerter Träger wirkt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schienenstühle mit einer losen Backe c, welche durch den konischen Befestigungsdübel d an die Schiene gedrückt wird, wie in Bezug auf Fig. 1 bis 4, 7 und 8 be-
. schrieben.
2. Die Verlaschung mit einer Lasche /, welche vermittelst eines durch die Stofsfuge gehenden Bolzens e, dessen Kopf die andere Lasche ersetzt, befestigt ist, wie in Bezug auf Fig. 5,,O, ι a und 7 a beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT10959D Neuerungen am Eisenbahn-Oberbau Active DE10959C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006447B (de) * 1953-09-10 1957-04-18 Duesseldorfer Eisenhuettengese Schienenverbindung mittels Laschen aus Federstahl
DE1026770B (de) * 1953-11-17 1958-03-27 Duesseldorfer Eisenhuettengese Schienenstossverbindung mit den Stoss unterfangenden, vorgespannten Federn
US3005093A (en) * 1960-09-16 1961-10-17 Avco Mfg Corp Transistorized detector and automatic gain control circuit

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DE1006447B (de) * 1953-09-10 1957-04-18 Duesseldorfer Eisenhuettengese Schienenverbindung mittels Laschen aus Federstahl
DE1026770B (de) * 1953-11-17 1958-03-27 Duesseldorfer Eisenhuettengese Schienenstossverbindung mit den Stoss unterfangenden, vorgespannten Federn
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