DE37531C - Schienenstuhl - Google Patents

Schienenstuhl

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Publication number
DE37531C
DE37531C DENDAT37531D DE37531DA DE37531C DE 37531 C DE37531 C DE 37531C DE NDAT37531 D DENDAT37531 D DE NDAT37531D DE 37531D A DE37531D A DE 37531DA DE 37531 C DE37531 C DE 37531C
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DE
Germany
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chair
threshold
rail
same
sleeper
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37531D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. H. TOZER und W. TOZER in London
Publication of DE37531C publication Critical patent/DE37531C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/22Fastening on steel sleepers without clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

Schienenstuhl.
Der Stuhl ist mit zwei oder mehreren vorspringenden Theilen ausgestattet, die nach dem unter einem Winkel zur endgültigen Stellung erfolgenden Aufsetzen des Stuhles auf die Schwelle und nach Drehung des Stuhles sich dicht und keilförmig gegen entsprechende Vorsprünge auf der Schwelle anlegen, wodurch eine vollkommen feste und sichere Befestigung des Stuhles an der Schwelle bewirkt wird und keine weitere Befestigung nöthig ist, weil nach Einlegung und Befestigung der Schiene mittelst Keiles das Zurückdrehen des Stuhles verhindert ist.
Zur Erreichung des vorgenannten Zweckes wird der Stuhl mit keilförmigen oder abgeschrägten Kanten ausgerüstet und mit einem nach unten vorstehenden Zapfen versehen, um den der Stuhl gedreht werden kann; andererseits ist die Schwelle mit Vorsprüngen und mit einem Loch versehen, welche die abgeschrägten Kanten des Stuhles bezw. dessen Zapfen aufnehmen. Zur Befestigung des Stuhles wird derselbe zunächst, wie oben angegeben, unter einem Winkel zu seiner Entstellung aufgesetzt und um seinen Zapfen gedreht, wodurch die abgeschrägten Kanten unter die Vorsprünge der Schwelle treten und sich zwischen dieselben hineinzwängen.
Im Bedarfsfalle können die Abschrägungen statt an den Kanten des Stuhles an den Vorsprüngen der Schwelle oder an beiden zugleich angebracht werden.
Fig. ι zeigt einen Schnitt durch die mittlere Partie des Stuhles, Fig. 2 eine Kopfansicht und Fig. 3 einen Grundplan desselben mit der Schwelle und der Schiene, α ist die metallene Schwelle von dem bekannten Querschnitt, b der Stuhl und c die Schiene, d d sind zwei aus dem Material der Schwelle herausgeprefste Vorsprünge. In der Schwelle ist ein Loch e angebracht, in welches ein am Stuhl sitzender Zapfen f eintritt. Die Kanten des Stuhles sind, wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, abgeschrägt, und die Abschrägung ist insofern eine doppelte, als der üufsere Theil. g eine Neigung von ca. 1 : io, der innere Theil g1 dagegen eine geringere Neigung von ca. 1 : 30 erhält; die Abschrägung kann natürlich auf beiden Theilen die gleiche sein.
Soll der Stuhl befestigt werden, so wird er zunächst in der in Fig. 3 in punktirren Linien angegebenen Lage auf die Schwelle gesetzt, wobei der Zapfen / in das Loch e eingesetzt wird. Der Stuhl wird dann um seinen Zapfen gedreht, wodurch die abgeschrägten Enden g g unter die Vorspränge dd treten und sich unter diese zwängen. Es empfiehlt sich, die Theile g und d so gegen einander anzuordnen, dafs eine grofse Kraft nöthig ist, um die abgeschrägten Enden gegen einander zu treiben. h ist ein Keil aus Metall zur Befestigung des Schienenfufscs in dem Stuhl. Kommen Holzkeile zur Verwendung, so empfiehlt sich die in Fig. 4 ersichtliche Verlängerung der Stuhlbacke. Wird der Stuhl statt aus Schmiedeisen oder Stahl aus Gufseisen hergestellt, so erhält ersterer gröfsere Dimensionen.
Fig. 5 bis 7 zeigen die Schienenstuhlung für doppelköpfige Schienen. Der hier am besten aus Gufseisen hergestellte Schienenstuhl

Claims (1)

  1. wird in gleicher Weise, wie in der Anordnung nach Fig. ι bis 3 , an der Schwelle befestigt. Dieselben Buchstaben zeigen die gleichen Theile. i ist eine Lage Filz oder anderes geeignetes Material zwischen Stuhl und Schiene zur Verringerung von Stöfsen und des Geräusches, die natürlich auch wegfallen kann.
    Es ist nicht nöthig, den Zapfen / in der dargestellten Weise in die Mitte des Stuhles zu setzen. Dieser auf der Unterseite des Stuhles sitzende und in ein entsprechendes Loch in der Schwelle eintretende Zapfen dient zur Constanterhaltung der richtigen Spurweite Und nimmt gleichzeitig entstehenden Stofs und Druck auf.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Schienenstuhl mit einem nach unten vorstehenden Zapfen (f), welcher in ein Loch auf der Schwellenfla'che eintritt und mit keil-, förmig gestalteten Kanten an den Stirnflächen, welche, wenn der Stuhl aus seiner schrägen Stellung in die Normalstellung gedreht wird, unter Vorsprünge (d) der -Schwelle eintreten und angeprefst werden (s. besonders Fig. i, 3, 4 und 7). ; .
    Hierzu I lllatt Zeichninigert.
DENDAT37531D Schienenstuhl Expired - Lifetime DE37531C (de)

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