DE109475C - - Google Patents

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DE109475C
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Germany
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bottle
lever
cork
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/08Affixing labels to short rigid containers to container bodies
    • B65C3/14Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line vertical

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 81: Transportwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Januar i8gg ab.
Die Erfindung betrifft eine Etikettirmaschine, welche gemeinsam mit einer Korkeintreibmaschine Verwendung finden soll.
Die Fig. ι bis 3 zeigen die Maschine in Vorderansicht, Seitenansicht und im Grundrifs. Die Fig. 4 bis 9 stellen Einzelansichten des Etikettenhalters dar.
Die Flasche d ist auf einem Lager f untergebracht, welches von der durch die Führungen g' und g" hindurchgehenden Stange g getragen wird. Das untere Ende der Stange g ist durch ein Glied h' mit dem Fufstritt h verbunden. Wenn letzterer frei ist, hebt ihn das Gewicht des Lagers f, so dafs genügend Platz ist, um die Flasche auf das Lager f stellen zu können. Beim Niederdrücken des Füfstrittes wird die Flasche gehoben und der Hals derselben unter den Korkbehälter c gedrückt. In dieser Lage der Flasche erfolgt das Eintreiben des Korkes, sowie die Etikettirung der Flasche, und zwar wird zwecks Eintreibens des Korkes in den Flaschenhals der Hebel e niedergedrückt, welcher durch Gestänge e' e" mit. dem in Führungen b b' gleitenden Kolben α in Verbindung steht. Der Hebel e wird durch das Gewicht e'" wieder gehoben und kommt ,hierbei mit dem Ansatz k' in Berührung, welcher an dem Stabe k befestigt ist, und der Hebel hebt diesen gegen den Druck der Feder k" (letztere ist gegen den am Gestell befestigten Führungsansatz 3. und gegen den an Stange k befestigten Ansatz 4 gestützt). Durch das Heben der Stange k wird auch Hebel wi2 bewegt, der seinen Drehpunkt in 5 hat. An diesen Hebel m2 greift eine Stange-η', die an dem kurzen Arm des Hebels η angebracht ist. Der Hebel η dreht sich um den Punkt 6. Das andere Ende dieses Hebels trägt die Bürste j>, die in eine Gummilösung eintaucht und beim Heben den Klebstoff auf die Flasche überträgt. Bei Rückkehr der Bürste ρ in den Behälter p' nimmt sie allen überschüssigen Klebstoff von der Flasche weg. Dies findet dann statt, wenn der Kolben a niedergeht, um den Kork aus dem Behälter c in den Flaschenhals d einzutreiben. Die Feder Ar" bewirkt die Rückbewegung der Bürste p.
Damit der Zuflufs von Klebstoff aus dem Behälterp' zur Bürste ρ geregelt w,erden kann, dreht sich in dem Behälterp1 eine Walzep", welche den Klebstoff auf ihrer Umfläche in solcher Menge ansammelt, als es gerade für eine genügende Klebstoffzuführung auf die Bürste noting ist, wenn diese mit der Walze in Berührung kommt. Geeignete Längsnuthen oder dergl. befinden sich auf der Walze p", damit die Bürste, während sie in Berührung mit der Walze kommt, sie in Umdrehung versetzt. Ein anderer Theil der Walze bietet sich der Bürste beim nächsten Niedergang der letzteren dar. Die Walze kann mit Filz, Tuch oder einem anderen Stoff bekleidet sein, um eine gröfsere Menge Klebstoff tragen zu können.
In der Nähe der Flasche d befindet sich der Halter (Fig. 4 bis 6), in welchem die Etiketts r untergebracht sind. Dieser Halter besteht aus einem Behälter 8, welcher an jeder Seite eine Feder 9 hat. Diese Federn halten die Etiketts lose, so dafs, wenn letztere gegen die Flasche bewegt und darauf zurückgezogen werden, das erste Etikett an der Flasche kleben
bleibt. Das erste Etikett zieht sich dabei zwischen den Federn heraus. Der Behälter 8 bewegt sich auf einem Block io (Fig. 8 bis io).
Um den Halter 8 und die darin befindlichen Etiketts gegen die Flasche d zu führen, wird ein Hebel 12 benutzt, der in 13 (Fig. 3) seinen Drehpunkt besitzt. Ein Zapfen 15 eines Lenkers 14 greift in eine Curvennuth 16. Durch Vorziehen des Hebels 12 wird der Lenker 14 vorgeschoben und gleichzeitig auch der Etiketthalter gegen die Flasche bewegt. Die Rückwärtsbewegung des Griffes 12 und folglich des Halters wird durch eine Feder (Fig. 3) bewirkt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Während der Kork in den Flaschenhals eingetrieben wird, wird die Bürste ρ gehoben, um Gummi oder dergl. auf die Flasche zu bringen. Hierauf läfst man' den Hebel e niedergehen, wobei der Kork in die Flasche getrieben wird, dann drückt der Arbeiter mit seiner anderen Hand auf den Hebel 12, wodurch das Etikett auf der Flasche befestigt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Eine mit einer Flaschenverkorkmaschine verbundene Etikettirmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs beim jedesmaligen Hochgehen des den Korkeintreibmechanismus in Thätigkeit setzenden Hebels (e) eine Bürste fp), die durch Vermittelung einer Walze (p"J einem Behälter p' Klebstoff entnimmt, auf die zu etikettirende Flasche (d) behufs Gummirens derselben geführt wird, worauf durch Niederdrücken des Hebels (e) der Kork in die Flasche eingetrieben und durch Drehung eines Hebels (12) ein in einer Führungsnuth (16) gleitender Etikettbehälter gegen die mit Klebstoff.versehene Stelle der Flasche zwecks Aufdrückens eines Etiketts geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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