DE109262C - - Google Patents

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DE109262C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/30Pressing or rolling leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/12Pressing or rolling leather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28: Gerberei.
ANDREAS SOLTAU in OTTENSEN. Lederwalzmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. April 1899 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Ausrücker für Lederwalzen, der es ermöglicht, dem Karren α derselben an beliebiger Stelle entgegengesetzte Richtung zu geben bezw. zum Stillstand zu bringen.
Der Karren α wird durch die Spindel ^ getrieben, welche'durch die mit ihr verbundene Riemscheibe r in Umdrehung gesetzt wird. Die Scheiben m und η sind Losscheiben; auf der ersteren läuft ein gekreuzter, auf der zweiten ein offener Riemen.
Mittelst der Ausrückerstange k wird in der äufsersten Stellung derselben nach rechts der gekreuzte, nach links der offene Riemen die Scheibe r treiben und somit die Spindel in Links - und Rechtsumdrehung bezw. den Karren in Rück- und Vorwärtsbewegung versetzen, in der Mittelstellung der Stange jedoch wird der Karren stillstehen.
Wird nun durch den Handhebel h (Fig. 2) die Ausrückerstange k nach rechts geschoben, so bewegt sich der Karren nach links. Derselbe wird seinen Weg so lange fortsetzen, bis er gegen die Feder f drückt und somit den Ausrücker k nach links hinüberrückt. Durch diesen Vorgang gelangt der offene Riemen auf die Scheibe r und zwingt den Karren, in entgegengesetzter Richtung zu laufen. Dasselbe Spiel wiederholt sich auf der rechten Seite, wo der Karren gegen die Feder g drückt.
Um nun dem Karren in jeder Stellung die entgegengesetzte Fahrrichtung zu geben, tritt das Klemmgesperre q in Thätigkeit. Durch den hin- und hergehenden Karren wird die Seiltrommel ν mittelst des Seiles s, welches über die Leitrollen bcde läuft und mit dem Hebel / verbunden ist, in Links- und Rechtsdrehung versetzt. Der Hebel ist wiederum gemeinsam mit der Doppelklemme q (Fig. 4 und 5) auf dem drehbaren Zapfen χ befestigt und durch die Feder w (Fig. 4), welche mittelst der Schrauben i und y nachstellbar ist und auf die Doppelklemme q wirkt, vor Drehung geschützt.
Wird jedoch das Seil s mittelst der Backenbremse o, welche auf die Seiltrommel ν wirkt, gebremst, so dreht sich der Hebel / bezw. die Klemme q. Durch die Drehung der Klemme q wird dieselbe gegen die Stange k gedrückt, welche von den Rollen ν und w (Fig. 1) getragen wird, und zwingt diese, der Bewegungsrichtung zu folgen. Wird nun der Widerstand aufgehoben, sobald die Stange k ihre Mittelstellung erreicht hat, so nimmt die Klemme q durch die Federbelastung w ihre ursprüngliche Stellung wieder an und der Karren steht still.
Wirkt jedoch der Widerstand so lange, bis die Stange k ganz vorgerückt ist, so wird der Karren die entgegengesetzte Richtung annehmen und die Klemme q sich auslösen. Die Bremsung wird durch einen Druck auf den Fufstritt ρ hervorgerufen, der durch die Stange t mit dem Bremshebel in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Lederwalzmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der die Lederwalze tragende Wagen durch ein Klemmgesperre umgesteuert bezw. zum Stillstand gebracht wird, welches durch eine nachstellbare Feder (w) im Ruhezustande gehalten und durch Bremsung eines mit der Klemmbacke (q) verbundenen Seiles (s) in Thätigkeit gesetzt wird.
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