DE1078024B - Reissmaschinenstift zum Gewinnen von Reissspinnstoffen - Google Patents

Reissmaschinenstift zum Gewinnen von Reissspinnstoffen

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DE1078024B
DE1078024B DEJ16924A DEJ0016924A DE1078024B DE 1078024 B DE1078024 B DE 1078024B DE J16924 A DEJ16924 A DE J16924A DE J0016924 A DEJ0016924 A DE J0016924A DE 1078024 B DE1078024 B DE 1078024B
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Germany
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tearing
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DEJ16924A
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Inventor
Ernst Jaeger
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G11/00Disintegrating fibre-containing articles to obtain fibres for re-use
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/66Disintegrating fibre-containing textile articles to obtain fibres for re-use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Reißmaschinenstift zum Gewinnen von Reißspinnstoffen Es ist bekannt, bei der Gewinnung von Reißspinnstoffen, z. B. von Reißwolle, Reißbaumwolle, Reißzellwolle u. dgl., Reißmaschinen zu verwenden, deren Belagbrettschen mit einer Vielzahl von Reißstiften für das Reißverfahren versehen sind. Diese Reißstifte ragen beim Austritt aus dem Holz der Belagbrettchen als Rundstifte oder Flach- bzw. Schwertstifte heraus und sind an ihrer Spitze zugeschärft.
  • Die Praxis hat bewiesen, daß infolge der hohen Beanspruchung dieser Stifte, insbesondere wenn als Reißspinnstoffe hochwertige, festgeschlagene Webstoffe, Abfälle von Kammgarnfäden aus Spinnereien und Webereien u. dgl. dem Reißprozeß unterworfen werden, die Spitzen dieser Stifte sehr schnell stumpf werden. Sind diese Reißspitzen stumpf geworden, so sinkt ständig mit dem weiteren Verschleiß der Reißspitzen die Produktion der Reißmaschine. Der Kraftbedarf wird außerdem, da kein Zerreißen, sondern nur noch ein Zerschlagen der Abfälle durch die stumpf gewordenen Reißspitzen erfolgt, erheblich zunehmen. Außerdem erhält man nicht mehr langfaserige und gut verspinnbare Fasern, sondern kurze und zerschlagene Fasern. Aus diesen hergestellten Garne geben in der weiteren Verarbeitung in der Weberei keine festen Webstoffe. Man ist daher gezwungen, die mit derartig abgestumpften Reißspitzen gewonnenen kurzen Reißwollfasern vor ihrer Verspinnung zu Garnen in erhöhtem Maße mit neuen langfaserigen Wollfasern zu vermischen, um ein überhaupt einigermaßen gut verspinnbares Fasergut zu erhalten.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es erforderlich, die stumpf gewordene Reißspitze rechtzeitig zu überholen, die vielfach dadurch, daß die Reißspitze einzeln durch Nacharbeit, von Hand durch Abfeilen, wieder hergerichtet wird. DieseArbeit nimmt aber bei der unzähligen Vielzahl von Reißstiften in der Trommel der Reißmaschine eine lange Zeit in Anspruch und gestaltet sich bei den hohen Löhnen sehr kostspielig. Man ist daher bereits dazu übergegangen, die in der Reißtrommel eingebauten und stumpf gewordenen Stifte durch automatisches Nachschleifen zu schärfen, indem die Stifte an der Kopffläche eben geschliffen wurden. Auch mit dieser Maßnahme konnte die bisherigeReißspitze nicht ersetzt werden, da durch die mit der glatt geschliffenen Kopffläche zusammenstoßende stumpfe Längsebene des Stiftes, z. B. beim Schwertstift, keine einwandfreie Reißspitze mehr gebildet wird. Dies trifft auch auf die Verwendung von ebenfalls bereits bekannten Reißstiften zu, deren Schaft hohlkegelförmig in eine Spitze verläuft. Durch Abschleifen der stumpf gewordenen Spitze wird bei diesen Reißstiften ein abgeflachter Kegel als Reißfläche gebildet. Durch Nachschleifen dieser Stifte kann jedoch die ursprünglicheSchärfe einerReißspitze nicht erreicht werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden. Die Erfindung besteht aus einem Reißmaschinenstift, der zwei gegenüberliegende messer- oder hohlförmig geschliffene Schneiden aufweist, die im Schnittpunkt mit der eben oder hohl geschlossenen Stirnoberfläche beiderseitig die Reißspitzen bilden.
  • Durchgeführte Versuche mit Reißstiften gemäß der Erfindung haben ergeben, daß die Lebensdauer und Haltbarkeit dieser Reißstifte wesentlich verlängert, eine Produktionssteigerung von mehr als 30% bei erheblich vermindertem Kraftbedarf erreicht und eine bessere Oualität von Reißwolle erzielt wird. Ein weiterer Vorteil dieser doppelseitig mit Schneiden durchgebildeten Reißstifte ist, daß die Reißspitzen der Stifte nur in der Arbeitsdrehrichtung der Trommel, also einseitig beansprucht werden. Die der im Betrieb der Reißmaschine benutzte Reißspitzenseite gegenüberliegende andereReißspitzenseite des gleichen Reißstiftes wird benutzt und daher nicht belastet. So kann z. B. nach jedem Schichtenwechsel der Tambour in der Reißmaschine um 180° gedreht werden, wodurch die noch nicht benutzte Reißspitzenseite in den Arbeitsprozeß gebracht wird, ohne daß vorher ein Schleifen der Reißstifte vorzunehmen ist. Erst nachdem die Reißstifte an den beiden Reißspitzen abgenutzt sind, werden die Stifte durch ein leichtes Nachschleifen oder Abziehen der Stirnfläche mittels einer umlaufenden Schleifscheibe, die an der umlaufenden Reißtrommel bzw. deren Reißspitzen vorbeigeführt wird, beiderseitig neu geschärft.
  • Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 6 der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig.l einen Reißmaschinenstift mit beiderseitig parallel zu einander verlaufenden Reißschneiden, Fig. 2 einen Reißmaschinenstift, jedoch mit beiderseitig in einer gemeinsamen Spitze verlaufenden Reißschneiden, Fig. 3 einen Stift mit zum Mittelpunkt der Reißtrommel verlaufenden Schneiden, Fig. 4 einen Querschnitt des Reißmaschinenstiftes mit messerförmig geschliffenen Schneiden, Fig. 5 noch einen Querschnitt desselben, jedoch mit hohl geschliffener Messerschneide, Fig. 6 eine Schleifvorrichtung für das Nachschleifen der Stifte.
  • In den Fig. 1 bis 3 sind mit 1 verschiedene Reißstiftformen bezeichnet, deren Querschnitt in den Fig. 3 oder 4 dargestellt sind. Von diesen ist jeweils eine Reißstiftform in vielfacher Anzahl in die Belagbrettchen 2 der Reißtrommel fest eingetrieben. Die Belagbrettchen 2 sind durch Schrauben 3 auf der Reißtrommel 4 aufgeschraubt.
  • In Fig. 1 ist ein Reißstift 1 dargestellt, dessen beide gegenüberliegende geschliffene Schneiden a und b parallel zueinander verlaufen. Die obere Stirnfläche 5 bzw. 6, welche flach, 5, oder hohl, 6, geschliffen ist, bildet im Schnittpunkt mit den Schneiden a und b die beiderseitigen Reißspitzen 7 und B.
  • In Fig. 2 ist ein Reißstift dargestellt, dessen beide gegenüberliegende messerförmig (Fig.4) oder hohl (Fig. 5) geschliffene Schneiden c und d in einer Reißspitze 9 auslaufen. Sobald die Spitze 9 dieses Stiftes stumpf wird, wird ebenfalls eine ebene Stirnfläche erzeugt, die im Schnittpunkt mit den gegenüberliegenden Schneiden c und d zwei neue Reißspitzen bildet, die den Spitzen 7 und 8 der Fig. 1 entsprechen. Nachdem diese stumpf geworden sind, kann die Stirnfläche flach oder hohl, wie in Fig.1 dargestellt, nachgeschliffen werden. Es ergibt sich also aus der Kopfform des Stiftes nach Fig. 2 die Kopfform des Stiftes nach Fig.1, so daß weiterhin dessen Schärfen wie beim Stift nach Fig. 1 im eingebauten Zustand auf der Reißtrommel vorgenommen werden kann.
  • Vorteilhaft werden bei Verwendung von Reißstiften nach Fig. 1 der Zeichnung in kleineren Reißtrommeln die Reißstifte an den sich gegenüberliegenden Schneiden e und f so geschliffen, daß die gedachten Verlängerungen der beiden äußeren Schneiden auf den Mittelpunkt Null der Reißtrommel gerichtet sind (Fig.3). Hierdurch wird erreicht, daß beim Reißvorgang mit Sicherheit eine Spitze und nicht ein wenn auch verhältnismäßig kurzer oberer Messerteil der Schneide a als Reißspitze dient.
  • Das Nachschleifen der Reißstifte erfolgt wie nachstehend beschrieben: An den beiden Lagerböcken 10 der in Fig. 6 dargestellten Schleifvorrichtung ist ein Lagerfuß 11 fest angeschraubt, auf welchem zum Nachschleifen der Reißstift ein Schlitten 12 mit Quersupport 13 abnehmbar aufgesetzt wird. Der Quersupport 13 trägt den Schleifmotor 15, auf dessen Motorwelle die Schleifscheibe 14 aufgesetzt ist. Durch Vorbeibewegen desQuersupports 13 parallel zur Achse der Reißtrommel und Heranschieben desselben radial zur Reißtrommel wird jeweils das Schleifen der Reißspitzen bewerkstelligt. Das Vorbeibewegen der Schleifvorrichtung parallel zurReißtrommelachse kann durch Riemenantrieb mit entsprechendem Schaltwerk automatisch erfolgen, während die Einstellung der Abschleifhöhe der Reißstifte zweckmäßig jeweils durch Handeinstellung mittels Kurbel 16 erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Reißmaschinenstift zum Gewinnen von Reißspinnstoffen, gekennzeichnet durch zwei sich gegenüberliegende messer- oder hohlförmig geschliffene Schneiden, die im Schnittpunkt der eben oder hohl geschliffenen Stirnoberfläche (5 bzw. 6) mit dieser beiderseitig die Reißspitzen (7 und 8) bilden.
  2. 2. Reißmaschinenstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden (c und d) in einen spitzen Winkel zusammenlaufen und nur vor dem ersten Abschleifen eine Reißspitze (9) bilden.
  3. 3. Reißmaschinenstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Schneiden (e und f) so geschliffen sind, daß ihre gedachten Verlängerungen auf den Mittelpunkt Null des Reißtambours gerichtet sind.
DEJ16924A 1959-08-31 1959-08-31 Reissmaschinenstift zum Gewinnen von Reissspinnstoffen Pending DE1078024B (de)

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