DE528520C - Vorrichtung zum Zerfasern von Leder - Google Patents

Vorrichtung zum Zerfasern von Leder

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DE528520C
DE528520C DE1930528520D DE528520DD DE528520C DE 528520 C DE528520 C DE 528520C DE 1930528520 D DE1930528520 D DE 1930528520D DE 528520D D DE528520D D DE 528520DD DE 528520 C DE528520 C DE 528520C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/28Processes or apparatus for the mechanical treatment of hides or leather not provided for in groups C14B2700/01 - C14B2700/27

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Description

  • Vorrichtung zum Zerfasern von Leder Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Zerfasern von Lederstücken und Lederabfällen, deren Abmessungen zu klein sind, um noch selbst verarbeitet werden zu können. Mit dieser Vorrichtung läßt sich aus solchen Lederstücken sogenanntes Ledermoos herstellen, welches man auf verschiedene Arten, z. B.. durch Verarbeitung mit Kautschuk weiterverwenden kann.
  • Von den bisher für diesen Zweck vorgeschlagenen Vorrichtungen arbeiten die einen in der Weise, daß die Lederstücke gewissermaßen zerrieben werden. Andere bekannte Vorrichtungen verwenden eine mit Zähnen, Spitzen oder Nadeln besetzte Trommel, welzher die Lederstücke durch Speiserollen zugeführt werden.
  • Die erfindungsgemäße Lederzerfaserungsvorrichtung ist ähnlich der letzteren Art, bei welcher ebenfalls eine solche Trommel zur Anwendung kommt. Die Besonderheit der neuen Vorrichtung besteht jedoch darin, daß diese Trommel mit anderen Arbeitszylindern zusammenwirkt, welche ebenfalls mit Spritzen oder Zähnen besetzt sind und sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit geringer als derjenigen der Trommel drehen. Hinter dem letzten Arbeitszylinder erfolgt eine weitere Vervollständigung der Trennung der Fasern durch eine Bürste, und eine Abmnehmevorrichtung entfernt endlich die an der Trommel hängengebliebenen letzten Lederteile. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die neue Vorrichtung eine vollständigere Zerfaserung und eine größere Ausbeute an Fasern im Verhältnis zum Abfall zur Folge hat.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung zur Herstellung von Ledermoos dargestellt.
  • Ein endloses Band a, welches von den Walzen i und 3 betätigt wird, führt das zu verarbeitende Leder zu den Speiserollen 4 und 5. Die Speiserolle 4 ist mit einer Längsriffelung versehen, während die Walze 5 glatt ist.
  • Der zu zerfasernde Stoff wird von den beiden Speisezylindern 4 und 5 gefaßt und langsam der Trommel 6 zugeführt, welche mit feinen Sägezähnen oder scharfen Spitzen versehen ist und welche sich mit hoher Geschwindigkeit relativ zu den Speisezylindern dreht.
  • Auf diese Weise werden die Lederteile zerfasert und die Fasern fortgeführt. Etwa noch nicht zerfaserte Lederstücke werden von den Arbeitszylindern iol, 102, io' und io4 weiterverarbeitet. Diese Arbeitszylinder, welche zu mehreren hintereinander angewendet werden, sind mit feinen Zähnen oder Spitzen besetzt und drehen sich mit solcher Geschwindigkeit, daß ihre Umfangsgeschwindigkeit geringer ist als diejenige der Trommel 6, und außerdem ist die Entfernung zwischen den Arbeitszylindern iol bis io4 und der Trommel 6 allmählich abnehmend.
  • Hinter dem letzten Arbeitszylinder ist eine Bürstenwalze i i angeordnet zur Reinigung des letzten Arbeitszylinders 1o4. Das auf diese Weise in Fasern zerlegte Leder wird von der Trommel nach der der Einführungsstelle entgegengesetzten Seite mitgenommen. Dort-unterliegt: es der Ein-@virkung des von dem Abzug 12 erzeugten Luftzuges, -welcher die kleinsten bzw. leichtesten Fasern mitnimmt. Diese Fasern bilden die beste OOualität des Ledermooses.
  • Die schwereren Fasern und die kleinen nichtzerfaserten Lederteile fallen infolge ihrer eigenen Schwere in den Kanal 13, wo s,ie sich mit den Lederteilchen vereinigen, welche sich auf der Trommel 6 festgesetzt hatten und welche von der Reinigungsvorrichtung 7 von der Trommel losgerissen worden sind.
  • Die untere Fläche des Kanals 13 wird von einem Rost 8 abgeschlossen, welcher eine hin und her gehende Bewegung ausführt, so daß die übrigen Lederfasern hindurchfallen und unten aufgefangen -werden, während die nichtzerfaserten Lederteilchen von einer Förderschraube g abgeführt werden, um von neuem der Einrichtung zugeführt zu werden. Das erhaltene Erzeugnis kann auf die verschiedenste Weise -weiterverarbeitet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zerfasern von Leder zur Erzeugung von Ledermoos, bei welcher Speiserollen Lederstücke einer mit Zähnen oder Spitzen besetzten Trommel zuführen, dadurch gekennzeichnet, daß die schnell umlaufende Trommel (6) mit ebenfalls mit Zähnen besetzten Arbeitszylindern (io) zusammenwirkt, die der Reihe nach immer näher der Trommel (6) angeordnet sind und sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit geringer als derjenigen der Trommel (6) drehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einer Vorrichtung zum Reinigen der Trommel und des letzten Arbeitszylinders, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abnahme des Ledermooses vom letzten Arbeitszylinder und der Trommel eine Bürste (i i) und zur Abnahme festsitzender Teile ein Abstreifer (7) vorgesehen ist.
DE1930528520D 1930-02-25 1930-02-25 Vorrichtung zum Zerfasern von Leder Expired DE528520C (de)

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