DE1076594B - Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern fuer Damen- und Herrenbekleidung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern fuer Damen- und HerrenbekleidungInfo
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- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D27/00—Details of garments or of their making
- A41D27/26—Shoulder-pads; Hip-pads; Bustles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Details Of Garments (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Schulterpolster für Damen- und Herrenbekleidung, insbesondere für
Herrensakkos, das aus einer Ober- und Unterdecke mit dazwischenliegenden Polsterteilen gefertigt ist,
die durch gleichmäßig über die gesamte Fläche des Schulterpolsters verteilte durchgehende Nähte mit der
Ober- und Unterdecke unverschiebbar verbunden sind.
Diese bekannten Schulterpolster, bei denen die Nähte zum gegenseitigen Festhalten der einzelnen
Teile in einem Arbeitsgang gefertigt sind, weisen den Nachteil auf, daß die in Längsrichtung zusammenhängenden
Nähte infolge der Beanspruchung durch Druck und Verschieben beim Tragen, beim Verpacken
in Koffern sowie beim Reinigen und Bügeln leicht aufgescheuert oder gelockert werden und sich
unter Umständen vollständig auflösen, da sie in einem fortlaufenden Arbeitsgang gefertigt sind. Dadurch
können sich dann die Einzelteile gegeneinander verschieben und verdickte Stellen bilden. Auch werden
bekanntlich die fertigen Schulterpolster beim Vorarbeiten des Kleidungsstückes durch Anpassen an
dessen Schnitt an ihren geraden Kanten beschnitten, so daß die der geraden Kante nächstliegende Nahtreihe
oft beschädigt wird und für den Zusammenhalt der Einzelteile des Schulterpolsters ausfällt.
Wollte man dagegen zur Vermeidung dieser Nachteile die einzelnen Nahtteile in Längsrichtung unabhängig
voneinander ausführen, so wäre dies mit einer wirtschaftlich untragbaren Erhöhung der Herstellungskosten
verbunden, da durch das Beenden und Wiederansetzen einer Naht erhebliche Zeitverluste entstehen.
Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, ein Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern
für Damen- und Herrenbekleidung zu schaffen, welches einen nur geringstmöglichen Arbeitsaufwand
benötigt, dabei aber trotzdem eine Ausbildung und Führung der Nähte erzielt wird, durch
welche die oben geschilderten Nachteile ausgeschaltet sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß die Befestigungsnaht als Mehrnadelnaht im wesentlichen
im Abstand von den Umrißlinien des Schulterpolsters geführt wird. Zur Herstellung dieser Mehrnadelnaht
bildet man zweckmäßig eine an sich bekannte Unterschlagmaschine als Mehrnadelmaschine
aus, und durch die Verwendung einer solchen ist es, um die Polsterteile wirklich einwandfrei auf der
ganzen Fläche des Schulterpolsters miteinander zu verbinden, nicht mehr notwendig, das Schulterpolster
wie bisher mehrmals unter der Maschine hin- und herzuführen, um etwa eine die ganze Polsterfläche
erfassende Zickzacknaht zu erhalten, sondern es genügt praktisch eine einzige Hin- und Herbewegung,
Verfahren zur Herstellung
von Schulterpolstern für Damen-
und Herrenbekleidung
Anmelder:
Helmut Sandler & Co.
Schulterpolster- u. Wattelinfabrik,
Gefrees (OFr.)
Wilhelm Rupprecht, Gefrees (OFr.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
mit der man vier Nähte erhält, die über die Fläche des Schulterpolsters so verteilt sind, daß eine einwandfreie
Befestigung gewährt ist.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Schulterpolster der bisher üblichen Ausbildung und Machart, während
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und mit der erfindungsgemäßen
Maschine hergestelltes Schulterpolster darstellt.
In Fig. 1 sind das Schulterpolster mit 1, die einzelnen Nahtstiche mit 2, die Naht mit (Z1 bis a4 und
deren Anfangs- bzw. Endpunkte mit A bzw. B bezeichnet. Die Naht ist in bekannter Weise durch aneinandergereihte
Heftstiche 2 hergestellt und besteht aus einzelnen, fortlaufend zusammenhängend angeordneten
Teilstücken a,x bis a4, von denen ax als Gerade
und die Teilstücke ß2 bis a4 als etwa mit dem Umfang
des Schulterpolsters 1 gleichlaufende und übereinander angeordnete Bogen ausgebildet sind, die gleichmäßig
über die Fläche des Schulterpolsters verteilt sind.
In Fig. 2 ist das Schulterpolster 1 nach dem Vorschlag der Erfindung mit Hilfe zweier Nähte C1, C2
bzw. dv d2 hergestellt. Beide Nähte bestehen aus zueinander
und zur geraden Umfangskante des Schulterpolsters parallel verlaufenden Geraden C1 und (I1 und
ebenfalls parallel zueinander und etwa parallel zur gebogenen Umfangskante des Schulterpolsters 1 verlaufenden
Bogen C2 und d2. Die Naht C1, c2 beginnt bei
C und endet bei C, während die Naht dv d2 einen Anfangspunkt
D und einen Endpunkt D' aufweist.
Aus Fig. 2 ist ohne weiteres der Vorteil des erfindungsgemäßen
Verfahrens gegenüber der bisherigen
909 758/Ί
Machart von Schulterpolstern ersichtlich. Durch die Ausbildung der Befestigungsnaht als Mehrfachnaht
unter Verwendung einer Mehrnadel-Unterschlagmaschine
ergibt sich durch lediglich einmaliges, ein Minimum an Arbeitsaufwand bildendes Hin- und Herführen
des Schulterpolsters unter der Maschine eine Nahtführung, die eine einwandfreie, haltbare Verbindung
der Polsterteile gewährleistet. Selbst wenn beim Verarbeiten des Schulterpolsters die gerade
Kante desselben entsprechend dem Zuschnitt des Kleidungsstückes beschnitten werden muß, wird ungünstigenfalls
nur eine der Nähte verletzt, während die andere oder anderen Nähte weiterhin für die
Haltbarkeit des Schulterpolsters sorgen.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es können
auch z. B. statt zweier paralleler Nähte auch deren mehrere vorgesehen werden.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern für Damen- und Herrenbekleidung, nach
welchem mehrere Schichten des Schulterpolsters miteinander durch auf die Fläche des Schulterpolsters
gleichmäßig verteilte Nahtlinien verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Befestigungsnaht als Mehrnadelnaht (c, d) im wesentlichen im Abstand von den Umrißlinien des
Schulterpolsters (1) geführt wird.
2. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine an sich bekannte Unterschlagmaschine als Mehrnadelmaschine ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 269 178.
Deutsche Patentschrift Nr. 269 178.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 758/1 2.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55605A DE1076594B (de) | 1957-10-21 | 1957-10-21 | Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern fuer Damen- und Herrenbekleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55605A DE1076594B (de) | 1957-10-21 | 1957-10-21 | Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern fuer Damen- und Herrenbekleidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076594B true DE1076594B (de) | 1960-03-03 |
Family
ID=7490565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES55605A Pending DE1076594B (de) | 1957-10-21 | 1957-10-21 | Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern fuer Damen- und Herrenbekleidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1076594B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE269178C (de) * |
-
1957
- 1957-10-21 DE DES55605A patent/DE1076594B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE269178C (de) * |
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