DE1076594B - Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern fuer Damen- und Herrenbekleidung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern fuer Damen- und Herrenbekleidung

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DE1076594B
DE1076594B DES55605A DES0055605A DE1076594B DE 1076594 B DE1076594 B DE 1076594B DE S55605 A DES55605 A DE S55605A DE S0055605 A DES0055605 A DE S0055605A DE 1076594 B DE1076594 B DE 1076594B
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Germany
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Pending
Application number
DES55605A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Rupprecht
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Helmut Sandler & Co Schulterpo
Original Assignee
Helmut Sandler & Co Schulterpo
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/26Shoulder-pads; Hip-pads; Bustles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schulterpolster für Damen- und Herrenbekleidung, insbesondere für Herrensakkos, das aus einer Ober- und Unterdecke mit dazwischenliegenden Polsterteilen gefertigt ist, die durch gleichmäßig über die gesamte Fläche des Schulterpolsters verteilte durchgehende Nähte mit der Ober- und Unterdecke unverschiebbar verbunden sind.
Diese bekannten Schulterpolster, bei denen die Nähte zum gegenseitigen Festhalten der einzelnen Teile in einem Arbeitsgang gefertigt sind, weisen den Nachteil auf, daß die in Längsrichtung zusammenhängenden Nähte infolge der Beanspruchung durch Druck und Verschieben beim Tragen, beim Verpacken in Koffern sowie beim Reinigen und Bügeln leicht aufgescheuert oder gelockert werden und sich unter Umständen vollständig auflösen, da sie in einem fortlaufenden Arbeitsgang gefertigt sind. Dadurch können sich dann die Einzelteile gegeneinander verschieben und verdickte Stellen bilden. Auch werden bekanntlich die fertigen Schulterpolster beim Vorarbeiten des Kleidungsstückes durch Anpassen an dessen Schnitt an ihren geraden Kanten beschnitten, so daß die der geraden Kante nächstliegende Nahtreihe oft beschädigt wird und für den Zusammenhalt der Einzelteile des Schulterpolsters ausfällt.
Wollte man dagegen zur Vermeidung dieser Nachteile die einzelnen Nahtteile in Längsrichtung unabhängig voneinander ausführen, so wäre dies mit einer wirtschaftlich untragbaren Erhöhung der Herstellungskosten verbunden, da durch das Beenden und Wiederansetzen einer Naht erhebliche Zeitverluste entstehen.
Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, ein Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern für Damen- und Herrenbekleidung zu schaffen, welches einen nur geringstmöglichen Arbeitsaufwand benötigt, dabei aber trotzdem eine Ausbildung und Führung der Nähte erzielt wird, durch welche die oben geschilderten Nachteile ausgeschaltet sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß die Befestigungsnaht als Mehrnadelnaht im wesentlichen im Abstand von den Umrißlinien des Schulterpolsters geführt wird. Zur Herstellung dieser Mehrnadelnaht bildet man zweckmäßig eine an sich bekannte Unterschlagmaschine als Mehrnadelmaschine aus, und durch die Verwendung einer solchen ist es, um die Polsterteile wirklich einwandfrei auf der ganzen Fläche des Schulterpolsters miteinander zu verbinden, nicht mehr notwendig, das Schulterpolster wie bisher mehrmals unter der Maschine hin- und herzuführen, um etwa eine die ganze Polsterfläche erfassende Zickzacknaht zu erhalten, sondern es genügt praktisch eine einzige Hin- und Herbewegung, Verfahren zur Herstellung
von Schulterpolstern für Damen-
und Herrenbekleidung
Anmelder:
Helmut Sandler & Co.
Schulterpolster- u. Wattelinfabrik,
Gefrees (OFr.)
Wilhelm Rupprecht, Gefrees (OFr.),
ist als Erfinder genannt worden
mit der man vier Nähte erhält, die über die Fläche des Schulterpolsters so verteilt sind, daß eine einwandfreie Befestigung gewährt ist.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Schulterpolster der bisher üblichen Ausbildung und Machart, während
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und mit der erfindungsgemäßen Maschine hergestelltes Schulterpolster darstellt.
In Fig. 1 sind das Schulterpolster mit 1, die einzelnen Nahtstiche mit 2, die Naht mit (Z1 bis a4 und deren Anfangs- bzw. Endpunkte mit A bzw. B bezeichnet. Die Naht ist in bekannter Weise durch aneinandergereihte Heftstiche 2 hergestellt und besteht aus einzelnen, fortlaufend zusammenhängend angeordneten Teilstücken a,x bis a4, von denen ax als Gerade und die Teilstücke ß2 bis a4 als etwa mit dem Umfang des Schulterpolsters 1 gleichlaufende und übereinander angeordnete Bogen ausgebildet sind, die gleichmäßig über die Fläche des Schulterpolsters verteilt sind.
In Fig. 2 ist das Schulterpolster 1 nach dem Vorschlag der Erfindung mit Hilfe zweier Nähte C1, C2 bzw. dv d2 hergestellt. Beide Nähte bestehen aus zueinander und zur geraden Umfangskante des Schulterpolsters parallel verlaufenden Geraden C1 und (I1 und ebenfalls parallel zueinander und etwa parallel zur gebogenen Umfangskante des Schulterpolsters 1 verlaufenden Bogen C2 und d2. Die Naht C1, c2 beginnt bei C und endet bei C, während die Naht dv d2 einen Anfangspunkt D und einen Endpunkt D' aufweist.
Aus Fig. 2 ist ohne weiteres der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber der bisherigen
909 758/Ί
Machart von Schulterpolstern ersichtlich. Durch die Ausbildung der Befestigungsnaht als Mehrfachnaht unter Verwendung einer Mehrnadel-Unterschlagmaschine ergibt sich durch lediglich einmaliges, ein Minimum an Arbeitsaufwand bildendes Hin- und Herführen des Schulterpolsters unter der Maschine eine Nahtführung, die eine einwandfreie, haltbare Verbindung der Polsterteile gewährleistet. Selbst wenn beim Verarbeiten des Schulterpolsters die gerade Kante desselben entsprechend dem Zuschnitt des Kleidungsstückes beschnitten werden muß, wird ungünstigenfalls nur eine der Nähte verletzt, während die andere oder anderen Nähte weiterhin für die Haltbarkeit des Schulterpolsters sorgen.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es können auch z. B. statt zweier paralleler Nähte auch deren mehrere vorgesehen werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern für Damen- und Herrenbekleidung, nach welchem mehrere Schichten des Schulterpolsters miteinander durch auf die Fläche des Schulterpolsters gleichmäßig verteilte Nahtlinien verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsnaht als Mehrnadelnaht (c, d) im wesentlichen im Abstand von den Umrißlinien des Schulterpolsters (1) geführt wird.
2. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Unterschlagmaschine als Mehrnadelmaschine ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 269 178.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 758/1 2.60
DES55605A 1957-10-21 1957-10-21 Verfahren zur Herstellung von Schulterpolstern fuer Damen- und Herrenbekleidung Pending DE1076594B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE269178C (de) *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE269178C (de) *

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