DE1071925B - - Google Patents
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- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 12
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N1/00—Regulating fuel supply
- F23N1/08—Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water
- F23N1/087—Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water using mechanical means
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Wassermengenregler für Durchlauferhitzer, bei dem ein membrangesteuerter,
nicht entlasteter Regelventilkörper einen Regelquerschnitt zwischen dem Vordruckkanal und einer Membrankammer
beherrscht, an welche die Durchlaufleitung über eine Staudüse angeschlossen ist, und bei
dem zum Ausgleich eines bei nicht entlastetem Regelventilkörper entstellenden Fehlers in der eingeregelten
Wassermenge eine zusätzliche, vom Vordruck abhängige Wassermenge durch eine Korrekturdüse in
die Durchlauf leitung : gelangt. Bei der Anwendung einer in dieser Weise angeordneten Korrekturdüse ist
es erforderlich, bei der, Bemessung des Staudüsenquerschnittes die durch . die Korrekturdüse strömende
Wassermenge zu berücksichtigen, d. h. den Staudüsenquerschnitt entsprechend kleiner zu wählen. Wenn
man die Wassermangelsicherung des Gerätes so bemißt, daß das 'Gasventil schon bei geringem Wasservordruck
(0,5 atü) geöffnet wird, ergeben sich bei der geschilderten Verkleinerung des Staudüsenquerschnittes
erhebliche Schwierigkeiten dadurch, daß die einströmende Wassermenge beim öffnen des Zapfventils
nicht schnell genug ihren Mindestwert erreicht, so daß bei ihr unzuträglich hohe Temperaturspitzen entstehen.
Außerdem kann die Korrekturdüse nicht verhindern, daß bei' hohem Vordruck der Regelventilkörper infolge
der dann.auf ihm. lastenden großen Kraft in Schließstellung
kommt, so daß die Wassermangelsicherung schließt und plötzlich wieder anspricht, wobei der
Regler in. Schwingungen gerät.
. Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die Korrekturdüse eine Verbindung
zwischen Vordruckkanal und Membrankammer herstellt und so bemessen ist, daß sie bei geschlossenem
Regelventil eine das Ansprechen der Wassermangelsicherung verhindernde Mindestwassermenge durchläßt.
Verbindungen zwischen Vordruckkanal und der Membrankammer, die zu dem Regelquerschnitt parallel
liegen, sind an sich bekannt. Jedoch sind diese Verbindungen anders bemessen und haben nicht die
Funktion einer Korrekturdüse, sondern dienen zur Sollwerteinstellung des Reglers, so daß also auch bei
verhältnismäßig weit geöffnetem Regelquerschnitt eine große Wassermenge durch den Verbindungskanal in
die Membrankammer einströmt. Im vorliegenden Fall ist die durch die Korrekturdüse einströmende Wassermenge
vernachlässigbar klein, solange der Vordruck gering, also der Regelquerschnitt noch groß ist. Da
die. durch die Korrekturdüse einströmende Wassermenge vor der Staudüse in die Membrankammer gelangt,
ist eine Verminderung des Staudüsenquerschnitts nicht erforderlich. Man kann also trotz der Korrekturdüse
mit dem normalen Staudüsenquerschnitt arbeiten und das Auftreten der Temperaturspitzen verhindern.
Wassermengenregler für Durchlauferhitzer
Anmelder:
Joh. Vaillant K. G.,
Remscheid, Berghauser Str. 40
Remscheid, Berghauser Str. 40
Ernst Keppel, Remscheid,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die durch die Korrekturdüse in die Membrankammer eintretende Korrekturwassermenge beeinflußt in geringem
Maße die Einstellung des Regelventilkörpers, der den Regelquerschnitt um den Querschnitt der
Korrekturdüse selbsttätig vermindert. Wird aber infolge der auf den Regelventilkörper vom Vordruck
ausgeübten Kraft der Regelquerschnitt ganz oder nahezu geschlossen, dann bewirkt die unter hohem
Vordruck durch die Korrekturdüse in die Membrarikammer
eintretende Wasser;menge, daß an der Staudüse
ein zum Offenhalten der Wassermangelsicherung ausreichender dynamischer Druckunterschied erhalten
bleibt, so daß der Regler nicht ins Schwingen geraten kann. Bei niedrigem Vordruck (0,5 bis etwa 7 atü)
wird die in die Membrankammer eintretende Wassermenge im Regelquerschnitt begrenzt und geregelt,
wobei die durch die Korrekturdüse eintretende Wassermenge von untergeordneter Bedeutung und zu vernachlässigen
ist. Steigt jedoch der Vordruck über etwa 7 atü an, dann ist der Regelquerschnitt so klein
bzw. ganz geschlossen, daß nunmehr der Wassereintritt vorwiegend oder ganz durch die Korrekturdüse
erfolgt und vom Regler nicht mehr beeinflußt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung Abb. 1 bis 3 schematisch und im Schnitt
dargestellt und im folgenden beschrieben.
In einem Armaturengehäuse 1 sind durch eine Membran 2 zwei Membrankammern 3, 4 abgeteilt. Die
Membrankammer, 4 steht über einen Regelquerschnitt 5 mit einem an die Kaltwasserzuleitung angeschlossenen
Vordruckkanal 6 in Verbindung. An die Membrankammer 4 ist über eine Staudüse 7 eine nicht
dargestellte Durchlaufleitung, die über einen Wärmetauscher führt, angeschlossen. Vom Saugbereich der
Staudüse 7 führt ein Kanal 8 zur oberen Membrankammer 3. Die geschilderte Anordnung wirkt in bekannter
Weise als Wassermangelsicherung. Durch den
909 690/35
an der Staudüse 7 beim Wasserdurchfluß auftretenden dynamischen Druckunterschied wird die Membran 2
angehoben und dadurch ein Gasventil 9, das den Gasweg zum nicht dargestellten Brenner freigibt, geöffnet,
Gegen die Membran 2 stützt sich ein den Regelquerschnitt 5 beherrschender Regelventilkörper 10 ab,
der lose auf einem Stift 11 geführt ist. Auf den Regelventilkörper 10 wirkt von unten der Vordruck, der im
Vordruckkanal 6 herrscht, während auf der Oberseite des Regeivcritilkörpers 10 der in der MembrankamiiK'i·
4 vorhandene geregelte Druck zur Ivinwirkung kommt. Der Regelventilkörper 10 ist also
nicht entlastet, sondern steht unter dem Einfluß einer vom Vordruck abhängigen Kraft, die im schließenden
Sinne wirkt. Infolgedessen wird eine Wassermenge eingeregelt, die vom Vordruck abhängig ist und die
um so kleiner ist, je höher der Vordruck ist. Um diesen Mengenfehler auszugleichen, hat man bisher
eine gestrichelt eingezeichnete Korrekturdüse 12 vorgesehen, durch die eine zusätzliche Wassermenge vom
Vordruckkanal 6 unter Umgehung des Regelquerschnittes 5 und der Staudüse 7 unmittelbar in das
Durchlaufrohr gelangen konnte. Der Querschnitt der Staudüse 7 mußte dabei um den Querschnitt der
Korrekturdüse 12 vermindert werden, um wieder die erforderliche Regelwassermenge zu erhalten. Der Anstieg
der durch die verengte Staudüse 7 je Zeiteinheit strömenden Wassermenge erfolgt dabei jedoch verhältnismäßig
langsam, wie aus dem Diagramm der Abb. 2 erkennbar ist. Dadurch entsteht eine unerwünschte
Temperaturspitze α beim öffnen des Zapfventils, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist. Läßt man jedoch
die Korrekturdüse 12 weg, so kann die Staudüse 7 ihren normalen Durchlaßquerschnitt erhalten, bei dem,
wie in Abb. 3 dargestellt ist, die Wassermenge bei kleinen Vordrücken steiler ansteigt, so daß die Temperaturspitze
a' in wesentlich gemilderter Form auftritt.
Das Weglassen der Korrekturdüse 12 hat jedoch zur Folge, daß die durch das Gerät fließende Wassermenge
bei etwa 7 atü Vordruck wegen des Mengenfehlers so klein wird, daß dort hohe Temperaturspitzen
auftreten würden. Um das zu vermeiden, wird an Stelle der Korrekturdüse 12 eine Korrekturdüse 13
vorgesehen, die den Vordruckkanal 6 mit der Membrankammer 4 verbindet. Die dort . einströmende
Wassermenge ist bei geringem Vordruck vernachlässigbar klein. Sie beeinflußt in geringem Maße die
Einstellung des Regelventilkörpers 10, der lediglich den Regelquerschnitt 5 um den Querschnitt der
Korrekturdüse 13 verkleinert. Die Staudüse 7 kann jedoch ihren normalen Querschnitt erhalten, da ja die
•V Korrekturwassermenge mit durch die Staudüse 7 hindurchtritt.
Bei Vordrücken über 7 atü ist der Regelquerschnitt 5 jedoch so gering bzw. ganz geschlossen, so
daß die unter höherem Vordruck durch die Korrekturdüse 13 eintretende Wassermenge überwiegt. Diese
Wassennenge ist bei höherem Vordruck so groß, daß trotz geschlossenem Regelquerschnitt 5 an der Membran
2 ein zum Offenhalten des Gasventils 9 ausreichender dynamischer Druckunterschied erhalten
bleibt und daß eine Temperaturspitze bei höherem Vordruck nicht auftreten kann.
An Stelle der Korrekturdüse 13 kann ein den Regelventilkörper 10 diagonal durchdringender Kanal 14
vorgesehen werden, der bei geschlossenem Rcgelquerschnitt 5 den Durchtritt einer Korrekturwassermcnge
gestattet.
Claims (2)
1. Wassermengenregler für Durchlauferhitzer, bei dem ein membrangesteuerter, nicht entlasteter
Regelventilkörper einen Regelquerschnitt zwischen dem Vordruckkanal und einer Membrankammer
beherrscht, an welche die Durchlaufleitung über eine Staudüse angeschlossen ist, und bei dem zum
Ausgleich eines bei nicht entlastetem Regelventilkörper entstehenden Fehlers in der eingeregelten
Wassermenge eine zusätzliche, vom Vordruck abhängige Wassermenge durch eine Korrekturdüse
.in die Durchlaufleitung gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturdüse (13) eine Verbindung
zwischen Vordruckkanal (6) und Membrankammer (4) herstellt und so bemessen ist, daß
sie bei geschlossenem Regelventil (5, 10) eine das Ansprechen der Wassermangelsicherung verhindernde
Mindestwassermenge durchläßt.
2. Wassermengenregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturdüse als
ein den Regelventilkörper (10) diagonal durchsetzender Kanal (14) ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift V 5568 X/36 e (bekanntgemacht am 12. 7. 1956).
Deutsche Auslegeschrift V 5568 X/36 e (bekanntgemacht am 12. 7. 1956).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1071925B true DE1071925B (de) | 1959-12-24 |
Family
ID=596492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1071925D Pending DE1071925B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1071925B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2569283A1 (fr) * | 1984-08-16 | 1986-02-21 | Sdecc | Regulateur de debit d'eau reglable pour mecanisme de commande a membrane differentielle pour appareil de production d'eau chaude par le gaz |
-
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- DE DENDAT1071925D patent/DE1071925B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2569283A1 (fr) * | 1984-08-16 | 1986-02-21 | Sdecc | Regulateur de debit d'eau reglable pour mecanisme de commande a membrane differentielle pour appareil de production d'eau chaude par le gaz |
| EP0172113A3 (de) * | 1984-08-16 | 1986-09-24 | Saunier Duval Eau Chaude Chauffage - Sdecc | Wasser-Durchflussregler für einen Gas-Warmwasserbereiter, regelbar durch einen Steuermechanismus mit einer Differentialmembran |
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