DE1069555B - - Google Patents
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- DE1069555B DE1069555B DENDAT1069555D DE1069555DA DE1069555B DE 1069555 B DE1069555 B DE 1069555B DE NDAT1069555 D DENDAT1069555 D DE NDAT1069555D DE 1069555D A DE1069555D A DE 1069555DA DE 1069555 B DE1069555 B DE 1069555B
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/24—Clarifying beerwort between hop boiling and cooling
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- Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)
Description
- Verfahren und Einrichtung zur Hopfenausnutzung Bei der Bierherstellung wird der Würze im Verlaufe des Prozesses Hopfen in urzerkleinertem oder zerkleinertem Zustand zugegeben. Es sind Verfahren bekannt, bei denen der Hopfen in Hopfenentlaugern ausgezogen wird; ferner ist es bekannt, geringe Menge Hopfen in den Hopfenseiher zu geben und die Würze darüberfließen zu lassen. Es ist auch eine Naßzerkleinerung des Hopfens unter Zusatz von Wasser, \Tachguß oder Würze vor dem Zugeben des Hopfens in die Braupfanne bekannt, ebenso wie eine Auskochung, Auslaugung oder Auspressung der Ilopfentreber. Diesem Verfahren haften aber auch Nachteile an, da gewisse ungünstige Geschmacksbeeinflussungen bei der Naßverarbeitung oder beim Auspressen der Hopfentreber nicht zu vermeiden waren. Bei der Zerkleinerung des Hopfens vor Zugabe in die Pfanne wird zwar eine gute Ausnutzung erreicht. doch tritt beim Kochen der auf diese Weise gehopften Würze ein unerwünschter, bitterer Geschmack, sogenannter Grasgeschmack, auf.
- Dieser Mangel wird erfindungsgemäß dadurch behoben, daß der Hopfen urzerkleinert in die Pfanne gegeben und gekocht und erst beim Ablauf zum Hopfenseiher zerkleinert wird. Der Hopfen kann dann seine Bitterstoffe noch vollständig in die Würze abgeben, ohne daß ein Kochen in zerkleinertem Zustand erforderlich ist. Der Grasgeschmack der Hopfenblätter macht sich in der Würze dann nicht mehr bemerkbar.
- Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist zwischen der Sudpfanne und dem Hopfenseiher eine an sich bekannte Zerkleinerungsvorrichtung, bestehend aus Schaufelrädern. Schneidmessern oder einer Verbindung von Schaufelrädern und Schneidmessern, angeordnet.
- Die Zerkleinerungsvorrichtung kann zugleich zur Weiterförderung der Hopfenrückstände ausgebildet sein.
- Die Zeichnung erläutert die Erfindung schematisch an einem Ausführungsbeispiel.
- Zwischen der Pfanne 1. aus welcher die noch mit urzerkleinerten Hopfenblättern durchsetzte Würze läuft, und dem Hopfenseiher 3, wo die Abscheidung der Hopfenrückstände erfolgt, befindet sich eine Zerkleinerungsvorrichtung 2. Der Flüssigkeitstransport erfolgt entweder durch eine zwischengeschaltete Pumpe oder durch die Zerkleinerungsvorrichtung 2 selbst, welche in diesem Falle zusätzlich als Fördereinrichtung ausgebildet ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRUCHC,: 1. Verfahren zur Ausnutzung des in urzerkleinertem Zustand der Bierwürze vor dem Kochen beigemischten Hopfens, dadurch gekennzeichnet. daß nach Beendigung des Kochprozesses das Würze-Hopfengemisch beim Ablauf zum Hopfenseiher zerkleinert wird.
- 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Sudpfanne und dem Hopfenseiher eine Zerkleinerungsvorrichtung, die in an sich bekannter Weise aus Schaufelrädern, Schneidmessern oder einer Verbindung von Schaufelrädern und Schneidmessern besteht, angeordnet ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerkleinerungsvorrichtung zugleich zur Weiterförderung der Hopfenrückstände ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 24 063, 27 425, 255 .137, 293 317, 465 812, 816 389; Schönfeld, »Brauerei und Mäl zerei «, 1. Band, 1930, S. 406, 419 und 420.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069555B true DE1069555B (de) | 1959-11-26 |
Family
ID=594651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069555D Pending DE1069555B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069555B (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE27425C (de) * | F. slama in Tachau und F. FELIX in Kauth bei Taus, Böhmen | Neuerungen an der unter Nr. 24^63 patentirten Maschine zum Zerkleinern, von Hopfen | ||
| DE293317C (de) * | ||||
| DE24063C (de) * | F. SLAMA und F. FELIX in Kauth bei. Taus in Böhmen | ( Maschine zum Zerkleinern von Hopfen | ||
| DE255437C (de) * | ||||
| DE465812C (de) * | 1926-03-23 | 1928-09-27 | Gottfried Jakob | Verfahren zum Zerkleinern des Hopfens |
| DE816389C (de) * | 1950-03-05 | 1951-10-11 | Gottfried Jakob | Verfahren zum Hopfenzerblaettern |
-
0
- DE DENDAT1069555D patent/DE1069555B/de active Pending
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE27425C (de) * | F. slama in Tachau und F. FELIX in Kauth bei Taus, Böhmen | Neuerungen an der unter Nr. 24^63 patentirten Maschine zum Zerkleinern, von Hopfen | ||
| DE293317C (de) * | ||||
| DE24063C (de) * | F. SLAMA und F. FELIX in Kauth bei. Taus in Böhmen | ( Maschine zum Zerkleinern von Hopfen | ||
| DE255437C (de) * | ||||
| DE465812C (de) * | 1926-03-23 | 1928-09-27 | Gottfried Jakob | Verfahren zum Zerkleinern des Hopfens |
| DE816389C (de) * | 1950-03-05 | 1951-10-11 | Gottfried Jakob | Verfahren zum Hopfenzerblaettern |
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