DE27425C - Neuerungen an der unter Nr. 24^63 patentirten Maschine zum Zerkleinern, von Hopfen - Google Patents
Neuerungen an der unter Nr. 24^63 patentirten Maschine zum Zerkleinern, von HopfenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
FRIEDRICH SLAMA in TACHAU und FRANZ FELIX in KAUTH bei TAUS (Böhmen).
Zusatz-Patent zu No. 24063 vom 7. Januar 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. April 1883 ab.
Längste Dauer: 6. Januar 1898.
Da im Fülltrichter der unter P. R. No. 24063 patentirten Maschine zum Zerkleinern von Hopfen
die Hopfendolden sich infolge ihres geringen specifischen Gewichts häufig anschoppen, so dafs
deren Zuführung nach der Zerreifs- oder nach den Zerreifswalzen Unterbrechungen erleidet,
bringen wir an zwei gegenüberliegenden Wänden dieses Fülltrichters um Scharniere drehbare
Klappen von gewissem Gewichte an. Diese Klappen werden auf die im Fülltrichter befindliche
Hopfenmasse umgelegt und bewirken durch ihre Schwere das Nachschieben derselben.
Weitere Verbesserungen wurden an der Zerreifswalze und dem dieselbe umschliefsenden
Gehäuse durchgeführt. Um nämlich das Verstellen der an der Gehäusewand angebrachten
Zahnblätter mit Bezug auf die nach Schraubenlinien angeordneten Zahnblätter der Walze mit
Genauigkeit in der gewünschten Weise bewerkstelligen zu können, ist die das erwähnte Messer
tragende Gehäusewand nunmehr senkrecht auf die Walzenachse verstellbar, wobei sie mit ihren
flantschartig aufgebogenen Rändern zwischen den Seitenwänden des Gehäuses schleift. Um
bei jeder Stellung dieser verschiebbaren Seitenwand den nöthigen, möglichst dichten Abschlufs
des Gehäuses bewirken zu können, bildet ein zwischen die erwähnte bewegliche Wand und
den festen Gehäusetheil einzusetzender Deckel einen weiteren Theil des Gehäuses und ist so
geformt, dafs er immer abschliefst, welche Stellung die bewegliche Wand auch einnehmen mag.
Was die Zerreifswalze selbst betrifft, so wird sie, um Reparaturen leichter als bei den mit
Zahnblättern besetzten Walzen ausführen zu können, aus einer entsprechenden Anzahl gezahnter
Scheiben zusammengesetzt, welche mit ungezahnten Scheiben alternirend auf den prismatischen
Mitteltheil der Welle aufgeschoben sind.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine mit den vorstehend beschriebenen Verbesserungen versehene
Maschine zum Zerreifsen des Hopfens.
Im Verticalschnitt, Fig. 1, sind die an den Wänden des Fülltrichters A angebrachten drehbaren
Klappen a' a' ersichtlich. Die gleiche Figur und Fig. 2 zeigen die Einrichtung des Gehäuses
für die Zerreifswalze J, bestehend aus dem festen Theil F sammt Unterlagsrahmen JF1, der das
Zahnblatt H tragenden verstellbaren Wand F^
und dem Deckel F3. Die verstellbare Wand F%
besitzt zwei seitlich vorspringende Ansätze f, welche auf dem Rahmen F1 ruhen und mittelst
in Schlitzen verstellbarer Schrauben/1 mit Griff festgehalten werden. Zur Verschiebung der
Wand F2 können nach Belieben Schrauben-, Hebel- oder Keilmechanismen angebracht werden.
Da der obere Flantsch dieser Wand bei ihrer Verschiebung immer eine zur Grundstellung
parallele Lage annimmt, so wird der Deckel Fe
sich beständig so auflegen, dafs er an seiner oberen Ueberblattung gut schliefst.
Fig. 4 zeigt, in welcher Weise die Zerreifswalze aus gezahnten Scheiben iVund ungezahnten
Scheiben JV1 zusammengesetzt werden kann, indem man -diese Scheiben in alternirender
Ordnung auf den prismatischen Mitteltheil der Welle G aufschiebt. Fig. 3 zeigt die bereits
aus P. R. No. 24063 bekannte Anordnung dreier Zerreifswalzen und Fig. 5 bis 8 zeigen die gleichfalls
bekannten Profile der Zahnblätter.
Claims (1)
- Patent-An Sprüche:ι . Bei Hopfen - Zerreifsmaschinen, in welchen der Hopfen durch einen Fülltrichter nach einer mit gezahnten Klingen besetzten Zerreifswalze und Gegenmessern oder nach mehreren solchen Zerreifswalzen geführt wird, die Anordnung zweier drehbarer Klappen a1 al an den Wänden des Fülltrichters A, um Anschoppungen des specifisch leichten Hopfens zu vermeiden.Bei Hopfen - Zerreifsmaschinen, in welchen der Hopfen zwischen einer mit Zähnen besetzten Zerreifswalze und einem Gegenmesser zerrissen wird, die Anbringung des Gegenmessers H an der senkrecht auf die Walzenachse verschiebbaren Walzen gehäusewand F2, die oben einen Flantsch zum Aufsetzen des Deckels F3 besitzt.Bei Hopfen - Zerreifsmaschinen, in welchen der Hopfen zwischen einer mit Zähnen besetzten Zerreifswalze und Gegenmessern oder zwischen mehreren solchen Zerreifswalzen zerrissen wird, die Herstellung solcher Walzen aus einer gewissen Anzahl gezahnter Scheiben JY, welche abwechselnd mit ungezahnten Scheiben JV1, dicht an einander schliefsend, auf dem prismatischen Mittel einer Welle aufgekeilt sind.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27425C true DE27425C (de) |
Family
ID=303739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27425D Active DE27425C (de) | Neuerungen an der unter Nr. 24^63 patentirten Maschine zum Zerkleinern, von Hopfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27425C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069555B (de) * | 1959-11-26 |
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Cited By (1)
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