DE24063C - ( Maschine zum Zerkleinern von Hopfen - Google Patents

( Maschine zum Zerkleinern von Hopfen

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DE24063C
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Germany
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hops
machine
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roller
ripening
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DENDAT24063D
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English (en)
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F. SLAMA und F. FELIX in Kauth bei. Taus in Böhmen
Publication of DE24063C publication Critical patent/DE24063C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6:' Bier, Branntwein, AVein, Essig und Hefe.
Maschine zum Zerkleinern von Hopfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1883 ab.
Die Maschine dient zum Zerreifsen (Zerkleinern) von Hopfen vor seiner Verwendung für Brauereizwecke. Sie ist aus dem Bedürfnifs entstanden, den Hopfen als einen der wichtigsten Bestandtheile eines guten untergährigen Bieres, entsprechend seines hohen Preises, besser auszunutzen, als dies bisher der Fall war.
Der Hopfen wurde bei dem bisherigen Brauverfahren der Würze in ganzen Dolden zugesetzt, um ihm dann durch längeres Kochen das für das Bier nöthige Bittere und Aroma zu entziehen. Dies gelang indessen nur zu einem gewissen Theil, da die Dolden sich beim Kochen meist sßhliefsen und damit die in ihnen enthaltenen Pollenkörner, Harze und ätherische OeIe der Einwirkung des Kochprocesses theilweise entziehen, so dafs man nach Beendigung des Verfahrens noch ganze Pollenkörner, sowie fast trockene, nur wenig durchdrungene Partien im Innern der Blüthe vorfand. Diesem Uebelstande ist durch die vorliegende Erfindung in gründlichster Weise abgeholfen, indem der Hopfen durch die in den Fig. 1 bis 5 beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine in allen seinen Theilen derart zerrissen wird, dafs derselbe vollkommen aufgeschlossen erscheint und somit eine möglichst rationelle Verwerthung erzielt wird.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 bis 5 zeigen Details.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus dem Aufschütttrichter A mit losem Boden a und Schieber b, der lose Boden A wird durch Federn d und Zahnrad / in rüttelnde Bewegung gesetzt, um das Herausfallen des Hopfens aus dem Aufschütttrichter zu erleichtern, während der Schieber b dazu dient, die Beschickung zu reguliren. Aus dem Aufschütttrichter gelangt der Hopfen auf die Walze g. Dieselbe ist in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise mit Zähnen versehen und mit einem Mantel h umgeben, der bei i ebenfalls ein Zahnblatt trägt, dessen Theilung mit derjenigen der Walze g correspondiren mufs, welches aber rücksichtlich der Tiefe des Eingriffes verstellbar ist, je nachdem der Hopfen trocken oder feucht zur Verarbeitung gelangt.
Mantel h und Walze g sind aufserdem durch passende Blechbekleidung dicht umschlossen, damit der beim Zerreifsungsprocefs des Hopfens entstehende Staub nicht verloren gehen kann, sondern seinen Weg durch den Abfalltrichter / in die Butte m nehmen mufs. Die Maschine kann von Hand oder durch Transmission betrieben werden.
Die Form der das Zerreifsen des Hopfens bewirkenden Messer oder Kämme kann auch die in den Fig. 6 bis 9 dargestellte sein.
Aufserdem sei erwähnt, dafs die Achse der Rotationsfläche, auf welcher die Messer befestigt sind, statt horizontal auch vertical angeordnet werden kann. Es können ferner die Messer anstatt auf einer Walze, auch auf zwei Scheiben angebrächt werden, von denen die eine feststeht, während die andere. sich dreht, oder von denen sich beide in entgegengesetzter Richtung drehen. Auch können die Zerreifsungskämme auf zwei ebenen Flächen angeordnet sein, die sich in entgegengesetzter Richtung zu
einander bewegen, etwa wie zwei. Bänder ohne Ende.
Endlich kann das Zerreifsen des Hopfens auch durch zwei oder drei Walzen geschehen, die neben oder über einander gelagert sind. Im ersteren Falle rotiren die AValzen in entgegengesetzter Richtung, im letzteren Falle, wie Fig. io zeigt, nur die beiden oberen neben einander liegenden, während die dritte, untere, mit nur zwei Messern versehene, feststeht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die dargestellte Hopfenzerreifsmaschine, im besonderen die gezahnte Walze g in Verbindung mit dem Mantel h, welcher letztere ganz oder theilweise verstellt werden kann, sowie die dichte Einkapselung der zur Zerreifsung des Hopfens dienenden Theile, um Materialverluste zu vermeiden.
    An der vorbeschriebenen Hopfenzerreifsmaschine die Anordnung der Messer anstatt auf einer Walze auf zwei Scheiben, von denen beide oder eine drehbar, die andere fest ist, oder auf zwei sich gegen einander bewegenden Bändern ohne Ende, oder auf drei Walzen, die entweder alle rotiren oder von denen nur die beiden oberen rotiren, während die dritte feststeht, Fig. io.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069555B (de) * 1959-11-26

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