DE1069085B - Elektromagnetischer Impulsaufzug mit Klappankersystem, insbesondere fur Uhrwerke - Google Patents

Elektromagnetischer Impulsaufzug mit Klappankersystem, insbesondere fur Uhrwerke

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DE1069085B
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tear
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DENDAT1069085D
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English (en)
Inventor
Schwenningen/Neckar Manfred Grozinger
Original Assignee
Müller-Schlenker, Uhrenfabrik, Schwenningen/Neckar
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Publication of DE1069085B publication Critical patent/DE1069085B/de
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/02Winding mechanical clocks electrically by electromagnets
    • G04C1/022Winding mechanical clocks electrically by electromagnets with snap-acting armature
    • G04C1/024Winding mechanical clocks electrically by electromagnets with snap-acting armature winding-up springs

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Description

  • Elektromagnetischer Impulsaufzug mit Klappankersystem, insbesondere für Uhrwerke Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Impulsaufzug mit Klappankersystem, insbesondere für Uhrwerke. Bei diesen Aufzugsystemen ist mit einem von einem Elektromagneten bewegbaren Anker ein Kontakt verbunden, der mit einem zweiten, beweglich angeordneten Kontakt zusammenarbeitet und der diesen Kontakt und eine mit diesem verbundene Schwungmasse bei Erregung der 1Zagnetspule antreibt. Am Ende des Arbeitshubes wird der Anker beispielsweise durch einen Anschlag abgebremst, die Schwungmasse bewegt sich jedoch infolge ihrer Trägheit in Antriebsrichtung weiter, so daß der mit der Schwungmasse verbundene Kontakt von dem Ankerkontakt abgehoben und der Spulenstromkreis, in den dieses Kontaktpaar eingeschaltet ist, unterbrochen wird. Der Magnetanker kehrt nach diesem Abschalten des Spulenstromes unter Wirkung einer Rückholfeder in seine Ausgangslage zurück. Mit der Schwungmasse ist eine Feder verbunden, die durch die vom Anker übertragene Antriebsbewegung aufgezogen wird und die über ein Gesperr und Räderwerk in an sich bekannter Weise ein Uhrwerk antreibt. Nach einem bestimmten Ablauf des Räderwerks wird der obenerwähnte Kontakt selbsttätig wieder geschlossen.
  • Bei derartigen Klappankersystemen wächst die Kraft, die von der Magnetspule auf den beweglichen Anker ausgeübt wird, nach einer Potenzfunktion mit dem reziproken Abstand des Ankers von der Polfläche an. Die mechanisch ausnutzbare Energie ist daher auf dem letzten Bewegungsabschnitt vor der Polfläche um ein Vielfaches größer als in den ersten Bahnabschnitten. Bei den meisten der bekannten Klappankersystemen ist jedoch die Endstellung des Magnetankers so gewählt, daß der Eisenweg nicht vollkommen geschlossen ist, was den größten Wirkungsgrad ergeben würde, weil bei dieser Endstellung des Ankers dieser nach dem Öffnen des Spulenstromkreises wegen der Remanenz des Eisens an der Polfläche klebenbleiben würde. Die in der Praxis verwendeten Klappankersysteme sind daher so justiert, daß in der der eingeschalteten Magnetspule entsprechenden Endstellung des Klappankers noch ein kleiner Luftspalt zwischen einer Polfläche und dem Anker vorhanden ist oder an Stelle dieses Luftspaltes zwischen der Polfläche und dem Anker ein magnetisch nichtleitendes Plättchen liegt, so daß der Eisenweg nicht vollständig geschlossen ist und der Anker nach dem Unterbrechen des Spulenstromkreises unter Wirkung einer kleinen Rückholkraft sofort wieder abfällt. Bei Relais ist einmal versucht worden, den verhältnismäßig großen Energiegewinn auf dem letzten Teil der Ankerbahn auszunutzen, indem man auf den Luftspalt verzichtet hat und eine kräftige Feder zum Abreißen des Ankers von der Polfläche vorgesehen hat, die die durch die Remanenz erzeugte Haftung überwindet. Bei den bekannten Relais dieser Art wurde aber der Gewinn an magnetischer Zugkraft ganz oder zum größten Teil durch das starke Vorspannen der Abreißfeder beim Arbeitshub aufgezehrt.
  • Auch bei älteren Klappankersystemen für Uhrwerke war es bekannt, den Anker unmittelbar auf die Polfläche aufschlagen zu lassen, wobei ebenfalls sehr stark vorgespannte Abreißfedern erforderlich waren.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Wirkungsgrad eines Impulsaufzuges einer elektrischen Uhr so zu verbessern, daß die Batterieuhren mit kleineren Batterien ausgestattet werden können oder mit ein und derselben Batterie länger in Betrieb sein können. Zur Verbesserung des Wirkungsgrades des Impulsaufzuges wird bei elektromagnetischen Impulsaufzügen mit Klappankersystem und mit einer z. B. als Abreißfeder ausgebildeten Rückstellkraft, die den Anker nach beendetem Impulsaufzug, d. h. nach Widerstandswerten des Aufzugsmagneten, von den Polen des Elektromagneten abreißt, erfindungsgemäß zunächst vorgeschlagen, bei Verwendung eines völlig luftspaltlosen. d. h. am Ende des Arbeitshubes den Anker bis zur direkten Berührung mit dem Kerneisen (Kleben) bewegenden Magnetsystems die Rückstellkraft bewußt kleiner zu halten als diejenige Kraft, die notwendig wäre, um den Anker im Zeitpunkt des Höchstwertes der remanenten Induktion abzureißen, d. h. derart, daß das Abreißen von der Polfläche gegenüber dem Zeitpunkt der Stromöffnung verzögert erfolgt. Dadurch wird erreicht, daß das letzte Wegstück des Ankers, auf dem er eine sehr hohe Energie erhält, ebenfalls zum Antrieb ausgenutzt werden kann, ohne daß durch eine zu starke Abreißfeder ein wesentlicher Teil dieser Energie wieder aufgezehrt wird. Bei Uhren mit elektromagnetischem Impulsaufzug ist es nämlich nicht notwendig, den Anker unmittelbar nach dem öffnen des Erregerstromkreises von dem Magnetpol abzureißen; der zum Spannen der Feder notwendige Arbeitshub ist mit der Anlage des Ankers an die Polfläche beendet, und der vom Anker betätigte Kontakt wird durch die sich infolge ihrer Trägheit weiterbewegende Schwungmasse von selbst ,-eöffnet. In den meisten Fällen ist es daher gleichiltig, zu welcher Zeit der Anker in seine Ausgangs-3tellung zurückfällt, wenn nur gewährleistet ist, daß 3er Anker vor Ablauf der Uhrfeder wieder in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist. Bei den nornalerweise verwendeten, nicht ideal weichen Eisen-.-ernen verringert sich jedoch die remanente Induktion in Abhängigkeit von der nach dem Abschalten des Erregerstromkreises verstrichenen Zeit, so daß die Kraft, die zum Wegreißen des Ankers notwendig ist, am so kleiner ist, je später nach diesem Zeitpunkt der Anker vom Pol abgehoben wird. Bei einem zu einem späteren Zeitpunkt erfolgenden Abreißen des Ankers vom Pol wird also nur noch ein geringer Prozentsatz ier Energie aufgezehrt, die durch das Weglassen des Luftspaltes beim Arbeitshub gegenüber den bekannten Impulsaufzügen gewonnen wird.
  • Ein Hauptvorteil der Erfindung liegt also darin, Saß durch sie ermöglicht wird, den Wirkungsgrad des Impulsaufzuges wesentlich zu verbessern. Versuche laben ergeben, daß je nach der Bauweise der Systeme Verbesserungen des Wirkungsgrades um rund 30% )der mehr erzielt werden können, so daß der Aufzugsnagnet bei gleicher Energieübertragung auf das nechanische System kleiner dimensioniert werden cann und somit bei Batterieuhren unter Verwendung ies gleichen Batterietyps eine längere Laufzeit der @Thr erreicht werden kann. Die Möglichkeit einer Verdeinerung des Magneten erschließt dem elektromageischen Impulsaufzug nunmehr Anwendungsmöglichceiten auf Gebieten, in denen er sich wegen seines ?latzbedarfes noch nicht durchsetzen konnte. Bei #Zlappankersystemen, bei denen der Anker erst eine ;eraume Zeit nach der Unterbrechung des Erregerstromkreises abgeworfen wird, ist es ferner nicht notvendig, den Anker und den Eisenkern der Spule aus #inem Spezialeisen von besonders geringer Remanenz ierzustellen; bei diesen Ausführungsformen kann )reisgünstigeres Weicheisen mit größerer Remanenz ,-erw endet werden.
  • Zur Verbesserung des Wirkungsgrades derartiger :mpulsaufzüge ist die Erfindung jedoch nicht bei fieser erstgenannten Maßnahme stehengeblieben, sonlern sie trachtet auch, diejenigen Energien nutzbrin-;end zu verwerten, die bei dem Aufschlagen des Ankers auf die Polfläche in Form von Formänderungsirbeit (Verschleiß) oder Schwingungsenergie verloren-;eht. Gemäß der Erfindung wird daher als zweite Jösung für Impulsaufzüge der genannten Art vorge-;chlagen - wiederum bei Verwendung eines völlig uftspaltlosen Magnetsystems -, zusätzlich zu einer nährend des ganzen Arbeitshubes wirkenden, d. h. nährend des Arbeitshubes gespannten Rückholfeder einen zusätzlichen, das Abreißen bewirkenden Kraft-,peicher so anzuordnen, daß er nur während des letzen Abschnittes der Bahn des Ankers der Ankerbewe-;ung Energie entzieht.
  • Dadurch wird erreicht, daß der Anker verhältnisnäßig stark gebremst auf die Polfläche aufschlägt. nährend das Anzugsmoment dieses Impulsaufzuges rotzdem sehr niedrig gehalten werden kann. Dabei st zu beachten, daß er keine Feder oder einen anderen durch ein einfaches Bauelement realisierbaren Kraftspeicher gibt, dessen Reaktionskraft annähernd in dem gleichen Maße mit der Auslenkung steigen würde, wie die auf den Anker ausgeübte Kraft mit der Verkleinerung des Abstandes des Ankers von der Polfläche steigt. Deshalb knallt der Anker auch stets mit mehr oder weniger großer Wucht gegen die Polfläche. Hier bedeutet die Anordnung eines zusätzlichen Kraftspeichers, der nur während des letzten Abschnittes des Ankerweges wirksam ist, eine wesentliche Angleichung der Reaktionskraft an die vom Pol auf den Anker ausgeübte Kraft. Diese in dem zusätzlichen Kraftspeicher eingespeicherte Kraft kann zum Abreißen des Ankers verwendet werden. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird also lediglich die Energie, die durch Formänderungsarbeit bei dem harten Anschlag des Ankers auf die Polfläche verlorengehen würde, in nutzbare Energie dadurch verwandelt, daß diese Energie zum Abreißen des Ankers verwendet wird.
  • Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung wird diese in dem zusätzlichen Kraftspeicher eingespeicherte Kraft, also die bei bekannten Systemen durch Formänderungsarbeit verlorene Energie, mindestens teilweise dazu verwendet, um der Schwungmasse des Impulsaufzuges einen zusätzlichen Inpuls zu verleihen.
  • Die Anordnung eines zusätzlichen Kraftspeichers, der das Anschlagen des Ankers an die Polfläche dämpft, führt zu einer Verbesserung des Wirkungsgrades auch bei den Systemen, bei denen der Anker unmittelbar nach dem Anschlagen von der Polfläche abgerissen wird. Dies ist, sofern die Speicherkraft ganz zur zusätzlichen Beschleunigung der Impulsmasse verwendet wird, dann der Fall, wenn die Rückholfeder allein so stark dimensioniert ist, oder dann, wenn Rückholfeder und zusätzlich Speicherkraft zusammen so stark dimensioniert sind, daß sie den Anker unmittelbar nach dem öffnen des Stromkreises vom Pol abreißen können. Selbstverständlich ist der Gewinn des Wirkungsgrades besonders groß, wenn nicht nur die Energie nutzbringend verwertet wird, die durch das weiche Anschlagen des Ankers an den Pol gegenüber bekannten Systemen gewonnen wird, sondern auch diejenige Energie, die entsprechend dem obenerwähnten Erfindungsmerkmal dadurch gewonnen wird, daß der Anker erst dann vom Pol abgezogen wird, wenn die remanente Induktion auf einen Bruchteil ihres Wertes abgeklungen ist; d. h., beide erfindungsgemäße Lösungen können vorteilhaft auch vereint angewandt werden.
  • Dadurch, daß der Anker wegen der auf ihn wirkenden Dämpfung im letzten Teil des Arbeitshubes nicht mehr so stark gegen die Polfläche schlägt, werden schädliche Erschütterungen des Uhrwerkes auf einen unwesentlichen Betrag gedämpft. Dies ist ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung. Im übrigen bringt die Verwendung der bekannten luftspaltlosen ;Magnetsysteme ganz allgemein den Vorteil, daß ein Verschleiß an der Polfläche oder an dem Anker die Kraftverhältnisse nicht ändert. Demgegenüber verändert sich bei einem Verschleiß an dem bisher üblichen, den Luftspalt ersetzenden Polblättchen oder an einem den Arbeitshub des Ankers in anderer Weise begrenzenden Anschlag die auf die Uhrwerkfeder übertragene Energie. Mit luftspaltlosen Magnetsystemen lassen sich daher auch Werke bauen, deren Impulsaufzug über sehr große Zeitspannen hinweg in sehr regelmäßigen Perioden arbeitet, so daß diese Werke zur Verwendung als Impulsgeber sehr geeignet sind. Die zum Abreißen des Ankers benötigte Kraft wird @vährend des Arbeitshubes, z. B. in einer Feder oder in einer Schwungmasse, gespeichert. Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung wird die das Abreißen des Ankers bewirkende Speicherkraft von einer durch den Anker angetriebenen Schwungmasse entnommen, vorzugsweise von der gleichen Schwungmasse, die am Ende des Arbeitshubes den im Spulenstromkreis liegenden Kontakt öffnet und über die die Uhrfeder gespannt wird. Diese Ausführungsform kann dahingehend weiter ausgebildet sein, daß in der Bahn eines mit der Schwungmasse verbundenen Stiftes ein Glied angeordnet ist, das mit dem Anker so in Wirkungsverbindung steht, daß dieser von dem Glied nach dem Abschalten des Spulenstromkreises von dem Magnetpol abgehoben wird. Zweckmäßig ist dieses Glied am Ende der Bahn des mit der Schwungmasse verbundenen Stiftes angeordnet.
  • Bei einer anderen, besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist als Kraftspeicher jedoch eine Abreißfeder verwendet. Diese Ausführungsform kann dahingehend weiter ausgebildet sein, daß die Vorspannung einer solchen Abreißfeder einstellbar ist.
  • Das eine Ende der Abreißfeder, deren anderes Ende am Anker angreift, kann an einer beliebigen Stelle der Uhrwerksplatine befestigt sein. Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung greift das dem Anker abgewandte Ende der Abreißfeder jedoch an der Schwungmasse an. Diese Ausführungsform kann dahingehend weiter ausgebildet sein, daß die Abreißfeder eine hakenförmig abgebogene Blattfeder ist, die an dem Anker befestigt ist und deren vorderes, abgebogenes Ende, das freie, einen Kontakt tragende Ende des Ankers übergreifend, sich auf einem vom Anker angetriebenen, den Gegenkontakt tragenden Teil abstützt, der mit einer Schwungmasse verbunden ist oder selbst die Schwungmasse bildet. Ein besonderer Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, daß sie dahingehend weiter ausgebildet werden kann, daß die Abreißfeder erst gegen Ende des Arbeitshubes gespannt wird. Die Feder kann dann wesentlich stärker vorgespannt sein, als wenn diese Feder während des ganzen Arbeitshubes auf den Anker einwirken würde.
  • Die durch das Abbremsen des Ankers in der Abreißfeder gespeicherte Energie tritt, sobald der Anker am Pol anliegt, als Stoßimpuls in Erscheinung, der einerseits die Schwungmasse weiterbeschleunigt, andererseits aber auf den Anker zurückwirkt. Da das Trägheitsmoment des Ankers im Vergleich zu dem der Schwungmasse klein ist, wird der Anker bei entsprechender Justierung der Abreißfeder von dem Pol des Eisenkernes der Magnetspule gelöst und kehrt unter der Wirkung einer kleinen Rückholfeder in seine Ausgangslage zurück. Durch diese Anordnung der Abreißfeder wird also, abgesehen von anderen wesentlichen Vorteilen, der Wirkungsgrad eines Klappankersystems entscheidend verbessert, auch wenn der Anker sofort und nicht, wie oben erwähnt, verzögert vom Pol abgeworfen wird. Natürlich können die Vorspannung der Abreißfeder und/oder die Trägheitsmomente der schwingenden Teile so gewählt sein, daß sich die ganze in der Abreißfeder gespeicherte Energie in Bewegungsenergie der Schwungmasse umsetzt, der Anker also nicht in diesem Augenblick, sondern erst später, beispielsweise durch ein an dem Anker angreifendes, vom Räderwerk angetriebenes Glied abgehoben wird, wenn die remanente Induktion abgeklungen ist. Das Abwerfen des Ankers durch ein von dem Räderwerk angetriebenes Glied kann natürlich auch bei anderen Ausführungsformen der Erfindung erfolgen, bei denen der Anker und die Schwungmasse nicht in der eben erwähnten Weise durch eine Feder miteinander verbunden sind.
  • Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist die Aufzugsfeder selbst als Abreißfeder verwendet. Diese Ausführungsform kann dahingehend weiter ausgebildet sein, daß dasjenige Ende der Aufzugsfeder, das dem mit der Schwungmasse verbundenen Federende abgewandt ist, mit einem Glied verbunden ist, das vorzugsweise über eine Hebelübersetzung an dem Anker so angreift, daß dieser nach dem Abschalten des Magnetspulenstromkreises von den Polschuhen abgehoben wird. Dies kann beispielsweise dadurch verwirklicht sein, daß dieses Federende mit dem langen Arm eines zweiarmigen Hebels verbunden ist, dessen kurzer Arm an der Fläche des Ankers angreift, die an dem Pol des Elektromagneten anliegt. Im einfachsten Falle kann die Anordnung so getroffen sein, daß am Ende des Arbeitshubes die Aufzugsfeder an ihren beiden Enden gespannt wird, am einen Ende durch die Schwungmasse und am anderen Ende durch die Rückführung des später den Anker vom Pol abwerfenden Gliedes, wodurch der Anker wieder in der vorteilhaften, energieausnutzenden Weise gebremst wird. Je nachdem, welche Federkonstante die verwendete Aufzugsfeder hat, wird der Anker sofort nach dem Abschalten des Spulenstromes wieder abgeworfen oder erst später, wenn die remanente Induktion so weit abgeklungen ist, daß die Haftung des Ankers am Pol durch die Kraft überwunden wird, mit der das mit der Aufzugsfeder verbundene Glied am Anker angreift. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann durch das Räderwerk eine Sperre gelöst werden, die ein von der Aufzugsfeder bewegbares Glied zum Stoß gegen den am Pol klebenden Anker freigibt.
  • Die Erfindung kann bei allen bekannten Ausführungsformen von Klappankeraufzugssystemen verwirklicht werden.
  • Weitere Merkmale zweckmäßiger Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Die einzelnen Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt schematisch die zum Verständnis notwendigen Teile einer Ausführungsform der Erfindung in der Stellung, die sie in dem Augenblick einnehmen, in dem der Spulenstromkreis geschlossen wird; Fig. 2 zeigt die gleiche Ausführungsform der Erfindung in der Stellung, die diese Teile in dem Augenblick einnehmen, in dem der Arbeitshub beendet ist; Fig. 3 zeigt eine Ansicht eines Einzelteiles in Richtung des Pfeiles A in Fig. 2 ; Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung und Fig. 5 eine dritte Ausführungsform der Erfindung; Fig. 6 zeigt die Ansicht eines Einzelteiles in Richtung des Pfeiles B in Fig. 5 ; Fig. 7 zeigt schematisch eine vierte Ausführungsform der Erfindung.
  • Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist vor den Polen eines Elektromagneten 1 mit Spulenwicklung 2 ein unter der Wirkung einer Rückholfeder 4 stehender Anker 5 um die Achse 3 schwenkbar gelagert. Ein Anschlag 6 bestimmt die Lage des abgefallenen Ankers 5. Auf dem Anker 5 ist eine aus einer hakenförmig abgebogenen Blattfeder gebildete Abreißfeder 7 befestigt, deren abgewinkeltes freies Ende 10 das einen Kontakt 9 tragende freie Ende des Ankers 5 übergreift. Die Abreißfeder 7 weist ein Langloch 22 auf, durch das der Schaft einer in den Anker 5 eingeschraubten Einstellschraube 8 hindurchragt, die einen Bund 8a aufweist, auf der die Abreißfeder aufliegt. Durch Ein- und Ausschrauben der Verstellschraube 8 kann die Vorspallnung der Abreißfeder 7 eingestellt werden. Auf die Stellschraube 8 kann auch verzichtet werden, wenn die Abreißfeder 7 entsprechend genau dimensioniert wird.
  • Dem Kontakt 9 steht ein zweiter Kontakt 12 gegeniiber, der durch einen Arm 13 mit dem Schwinghebel 17 verbunden ist, der um die Achse 16 schwenkbar gelagert ist. Der Kontaktarm 13 trägt an der Stelle, an der das vordere Ende 10 der Abreißfeder 7 zur Anlage kommt, ein Isolierstück 11 aus verschleißfestem Werkstoff, so daß zwischen der Abreißfeder 7 und dem Kontaktarm 13 keine metallische Berührung zustande kommen kann. Der Schwinghebel 17 trägt zwei Schwungmassen 20 und eine Sperrklinke 14, die in ein um die Achse 16 drehbares, aber nicht mit dem Schwinghebel 17 drehfest verbundenes Sperrad 15 eingreift. Der Schwinghebel ist noch mit einer Aufzugsfeder 18 verbunden, die zum Antrieb eines mit dem Sperrad 19 verbundenen, gehemmt ablaufenden Uhrwerks dient.
  • Der Kontakt 9 ist über die Erregerspule des Magneten 2 mit einer Klemme 21 und der Kontakt 12 mit einer Klemme 27 verbunden, die im Betrieb an eine Stromquelle angeschlossen sind. Bei der in Fig. 1 dargestellten Bewegungsphase berühren sich die Kontakthälften 9 und 12 gerade, so daß der Erregerstromkreis der Magnetspule 2 geschlossen ist, und der Arbeitshub des Ankers 5 beginnt. In der gezeichneten Stellung hat das vordere Ende 10 der Abreißfeder 7 noch einen Abstand von dem Isolierstück 11 am Kontaktarm 13.
  • Während des Arbeitshubes wird über die Kontakte9 und 12 der Arm 13 und der mit ihm verbundene Schwinghebel 17 in Richtung des Pfeiles 23 angetrieben, wodurch die Feder 18 gespannt wird und die Sperrklinke 14 sich entlang des Umfanges des stillstehenden Sperrades 15 bewegt. Während des Arbeitslitibes des Ankers 5 bewegt sich das Ende 10 der Abreißfeder 7 auf einem Kreisbogen um die Achse 3, und an einem einstellbaren Punkt der Bahn berührt dieses freie Ende 10 das Isolierstück 11; im weiteren Verlauf des Arbeitshubes wird die Abreißfeder7 gespannt und hebt sich von dem Bund 8a der Stellschraube8 ab.
  • Fig. 2 zeigt die Stellung der Teile am Ende des ,@rbeitshubes, an dem der Anker unmittelbar an dein Magnetpol anliegt. Infolge des großen Trägheitsmomentes des Schwinghebels 17 bewegt sich dieser am Ende des Arbeitshubes in Richtung des Pfeiles 23 weiter, so daß sich der Kontakt 12 vom Kontakt 9 abhebt und der Erregerstromkreis des 'Magneten unterlirochen wird. Gleichzeitig entspannt sich die Abreißfeder 7 und erteilt dem Schwinghebel 17 über das Isolierstück 11 noch einen zusätzlichen Impuls in Richtung des Pfeiles 23. Da das Trägheitsmoment des Schwinghebels 17 groß gegenüber dem Trägheitsmoinent des Ankers 5 ist, wirkt dieser durch die Entspannung der Abreißfeder 7 entstellende -Impuls auf :len Anker 5 zurück und reißt ihn unter Überwindung ]er durch die remanente Induktion verursachten Haftwirkung von dem Pol des Elektromagneten ab, worauf Zer Anker unter Wirkung der Rüekholfeder 4 in seine durch den Anschlag 6 bestimmte Ausgangslage zurückkehrt. Wenn die durch sein Trägheitsmoment verursachte Bewegung des Schwinghebels 17 in Richtung des Pfeiles 23 unter Spannen der Feder 18 abgeklungen ist, verschwenkt diese Feder 18 den Schwinghebel 17 entgegen der Richtung des Pfeiles 23, wobei die Sperrklinke 14 in die Zähne des Sperrades 15 eingreift. Diese Rückbewegung unter Einfluß der Feder 18 geht sehr langsam vor sich, weil das Sperrad 15 ein gehemmt ablaufendes Uhrwerk antreibt. Infolge dieser Verschwenkung entgegen der Richtung des Pfeiles 23 kommt der Kontakt 12 am Kontaktarm 13 des Schwinghebels 17 wieder in Berührung mit dem Kontakt 9 des in Ausgangsstellung befindlichen Ankers 5, wodurch der Spulenstromkreis wieder geschlossen wird, so daß das Arbeitsspiel wieder beginnt.
  • Ein vorzeitiges Öffnen der Kontakte 12 und 9 infolge der stetig zunehmenden Spannung der Abreißfeder 7 tritt während des Arbeitshubes. des Ankers 5 nicht ein, weil der starken Beschleunigung des Ankers durch die Massenträgheit des Schwinghebels 17 ein großer Widerstand entgegengesetzt wird. Wird die Abreißfeder 7 so justiert, daß am Ende des Arbeitshubes ihre Vorspannung nur gering ist, so bleibt der Anker 5 nach der Öffnung des Spulenstromkreises am Pol des Eisenkernes 1 kleben. Die Arbeitsweise des Svstems wird dadurch jedoch nicht gestört, weil während des unter Wirkung der Aufzugsfeder 18 erfolgenden Ablaufes des Uhrwerks sich das Isolierstück 11 am Arm 13 des Schwinghebels 17 an das vordere Ende 10 der Abreißfeder 7 anlegt und diese Feder in zunehmendem Maße zurückdrückt, so daß der Ankers abgehoben wird, bevor sich die Kontakte 9 und 12 erneut berühren können. Da zwischen dem Abschalten des Spulenstromkreises und dem Zurückdrücken der Abreißfeder 7 durch den Arm 13 während der rückläufigen Bewegung eine geraume Zeit verstrichen ist, ist die remanente Induktion im Eisenkern 1 so weit abgeklungen, daß nur noch eine geringe Kraft erforderlich ist, um den Anker von den Polen abzuheben.
  • Versuche haben ergeben, daß die Einstellung der Vorspannung der Abreißfeder 7 in verhältnismäßig weiten Grenzen geändert werden kann, ohne daß die Betriebssicherheit des Impulsaufzuges beeinträchtigt wird.
  • Bei entsprechender Vorspannung und Dimensionierung der Abreißfeder 7 kann auch auf die Rückholfeder 4 ganz verzichtet werden. Der Kontaktarm 13 des Schwinghebels 17 schiebt dann unter dem Einfluß der Ablaufbewegung des Uhrwerkes den Anker 5 an der Abreißfeder 7 langsam vor sich her, bis sich die Kontakte 9 und 12 berühren, womit ein neuer Arbeitshub eingeleitet wird. Die Länge des abgebogenen Endes 10 der Abreißfeder 7 kann dabei so gewählt sein, daß der Anker 5 durch die rückläufige Bewegung des Schwinghebels 17 bis zum Anschlag 6 zurückv erschwenkt wird, ohne daß sich die Kontakte 9 und 12 berühren, und daß in dieser Ausgangsstellung des Ankers durch weiteres, dem Ablauf des Uhrwerks entsprechendes Verschwenken des Armes 13 entgegen der Richtung des Pfeiles 23 zunächst die Abreißfeder7 etwas gespannt wird und sich dann erst die Kontakte 9 und 12 berühren, wodurch der Arbeitshub eingeleitet wird.
  • Die Antriebskraft, die in dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel unmittelbar auf die Schwungmasse übertragen wird, kann auch über ein oder mehrere Zwischenglieder auf einen Schwinghebel übertragen werden. An Stelle des Schwinghebels 17 kann auch, wie Fig. 4 zeigt, ein Schwungrad 17' treten, das einen sich radial erstreckenden, an einer Stirnfläche des Schwungrades 17' befestigten Kontaktarm 13' aufweist.
  • In den Fig. 5 und 6 ist die Anwendung der Erfindung bei einem System erläutert, in dem der Anker 5" U-förmig ausgebildet ist und mit einem Kontakt 5"' verbunden ist, der die Abreißfeder 7" und den Kontakt 9 trägt. Das Werk wird durch das Gewicht 20' angetrieben, das vom Anker 5 in seine obere Grenzlage gehoben wird.
  • In Fig. 7 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die sich von den im vorhergehenden beschriebenen Ausführungsformen dadurch unterscheidet, daß die Aufzugsfeder 18' zugleich als Abreißfeder dient. Das Schwungrad 17' ist mit der drehbar gelagerten Welle 24 fest verbunden, durch die in ähnlicher Weise wie bei der in den Fig. 1 und ? dargestellten Ausführungsform über eine Klinke 14 ein Uhrwerk antreibbar ist. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist als Aufzugsfeder eine Spiralfeder 18' gewählt, deren eines Ende an der Welle 24 befestigt ist. Das freie Ende dieser Spiralfeder 18' ist bei 25 an dem langen Arm 26 eines um die Achse 28 schwenkbaren Hebels 26, 26' angelenkt. Der kurze Arm 26' dieses Hebels arbeitet am Ende des Arbeitshubes mit dem Anker 5 zusammen.
  • Während des Arbeitshubes wird das Schwungrad in Richtung des Pfeiles 29 beschleunigt, wobei die Aufzugsfeder 18' durch die Mitnahme ihres inneren Endes auf der Welle 24 aufgezogen wird. Kurz vor dem Ende des Arbeitshubes kommt der Anker 5 mit dem kurzen Arm 27 des Hebels 26, 27 in Berührung und verschwenkt ihn in Richtung des Pfeiles 30, so daß die Aufzugsfeder 18' nun zusätzlich durch Verschwenken des Anlenkpunktes 25 in Richtung des Pfeiles 30 gespannt wird. Die gespannte Aufzugsfeder 18' sucht den Hebel 26, 26' entgegen der Richtung des Pfeiles 30 zu verschwenken, wobei der kurze Arm 26' den Ankers von dem Pol des Eisenkernes des Elektromagneten ablöst. Dieses Ablösen des Ankers 5 kann sofort nach der Trennung der Kontakte 9 und 12 oder aber erst später erfolgen, wenn die remanente Induktion in dem Eisenkern so weit abgeklungen ist, daß die durch sie erzeugte Haftung des Ankers 5 durch die durch die Hebelübersetzung 26, 26' verstärkte Kraft der Aufzugsfeder 18' überwunden wird. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung steht zum Abreißen des Ankers 5 von dem Magnetpol stets die ganze Kraft der Aufzugsfeder 18' zur Verfügung.
  • In den Fig. 1 bis 5 sind die Teile stets so gezeichnet, daß die Abreißfeder erst in der zweiten Hälfte des Arbeitshubes gespannt wird und daß die Drehachse des Ankers, die Drehachse des Kontaktarmes 13 und der Anker so zueinander angeordnet sind, daß diese Drehachsen und der Anker am Ende des Arbeitshubes in einer Ebene liegen. Die Erfindung läßt sich jedoch auch bei anderer Anordnung der erwähnten Teile verwirklichen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung bei einer elektrischen Uhr beschränkt, sondern kann mit Vorteil überall dort verwirklicht werden, wo durch einen elektromagnetischen Impulsaufzug mit Klappankersystem eine sich gehemmt wieder entspannende Aufzugsfeder angetrieben wird.

Claims (13)

  1. PATE\TA\SP: CCHE: 1. Elektromagnetischer Impulsaufzug mit Klappankersystem, insbesondere für Uhrwerke, und mi: einer z. B. als Abreißfeder ausgebildeten Rückstellstellkraft, die den Anker nach beendetem Impulsaufzug, d. h. nach Wiederstromloswerden des Aufzugsmagneten, von den Polen des Elektromagneten abreißt, dadurch gekennzeichnet, daß - bei Verwendung von völlig luftspaltlosen, d. h. am Ende des Arbeitshubes den Anker bis zur direkten Berührung mit dem Kerneisen (Kleben) bewegenden Magnetsystemen - diese Rückstellkraft kleiner gehalten ist als diejenige Kraft, die notwendig wäre, um den Anker im Zeitpunkt des Höchstwertes der remanenten Induktion abzureißen, d. h. derart, daß das Abreißen von der Polfläche gegenüber dem Zeitpunkt der Stromöffnung verzögert erfolgt.
  2. 2. Elektromagnetischer Impulsaufzug mit Klappankersy stem, insbesondere für Uhrwerke, und mit einer z. B. als Abreißfeder ausgebildeten Rückstellkraft, die den Anker nach beendetem Impulsaufzug, d. h. Wiederstromloswerden des Aufzugsmagneten, von den Polen des Elektromagneten abreißt, dadurch gekennzeichnet, daß - bei Verwendung von völlig luftspaltlosen, d. h. am Ende des Arbeitshubes den Anker bis zur direkten Berührung mit dem Kerneisen (Kleben) bewegenden Magnetsystemen - zusätzlich zu einer während des ganzen Arbeitshubes wirkenden, d. h. während des Arbeitshubes gespannten Rückholfeder ein zusätzlicher, das Abreißen bewirkender Kraftspeicher so angeordnet ist, daß er nur während des letzten Abschnittes der Bahn des Ankers der Ankerbewegung Energie entzieht.
  3. 3. Elektromagnetischer Impulsaufzug mit Klappankersystem, insbesondere für Uhrwerke, gekennzeichnet durch die Vereinigung der Anordnungen nach den Ansprüchen 1 und 2.
  4. 4. Aufzugsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der Abreißfeder (7) durch eine Stellschraube (8) einstellbar ist.
  5. 5. Aufzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Anker abgewandte Ende (10) der Abreißfeder an einer Schwungmasse (17, 17') oder einem mit ihr verbundenen Teil (13, 13') angreift.
  6. 6. Aufzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreißfeder (7) eine hakenförmig abgebogene Blattfeder ist, die an dem Anker (5) befestigt ist und deren vorderes, abgebogenes Ende (10), das freie, einen Kontakt (9) tragende Ende des Ankers übergreifend, sich auf einem vom Anker angetriebenen, einen Gegenkontakt (12) tragenden Teil (13) abstützt, der mit einer Schwungmasse (17, 20) verbunden ist oder selbst die Schwungmasse (17") bildet.
  7. 7. Aufzugsvorrichtung nach Anspruch 6, bei der der vom Anker angetriebene Teil um eine Achse drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (3) des Ankers (5), die Drehachse (16) des angetriebenen Teiles (13, 15) und der Anker so zueinander angeordnet sind, daß diese Drehachsen und der Anker am Ende des Arbeitshubes in einer Ebene liegen. B.
  8. Aufzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, die eine Aufzugsfeder spannt, unter deren Wirkung die Teile eine langsame rückläufige Bewegung entgegen der währenzl de:: Arbeitshubes erteilten Bewegung ausführen, dzdurch gekennzeichnet, daß die Aufzugsfeder (18') als Abreißfeder verwendet ist.
  9. 9. Aufzugsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß dasjenige Ende (25) der Aufzugsfeder (18'), das demjenigen Ende abgewandt ist, das mit der von dem Anker angetriebenen Schwungmasse (24, 17) verbunden ist, mit einem Glied (26) verbunden ist, das vorzugsweise Tiber eine Hebelübersetzung (27) an dem Anker (5) so angreift, daß dieser nach dein Öffnen des \lagnetspuletistromkrei#es von dem Magnetpol abgehoben wird.
  10. 10. Aufzugsvorrichtung nach Anspruch 1 oder ?. dadurch gekennzeichnet, daß die den Anker nach beendetem Impulsaufzug von den Polen abreißende Rückstellkraft von einer durch den Anker angetriebenen Schwungmasse abgeleitet wird.
  11. 11. Aufzugsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn der Schwungmasse oder eines mit ihr verbundenen Teiles (z. B. Nocken eines Rades in einem von der Schwungmasse angetriebenen Räderwerk) ein Glied (26, 27) angeordnet ist, das mit dem Anker so in Wirkungsverbindung stellt, daß dieser nach dein Abschalten des Spulenstromes von dem Magnetpol abgehoben wird.
  12. 12. Aufzugsvorrichtung nach Anspruch 1 oder ?, die ein Räderwerk antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Anker angreifendes Glied (13) von dem Räderwerk (15) so angetrieben ist. daß der Anker erst nach einer durch Zeitablauf eingetretenen Schwächung der remanenten Induktion vom Pol abgehoben wird.
  13. 13. Aufzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreißfeder so bemessen ist, daß sie ein hartes Aufschlagen des Ankers auf den Pol des Elektromagneten verhindert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 147 720; schweizerische Patentschriften Nr. 254 156. 26 290, 58721; britische Patentschriften Nr. 370 043, 232 428.
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