AT265852B - Photographischer Verschluß, insbesondere Selbstspannverschluß - Google Patents

Photographischer Verschluß, insbesondere Selbstspannverschluß

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Description


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  Photographischer Verschluss, insbesondere Selbstspannverschluss 
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 Ausschwingweite der Schwungscheibe vorgesehenen Anschlagkanten durch entsprechende stufenförmige Aussparungen gebildet werden. Diese Massnahme wirkt sich besonders in fertigungstechnischer Hinsicht günstig aus, da die Scheibe zusammen mit den Anschlagkanten in einem Arbeitsgang gefertigt werden kann. Je nach der konstruktiven Ausbildung der Hemmeinrichtung kann es aber auch vorteilhaft sein, als Anschlagkanten seitlich an der Schwungscheibe befestigte Leisten od. dgl. vorzusehen. 



   In den Zeichnungen ist ein nachstehend beschriebenes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an Hand eines Selbstspannverschlusses veranschaulicht. Es zeigen Fig. l eine teilweise Draufsicht auf die   in Ausgangslage befindliche Verschlussanordnung   bei   abgeschaltetem Hemmgewicht zur Erzielung   der kürzesten Belichtungszeit   t,, Fig.   2 den Verschluss gemäss Fig. 1 in der Offenstellung, die Fig. 3 und 4 den Spann- und Antriebsmechanismus des Verschlusses am Ende der Spannbewegung bzw. in der Offenstellung der Verschlussblätter, Fig. 5 die Schwungscheibe und den Verschlussblätterbetätigungshebel, die nach Umstellung auf die Belichtungszeit t. formschlüssig miteinander verbunden sind, in der Ruhelage des Verschlusses, Fig. 6 die Anordnung gemäss Fig. 5 in der Cffenstellung, die Fig. 7 und 9 die 
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 bzw.

   9 veranschaulichen. 



   Auf einer Grundplatte-l-eines beispielsweise als Selbstspannverschluss ausgebildeten-Verschlusses sind   z. B.   mittels je eines Zapfens --2 bzw.   3-- zwei hin- und   herbewegbare Verschluss- 
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    --4und5-- drehbar gelagert.Belichtungsöffnung --la-- abdecken.   Beide   Verschlussblätter --4 und 5-- stehen   mit einem auf einem ortsfest gelagerten   Betätigungshebel-7-- angeordneten Mitnehmerstift-8-- in Stift-Schlitz-Verbin-   dung. In Schliessstellung gehalten werden die beiden Verschlussblätter --4 und 5-- durch eine Rück-   stellfeder   welche bestrebt ist, den   Verschlussblätterbetätigungshebel --7-- an einem in der   Grundplatte --1-- befestigten Stift --10-- in Anlage zu halten.

   In der Offenstellung der Verschluss-   blätter --4   und 5-- kann der   Betätigungshebel --7-- an   einem weiteren ortsfesten   Stift --11-- an-   schlagen. 



   Zum Antrieb des mit einem Ausleger --7a-- versehenen Verschlussblätterbetätigungshebels --7-ist ein zweiarmiger, von einer Rückstellfeder --13-- beaufschlagter Spann- und Auslösehebel --14-vorgesehen, der auf einem ortsfesten Zapfen --15-- lagert. Während der Spann- und Auslöse-   hebel-14-einenends   durch den Photographierenden   betätigt werden kann, ist   an dessen anderem Ende mittels eines Zapfens --16-- eine Treibklinke --17-- gelenkig gelagert. Diese weist zwei winkelig angeordnete   Arme --17a   und   17b-- auf   und stützt sich mittels eines Lappens --17c-- unter dem Einfluss einer relativ starken Windungsfeder --18-- am Spann- und Auslösehebel --14-- ab.

   Während dem Arm --17a-- der Treibklinke --17-- ein auf der Grundplatte-l-befestigter, mit einer schrägen Oberkante versehener Anschlag --20-- zugeordnet ist, kann der andere Arm --17b-- mit dem Ausleger--7a--desBetätigungshebels--7--zusammenarbeiten. 



   Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel lassen sich mit der vorbeschriebenen Verschlussanordnung Belichtungszeiten unterschiedlicher Dauer erzielen. Hiezu ist ein zweckmässigerweise als Scheibe ausgebildetes Hemmorgan --22-- vorgesehen, welches auf einem relativ zum Betätigungs-   hebel--7-- veränderbaren   Träger gegen die Wirkung einer Rückholfeder ausschwingbar gelagert ist und beispielsweise mit dem Betätigungshebel in Eingriff gebracht werden kann, ferner mit stufenförmig abgesetzten Anschlagkanten zur Begrenzung seiner Ausschwingweite versehen ist. Als Träger für die Schwungscheibe --22-- kann ein zweiarmiger, beispielsweise winkelig ausgebildeter   Hebel--23--   dienen, welcher auf einem ortsfesten Zapfen --24-- drehbar sitzt.

   Am   Arm-23a-des   Winkelhebels --23-- ist dieSchwungscheibe --22-- mittels eines Stiftes --25-- gelagert. Um den Stift --25-ist ferner eine Rückholfeder --26-- gelegt, die mit einem Schenkel an einem Stift --22a-- der   Schwungscheibe-22-angreift   und diese dadurch am Arm --23a-- des Winkelhebels --23-- kraftschlüssig in Anlage hält. Als Widerlager für das andere, zweckmässig hakenförmig ausgebildete Ende der   Rückholfeder --26-- kann   entsprechend der jeweiligen Einstellage des Winkelhebels --23-- entweder ein ortsfester   Stift --27-- oder   der   Mitnehmerstift --8-- des Betätigungshebels --7-- dienen.   



   Mit seinem andern Arm--23b-- arbeitet der von einer Feder --28-- beaufschlagte Winkelhebel - unter Vermittlung eines   Stiftes   einem Steller --30-- zusammen, der im Ausführungsbeispiel als Ring ausgebildet und drehbar auf der Grundplatte-l-gelagert ist. Der Steller --30-- weist eine, beispielsweise aus   Stufen --30a.   30b und 30c-- gebildete Steuerkurve auf. mittels welcher durch Verschwenken des Winkelhebels --23-- die Schwungscheibe --22-- derart relativ 

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 zum   Betätigungshebel--7-- einstellbar   ist, dass dieser mit seinem   Stift--8-- an   verschiedenen Radien der Scheibe angreifen kann. Hiezu kann die Schwungscheibe --22-- mit einer Aussparung versehen sein, die einerseits durch eine etwa radial verlaufende Eingriffskante --22b-- begrenzt ist.

   Eine weitere 
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 verschiedenen Belichtungszeiten überführbar ist, sind nur andeutungsweise mit der allgemeinen Bezeichnung t1 bis t4 versehen,   während auf dem Steller selbst eine Einstellmarke --31-- vorgesehen ist  
Wie bereits angedeutet, kann die Schwungscheibe --22-- mit dem   Betätigungshebel--7-- in   Eingriff gebracht und um verschiedene Amplituden ausgelenkt werden. Hiezu sind an der Schwung- 
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 die Schwungscheibe --22- entsprechend eingearbeitete, stufenförmige Aussparungen gebildet. Als Anschlagkanten für die Begrenzung der Ausschwingweite können aber auch seitlich an der Schwungscheibe --22-- befestigte Leisten od. dgl. dienen. 



   Die Arbeitsweise der vorbeschriebenen Anordnung ist im einzelnen wie folgt :
Bei Einstellung des der Vorwahl der Belichtungszeit dienenden Stellers --30-- auf t4 nimmt die Schwungscheibe --22-- die in   Fig. 1   und 2 gezeigte Lage bezüglich des Betätigungschebels --7-- ein, wobei die Scheibe durch Abstützung der Rückholfeder --26-- am ortsfesten Stift --27-- am Arm --23a-des   Winkelhebels --23-- kraftschlüssig   in Anlage gehalten wird. Beim Betätigen des Spann- und Aus-   lösehebels --14-- führt   dieser eine im Uhrzeigersinn gerichtete Drehbewegung um den Zapfen --15-aus. Hiebei kommt der Arm --17a-- der Treibklinke --17-- am ortsfesten Anschlag --20-- zur An- 
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 führt.

   Schliesslich erreicht die Treibklinke --17-- die in Fig. 3 veranschaulichte Lage, in welcher der Abriss der Klinke vom ortsfesten Anschlag --20-- kurz bevorsteht. Geschieht dies, wird die in der Antriebsfeder --18-- gespeicherte Spannkraft frei, welche die mit dem Arm --17b-- auf den Aus- 
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 des Betätigungshebels--7-- einwirkende Treibklinke --17-- imfeder --9--, die Verschlussblätter --4 und   5-- in   die Schliessstellung mitnehmend in die Ausgangslage gemäss   Fig. 1   zurückgeschwenkt, während der Spann- und Auslösehebel --14-- beim Entlasten wieder in in die Grundstellung überwechselt. 



   Wird die   Marke --31-- gemäss   der Darstellung in Fig. 5 und 6 der Belichtungszeit ts gegenübergestellt, so wird die Relativlage der Schwungscheibe --22-- in bezug auf den Betätigungshebel--7-durch Auflaufen des Stiftes --29-- auf die   StUfe --30c-- derart   geändert, dass der Mimehmerstift --8-zwischen die radiale Anschlagkante --22c-- und die Eingriffskante --22b-- der Schwungscheibe zu liegen kommt. Damit ist die Schwungscheibe --22-- sowohl in der Ruhestellung des Verschlusses als auch während des Verschlussablaufes mit dem Betätigungshebel --7-- formschlüssig verbunden.

   Während dieser Umstellung verlässt das hakenförmige Ende der   Rückholfeder --26-- den   ortsfesten Stift --27-und stützt sich am Mitnehmerstift --8-- ab, so dass die Schwungscheibe --22-- am Arm --23a-- des   Winkelhebels --23-- kraftschlüssig   in Anlage bleibt. Wird nun im Verlauf der Spann- und Auslösebewegung der   Betätigungshebel --7-- durch   die   Treibklinke-17-im   Gegenuhrzeigersinn angestossen, so führt der Betätigungshebel unter Mitnahme der Schwungscheibe --22-- die vorbeschriebene hin-und hergehende Bewegung mit einer gewissen Verzögerung gegenüber der vorherigen Einstellung auf   t, aus,   so dass bei Einstellung auf   t,   eine grössere Belichtungszeit erzielbar ist. 



   Bringt man schliesslich die Marke --31-- des Stellers --30-- in die Einstellage t bzw. t gemäss Fig. 7 bzw. 9, führt der Winkelhebel --23-- die Schwungscheibe --22-- mehr oder weniger gegen den   Verschlussblätterbetätigungshebel --7--,   so dass der Mitnehmerstift --8-- mit einem der jeweiligen Einstellung entsprechenden Hebelarm an der Kante --22b-- der Schwungscheibe --22-- angreifen kann. 



  Der Mitnehmerstift --8-- liegt bei diesen Einstellungen unter der Wirkung   der Rückholfeder-26-   

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 wieder im Gegenuhrzeigersinn bewegt,   wobei die Schwungscheibe --22-- mittels   des Stiftes --8-- bis zum Auftreffen des Betätigungshebels am ortsfesten Stift --11-- synchron mitgenommen wird.

   Während der   Betätigungshebel --7-- durch   die   Rückholfeder-26-- am Stift-11-- in   Anlage gehalten wird, schwingt die Schwungscheibe --22--, veranlasst durch die ihr vom Betätigungshebel bei der Öffnungsbewegung vermittelte kinetische Energie, über den Umkehrpunkt hinaus, u. zw. soweit, bis die 
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 die Schwungscheibe --22-- ein sich beim Ausschwingen entsprechend der Progressivität erhöhendes Drehmoment ausübt, wird die Schwungscheibe nach dem Anschlagen am Mitnehmerstift in der entgegengesetzten Drehrichtung wieder beschleunigt.

   Im Verlauf der Rückstellbewegung schlägt die   Kante-22b-der Hemmscheibe-22-gegen   den Stift --8-- des Betätigungshebels --7-- und führt diesen sowie die damit verbundenen   Verschlussblätter --4   und 5-- unter Mitwirkung der Rückstellfeder - in die Ausgangslage zurück. Bei den Einstellungen gemäss Fig. 7 und 9 ändert sich sowohl der Angriffspunkt des   Mitnehmerstiftes-8-an   der Kante --22b-- mit Bezug auf die   Drehachse-25-   der Schwungscheibe --22-- als auch deren Ausschwingweite, wodurch in den Einstellagen auf   t2   und   tl   entsprechend längere Belichtungszeiten erzielbar sind als bei Einstellung auf   tg.   



   Die Erfindung ist auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel nicht beschränkt, sondern umfasst noch weitere Ausführungsmöglichkeiten. So kann   z. B.   zur Erzielung eines grösseren Belichtungszeitenumfanges die Schwungscheibe mit mehr als drei radialen Anschlagkanten und der Belichtungszeitsteller mit ebenso vielen Stufen für die Einstellung der Schwungscheibe relativ zum Betätigungshebel der Verschlussblätter versehen sein. Ausserdem könnte der Träger für die Schwungscheibe als Schieber od. dgl. ausgebildet sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Photographischer Verschluss, insbesondere Selbstspannverschluss, mit einem oder mehreren, mittels eines Betätigungshebels in hin-und hergehende Bewegung versetzbaren Verschlussblättern, deren   Öffnungs- und   Schliessbewegung zum Zwecke der Belichtungszeitregelung durch ein mit dem Betätigungshebel in Wirkungsverbindung bringbares, zweckmässig als drehbar gelagerte Scheibe ausgebildetes Hemmorgan beeinflussbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die entgegen der Wirkung einer Rückholfeder (26) ausschwingbar gelagerte Scheibe (22) auf einem mit Bezug auf seine Relativlage zu dem Betätigungshebel (7) veränderbaren, mit derSteuerkurve (30a bis d) eines Belichtungszeitstellers (30) zusammenwirkenden Träger (23)

   angeordnet istj und dass an der Scheibe zur Begrenzung ihrer Ausschwingweite stufenförmig abgesetzte Anschlagkanten   (22c   bis e) vorgesehen sind, die je nach Voreinstellung des Trägers an dem der Scheibe zugekehrten Arm des Betätigungshebels anlaufend dessen Rückstellbewegung früher oder später veranlassen. 
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Claims (1)

  1. sichsinenends unter der Wirkung einer Feder (28) an einer Steuerkurve (30a bis d) des BelichtungszeitstelLers (30) abstützender zweiarmiger Hebel dient, an dessen anderem Ende die Schwungscheibe (22) drehbar gelagert ist.
    3. Verschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Begrenzung der Ausschwingweite der Schwungscheibe (22) vorgesehenen Anschlagkanten (22c bis e) durch ent- ; prechende stufenförmige Aussparungen gebildet werden.
    4. Verschluss nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass als Anschlagkanten ; eitlich an der Schwungscheibe (22) befestigte Leisten od. dgl. dienen.
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