DE10678C - Maschine zur Herstellung von Zackendraht - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Zackendraht

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DE10678C
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Original Assignee
E. A. MOEN in Paris
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F25/00Making barbed wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

1880.
Klasse
EDUARD ARTHUR MOEN in PARIS. Maschine zur Herstellung von Zackendraht.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1880 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von zackigem oder stacheligem Draht, wie solcher für Einzäunungen angewendet wird.
Durch dieselbe wird rasch und sicher der gewünschte Zackendraht hergestellt, indem um einen Draht ein Metallstreifen gewickelt wird, dessen Rand oder. beide Ränder mit Einschnitten versehen sind. *
A bezeichnet einen verticalen Ständer, welcher zweckmäfsig auf einem Tisch oder dergleichen befestigt wird. Am oberen Ende von A ist das Ende der hohlen Stange B befestigt; ihr innerer Durchmesser ist so weit, dafs der Draht bequem hindurchgehen kann.
Auf der Stange B dreht sich die Hülse D; sie liegt in Lagern einerseits im Obertheil von A, andererseits in dem schräg aufsteigenden Arm «'. Am rechten Ende von D ist die Scheibe E aufgekeilt, durch welche D vermittelst Riementransmission seine Bewegung erhält. In der Mitte von D befindet sich das Kegelrad F, welches in ein. Kegelrad G eingreift. Letzteres rotirt frei um einen verticalen Zapfen auf dem Arm «'.. Unterhalb G, fest mit diesem verbunden, ist das Zahnrädchen H, welches / treibt. Das Rad /, welches die Stütze A zum Theil durchdringt, ist auf einer Welle J befestigt, welche im Untertheil von A und in den horizontalen, von A abstehenden Armen 02 gelagert ist. Auf J befindet sich ferner das Rädchen K, welches in L auf Welle M eingreift. Die Welle M ist der Welle J parallel und ebenso gelagert wie diese.
Ganz oben auf J und M sind die Röllchen N bezw. O aufgekeilt; sie haben am Umfange einen Falz oder eine Rinne, von welchem der Draht C aufgenommen und mit gleichmäfsiger Geschwindigkeit durch die hohle Stange. B hindurchgeführt wird. Die Lager einer der beiden verticalen Wellen J und M können beweglich gemacht werden, damit man je nach der Dicke des Drahts den Abstand der Röllchen N und O gröfser oder kleiner machen kann.
Auf der Hülse D ist nun vorn die Scheibe P aufgekeilt. Von dieser aus erstreckt sich der schräge Arm Q, auf welchem die Scheiben R sitzen. Zwischen diesen Scheiben R ist der Metallstreifen S aufgewickelt. Dieser ist an einem seiner beiden Ränder oder auch an beiden Rändern mit schrägen Einschnitten versehen und dazu bestimmt, in einer Spirale um den Draht C gewickelt zu werden. T ist ein Arm, der mittelst Stift U an dem Rade E befestigt wird. Der Zapfen U geht durch die gebogene Coulisse zwischen zwei Armen des Rades, und kann man durch diese Einrichtung den Arm T auf E beliebig einstellen, so dafs sie in richtiger Weise den Metallstreifen S von R empfängt. Ein eigenthümlich geformtes klauenartiges Mundstück V ist am Kopf von T befestigt. Seine Oeffnung ist gerade der Stange B gegenüber und so beschaffen, dafs sie den Draht C auf-, nimmt, wenn er aus B heraustritt.
W ist die bewegliche Klaue. Sie ist vermittelst der Flügelschraube XX' an T befestigt und hat einen Ansatz, mit welchem sie sich sowohl auf die verticale Rippe an T, als auch auf eine aufgefräste Kante von V stützt.
Die Fläche der Klaue W und der Ansatz an der Klaue V, auf welcher erstere ruht, sind geneigt und so geformt, dafs der Raum zwischen beiden Klauen V und W den Metallstreifen S aufnehmen kann.
Die Wirkungsweise der Maschine ist nun folgende:
Um B dreht sich die Hülse D und mit ihr, weil fest mit ihr verbunden, die Scheibe E, die Scheibe P mit sammt den Scheiben R, zwischen welchen der Metallstreifen aufgerollt ist. Auch die Klauen V und W drehen sich, weil sie mit E verbunden sind, um die Verlängerung der Axe von B, also um den Draht C, der Metallstreifen .S wird in Folge dessen in einer Spirale um den Draht gewickelt, dabei werden die durch die schrägen Einschnitte auf ,S1 gebildeten Läppchen zur Seite gebogen, wie dies aus Fig. ι und 2 zu ersehen ist. Dadurch ist der Zackendraht erzeugt.
Der fertige Zackendraht, welcher aus den Klauen V und W heraustritt, wird von den Gabeln des Rades Y aufgenommen; dieses ist so nahe als möglich an T aufgestellt, damit jede Biegung des Drahtes während des Umwickeins des Metallstreifens vermieden wird.
Der Draht C wird durch die Maschine (speciell durch die Röllchen iV und O) von einer Haspel . abgewickelt, der fertige Zackendraht wird ebenfalls auf eine Haspel aufgewickelt. Beide Haspeln sind in der Zeichnung weggelassen.
Die Nabe von E ist ausgeschnitten, um den Streifen S auf dem kürzesten Wege von R nach den Klauen Kund W zu führen, Fig. i.

Claims (1)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. In einer Maschine zur Herstellung von Zackendraht durch Umwickeln eines Drahtes mit einem schräg eingeschnittenen Metallstreifen, die feste Klaue V, die einen geradlinigen Falz hat, und die bewegliche Klaue W mit geneigter Fläche, welche beide auf der Console T befestigt sind; diese Console T ist an dem Rade E verstellbar befestigt, dessen Nabe eingeschnitten ist, damit der eingeschnittene Metallstreifen S in einer Spirale um den Draht C gewickelt werden kann.
    In genannter Maschine die Verbindung der festen hohlen Stange oder Welle B mit der Hülse D, den Zuführungsröllchen N und O sammt den Zahnradübersetzungen, durch welche sie in Bewegung gesetzt werden, dem Triebrade E, der Console T, den Klauen V und W und der Scheibe R.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT10678D Maschine zur Herstellung von Zackendraht Active DE10678C (de)

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