DE186643C - - Google Patents

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DE186643C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H9/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
    • F16H9/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
    • F16H9/04Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes
    • F16H9/06Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes engaging a stepped pulley

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT,
KLASSE 63 c. GRUPPE 10.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Riemenwechselgetriebe mit kegelförmigen Übergängen zwischen den einzelnen Scheiben, insbesondere für Motorwagen, bei welchem die zum Verschieben des Riemens dienenden Gabeln oder Führungen auf Schraubenspindeln angeordnet sind und durch deren Drehung verschoben werden. - An jedem Ende des Wagens ist dabei eine solche von dem Motor
ίο des Wagens aus angetriebene Schraubenspindel gelagert. Diese bekannten Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß die Bewegung der Riemengabeln nicht in der erforderlichen Weise kontrolliert werden kann, so daß die Gabeln zum Stillstand kommen können, wenn der Riemen auf den Ubergangskegeln aufliegt. Man sah sich daher genötigt, besondere, die Stellungen des Riemens anzeigende Vorrichtungen zu verwenden.
ao Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diesen Übelstand zu beseitigen und die Verwendung besonderer Anzeigevorrichtungen unnötig zu machen. Wie bei bekannten Anordnungen ist eine innerhalb gewisser Grenzen drehbare Stellwelle angeordnet, deren Winkeldrehung die Ein- oder Ausrückung des Antriebes der Schraubenspindeln bewirkt, die die Riemengabeln für die Stufenscheibenriemen in der einen oder anderen Richtung verschieben. An der Stellwelle sind gemäß der Erfindung Schienen angeordnet, welche durch eine von den Riemengabeln getragene. Rolle in einer der einen oder anderen Endstellung der Stellwelle entsprechenden Lage so lange festgehalten werden, bis die Rolle dem zwischen zwei Schienen befindlichen Zwischenraum gegenübersteht, so da'ß die Stellwelle nunmehr unter der Einwirkung von Federn in die Mittelstellung zurückkehren kann, in welcher der zum Antrieb der Schraubenspindeln dienende Riemen sich auf der Losscheibe befindet.
Die auf der Stellwelle befestigten Schienen haben solche Länge, daß die Stellwelle in die Mittelstellung erst zurückkehren und dadurch den Antrieb der Schraubenspindeln ausrücken kann, wenn der Riemen auf der betreffenden Stufe der Trommel gehörig aufliegt.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung, und zwar nur für das vordere Ende des Wagens z'ur Darstellung gebracht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Endansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht.
Fig. 4 und 5 stellen verschiedene Einzelheiten im Schnitt bezw. in der Seitenansicht dar.
An jedem Ende des Wagens ist eine Schraubenspindel I angeordnet, auf der zwecks Änderung der Geschwindigkeit des Wagens eine, zur Verstellung des" Stufentrommelriemens dienende Gabel in einer Richtung verschoben werden kann, die der Drehung der Spindeln entspricht. Parallel zu den Schraubenspindeln sind Stufentrommeln 3 mit durch kegelförmige Zwischenstücke verbundenen zylindrischen Scheiben 4, 5 und 6 verschiedenen Durchmessers angeordnet. Zur Regelung der Drehbewegung der Schraubenspindeln I sind drei mittels eines nicht dargestellten Riemens von dem Motor aus an-
zutreibende Riemenscheiben 7, 8 und 9 auf einer Vorgelegewelle angeordnet. Die Riemenscheibe 9 (Fig. 4) sitzt auf einer Buchse 10 fest, auf welche ein Kettenrad 11 festgekeilt ist, so daß Riemenscheibe 9, Buchse 10 und Kettenrad 11 sich gleichzeitig drehen müssen. Das Kettenrad 11 steht durch Kette 12 mit einem Kettenrade 13 in Verbindung, welches auf der Schraubenspindel 1 des vorderen Wagenendes fest aufsitzt, so daß letztere von der Riemenscheibe 9 angetrieben 'werden kann. Die Scheiben 7 und 8 drehen sich lose auf der Buchse 10. Mit der Scheibe 7 ist ein Stirnrad 14 fest verbunden, welches mit einem auf die Schraubenspindel 1 fest aufgesetzten Stirnrade 15 kämmt. Die Drehung der einen oder der anderen der Riemenscheiben 7 und 9 verursacht demnach die Drehung der Schraubenspindeln ι in der einen oder der anderen
Richtung, was an sich bekannt ist.
Parallel zu den Schraubenspindeln 1 ist eine, um einen gewissen Winkel nach der einen oder anderen Richtung zu drehende Stellwelle 16 gelagert, welche einen unter der Einwirkung von Federn 17 und 18 stehenden Arm 19 trägt. Diese Welle trägt ferner Arme 20 und 21, deren letzterer mit einer in den Bereich des Fahrers reichenden Stellstange 22 verbunden ist, während Arm 20 durch Stange 23 mit dem Arm 24 einer um 26 drehbaren Gabel 25 (Fig. 2) in Verbindung steht, welche zum Verstellen des zum Antrieb der Schraubenspindeln dienenden Riemens dient. Auf der Welle 16 sind -Schienen 27 befestigt, an deren Ober- oder Unterseite eine von der verschiebbaren Riemengabel 2 getragene Rolle 28 gleitet, wenn die Riemengabel 2 verschoben wird.
Die Wirkungsweise der Erfindung ist folgende:
Befindet sich die drehbare Gabel 25 gegenüber der Losscheibe 8, so befinden sich die Schraubenspindeln 1 in Ruhe. Um sie in Drehung zu setzen oder die Geschwindigkeit des Wagens zu ändern, zieht der Fahrer die Stange 22 nach oben oder drückt sie nach unten und ruft dadurch eine Teildrehung der Welle 16 hervor. Gleichzeitig senkt bezw. hebt sich die Stange 23 und die Riemengabel 25 wird nach rechts bezw. links geschwenkt und demgemäß der vom Motor angetriebene Riemen auf die Scheiben 9 bezw. -7 gebracht. Dadurch werden die Schraubenspindeln 1, die untereinander z. B. durch eine Kette gekuppelt sind, in Drehung versetzt und die Riemengabeln 2 verschoben. Während dieser Bewegung gleitet die Rolle 28 der Gabel 2 an der Ober- und Unterseite der Schienen 27 entlang und hält dadurch diese und damit die Welle 16 in der betreffenden Endstellung fest. Infolgedessen werden auch die Schraubenspindeln ι so lange gedreht, bis die Rolle in einen der Zwischenräume 29 zwischen den Schienen 27 eintritt oder seitlich über die rechte oder linke '. Schiene 27 hinausgelangt. Alsdann erst wird die Welle 16 freigegeben, welche nunmehr unter der Wirkung der Federn 17 oder 18 in die Mittelage zurückkehrt und dabei die Riemengabel 25 wieder vor die mittlere Riemenscheibe 8 bringt, so daß die Schraubenspindeln 1 zum Stillstand kommen. .

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Riemenwechselgetriebe mit kegelförmigen Übergängen zwischen den ein- ■ zelnen Scheiben, insbesondere für Motorwagen, bei welchem die Riemengabeln für die Stufenscheiben durch Schraubenspindein verschoben werden, deren vom Motor aus mittels eines Wendegetriebes erfolgender Antrieb durch eine innerhalb gewisser Grenzen drehbare Stellwelle geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvveile (16) mit parallel zu den Schraubenspindeln verlaufenden, in entsprechenden Abständen voneinander vorgesehenen Schienen (27) ausgerüstet ist und die Riemengabel (2) eine Rolle (28) trägt, die beim Verschieben der Riemengabel sich gegen die Ober- oder Unter^ seite der Schienen (27) legt und dadurch den betreffenden Antrieb der Schraubenspindeln eingerückt hält, dagegen beim Verlassen der betreffenden Schiene (27) die Drehung der Stellwelle in die der Ausschaltung des Antriebes der Spindeln (1) entsprechende Mittelstellung zuläßt, zu dem Zwecke, die Schraubenspindeln (1) und Riemengabeln (2) zum Stillstand zu bringen, wenn der Riemen auf eine der Scheiben (4, 5, 6) verschoben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stellwelle (16) ein Arm (19) angeordnet ist, welcher unter der Einwirkung zweier Federn (17, 18) steht, die zur Zurückführung der Stellwelle (16) in die Mittelstellung dienen. ,
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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