DE10601C - Einrichtung am Selfactor zur rechtzeitigen Einleitung der Spindel-Rückdrehung während des Abschlagens - Google Patents

Einrichtung am Selfactor zur rechtzeitigen Einleitung der Spindel-Rückdrehung während des Abschlagens

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DE10601C
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DE
Germany
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reverse rotation
regulator
spindles
selfactor
cutting
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Active
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DENDAT10601D
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English (en)
Original Assignee
J. -fTHURLOW in Wakefield (Prov. Yotk, England)
Publication of DE10601C publication Critical patent/DE10601C/de
Active legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/12Package-shaping motions; Faller arrangements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/22Winding devices for spinning mules

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

1879.
JOHN THURLOW in WAKEFIELD (Prov. York, England).
Einrichtung am Selfactor zur rechtzeitigen Einleitung der Spindel-Rückdrehung während
des Abschlagens.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. December 1879 ab.
Zweck der Erfindung ist, jeden Stofs oder Ruck auf die Spindeln und das Getriebe der Maschine bei der Spindel-Rückdrehung zu vermeiden. Diese wird erreicht .durch eine Einrichtung, welche bewirkt, dafs die Spindeln, ehe sie sich zurückdrehen, einen Moment still stehen.
Um diese zu erreichen, ist ein Regulator angewendet, ganz ähnlich den an Dampfmaschinen angebrachten Schwungkugel-Regulatoren. Der Regulator, welcher mit dem Antrieb der Maschine und dem der Spindeln in Verbindung gesetzt ist, gestattet die Rückdrehung der Spindeln erst nachdem sie still gestanden haben, indem er auf das Frictionsrad, durch welches die Rückdrehung der Spindeln bewirkt wird, und auf die Spindeln wirkt.
■ In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι Grundrifs und theilweise Horizontalschnitt eines Theils eines Selfactors, welcher mit der neuen Einrichtung versehen ist;
Fig. 2 Querschnitt;
Fig. 3 Detail.
Gleiche Buchstaben bezeichnen überall gleiche Theile.
α und b sind die gewöhnlichen festen und losen Scheiben auf der Hauptwelle c der Spinnmaschine , d ist die gewöhnliche konische Frictionsscheibe zur Rückdrehung der Spindeln. e ist die übliche Triebscheibe für die Spindeln.
Auf das Gestell f wird der Arm g angeschraubt, welcher einen Ständer h besitzt, in welchem die verticale Regulatorwelle i läuft, .- aufweiche ein gewöhnlicher Kugelregulator AA1 aufgesetzt ist. Die Welle i wird durch die Scheiben j von. der Haupttriebwelle'c in irgend einer Weise, etwa wie Fig. 1 es zeigt, oder durch ähnliche Einrichtungen getrieben.
Während die Hülse A', an welcher die Kugeln befestigt sind, fest auf der Regulatorwelle i sitzt, sind die Hülsen/1 und/2 lose auf derselben, beide sind durch die Verbindungshülse J3 mit einander fest verbunden, so dafs sie sich stets gemeinsam bewegen müssen. J1 steht mit den Regulatorkugeln in gewöhnlicher Weise in Verbindung, j2 trägt den Ansatz oder Daumen k, welcher sich in einem Gehäuse (Fangbüchse) / bewegt.
Zwischen den Backen dieses Gehäuses ist der zweiarmige Gewichtshebel m aufgehängt, dessen kürzerer Arm den Anschlag m' hat, welcher in das Gehäuse / hineinreicht.
An dem Arm g ist der Hebel η befestigt, dessen einer Arm die Hülse /' des Regulators in gewöhnlicher Weise mit einer Gabel umfafst, während das andere Ende an die verticale Stange 0 befestigt wird, welche sich in den Führungen p und /' bewegt. Das andere Ende von ο ist bei q justirbar und an die Knagge r, Fig. 3, befestigt, welche hinter dem Arme s auf- und abgeht; letzterer steht vermittelst des halbkreisförmigen Bandes t mit einem entsprechenden Arm j ' in Verbindung. Beide Arme s und s1 sind auf die Abschlagwelle u. festgekeilt. Das Band t ist an beide Arme ^ und s' durch die Stifte ν bezw. ν' befestigt; ferner liegt t in einer Rinne der Nabe χ, welche mit der konischen Frictionsrolle d verbunden ist.
Wirkungsweise der Einrichtung.
Die Spinnmaschine wird in Bewegung gesetzt; die Regulatorwelle bewirkt durch ihre Umdrehung ein Steigen der Regulatorkugeln, wodurch die Theile, welche mit dem Regulator in Verbindung stehen, in die Stellungen gebracht werden, welche die Zeichnung angiebt, so dafs sie auf dem Punkt sind, derart auf die Frictionsscheibe zu wirken, dafs ein Aufhören des Umlaufes der Spindeln die Folge ist. Der Treibriemen ist nun von der festen Rolle auf die lose gebracht worden und die Spindeln laufen noch kurze Zeit weiter, ebenso der Regulator, dessen Kugeln jetzt allmälig sinken, wodurch der Daumen k mit dem Anschlag m' des Gewichtshebels m in Berührung kommt. Das verschiebbare Gewicht B des Hebels m verhindert, dafs die Kugeln des Regulators während der Bewegung derselben ganz herabsinken. Hört aber die Bewegung der Spinnmaschine auf, so überwiegt das Gewicht der Kugeln dasjenige von B\ die Kugeln sinken herab und dadurch wird Hebel η bewegt, so dafs Stange ο in die Höhe steigt und die Knagge r den Arm s frei
läfst und der Frictionskonus die Rückdrehung der Spindeln bewirken kann.
Kommt dann die Spinnmaschine wieder in Oang, so wirkt der Regulator wieder und bringt die Theile wieder in ihre frühere (durch die Zeichnung angegebene) Stellung zurück; die Fangvorrichtung fällt: durch ihr Gewicht oder durch die Wirkung einer Feder zurück.
Es ist ersichtlich, dafs das Frictionsrad nur wirkt, um die Spindel-Rückdrehung zu veranlassen, nachdem die Spindeln stillgestanden haben, wobei jeder plötzliche Stofs oder Ruck vermieden wird.
Durch richtiges Stellen des Gewichtes B kann jedoch bewirkt werden, dafs die Rückdrehung der Spindeln entweder vor oder nach ihrem Stillstehen stattfindet.
Ohne das Gehäuse / kann der Regulator zwar auch angewendet werden, doch ist das Ergebnifs dann weit weniger befriedigend.
Der Mechanismus mufs nicht am Kopf der Spinnmaschine angebracht werden, sondern er kann an einer der jeweiligen Construction der Maschine entsprechenden Stelle befestigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-An sp ruch:
    Die Verbindung eines gewöhnlichen Kugelregulators mit einem Hebel sammt Fangvorrichtung, welche verhindert, dafs die Kugeln des Regulators herabsinken, ehe die Rotation der Spindeln aufgehört hat.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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